Dart = Kopfsache?!?!

  • Schönen Freitag Abend meine Dartfreunde!! :!D

    Neulich habe ich mit einen Freund bei mir zuhause wieder einmal Dart gespielt und da
    mir beide eigentlich reine Anfänger sind und ein bisschen würze ins Spiel bringen wollten haben wir
    double out gespielt!!(Mein Kumpel wollte do spielen)

    Vorm Match habe ich noch zu ihm gesagt des wird aber sehr lange dauern double out is echt schwer für einen Anfänger!!

    Aber siehe dann ich habe einfach nicht nachgedacht beim spielen sondern einfach nur spass gehabt :dart: :daumen:
    Und dann geschah es ich habe eigentlich relativ schnell(für einen Anfänger) hintereinander auschecken können (7 zu 0 Sieg für mich) :prost:
    Nach dem Match dachte ich mir das gibt es doch garnicht und habe allein ein bisschen doppel trainiert und so gut wie garnichts getroffen!!

    Also würde ich gerne von euch wissen wie wichtig ist das man mit dem Kopf bei der sache ist wie wichtig ist die mentale
    Seite des Sports bzw welche Erfahrungen habt ihr mit positiven bzw negativen gedanken während des Spiels gemacht??


    Lg Dartfan

    Lieblingsspieler: Mensur Suljovic :austria:

  • einfach nicht nachdenken, auch nicht über dem wurf, dann werfe ich am besten ! aber das ist wirklich schwer!!!

    ich habe auch die erfahrung gemacht wenn ich zum beispiel irgendein spiel spiele was ich noch nie gespielt habe oder schon lange nicht dann gehe ich ohne erwartungen das spiel an und bin dann sehr gut beim ergebnis, aber dann bei 2. mal wieder nicht da ich wahrscheinlich wieder zuviel verlange. das ist vll genauso wie bei dir ! du hast gedacht das du nichts triffst bei den doppeln und trafst, danach dachtest du ( auch wenn es nur im hinterkopf ist)das du es eh gut triffst so hat es nicht geklappt! kann stimmen oder? :daumen:

  • Die besten Ergebnisse erzielst Du mit einer "LMAA" Stimmung. Locker sein, nicht über den letzten (und den nächsten) Wurf nachdenken. Wie der Vorredner sagte, das kommt allerdings erst mit der Erfahrung.

    Hmmm, wieso und warum schreibe ich diese Zeilen? Ach, LMAA...... :duw:

    Viele Grüße und good Darts

    RedShoe

  • Das Bewusstsein bewertet unser Handeln , unsere an uns gestellten Herausforderungen .
    Wenn Du Dir sagst " Das wird aber schwer dieses Ziel zu erreichen " suggerierst Du Dir schon den möglichen Misserfolg :(

    Wenn man aber das Selbstbewusstsein besitzt all seine Ziele erreichen zu können , es im Idealfall visualisieren , es sich
    also bildlich vorstellen kann , so steigt auch die Chance auf Erfolg . 1.D

    Das Unterbewusstsein steuert unser tun , es "arbeitet" in Bildern . :dart:
    Die "Kunst" besteht darin sein Unterbewusstsein so zu "programmieren " dass man sich Erfolg wirklich
    vorstellen kann , ihn fühlt und verinnerlicht !

    Damit lässt sich dann auch der Kopf in Drucksituationen besser steuern ....

    Eigentlich ganz einfach oder :duw:

  • Das Bewusstsein bewertet unser Handeln , unsere an uns gestellten Herausforderungen .
    Wenn Du Dir sagst " Das wird aber schwer dieses Ziel zu erreichen " suggerierst Du Dir schon den möglichen Misserfolg :(

    Wenn man aber das Selbstbewusstsein besitzt all seine Ziele erreichen zu können , es im Idealfall visualisieren , es sich
    also bildlich vorstellen kann , so steigt auch die Chance auf Erfolg . 1.D

    Das Unterbewusstsein steuert unser tun , es "arbeitet" in Bildern . :dart:
    Die "Kunst" besteht darin sein Unterbewusstsein so zu "programmieren " dass man sich Erfolg wirklich
    vorstellen kann , ihn fühlt und verinnerlicht !

    Damit lässt sich dann auch der Kopf in Drucksituationen besser steuern ....

    Eigentlich ganz einfach oder :duw:

    Jetzt bin ich mal neugierig... Wie hat sich eigentlich dieses ganze Hypnosezeug (sorry :friend: ) auf dein persönliches Dartspiel ausgewirkt? Hast du entscheidende Verbesserungen erzielt?

