Beim Abwurf fange ich an zu hüpfen

  • Uff ... habe mich nun mal vor die Scheibe gestellt, mit meinem Blick die Zahl 14 anvisiert und nach Gefühl auf die 20 geschmissen. Ich habe "nur" 15 Pfeile auf die Weise geschmissen, dann habe ich es nicht mehr verkraftet. Von den 15 sind 10 Stk in die 1 geflogen. Rest 20 dabei einmal Trippel.

    Wundert mich, weil ich eigentlich sonst mehr 5er treffe als 1er ....

    Mein "Hüpfen" scheint tatsächlich was mit der Konzentration zu tun zu haben, in Verbindung mit dem Gedanken jetzt das Spiel zu checken oder eine gute Punktzahl zu schmeissen.

    Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr.

    Birger und "seine" Weser- Ems- Liga :daumen:

  • Ich klinke mich auch mal ein ...

    Meiner Meinung nach ist es gut, wenn die Energie, die der Dart zum Fliegen braucht, nicht nur aus dem Arm kommt, sondern aus dem ganzen Körper. Der Rumpf hat viel mehr Masse als der Arm, somit wird im Vergleich zum Arm durch eine viel geringere Bewegung des Rumpfes viel mehr Power freigesetzt; diese muss "nur" noch richtig übertragen werden. Kommt die Energie mehr aus dem Rumpf als aus dem Arm, so kann der Arm viel besser das Lenken und Leiten übernehmen. Der Hüpfer ist demnach nicht ganz verkehrt! Die Übertragung funktioniert nur nicht. Wenn du mit der Rumpfbewegung den Dart überholst, dann ist das Grütze. Ein Bild: der Wellenreiter kann die Energie der Welle an ganz bestimmten Stellen nutzbar machen, überholt ihn die Welle oder ist er zu weit voraus, so ist es vorbei mit Reiten. So ähnlich könnte eine Welle aus dem Rumpf in den Dart hineinfliessen. Der Arm lenkt nur noch.

    Den äußeren Hüpfer halte ich für eine riesen Störung, unnötig. Ich spreche aber von einem inneren Hüpfer: der ist sehr nützlich! Wie man da rankommt? Äääähem .... entspannen!!!! Am Ende des Wurfes ist zu viel Spannung da, deshalb hebt der Körper ab. Also:

    Hüpfer nicht abstellen, sondern nach innen verlagern!

  • @operation
    Du sollst ja auch keinen Monsterscore werfen, es soll ein Gefühl für deinen Wurf enstehen.
    Durch diese Maßnahme kannst du deine gesamte Wurfkoordination bewusst erleben und musst dich nciht auf ein Ziel konzentrieren.

    Durch dieses bewusste "Erfahren" können Korrekturen des Bewgungsablaufs besser gesteuert werden.

    Denn werfen ansich kommt im Spiel nachher aus dem Unterbewussein.

    Wenn du dabei schon verkrampfst, wird dein Problem etwas tiefer liegen.

    Einmal editiert, zuletzt von Der_Kaiser (4. November 2010 um 11:42)

  • Der Rumpf hat viel mehr Masse als der Arm


    In meiner Jugend habe ich den 800 g Speer über 60 m geworfen, da habe ich das auch gebraucht, aber beim werfen eines 20-26 g schweren Zylindrisch geformten Objektes das nicht über 3 m fliegen soll, brauche ich weder Impulskraft aus dem Körper, noch irgendwelche Hüpfer aus dem inneren.
    Setz dich mal mit Biomechanik auseinander. :lach:

    Die einzigen dynamischen Bewegungn kommen aus dem Unterarm, dem Handgelenk und den Fingern. Alles andere wird zu statischen Zwecken benötigt. Was nach dem Release, also im Follow Through passiert bleibt davon unberührt.

    6 Mal editiert, zuletzt von Der_Kaiser (4. November 2010 um 09:35)

  • Uff ... habe mich nun mal vor die Scheibe gestellt, mit meinem Blick die Zahl 14 anvisiert und nach Gefühl auf die 20 geschmissen. Ich habe "nur" 15 Pfeile auf die Weise geschmissen, dann habe ich es nicht mehr verkraftet. Von den 15 sind 10 Stk in die 1 geflogen. Rest 20 dabei einmal Trippel.

    Wundert mich, weil ich eigentlich sonst mehr 5er treffe als 1er ....

