BILD sucht den Superdarter

  • Dieser Turniermodus, bzw. die Art des Aufbaus ist dem englischen Prinzip abgeschaut. Dort wird seid vielen Jahren so gespielt, allerdings ist dieses Prinzip nur auf Gewinn ausgelegt. Man dachte sich wohl, dieses auch mal hier zu versuchen. Nur ist die Scene hier in Deutschland einfach noch nicht reif für so etwas, geschweige denn groß genug dafür. In England werden damit Millionen Umsätze generiert, wodurch, meines Wissens, die Profiverbände zum großen Teil finanziert werden.


    Mich würde mal interessieren, was du damit gemeint hast, davon habe ich nämlich noch nie gehört.

  • dartboardfun

    15 Spiele sind relativ wenig um eine statistisch signifikante Aussage davon abzuleiten. Da müsste man schon deutlich mehr Spiele haben. Wenn ein Spieler deutlich stärker ist, als der andere, ist das Bullen natürlich nich so wichtig.

    Stell Dir aber vor Du hast zwei Spieler, von denen der eine nur ein ganz klein wenig besser ist, wie der andere. Wenn der (leicht) Schwächere das Bullen gewinnt, wird er bei nur drei Legs auch das Match gewinnen. Ich bin mir sicher das bei 100 Matches von ähnlich starken Spielern, die Statistik eine deutliche Sprache sprechen würde. Das könnte man ja mal in einer Computersimulation ausprobieren. :compi:

    Mit den Bouncern verhält es sich ähnlich. Beispiel: vorausgesetzt alle 160 geworfene Darts ist ein Bouncer dabei. Bei einem Match von 21 Legs a 15 Darts hätte dann jeder Spieler ca 2 Bouncer. Vorausgesetzt natürlich die Bouncer sind gleichverteilt. Bei einem 3 Leg Match a 15 Darts wirft aber jeder nur 45 Darts. Das heisst er würde nur ca. alle vier Matches einen Bouncer haben. Und wenn man Pech hat kommt der genau zur falschen Zeit. Das macht natürlich wie im Beispiel oben einen guten Spieler noch nicht zum schlechten oder umgekehrt.

    Deshalb bleibe ich dabei, das bei einem längeren Match, derjenige gewinnt der konstant besser spielt und bei einem kurzem Match auch einer Chancen hat, der nur mal ein paar gute Legs abliefern kann, aber langfristig unterlegen ist.

    Grüße, Chris

  • 5 Spiele sind relativ wenig um eine statistisch signifikante Aussage davon abzuleiten. Da müsste man schon deutlich mehr Spiele haben. Wenn ein Spieler deutlich stärker ist, als der andere, ist das Bullen natürlich nich so wichtig.

    Gebe ich Dir recht, aber ist doch schonmal eine schöne Richtung, andererseits - wer das Bullen gewinnt fängt halt im entscheidenden Spiel an und hat sich dies aufgrund des Bullgewinns auch verdient. Könnte jetzt auch sagen, weil du immer auf die gleiche Spielstärke hinweist, dass dann statisch eh alle Spiele 3:3 .... ausfallen und es dann eben im 7., 9., 11. oder sonstigem Leg zur Entscheidung kommt.

    Das mit den Bouncern - grundsätzlich auch recht, aber eben alles nur Theorie. Genauso kann ich sagen, beide haben sch optimal vorbereitett und die Bouncer gleichen sich aus.

    Jetzt mal zur Praxis:

    Wieviele Superdarter-Turniere hast du mitgemacht?

    Ich genügend, und kann Dir sagen vorne haben immer die Besseren mitgespielt, Ausrutscher, dass ein extrem schlechterer öfters gewonnen hat gab es sehr selten. Von daher Theorie OK, aber die Praxis ist entscheidend. D.h. bei allen Turniern entsprach das Ergebnis auch dem Leistungsverhältnis und nicht irgendeinam Zufall wegen b.o.3.

  • Ich gehe mal stark davon aus, dass beide Spieler geteilt haben. Beide sind viel zu gute Freunde, dass der eine dem anderen die 100 000 einfach so wegnimmt. Vielleicht nicht 50/50, aber bestimmt um die 65/35 zugunsten des Gewinners.

    Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever.

  • Hallo in die Runde!

    Abgesehen davon, dass ich massive Verständnisprobleme mit Beitrag 714 habe, fällt mir in dieser ganzen Diskussion eines auf. Kaum jemand beschäftigt sich bei der Frage, ob man die soeben gewonnenen 100.000 € in eine Dartkarriere stecken sollte, mit dem Alter eines ambitionierten Dartspielers.

