Wie geht es weiter mit dem DDV? (alles wird gut...)

  • .... naja fast Alles.
    Vorab ein paar Worte in eigener Sache:
    1- Dies ist nicht "The Life of Brian" und ich bin nicht der Messias --> Sandalen bitte anbehalten
    2- Irgendwie, bin ich die letzten Tage und Wochen etwas zwischen die Fronten gespült worden, ohne das zu wollen oder zu planen, aber scheinbar bin ich im Moment einer der wenigen (der Einzige?) der sich die Mühe macht (und auch mal ein paar hundert Kilometer fährt) um mit BEIDEN Seiten dieses Konfliktes zu sprechen. Und da ich es angefangen habe, ziehe ich das jetzt auch durch.
    3- präzise wegen 2- schreibe ich hier, und auch noch alles aus meiner Sicht, nicht weil meine Sichtweise nun die einzig korrekte oder richtige wäre, sondern schlicht weil es sonst keiner tut
    4- und, um das einmal ganz klar zu stellen, MEIN EGO, braucht keinen Job im DDV Präsidium, meinem Ego geht es auch ohne glänzend ( wer das nicht glaubt, der möge einfach die Semmel befragen, der hat eine sehr dezidierte Meinung zu meinem Ego ;( )

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    Nachdem das nun hoffentlich geklärt wäre, versuche ich mich mal an einer Beschreibung dieser verfahrenen Situation, bei deren Einschätzung ich in den letzten 48h doch einiges ziemlich korrigieren musste.

    Zunächst einmal möchte ich mich bei folgenden Personen für die (anstrengenden) Diskussionen (Mails, SMS, etc.) der letzten Tage sehr herzlich bedanken (die Reihenfolge ist willkürlich!) : Dietmar Ernst, Fabian Herpel, Volker Hatlauf, Jürgen Vollbrecht, Casi, Elke Unterberg, Peter Sossong, Sonja Haller und noch einige, die ungenannt bleiben. Danke, dass ihr mich angehört und mit Eurer Meinung nicht hinter dem Busch gehalten habt.

    Das alles war ziemlich viel, ziemlich anstrengend (danke Volli :umwerf: ) hat aber, so glaube oder hoffe ich, doch eine "reiche" Ernte eingefahren.

    Um die Situation zu beschreiben, die sich in den Gesprächen entblättert hat, möchte ich etwas ausholen und zunächst einen kleinen humorigen Einstieg wählen, das Thema ist ernst (ha Dietmar, wie versprochen!) genug.
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    Beispiel 1:
    Verständigungsprobleme ?

    “Ihre” Version

    Er war ganz komisch , als ich in der Bar ankam. Erst habe ich gedacht, es wäre weil ich ein bisschen zu spät gekommen war, aber er hat keine Bemerkung dazu gemacht.
    Irgendwie war unsere Konversation schwer fällig, und ich dachte, es wäre vielleicht eine gute Idee, das Ambiente zu wechseln und irgendwo hinzugehen, wo wir ungestärter sind und mehr Ruhe haben, um uns zu unterhalten.

    Wir sind dann also in ein Restaurant gegangen, aber das hat leider nichts geändert. Ich habe versucht ihn ein wenig aufzuheitern, aber nichts funktionierte, und dann kam mir in den Sinn, daß es vielleicht an mir liegen könnte. Ich habe ihn gefragt, ob irgendetwas wäre, und er meinte, nein, es wäre alles in Ordnung. Aber wirklich überzeugt hat mich das nicht.
    Wie dem auch sei, auf dem Weg nach Hause habe ich ihm gesagt “Ich liebe Dich”, und als Antwort hat er einfach nur seinen Arm um meine Schultern gelegt.
    Wie soll ich das deuten?

    Als wir bei ihm angekommen waren, war ich schon ziemlich in Sorge, und ich habe ihn gefragt, ob er vielleicht seine Ruhe haben will, aber er hat sich einfach nur vor den Fernseher gehängt. Ich habe es dann aufgegeben und bin zu Bett gegangen.
    Zehn Minuten später ist er dann nachgekommen. Wir haben miteinander geschlafen, aber selbst danach wirkte er immer noch als wenn er garnicht wirklich da wäre.
    Ich wäre beinah noch aufgestanden und gegangen, aber am Ende bin ich doch eingeschlafen, mit Tränen in den Augen.

