Schwedische Musik(t)ruhe

  • Warum Coldplay ihre erste Filmmusik für die ethisch äußerst fragwürdigen "Tribute von Panem"-Filme schreibt, ist mir ein Rätsel.......der Song ist trotzdem gut.......wenn man ihn in der "richtigen" Lautstärke hört.(..nein, ich meine nicht ohne Ton, sondern volle Lautstärke.)



    Edit wg. content.....neuer link


    .

    Life's about saying "yes"!

    2 Mal editiert, zuletzt von schwede (30. September 2013 um 23:20)

  • Siehste, Henry ... ich hab's halt druff :D Meine #66 ging ungestreift durch. Die #67 mach' ich mit 'ner falsch trällernden Lena Meyer-Landrut oder mit der reizend nixsagenden Helene Fischer :ver:

    Zitat

    Lebensfrohe 3:30min

    Das gefällt mir daran auch so gut. Lebensfreude, Spaß an der Musik ... und die Gewissheit, dass es Dich hier in Deinem "heiligen Kischtle" vor Zorn zerreißt :rolleyes: Da haste mich aber ganz schön ins Leere rennen lassen, Du Miststück :thumbup:

  • Während es draußen über den See bläst und schneit, finde ich im unerschöpflichen www eine Seite, auf der auf Gregory Porter's Video hingewiesen wird......fast schon "wei(h)nachtsweisend". Zumindest akustisch gehts in die Richtung.
    Das Video.......wirklich schräg, aber schaut selbst.



    Die Mütze hat er wohl immer auf.......auch im Studio, die Kopfhörer darüber.

    Life's about saying "yes"!

    3 Mal editiert, zuletzt von schwede (30. November 2013 um 10:45) aus folgendem Grund: Überschrift vergessen...pfffhhh

  • Einmal gehört, zweimal.....und auf einmal wird der Song zu einem Ohrwurm.....der Text, naja, da gehts um die Jugend der Jungs in Ithaka/USA, Pubertät etc....und das Erstaunen darüber, sich 20 Jahre später noch genauso zu verhalten...
    Empfehlenswert ist es wiedermal die Kopfhörer auszupacken bzw. die Boxen anzuschmeißen und nicht über den Laptoplautsprecher Musik zu hören. Töne brauchen einfach Resonanzkörper um zum Klingen zu kommen. Laptop- und die meisten Computerboxen transportieren eher die Idee eines Liedes, denn das Lied selbst.
    Ich habe gleichmal sswaiii, in Worten 2 Versionen reingestellt, kann gut sein, daß da noch mehr dazukommen.
    Also: Gebt dem Lied ne Chance, hört es gleich 5 mal hintereinander, dann werdet Ihr es auch nicht mehr los.....:-)



    .......uuund gleich nochmal anders........



    I hope we stay
    Thick as thieves, butter and bread
    Pillars of colonial homes
    And I wish I could shout you out
    False start
    Don't get your cane caught in the cracks
    Buckle your seatbelts, polluting the airwaves
    Single and lonely

    And you say you are
    Unconsolable
    And you say you are
    And you say you are
    Unconsolable
    Uncontrollable

    Come up to my house
    Drink with my friends
    You can lay on my couch
    Aching to start all over again
    We going back to your room
    But wait a minute it's my room
    Was it something I said?
    Was it something I said?

    And you say you are
    Unconsolable
    And you say you are
    And you say you are
    Unconsolable
    Uncontrollable

    Come up to my house
    Drink with my friends
    You can lay on my couch
    Aching to start all over again
    We going back to your room
    But wait a minute it's my room
    Throwing up on my bed
    Was it something I said?
    I said

    I hope we stay
    Thick as thieves, butter and bread
    Pillars of colonial homes
    And I wish I could shout you out
    False start
    Don't get your cane caught in the cracks
    Buckle your seatbelts, polluting the airwaves
    Single and lonely

    And you say you are
    Unconsolable
    And you say you are
    And you say you are
    Unconsolable
    Uncontrollable

    Life's about saying "yes"!