    "Du sollst nicht werfen Dein Sportgerät im Zorne"

  • tzt bin ich mal neugierig... Wie hat sich eigentlich dieses ganze Hypnosezeug (sorry ) auf dein persönliches Dartspiel ausgewirkt? Hast du entscheidende Verbesserungen erzielt?

    Dieses ganze "Hypnosezeug" lässt mich ruhiger mit mehr Spaß spielen . Ich kann mit Emotionen während des Spiels anders umgehen

    weil ich weiß woher sie kommen und warum sie entstehen .

  • Dieses ganze "Hypnosezeug" lässt mich ruhiger mit mehr Spaß spielen . Ich kann mit Emotionen während des Spiels anders umgehen

    weil ich weiß woher sie kommen und warum sie entstehen .

    Das ist natürlich schonmal ein ganz entscheidender Vorteil... und wirkt sich das auch auf deine Ergebnisse, Avg, etc. aus?

    "Du sollst nicht werfen Dein Sportgerät im Zorne"

  • Ich bin kein Top-Spieler und deshalb habe ich genau wie sicher 95% hier im Forum das Problem der Konstanz :umwerf:

    Aber ich spiele zb. beim E-Dart Liga Betrieb wesentlich mehr Shortlegs zwischen 14-18 Darts und auch mehr 180er (bei weniger Trainingszeit)

    als zu der Zeit , in der ich nur meinen Arm trainiert habe . Ich bin eben der festen Überzeugung das man seinen Kopf

    trainieren kann und auch sollte , nicht nur des Dartens wegen !

  • Ich bin kein Top-Spieler und deshalb habe ich genau wie sicher 95% hier im Forum das Problem der Konstanz :umwerf:

    Aber ich spiele zb. beim E-Dart Liga Betrieb wesentlich mehr Shortlegs zwischen 14-18 Darts und auch mehr 180er (bei weniger Trainingszeit)

    als zu der Zeit , in der ich nur meinen Arm trainiert habe . Ich bin eben der festen Überzeugung das man seinen Kopf

    trainieren kann und auch sollte , nicht nur des Dartens wegen !

    Wow... das klingt echt vielversprechend... viele Shortlegs zwischen 14 und 18 Darts, das hat schon ein gewisses Niveau! Ich habe leider keine Möglichkeit Liga zu spielen, weil es bei uns in Thüringen Steel- und auch E-Dartmäßig schlecht aussieht, was Vereine etc. angeht... Ich spiele jedoch min. jedes zweite Wochenende bei diversen Kneipenturnieren mit (E-Dart, 501 M.O.) Da habe ich aber keine großartigen Nervositätserscheinungen, weil es ja im Prinzip um nix weiter geht, als ein paar Euro und ne Flasche Kirsch :!D Ausserdem kenne ich so gut wie alle Spieler... Es wäre echt schön, wenn sich in Thüringen was tun würde in Sachen Darts... so what... so bleiben mir nur die kleinen Turniere und das Training zu hause...

    "Du sollst nicht werfen Dein Sportgerät im Zorne"

  • Hallo Dartfan, ja Dart ist immer zu jeder Zeit und bei jedem spielerischen Level zum großen Teil Kopfsache. Wenn sich Dein persönlicher Stil ausgebildet hat, also Du Deinen Dart und Deine Wohlühlbewegung beim Wurf gefunden hast, ist die Reproduktion der im optimalen Fall "immer gleichen Bewegung" eben Kopfsache, denn Deine Fähigkeit Arm und die Hand entsprechend zu bewegen ist Dir ja ja gegeben...Wenn es also nicht funktioniert und Du keinen Unfall oder ein Handicap haben solltest, wird die Ursache immer in der Psyche liegen. Die Kunst beim Dartspielen liegt letztendlich genau darin ! ...und was tun, wenn sich alles im Kreis dreht und man zwischen Konzentration und auf seinen eigenen Wurfstil achten (passiert eben am Anfang um es zu lernen), trotzdem locker zu bleiben ? Trainieren, Turniere besuchen, ABER ! Spaß am Spiel haben !! sich nicht so stark unter Druck setzen und wenn alles nix hilft...ist es eine Überlegung wert den Ritsch mal zu besuchen ! Gruß. Steffen.

  • Hallo Dartfan 180,

    mir geht's eigentlich genauso wie dir. Wenn ich gegen nen Kumpel spiele, der in etwa genauso gut ist wie ich, spiele ich wesentlich besser, als wenn ich alleine bin. Alleine durch diesen Ehrgeiz, dem anderen durch einen hohen Score davonzuziehen, bzw. beim Douple eiskalt zuzuschlagen, bin ich glaube ich besser. Wenn ich gegen schlechtere Gegner spiele, spiele ich selbst meistens auch grottig.