    Ich weiß wirklich nicht, was in ihm vorgeht ...vielleicht hat er ja sogar eine andere?

    “Seine” Version
    Bayern hat von den Schalkern ganz schön den Arsch vollgekriegt - 1:5, Auswärtsniederlage, Meisterschaft adé. Kurz, ein Scheißtag.
    Das einzig gute: abends hab ich noch gebumst!

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    Beispiel 2 (aus dem Kopf zitiert aus Eckhardt von Hirschhausens Buch "Glücksbringer")

    Auf die Dauer, nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.
    Stellen wir uns einmal so ein Juristenhirn vor, das wird dafür bezahlt, den ganzen Tag abzuwägen, welche Tricks und Gemeinheiten, sich hinter scheinbar harmlosen Formulierungen in Verträgen verstecken und versucht, aus jedem Satz, die schlimmste überhaupt nur vorstellbare Konsequenz heraus zu destillieren. Und das macht das Gehirn über Wochen und Monate pausenlos.
    Wer der Anwalt jetzt nach Hause kommt, und seine Frau begrüßt Ihn mit "Wie war Dein Tag Schatz"?, dann liegt der Kerl anschließend die ganze Nacht wach und überlegt sich "Wie zum Teufel meint die das"?

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    (weiter im nächsten Post)

  • Das Wort Konflikt, trifft die Situation vielleicht nur unzureichend.

    Ich musste auf allen Seiten ein zum Teil enormes Maß an ehrlicher und authentischer Verbitterung und Verletztheit feststellen, was jedem nur durchschnittlich emotionalen Menschen wirklich ans Herz gehen konnte.
    Zum Glück, habe ich während meiner Projekt-Leiter-Ausbildungen, die eine oder andere Session im Konfliktmanagement absolviert, was ganz hilfreich war und mich ausserdem dazu angeregt hat, hier einmal die klassischen 5-Stufen eines Konfliktes reinzukopieren:
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    1. Unbewusste Gegensätze (latenter Konflikt)
    Die potentiell konfliktauslösenden Gegensätze werden von den Betroffenen (noch) nicht wahrgenommen. Das für Unbeteiligte offensichtliche Konfliktpotential wird oftmals sogar entschieden bestritten.

    2. Bewusste, aber nicht geäußerte Gegensätze (wahrgenommener Konflikt)
    Die Existenz von Gegensätzen ist den Beteiligten bewusst, aber sie sprechen nicht darüber. Sie warten auf einen „günstigen“ Moment, hoffen vielleicht, dass sich das Problem von selbst erledigt oder haben schlicht Angst vor der Auseinandersetzung.

    3. Formulierte Gegensätze (erlebter Konflikt)
    Die unterschiedlichen Auffassungen werden ausgesprochen. Der Konflikt kommt auf den Tisch, durchaus auch emotional. Es gab sie in jedem fortgeschrittenen Konflikt, diese Phase der Diskussion um unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse.
    Möglichkeiten einer konstruktiven Konfliktbeendigung:
    Konfliktlösung:
    Darunter verstehen wir eine völlige Angleichung der ursprünglich gegensätzlichen Standpunkte. Die Interessen beider Seiten finden volle Berücksichtigung. Wo echte Konfliktlösungen (Win-Win-Ergebnisse) erreicht werden können, ist eine deutlich verbesserte Basis für die Bewältigung zukünftiger Konflikte gegeben.
    Konfliktregelung:
    Darunter verstehen wir einen Kompromiss, bei dem ein gerechter Interessenausgleich stattfindet. Konfliktregelungen sind nicht mit "faulen" Kompromissen zu verwechseln. Diese wären dadurch gekennzeichnet, dass sich die Beteiligten um des Friedens willen oder aufgrund äußeren Drucks jeweils etwas entgegen kommen, in Wirklichkeit aber unverändert auf ihren ursprünglichen Standpunkten beharren und auf eine günstige Gelegenheit warten, diese doch noch (ohne Abstriche) durchzusetzen.
    „Burgfriede“:
    Darunter verstehen wir die Rückführung eines Konflikts aus dem Stadium der Diskussion oder Eskalation in das Stadium der bewussten, aber nicht geäußerten Gegensätze. Dies kann durch ein "Machtwort" eines Vorgesetzten geschehen, aber auch durch Übereinkunft der Beteiligten, wenn sie befürchten, dass andernfalls negative Folgen eintreten könnten, die schwerer wiegen als die von den einzelnen Konfliktbeteiligten bestenfalls erzielbaren Vorteile.