    Natürlich spielt das Talent, die finanzielle Unabhängigkeit, das familiäre Umfeld und letztlich der eigene Mut zum Risiko eine große Rolle bei der Entscheidung, ob jemand den Schritt nach England wagt. Aber ich behaupte mal, dass das Alter schlicht und ergreifend ausschlaggebend ist.

    Hätte die Bild den gleichen Wettbewerb unter allen ambitionierten Dartspielern in Deutschland ausgeschrieben, die jünger als 25 Jahre sind, dann wäre doch eines unserer jungen Talente in den Genuss der Kohle gekommen. Zu dieser Gruppe gehören eher junge Leute, die weder familiär noch beruflich fest verwurzelt sind und darüber hinaus vielleicht auch den Mut zum träumen haben.

    Wenn so einer von Papa, Mama und Freundin noch ein paar ermutigende Worte hört, geht er vielleicht mit der Kohle nach England und versucht sein Glück. Ein sowohl beruflich als auch familiär gebundener Mann zwischen 30 und 50 Jahren wird das aus verständlichen Gründen eher nicht tun.

    Insofern hat man mit der Suche nach dem "Superdarter" sicher den aktuell besten deutschen Spieler, der sich unabhängig von dem viel diskutierten Format durchgesetzt hat, gefunden. Das "Supertalent", welches sich in England einfach über längere Zeit mal versuchen sollte, hat man damit sicherlich nicht ins Rampenlicht gezerrt.

    mit sportlichem Gruß

    Hesse

    Lieblingspieler: Amit Gilitwala, Travis Birn

  • Ist ja wirklich unglaublich über was sich Leute den Kopf zerbrechen.Habt ihr sonst keine Probleme?
    Soll doch der Andre damit machen was er will.

    Ich für meinen Teil würde die eine Hälfte für Weiber und Alkohol ausgeben, die andere Hälfte würde Ich einfach verprassen.

    TSOAF

    Dieter Nuhr : "Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Schnautze halten !!


    Und wenn er Leute trifft, die nicht wissen, wer Gary Anderson ist, dann stellt er sich vor und sagt, er spiele Darts. "Und wenn sie dann nachfragen, ob ich gut bin, dann sage ich: 'manchmal'."

  • ob mans jetzt so ausgeben muß weiß ich nicht 1.D aber im prinzip geb ich dir vollkommen recht, was willste mit heute noch mit 100mille anfangen, nichts wie weg damit, solang der euro noch an wert hat. :lach:

  • Wieso rechnen hier eigentlich alle mit 100.000€? Papa Staat hält die Hand auch noch auf, da das Geld nicht beim Glücksspiel gewonnen wurde....

  • Papa Staat hält die Hand auch noch auf

    ...also viele von euch haben schon ein merkwürdiges Verhältnis zum Bezahlen von Steuern...möchte mal wissen auf wessen Strassen ihr fahrt und welche Laternen euch nachts beleuchten, auf welche Schulen ihr gegangen seid und welche Schwimmbäder ihr besucht usw usf...

    ach ja, der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer in D war noch nie so tief...1950 lag der Spitzensteuersatz noch bei 53% jetzt ist er bei 42% angelangt...und der Eingangssteuersatz ist von 20% auf 14% gesunken...

    ...

  • Alles gut buko. Es sollte nur der Hinweis sein, dass das Geld versteuert werden muss und das man die 100.000 nicht als Reingewinn betrachten darf.

  • ätte die Bild den gleichen Wettbewerb unter allen ambitionierten Dartspielern in Deutschland ausgeschrieben, die jünger als 25 Jahre sind, dann wäre doch eines unserer jungen Talente in den Genuss der Kohle gekommen. Zu dieser Gruppe gehören eher junge Leute, die weder familiär noch beruflich fest verwurzelt sind und darüber hinaus vielleicht auch den Mut zum träumen haben.


    Von der Theorie ist der Ansatz gut - im Bezug auf Einnahmen schlecht. SChätze mal, dass beim Superdarter die Ü25jährigen 70-80 % waren.
    Mit 20-30 % Teilnehmer hätte der Superdarter vermutlich nur 1-2 Monate überlebt.

    Ist ja wirklich unglaublich über was sich Leute den Kopf zerbrechen.Habt ihr sonst keine Probleme?


    Na ja, die Gedanken sind frei, aber ist natürlich Andree's Entscheidung - klar.

    ach ja, der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer in D war noch nie so tief...1950 lag der Spitzensteuersatz noch bei 53% jetzt ist er bei 42% angelangt...und der Eingangssteuersatz ist von 20% auf 14% gesunken...


    Was heißt hier "jammern jammern jammern" Das kommt doch nur Zustande, dass viele von einem "Pobelturnier" ausgehen und sagen "Splitting". Und obwohl immer wieder drauf hingewiesen wurde lesen die Leute einfach die Beiträge nicht.