  • Ein gutes Pferd springt (nur) so hoch wie es muss, sag ich da mal :D

    Man passt sich immer seinem Gegner an, wenn man gegen sich selbst spielt motiviert das meist relativ wenig :D

  • Mag sein, das es sich für viele User hier blöd anhört, aber ich sage sehr oft "Darts spielst man mit dem Kopf!"
    Und ich hab schon oft Situationen gehbat wo es sich bewahrheitet hat, ob es nun Turniere waren oder Ligaspiele oder, oder oder...

    Ich will jetzt keine konkreten Beispiele nennen, aber wenn man an sich selbst einen gewissen Anspruch stellt, dann merkt man mit jedem mal, bei dem man diesen Anspruch nicht erreicht, das man zuviel gedacht hat. und das macht sich (beim mir zumindest) fast immer dann bemerkbar, wenn man gegen -eigentlich - schwächere Gegner spielt. Man geht von vornherein mit einer ganz anderen Konzentration ans Board, als wenn man gegen einen vermeintlich deutlich stärkeren Gegner antritt. Man denkt sich dann... Ach mal sehen was der wirft und spielt dann "mit" und wundert sich dann, das man einen Average hat, der deutlich unter dem liegt was man normalerweise in der Lage ist zu spielen...
    Spielt man gegen den starken.. dann geht man von anfang an ans Board und sagt sich..Soo jetzt MUSS ich was treffen, um eine Chance zu haben..und das klapp dann aber ebenso wenig...

    Also sollte man "infach" versuchen, nur sein Spiel zu spielen, sich auf seine eigenen Stärken zu konzentrieren, und erst aufhören, wenn der Schreiber "check" sagt...

    Frei nach dem Motto " Kopf aus - Darts rein"

    fav. Player : J.Wade, P.Wright
    H S : 180(4x seit 08/16),
    H F : 127
    S L : 17, 18,18,

  • Hm, ich hatte das schon immer etwas anders erlebt. War ich mir sicher dass ein Gegner schwächer war, dann habe ich immer die Dominanz gewahrt.
    Dann hatte ich auch die Sicherheit. Bei vergebenen Checks blieb der Kopf frei, weil ich immer dachte gut, ich darf eh nochmal, das trifft der eh nicht. Das hilft um danach ruhig zu treffen.
    Mies war immer wenn ich den Gegner zuvor schon sah und der Respekt ZU groß war. Dann baute sich oft ein zu hoher Druck auf. Jeder einzelne nicht so geplante Dart bestätigte dann noch zusätzlich die Stärke des Gegners. Dies führte dann schnell zu Frust und schließlich Zweifel. Damit hat man dann meist verloren, denn der Gegner bemerkt das und wird dadurch ruhiger.
    Aber wenn man seien "leichten" Spiele gewinnt und dann die Hälfte der schweren Gegner besiegt reicht das schon oft für das Team.

    Ich denke die Kunst ist es den Gegner auszublenden und nicht seine Konzentration, sowie seinen Glauben zu verlieren.
    Respekt ist gut, aber wohl nur in Maßen. Das Problem hat man wenn man sich beeindrucken lässt.

  • und das klapp dann aber ebenso wenig...

    warum kommt mir das nur so bekannt vor ? (ok. manchmal kann ichs auch ...)

    Hoffi : Respekt ist nicht nur gut, sondern unerläßlich - sonst wirst Du nämlich überheblich, und dann gehts schonmal daneben ... bloß ANGST darfst Du keine haben (nichtmal vor nem Gegner der 3 Klassen besser ist !)

    lG

    Andi

  • Ja Respekt ist schon hilfreich! Nur wenns Angst wird .. dann geht einfach nichts mehr!

    Ich hatte oft Probleme wenn ich die Gegner zuvor gesehen hab wie sie sich warmgeworfen haben: 100, 85, 140, 60, 100 ....--> Angst! Das kann ich so konstant nicht!
    Und dann ging im Spiel bei mir nichts obwohl der Gegner nur noch 60, 45, 60, 06, 85, 41 usw gespielt hat!

    Inzwischen sag ich mir: Erst mal schauen was er im Spiel kann! Denn locker warm spielen kann jeder!
    Und die eigenen Erwartungen an sich selbst realistisch einschätzen!!!! Denn an den scheitert man einfach zu oft wenn man die Ergebnisse aus dem heimischen Training im Ligaspiel erreichen will!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

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