    4. Überlagerter Konflikt
    Die Konfliktparteien unterstellen sich zunehmend unlautere Motive und verdeckte Absichten, wie Eigennutz, Taktik und Unaufrichtigkeit. Das Sachproblem wird überlagert durch Wert- und Beziehungsfragen. Die Emotionen nehmen an Heftigkeit zu. Die Kontrahenten fühlen sich abgewertet und ihre Bedürfnisse nicht ernst genommen.

    5. Eskalierter Konflikt
    Fühlen sich die Beteiligten zunehmend in ihrer Würde und Integrität verletzt reagieren sie mit Wut und Empörung. Sie gehen zum „berechtigten“ Gegenangriff über. Die Auseinandersetzung ist geprägt von hoher Emotionalität und Wahrnehmungstrübung. Registriert wird nur noch, was die eigene Sichtweise bestätigt und die Angriffshandlungen rechtfertigt.
    Destruktive Konfliktbeendigung
    Verhärtung:
    Der Konflikt ist „chronisch" geworden, es herrscht „kalter Krieg". Dieses Stadium kann Jahre oder gar Jahrzehnte überdauern. Tatsächlich oder vermeintlich erlittenes Unrecht wird nicht vergessen. Es bleibt als dauerndes Konfliktpotential für die Zukunft bestehen. Die Energie ist weniger auf die Durchsetzung eigener Ziele sondern vielmehr auf die Verhinderung der Ziele der Gegenseite gerichtet. Es kann dabei zu kleineren Eskalationen mit Siegern und Verlierern kommen, die jedoch nicht zu einer Klärung führen.
    (Selbst-) Destruktion:
    Die Energie richtet sich auf die psychische, physische oder materielle Schädigung oder gar Vernichtung des Gegners. Das Prinzip lautet: Du oder Ich! In letzter Konsequenz schrecken die Beteiligten auch nicht vor selbstschädigendem Verhalten zurück (Gemeinsam in den Untergang!).
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    Preisfrage, auf welcher Stufe, stehen wir hier im DDV-Streit, wenn z.B.
    - die Partei A den Vertretern der Partei B praktisch jede Schlechtigkeit zutraut
    - die Vertreter der Partei B den Vertretern der Partei A praktisch jede Schlechtigkeit zutraut
    - BEIDE Parteien aber wirklich glaubhaft versichern, dass es ihnen im Kern, um exakt das gleiche Ziel geht, den Deutschen Dart vor Schaden zu bewahren und in eine positive Zukunft zu führen
    - ein Vertreter der Partei A oder B, der sich (weil er besonnen sein will) sehr ruhig verhält, was die Partei B oder A zur Vermutung veranlasst, "der führt etwas im Schilde" (hätte er sich unbesonnen gezeigt, also die Umkehrung des monierten Verhaltens, wäre das wohl genauso als Beweis für Schurkerei ausgelegt worden)?

    Oder um es nochmal mit Humor und einem Witz zu verdeutlichen:
    Die Schwiegermutter schenkt der Ungeliebten Braut Ihres Sohnes zwei Kleider, ein Blaues und ein Rotes.
    Kurz nach der Hochzeit, kündigt sich Schwiegermutter für einen Besuch an und die Schwiegertochter, wählt, um der Schwiegermutter ihren Respekt zu bekunden und ihr eine Freude zu machen, das geschenkte, Rote Kleid.
    Kaum hat die Schwiegermutter die Wohnung betreten, blafft Sie ihre Schwiegertochter an, "Na, das Blaue gefällt Dir wohl nicht"?!

    Kurz, nach meinem Empfinden herrscht ein außergewöhnliches Maß an Misstrauen auf beiden Seiten des Rio Grande, und ich persönlich bin nicht stolz, dass ich mich diesem Tänzchen nicht komplett habe entziehen können, obwohl ich um diese Konflikt-Situationen weiß und obwohl ich viele der Beteiligten persönlich kenne.