    Apropro: Zum Spitzensteuersatz kommt aber leider noch der Soli dazu:
    Zu beachten ist, dass zur Einkommensteuer ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % (Tarif seit 1998) erhoben wird. Die Spitzenbelastung inkl. Solidaritätszuschlag beträgt dementsprechend 42 % + (5,5 % von 42 %) = 44,31 %

    Gehe mal nicht davon aus, dass die Fam. Welge unter die Reichensteuer fällt: ab 501.462 € bei Zusammenveranlagung
    dann wären es: 45 % + (5,5 % von 45 %) = 47,475 %

    @ Dusty:
    Warte immer noch auf deine Erläuterung was Andree Welge mit der Ausrichtung vom Superdarter-Turnier zu tun hat.

    @ Chriz:
    Wieviele Superdarter-Turniere hast du jetzt?
    (Nicht das ich den Nicht-Mitspielern die Diskussion abspreche, aber mir erstreckt sich schon der Eindruck, dass ausgerechnet diejenigen, die am meisten über S.o. und länge diskuttieren, die wenigsten Turniere mitgemacht haben - nämlich keine)

    Einmal editiert, zuletzt von dartboardfun (4. Oktober 2012 um 13:05)

  • @Dartboardfunny

    Kein einziges. Ich wohne nicht in Deutschland. Soll jetzt beim nächsten PDC Event nur noch der posten, der mitgespielt hat? Dann wird es aber ruhig hier zzz

    Du diskutierst hier ob Andree und Shorty gesplittet haben, was Andree mit der Kohle macht etc und meinst du hast mehr Recht dazu, weil Du ein paar Darts bei den Superdarter Turnieren geworfen hast? :lach:

    Grüße, Chris

  • @ Chriz:

    Ich habe ja oben schon dazugeschrieben, dass ich keinem die Diskussion abspreche.
    Aber ich finde es ganz interessant zu wissen wer wieviele Turniere gespielt hat.

    Aber aufgrund der Beiträge in FB und hier hat mir dies den Eindruck erweckt, dass diese Gegner die "wenigsten" Turniere gespielt haben.

    Und das scheint - zumindestens bei Dir - voll zuzutreffen.

    Sodele, damit klinke ich mch jetzt aber aus dem gestorbenen Superdarter definitiv aus.

    R.I.P.

  • Zum Thema Versteuern:

    Ich bin kein Experte, aber..

    versteuert ihr die 10 €, die ihr mal auf nem Turnier gewonnen habt?
    Es geht drum, ob man seinen Lebensunterhalt mit Sport verdient, dann ist man Profi.
    Hätte jetzt ein Hartz4 Empfänger die 100000 gewonnen, würde das Amt ,wegen ausüben einer gewinnbringenden Tätigkeit den Satz streichen, und es würde als Beruf eingestuft. Da bedeutet steuerpflicht.
    Ist aber derjenige Berufstätig, also geht regelmäßig steuerpflichtig Arbeiten dann wird es für gewöhnlich als Glücksgewinn gewertet, daher sind nur die Zinsen steuerpflichtig. Sollte jemand da andere Informationen haben, dann wäre es gut wenn man nen Tread erstellt, z.B.: Wann sind Preisgelder steuerpflichtig , und es in die FAQ´s verfrachten.

    Manchmal ertappen ich mich bei Selbstgesprächen, und dann lachen wir beide.

  • Nur kurz, ohne dafür einen Fred zu erstellen. Es gibt Grundsatzurteile, dass Einkommen zu versteuern sind, die nicht aus einem Glücksspiel stammen. Gewinne, die nicht auf Glück beruhen sondern für die man eine Leistung erbringen musste sind zu versteuern. Tante Google hilft da weiter.

  • Ich finde die ganze Diskussion darum, was Herr Welge mit dem gewonnenen Geld macht, ehrlich gesagt frech!

    Einem Lottogewinner schreibt auch niemand vor wofür er die Kohle zu benutzen hat! Wenn gewollt wäre, dass das Geld einer "Dartkarriere" in England zu Gute kommt, dann hätte man das auch so ausschreiben müssen und das Geld dann eben nicht ausgezahlt, sondern davon direkt Startgelder, Hotelkosten usw. bezahlt.

    So wie es nun gehandhabt wird, ist es allein die Sache des Siegers das Geld unter die Leute zu bringen.

  • versteuert ihr die 10 €, die ihr mal auf nem Turnier gewonnen habt?

    Solche Beträge interessieren kein Finanzamt und es gibt Freibeträge.

    Bei 100.000 holen die sich Ihren Anteil, da bin ich, allerdings ohne fundierte Information, einfach mal sicher.
    Darts ist eben kein Glücksspiel,

    ...der Dartagone hätte da höchstens Aussicht auf Erfolg :duw:

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