    Einmal editiert, zuletzt von schwede (4. Januar 2015 um 18:02) aus folgendem Grund: neuer link

  • 70 mal schon .. hörenswert. Das vorletzte Lied habe ich übrigens vielmals gehört und finde es superklasse. Danke Schwede 2.D Das Lied ist wirklich klasse und schon beim ersten(!) Hören eingängig. Toll...
    ________________


    Jetzt aber was anderes, was Neues:

    Nun trifft französisches Kolonialklavier auf karibischen RootsReggae.
    Geht nicht? Soltte man meinen.. Aber das geht prima :vic:

    Winston Mc Anuff & Fixi (+Marcus) - What Dem Say

    Wenn vermeintlicher Stilbruch zu Stil wird oder besser gesagt, sich verschiedene Stilmittel so mischen, ja, dann gibt es solche:

    MusikMusik..What shall I say? MusikMusik...


    Aber Vorsicht : Der Trommler ist ein Betrüger :vertrag: Er hat gar keine Trommeln mit...

    _______________________________________________
    Ed.: Nanu? Hatte doch glatt die Interpreten vergessen..

    Und noch 'ne Edith, die zwar keine bessere Musikqualität liefert, aber bessere Bilder...
    :guckhier:

    2 Mal editiert, zuletzt von Henry (12. Dezember 2013 um 17:03) aus folgendem Grund: Edith hat das Wort

  • .



    Jo Henry, das ist ne runde Zahl wert. So unaufgeregt, daß ich es erst ein paar mal hinhören mußte, bis ich es hörte. Der Trick war, den Song ohne Bild zu hören.......insgesamt empfehlenswert, weil die Bilder (in diesem Fall gaaaaanz schlecht.-))
    doch oft von der Musik ablenken. Vielen Dank und bis bald.

    Life's about saying "yes"!

    2 Mal editiert, zuletzt von schwede (11. Dezember 2013 um 18:58) aus folgendem Grund: Satzzeichen, etc.......

  • ......und gleich noch einer, bevor ich das im Jahresendrausch vergesse....

    Mit dem Vollbart und den wachsamen Augen verkörpert William Fitzsimmons exemplarisch den Typus des melancholischen Singer/Songwriters, der seit Beginn des Jahrtausends das Bild der alternativen Musiklandschaft prägt.
    Der in Illinois ansässige Amerikaner blickt auf eine außergewöhnliche Biographie zurück, deren Erfahrungen schließlich dazu führen, dass William sich mit seiner dritten Veröffentlichung "The Sparrow And The Crow" (2009) vorerst für eine Karriere als Musiker entscheidet. Der Erfolg gibt ihm Recht.
    Fitzsimmons wächst als jüngstes Kind blinder Eltern in Pittsburgh, Pennsylvania auf. Aufgrund der Unmöglichkeit gängiger visueller Kommunikation im familiären Umfeld ist das Haus Fitzsimmons angefüllt mit unterschiedlichsten Klängen, die das ersetzen, was das Auge eben nicht sehen kann. So füllen diverse Tasteninstrumente, Gitarren und Blasinstrumente die Räume, das gemeinsame Singen beeinflusst den kleinen William ebenso sehr wie die allabendlichen Gutenachtgeschichten.
    Wenn nicht die Klassikplatten des Vaters durch die Wände schallen, dann lauscht der kleine William der Musik der mütterlichen Folkhelden: James Taylor, Joni Mitchell, Bob Dylan oder Simon & Garfunkel. Da liegt es auf der Hand, dass William im Lauf der Jahre zum Multiinstrumentalisten heranreift.
    Musik prägt sein Leben, steht aber noch nicht im Mittelpunkt. William konzentriert sich vorerst auf das Psychologie-Studium, schließt eine Therapie-Ausbildung ab und arbeitet schon während des Studiums als Psychotherapeut.
    Im letzten Semester seiner Ausbildung legt er sich schließlich Aufnahme-Equipment zu und spielt erste Songs ein. Lyrisch bleibt der familiäre Kontext zentral "99 Prozent meiner Songs behandeln familiäre Themen: entweder geht es um mein Elternhaus oder meine eigene Familie. Die Familie ist Teil jedes Songs, den ich geschrieben habe, ob es nun beabsichtigt war oder nicht. Ich glaube nicht, dass der Ort oder die Geographie eine ähnliche Rolle spielen. Falls doch, dann geschieht das unbewusst."
    William produziert sein Debüt "Until When We Are Ghosts" (2005) sowie den Nachfolger "Goodnight"(2006), der in Deutschland erst 2008 über Haldern Pop Recordings erhältlich ist, in Eigenregie. Dabei erweist er sich als feingeistiger Liedermacher, der in seine melancholischen, Gitarren getragenen Kompositionen, diverses akustisches Instrumentarium und weiche elektronische Klangflächen integriert.
    Stilistisch lässt er sich in die Nähe der frühen Iron, Sparklehorse oder Sufjan Stevens einordnen. In den USA wächst seine Popularität, u.a. auch, weil Songs seines "Goodnight"-Albums zum Soundtrack amerikanischer Serien wie "Grey's Anatomy", Life Of Ryan" und "Army Wives" werden.
    Mit seinem dritten Werk "The Sparrow And The Crow" begibt sich Fitzsimmons in die Hände des Produzenten Marshall Altman und präsentiert seine warmherzigen Stimmungsbilder erstmals auch auf europäischen Bühnen.
    2011 erscheint dann "Gold In The Shadow", das vierte Album in sechs Jahren. Es ist vor allem ein Album der Selbstfindung nach einer Trennung, die er bereits im Vorgänger verhandelte. Nicht nur in Fitzsimmons' Leben klingen wieder fröhlichere Töne an, auch die Platte zeigt sich von einer sonnigeren Seite.
    (laut.de)