    Mein "Hüpfen" scheint tatsächlich was mit der Konzentration zu tun zu haben, in Verbindung mit dem Gedanken jetzt das Spiel zu checken oder eine gute Punktzahl zu schmeissen.

    Immerhin, ein erster Schritt :daumen:

    Allerdings sind 15 Darts VIEL zu wenig! Unter 15 MINUTEN, macht das keinen Sinn. Und es wurde ja auch schon darauf hingewiesen, dass bei dieser kleinen "Dart-Meditations-Übung" nicht das Treffen im Vordergrund steht, sondern das saubere (fühlt sich gut an, stecken "gerade" im Board) und gleichmäßige (stecken alle gleich und "dicht" bei einander) Werfen im Vordergrund steht.

    Hast Du diese beiden Parameter einmal "im Griff" ist das Treffen, durch einfaches, passendes Verschieben des (gleichmäßigen) Trefferbildes auf die Stellen, wo es was zählt, der zweite und eigentlich weniger schwierige Schritt.

    Frage: Hüpfst Du: immer noch / weniger / gar nicht mehr, wenn Du ziellos wirfst? (das kam aus Deinem Post nicht so deutlich raus?)

    Tip: auch wenn´s sich anfangs komisch anfühlt, solltest Du m.E. unbedingt ein paar längere "Meditations-Sessions" machen. Good Luck

  • Madhouse: Wenn ich ziellos werfe, "hüpfe" ich nicht. Ich konzentriere mich dabei auf die 14 zu "starren" ^^ Mittlerweile gehe ich wirkich davon aus, dass ich mich im richtigen Spiel "einfach" zu sehr unter Druck setze. Ich probier es weiter.

    Mike: Danke für Deinen Tip. Jedoch verwechsel ich nicht die Sportarten und ich hüpfe auch nicht wie ein Speerwerfer / Weitspringer / Hochspringer oder ähnliches. Ich denke, da wirst Du mich falsch verstanden haben.

    Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr.

    Birger und "seine" Weser- Ems- Liga :daumen:

  • Mike: Danke für Deinen Tip. Jedoch verwechsel ich nicht die Sportarten und ich hüpfe auch nicht wie ein Speerwerfer / Weitspringer / Hochspringer oder ähnliches. Ich denke, da wirst Du mich falsch verstanden haben.

    Lies dir doch bitte die anderen neuen Posts durch und du wirst verstehen wen Mike meint. :prost:


  • In meiner Jugend habe ich den 800 g Speer über 60 m geworfen, da habe ich das auch gebraucht, aber beim werfen eines 20-26 g schweren Zylindrisch geformten Objektes das nicht über 3 m fliegen soll, brauche ich weder Impulskraft aus dem Körper, noch irgendwelche Hüpfer aus dem inneren.
    Setz dich mal mit Biomechanik auseinander. :lach:

    Die einzigen dynamischen Bewegungn kommen aus dem Unterarm, dem Handgelenk und den Fingern. Alles andere wird zu statischen Zwecken benötigt. Was nach dem Release, also im Follow Through passiert bleibt davon unberührt.

    Diese Kompetenzgerangel sind doch immer zum zzz ... lass mal den Rest (inkl. Kopf) weiter statischen Zwecken dienen ...

    Was heisst hier geht's nur um 20 - 26g ..... wiegt der Arm nix??? Wo kommt die Bewegung her? Und hier scheint mir das Thema von operation dart, wie hört die Bewegung wieder auf? Alles Biomechanik ...
    Vielleicht fühlt oder sieht man das nicht - aber der Wurf wird auch bei all den Profis aus dem Körper geholt ... der Einzige den ich (im Video) gesehen habe, bei dem es so aussieht, als würde nur der Arm werfen, das war Eric Bristow.
    Der Hüpfer könnte damit zusammenhängen ... auf jeden Fall ist Energie noch irgendwo drin am Ende deiner Bewegung, sonst wäre kein Hüpfer möglich. Und diese bringt den Dart weg vom Ziel, so habe ich das verstanden. Ich denke es fehlt an Entspannung, und die Übungen von Kai finde ich gut in dieser Hinsicht. Ich habe eine Zeit ohne Zahlenring geworfen - jedenfalls den Punktedruck rausgenommen - dabei nur den Wurf beobachtet. Ich würde auch dazu raten, die Wurftechnik isoliert zu beobachten, nicht mit Spiel verknüpft. Mit Augen zu, oder ohne Dart "werfen", usw.