    Wenn man einmal die "vermuteten Motive" und vermuteten "Pläne" aus den ganzen emotionalen Wogen heraus rechnet, dann bleibt als wahre Substanz, zwar immer noch etwas übrig, aber es ist doch deutlich kleiner, als diese vermuteten "Gebirge an "Niedertracht".
    (mehr im nächsten Post)

  • Hey Kai,
    ich muss es hier mal sagen: dein Satz auf dem DDV in Nürnberg: "Jeder sitzt in seinem Meinungsbunker und kommt nicht mehr raus.", hat mir sehr gut gefallen. Das trifft die aktuelle Sitation am deutlichsten. Die Wortkreation war schon sehr gut, noch schärfer fand ich dein Hemd :)
    Gruß Köchin

  • Was ist jetzt eigentlich wirklich Sache?

    Ich habe den Eindruck, das ist im Grunde sehr einfach:

    Der komplett Rücktritt und die Nicht-Findung von Neuen Kandidaten am 14.11 (*) hat nicht nur bei den Ex-Präsidiums Mitgliedern sondern auch bei den LVs, ziemlich die Alarmglocken läuten lassen. Die Reaktion des Ex-Präsidiums bestand darin, eigene Bedenken hintenan zustellen und einen (Fußballtrainern entlehnt) "Reizpunkt" zu setzen und sich selbst tatsächlich als das Sicherungsnetz anzubieten, das z.B. madHouse moniert hatte und also so zu agieren, dass WENN/FALLS tatsächlich wichtige Posten mangels Kandidaten NICHT besetzt werden könnten, sie dies Lücke füllen würden. Während es gleichzeitig aus den Landesverbänden endlich (!) Kandidaten-Meldungen für die zu besetzenden Positionen gibt.

    ALLE, und zwar durch die Bank ALLE beteiligten Personen, mit denen ich in den letzten Tagen dazu sprechen konnte, haben dafür plädiert ( zumindest mir gegenüber) dass es einen NEUSTART geben sollte, einen SCHNITT, also dass die durch Rücktritt frei gemachten Positionen, durch NEUE Leute ausgefüllt werden sollten, um von vornherein und endgültig, allen eventuellen zukünftigen Spekulationen, den Boden zu entziehen, weil eben eine neue Mannschaft antritt.

    ALLE, und zwar durch die Bank ALLE beteiligten Personen, mit denen ich in den letzten Tage dazu sprechen konnte, haben formuliert, dass das Hauptziel das Überleben des DDV und vor allem die Spielmöglichkeiten seiner Mitglieder seien, egal ob Sie persönlich in dieser Zukunft nun eine Rolle spielen würden oder auch nicht.

    Mal ehrlich, das muss doch einen Basis sein, auf der man aufbauen kann?

    Fazit: ich glaube, alles wird gut.
    Am nächsten Verbandstag/HAS wird sich eine neue und daher "unantastbare" Präsidiums-Mannschaft finden, die die Anstrengungen und Verdienste Ihrer Vorgänger, in adäquater Weise fortsetzten wird. Oder wie Newton es einst formulierte "Ich stand auf den Schultern von Riesen".

    All das sind nun natürlich nur meine subjektiven Eindrücke und Meinungen, und auch wenn nun nicht sofort der Frieden ausbricht, so sollten wir doch zumindest einen Waffenstillstand hinbekommen? Und sei es nur, um weiter Verletzungen zu vermeiden.

    Die nächsten wichtigen Etappenziele scheinen mir zu sein die DOSB Sitzung am 4.12 (dafür Good Luck an Fabian), parallel dazu die Kandidatenmeldungen an Fabian Herpel, der dann sicher für den DDV auch eine Wasserstandsmeldung bzlg. der Kandidaturen abgeben kann, die (hoffentlich) aufzeigt, dass sich genügend Enthusiasten und Optimisten gefunden haben. Einer von denen werde ich sein.

    Viel Text, komplizierter Text, aber glaubt mir, nicht halb so kompliziert, wie die tatsächlichen Diskussionen.