    Today I saw my father standing in the graveyard
    Looking very somber, looking for his mom
    When he finally found her he said that it was different
    Everything is different, nothing's really changed

    My brother would remember sitting in the hallway
    waiting for my father, both of us were scared
    When the doorknob turned we took off for the stairway
    looking for some cover, trying to get away

    A guide dog had to serve the role that you would not let
    the mother of your children every really play
    The office was a dungeon where you hid your fears of
    what would really happen if no one ever came

    I wonder if you blamed yourself for when she left you
    by closing up the garage door and turning on the car
    Your father must have lost it, your sister couldn't help you
    but dad if you were lonely you had no where to turn

    Oh father can't you see the pieces that have fallen on the ground
    When you and mom decided nothing could be saved inside this house...

    Everything has changed
    Everything has changed

    Last night I had a dream that I was in the graveyard
    looking at my father buried in the ground
    I'd swear that I could hear him tell me he was sorry
    He told me he was sorry, and everything has changed...

    Life's about saying "yes"!

    Einmal editiert, zuletzt von schwede (5. April 2014 um 19:35) aus folgendem Grund: wg. funzendem Bildlink

  • Jetzt kommt aber mal Dampf auf den Kessel...

    Für alle, die die Kneipe Dreissig in Hamburg mögen --- mitsamt Franzwas und Konsorten.

    Carter - The Unstoppable Sexmachine klingen grundsätzlich und durchgängig dynamisch. Wenn man das vorher weiß, ist das schön. Wenn nicht, ist diese Musik zutiefst britisch wie ich finde. Fettes: I like it :thumbup:
    Wenn nun also der Prince in a Pauper's Grave seine ewige Ruhe findet, Elefanten in der Burg sind und ein gelber VW eine Rolle spielt, ebenso wie ein orangefarbener Ford Capri, dann kann es ja losgehen.... :nene:

    schwede: Ich hab auch keine Seriennummer an das Posting gehängt. Falls du meinem Musikgeschmack mal wieder nix abgewinnen kannst. Äääääh und Du Deiner neandertal'schen Rezeption (Flucht; direkt von 1auf4, doyouremember?) wie bei Georg Danzer erneut nachkommen mußt...
    Ich jedenfalls mag sowohl Musik als auch Text, gell PDCPehrs? :D

    _______________________________________________________________________
    Edith findet, dass der DAU (i.R.) dieses Posting ganz gut hinbekommen hat.. :love:

    Einmal editiert, zuletzt von Henry (6. Januar 2014 um 00:20)

  • schwede: Ich hab auch keine Seriennummer an das Posting gehängt. Falls du meinem Musikgeschmack mal wieder nix abgewinnen kannst. Äääääh und Du Deiner neandertal'schen Rezeption (Flucht; direkt von 1auf4, doyouremember?) wie bei Georg Danzer erneut nachkommen mußt...


    Ich höre mir die Sachen schon aufmerksam an, aber Danzer kommt mir musikalisch nicht nah. The Unstoppable Sexmachine steht für sich, ist aber nix, was ich in die Truhenreihe packen würde.

    Life's about saying "yes"!

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