    Mein Beitrag zielte darauf ab, den Hüpfer nicht zu verteufeln, sondern seinen "Sinn" zu erforschen. Mein Tipp war, die Systematik zu verändern, in einem Prozess ... und nicht auf einem Mal alles anders machen. Mit "hör auf zu hüpfen!" kommt kein Mensch weiter.

  • Operation Dart hat einen Fehler in seinem Bewegungsablauf festgestellt und hier im Forum um Rat gefragt. Sieht so eure sachkundige Hilfe aus... ?
    Macht euer Gezänk doch per PM aus, so ist das nicht zielführend.

    Gruss
    Rotznase

    :blink:

  • Es kann aber auch nicht weiter helfen etwas von Kraft aus dem Rumpf und Wellenreiten zu erzählen.
    Das wollte ich einfach klarstellen, nicht das neue User auf die Idee kommen wie Manley zu werfen.

    Ich denke das ist schon zielführend bei irreführenden Aussagen seinen Senf beizutragen

    Einmal editiert, zuletzt von Der_Kaiser (4. November 2010 um 17:35)

  • Der Rumpf hat viel mehr Masse als der Arm, somit wird im Vergleich zum Arm durch eine viel geringere Bewegung des Rumpfes viel mehr Power freigesetzt; diese muss "nur" noch richtig übertragen werden. Kommt die Energie mehr aus dem Rumpf als aus dem Arm, so kann der Arm viel besser das Lenken und Leiten übernehmen.

    Um es nochmal deutlich zu machen, ich meine diesen Satz. Und da muß ich einfach was zu schreiben, den kann man nicht so stehen lassen. Wenn ein unbedarfter neuer Dartfreund das liest, kann er denken es handelt sich um Kühlschrank werfen.
    Und wenn der Franz was weiss ich nun angepinkelt ist dann soll er halt kochen.

    Ich bin dann mal weg, ihr werdet schon das richtige tun.

  • Ich bin dann mal weg, ihr werdet schon das richtige tun.

    Hm..., das kenn' ich aus diesem Forum schon, bin gespannt, ob der 'neue' User das so ernst meint, wie der alte (mittlerweile entsorgte) User, der dies auch ständig ankündigte, um auf jeden neuen Post im Thread wieder neu zu nerven äh... zu reagieren...! :umwerf:

    Nein, mein Accountname hat nix mit Politik zu tun!!!
    'Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten!' (K.Tucholsky)

  • Hmmm, echtes, also äusserlich sichtbares, regelrechtes Hüpfen ist sicher eher ungünstig, da es einfach nicht wirklich gleichmässig gesteuert werden kann. Ein leichtes Mitgehen mit dem Körper, dürfte dagegen relativ normal sein (gibt schliesslich keine rückstossfreie Emission von Darts im Sinne des Mössbauer-Effektes :lach: )

    Wer also versucht und sich darauf konzentriert, VÖLLIG still zu stehen, begeht m.E. einen ähnlichen Fehler, wie jemand der "hüpft". Das ist die Regel. Die Ausnahme wäre dann z.B. Jocky Wilson, der, obwohl er oft einen ausgeprägten Hüpfer zeigte, immerhin 2x das Embassy gewinnen konnte. Allerdings wohl TROTZ und nicht WEGEN seiner Technik.

    Man kann glaube ich einigermassen sicher formulieren, dass der Durchschnittsspieler einfach die Extreme meiden sollten, auch WENN einzelne Hyper-Könner der Profis zeigen, dass es trotz (oder gerade wegen?) extremer Technik doch geht.

    re Deja Vu
    Keine Hexenjagden bitte...

  • Ich denke dieses Problem hatten viele von uns schon, vor allem in der Liga. Aber wenn es dir auffällt das du 'hüpfst' dann konzentrierst du dich nicht genug auf dein Spiel. Vielleicht tust du es sonst auch aber kriegst es nicht mit weil du sonst viel lockerer bist.
    Ich hab es mir zum Hobbie gemacht neben meinen Spielen die anderen zu beobachten und es gibt viele solche Hüpfer. Versuch einfach ab zu schalten und nicht zu sehr drauf zu achten was du gerade tust, dann klappt es am besten.

    <=>-==--Manchmal wünschte ich mir, Russ Bray würde neben meiner Scheibe stehen sobald ich einen guten Wurf hab. --==-<=>

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