    (*)Wenn, es etwas glatter gelaufen wäre und ich nicht mit "dickem Hals" nach 30 Minuten abgedampft wäre, weil alle vermeintlichen Absprachen geplatzt waren, hätten wir am 14.11 vielleicht doch - zumindest eine Notmannschaft - zusammen bekommen. Sowohl Sonja Haller als auch Peter Sossong meinten in Nürnberg, dass meine (vermeintliche) Nicht-DDV-Mitgliedschaft im DDV sich mit 2 Telefonanrufen hätte erledigen lassen, wenn sie nur gewusst hätten, dass ich quasi als "Sicherungsnetz" für den Fall einer totalen "Nichtkandidatur" zur Verfügung gestanden hätte, was der eigentliche Plan war. Blöd gelaufen, passt irgendwie zu der ganzen verzwickten Malaise. Sorry for that.....

  • Ok Kai.

    Man merkt schon das du dir das alles ein wenig aus der Nase ziehen lässt.... Aber was ist denn nu? Allles halb so wild? Misverständnisse? Oder wie jetzt?!

  • Abschließend möchte ich auch mal eine Lanze brechen, für die Kämpen des alten Präsidiums.

    Achtung, dass heißt nicht, ich wäre NICHT für die NEUE Mannschaft, für den klaren Schnitt, den ich persönlich für essentiell halte, aber es darf eben auch nicht so weit gehen, dass gerade die Jungs und Mädels, die unter erheblichen Anstrengungen den DDV die letzten Jahrzehnte (muss man fasst sagen) nun vielleicht nicht in Schimpf und Schande aber doch mit wenig oder keinem Applaus, heimgeschickt werden.

    Das hätten Sie nämlich wahrlich nicht verdient.

    Wer vermag zu sagen, wo der DDV ohne Dietmar Ernst, Sabina, Casi und auch Volli Hatlaufs DDZ jetzt stehen würde. Gerade die wahrscheinlich große Klammerwirkung der einzigen ÜBER-Landesverbandlichen Zeitung, in Zeiten mit sonst wenig Gemeinsamkeiten, sollte m.E. wirklich nicht unterschätzt werden.

    Für all die geopferte Zeit, Schweiß, Tränen, Gehirn- und Leberzellen sei Ihnen herzlich gedankt! :verb:


    (und wer jetzt meint, "auf welcher Seite steht der Pfeiffer jetzt eigentlich, kann der sich vielleicht mal entscheiden?" dem sei gesagt, "ich habe keine verdammte Seite"!
    Dieses "Du bist FÜR uns oder GEGEN uns" Denken, hat allenfalls am Vorabend von Kriegen Berechtigung. Aber so weit, sind wir ja wohl hoffentlich noch nicht und deshalb sollten wir alle miteinander reden können und jeder auch in der Lage sein, den eigenen Standpunkt zumindest in Teilen zu revidieren)

  • Nach so vielen Worten von Dir sag ich einfach :danke: + :respekt: für diese, aus meiner Sicht, sehr erhellenden Beiträge von Dir Kai. Das ist genau das was bisher gefehlt hat.

    LG
    Detlef

    PS: Hat mich ein wenig an meine früheren Train the Trainer Schulungen erinnert. Spez. der Bereich Konfliktmanagement.

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

  • OT on:

    @ madhouse

    Ich möchte mal ein Kompliment an dich aussprechen.
    Solche sachlichen und rethorisch nahezu perfekten Beiträge hat man hier in letzter Zeit vergeblich gesucht.
    Zeugt es doch von deinen Qualitäten als Vermittler und von einem enormen Sachverstand. :daumen:
    Schon mal überlegt, als Vermittler in die Politik zu gehen? Dort wäre es bitter nötig :daumen:

    OT off:

  • Naja da du mit allen Beteiligten gesprochen hast... Gibt es denn auch vom Ex-Vorstand Verständnis für die Sicht der Dinge der Mehrheit hier im Forum? Wäre mal interessant zu wissen finde ich. Weil das wäre ja echt auch ein riesen Fortschritt glaube ich...

  • Hieße dies , alle von Dir Genannten sind zu einem Neuanfang bereit mit einem neuen Präsidenten ? Der alte Präsi wird differenzierter als bisher gesehen und alle sind an einer eventuellen Beseitigung aller Altlasten bereit , auch wenn dies eine Selbstanzeige des DDV bei der zuständigen Finanzbehörde mit all seinen zivilrechtlichen Folgen bedeutet , incl. Schadensersatzansprüchen ( obwohl ziemlich sinnlos , wegen der zahlreichen Mitverschulden durch Unterlassungen und Verfahrensfehlern der Landesverbände ) ? Oder gibt es jetzt die große Schadensbegrenzungskampagne pro DDV , pro Olympia , pro Zukunft und Vernunft ?

    Bewußtprovokativer Gruß

  • Hieße dies , alle von Dir Genannten sind zu einem Neuanfang bereit mit einem neuen Präsidenten ? Der alte Präsi wird differenzierter als bisher gesehen und alle sind an einer eventuellen Beseitigung aller Altlasten bereit , auch wenn dies eine Selbstanzeige des DDV bei der zuständigen Finanzbehörde mit all seinen zivilrechtlichen Folgen bedeutet , incl. Schadensersatzansprüchen ( obwohl ziemlich sinnlos , wegen der zahlreichen Mitverschulden durch Unterlassungen und Verfahrensfehlern der Landesverbände ) ? Oder gibt es jetzt die große Schadensbegrenzungskampagne pro DDV , pro Olympia , pro Zukunft und Vernunft ?

    Bewußtprovokativer Gruß

    kann nur meinen Eindruck wiedergeben.
    Die aufklärung der jec Konto Themen etc. Ist nicht irgendwie ausgesetzt o.ae. Sondern muss und wird m.e. Erfolgen. Was einer gruende ist, warum ein Schnitt kommen muss.

    Keiner aus dem zurückgetretenen Vorstand/praesidium will weitermachen, es sei denn fuer die Position x findet sich partout kein Nachfolger und hier sind nun die lv gefordert.

    Wie gesagt, keine offizielle Verlautbarung sondern lediglich mein infostand.

  • Und jetzt behaupte nochmal jemand Kommunikation sei überbewertet.


    An dieser Stelle mal Hut ab vor madhouse, dem das alles als (bis vor kurzem) nicht Mitglied ja theoretisch alles hätte am Allerwertesten vorbeigehen können. :respekt:

  • Die gewählte Vorgehensweise könnte durchaus funktionieren. Durch die "gemäßigten" Aussagen wird sicherlich leichter Sympathie aufgebaut.
    Vorallem die bestehende DDV-Seite für sich zu gewinnen, wird das Zünglein an der Waage sein.
    "Liebkind" ist sicher freundlicher gesehen als der "Eroberer". Ein Ziel zu verfolgen ist ja auch legitim. Leichter kann eine Situation niemals werden!!!
    Clever agieren und grinsend zugreifen. Warum nicht!
    Für mich sind es etwas zuviele "warme" Worte, aber sie sind gut und mit Bedacht gewählt.
    Die hessische Unterstützung scheint "kraftvoll" zu sein. Dann auf in den Wahlkampf, Hr. Pfeifer.

    Good Luck

  • Die gewählte Vorgehensweise könnte durchaus funktionieren. Durch die "gemäßigten" Aussagen wird sicherlich leichter Sympathie aufgebaut.
    Vorallem die bestehende DDV-Seite für sich zu gewinnen, wird das Zünglein an der Waage sein.
    "Liebkind" ist sicher freundlicher gesehen als der "Eroberer". Ein Ziel zu verfolgen ist ja auch legitim. Leichter kann eine Situation niemals werden!!!
    Clever agieren und grinsend zugreifen. Warum nicht!
    Für mich sind es etwas zuviele "warme" Worte, aber sie sind gut und mit Bedacht gewählt.
    Die hessische Unterstützung scheint "kraftvoll" zu sein. Dann auf in den Wahlkampf, Hr. Pfeifer.

    Good Luck

    Beende doch einfach Deinen Wahlkampf der ungerechtfertigten Bestrafungen und gekrängten Eitelkeiten . Dann müssen hier viele nicht mit Schamesröte beim Lesen solcher 'Beiträge' kämpfen und Du hast mehr Zeit , Deine Zwänge und Wahne behandeln zu lassen ...

  • Es ärgert mich das ich gestern so bald gegangen bin, ich hätte auch gerne ein wenig mit madhouse gesprochen. Zu seinem Beitrag möchte ich meinen leisten, und werde die Zeit nutzen und einige der von madhouse angesprochenen Punkte nutzen, um den wie ich denke guten Ansatz zu einem Produktiven Frieden zu nutzen.

    Eisi

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