Warum gibt es keinen Profi aus Deutschland

  • siehe sigma darts:)


    warum fragt nicht einfach einer einen deutschen spieler wie welge, artut.....??

    Fav. Player:
    Gary "The Flying Scotsman" Anderson :scottland: , James "The Machine" Wade :england:

  • Es wäre vielleicht mal wichtig über den rein finanziellen Aspekt zu sprechen. Unabhängig davon ob unsereins mit den Briten mithalten kann,muss erstmal das Geld da sein um JEDES Turnier spielen zu können. Ohne Rücklagen läuft da nix und verdienen wird man ja erst auf längerer Sicht (und Platzierungen) an den Turnieren.

  • Ich glaube auch das es in Dland sehr schwer ist Sponsoren zu finden die einem div. Turniere / Reisen finanzieren....

    Es gab doch mal nen bericht von j. artut wo es einfach wirklich nur wegen dem finanziellen schwer ist zu turnieren etc zu fahren usw....


    glaub auch hier heisst der hauptfaktor wohl wirklich Geld

    Fav. Player:
    Gary "The Flying Scotsman" Anderson :scottland: , James "The Machine" Wade :england:

  • Ist Simon Whitlock nicht auch extra von Australien nach England gezogen um mehr im Dartsport zu erreichen?

    In England wird das Darten ja ganz anders gehandhabt. Habe mich darüber auch mal mit einem bekannten unterhalten der aus England kommt und Dartet. Die Spielen fast jeden Tag der Woche Dart.
    Training, Liga, Turnier, Einfaches Spielen um Pub um Getränke oder Geld.
    Die haben da laut seiner Aussage gar keinen richtigen Familientag so wie bei uns meistens der Sonntag gehandhabt wird.
    Wenn du in einem Dorf wohnst wo das halbe Dorf Dart spielt hast du auch genug Gegner und Abwechslung.

    Wie auch schon gesagt wurde ist das Finanzielle ein sehr großer Aspekt. Wer kann es sich schon Leistung, ein Top Training in der Woche zu machen, aber auch so einen guten Job zu haben das er am Wochenende quer durch Deutschland reisen kann um an Turnieren Teilzunehmen.

    Dann musste man wirklich nur auf die Großen Turniere fahren wie das MOM z.b. was aber meistens auch E-Dart Turniere sind.
    Wenn einige von den Top E-Dart Spielern zum Steel wechseln würden hätten wir bestimmt auch noch mehr Potenzielle Spieler würde ich mal sagen.

  • Da denke ich anders. Ich denke das alle potentiell guten Spieler Bi-Spieler sind. Nur läßt sich in D mit Edart eher Geld verdienen. Masse ist nicht Klasse. Das Edart leichter zugänglich ist und somit mehr Aktive besitzt,ist eine andere Tatsache. Ich glaube wenn Welge,Münch,Artut und co die Chance bekommen würden 1 Jahr finanziell abgesichert Dart spielen zu können,dann wäre einer von ihnen vielleicht in der Lage ins Dartgeschäft rein zu kommen. Aber unsereins hat keine 24 Std Zeit für Dart. Ohne Arbeit kein Geld ,ohne Geld kein Brot.

  • Ich war Gestern in Tirol auf einen E-Dart Turnier , das schon sehr beindruckend war ! :daumen:

    107 Männer massig Bi-Darter , 42 Frauen .

    Da waren einige klasse Leistungen zu bestaunen ! Besonders die jungen Rodruigez Brüder waren sehr stark und haben auch das Finale gespielt !

    Die spielen beide auch Steel und haben dort auch einige Erfolge zu verzeichnen .

    Für mich wurde es der 17te Platz , waren ein paar gute Spiele dabei , aber wenn man die beiden Jungs sah dachte man man sollte sich

    lieber ein anderes Hobby suchen ! Nach ihrer Aussage halten sie einen extremen Trainingsaufwand , von nix kommt halt auch nix 1.D

  • Ich glaube auch das es in Dland sehr schwer ist Sponsoren zu finden die einem div. Turniere / Reisen finanzieren....

    Es gab doch mal nen bericht von j. artut wo es einfach wirklich nur wegen dem finanziellen schwer ist zu turnieren etc zu fahren usw....


    glaub auch hier heisst der hauptfaktor wohl wirklich Geld

    kAoT. Meines Wissens wird Jyhan Artut bereits seit Beginn diesen Jahres gesponsored, wodurch er zu allen Turnieren fahren kann. Nur qualifizierend muss er sich ja auch. Sicherlich nicht einfach, da beim Sponsor logischerweise auch eine Erwartungshaltung (zusätzlich erhöhter Druck) vorhanden ist. Wenn ich aufgrund meiner Leistung eine realitische Möglichkeit hätte Profi zu werden, nun ich glaube ich würde es nicht tun, angesichts der vielen Entbehrungen die damit verbunden sind.

  • Ich habe gehört, dass die Stars aus GB Schwerkraftforscher (?) einsetzen, um die Flugbahn ihrer Darts zu verbessern oder so. Ist das vielleicht auch ein Grund?

    Was gibt es bei der Schwerkraft zu forschen? Das sollte jeder Physik Student während der ersten Semester hinbekommen. Jeder Gegenstand unterliegt der Erdanziehungskraft und sinkt entsprechend während des Fluges leicht. Bei einem festeren, schnellen Wurf weniger als bei einem langsamen Wurf. Könnte man den Dart in der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel werfen, wäre diese Größe zu vernachlässigen, da in der extrem kurzen Zeit bis zum Einschlag im Board der Dart nur marginal sinken würde.


    Ich denke es liegt an den, von etlichen anderen bereits genannten, Grunden. Länder mit wenig Tradition im Dartsport haben weniger Spieler und Nachwuchstalente und logischerweise damit auch weniger, die es mit der Spitze aufnehmen können. So ist es auch nicht verwunderlich, das Australien als ehemalige britische Kolonie einige Profis stellt, die aber aus den hier genannten Gründen in England leben. Auch Japan hat eine große Dart Szene (so weit ich weiss hauptsächlich Bimmeldart, aber auch die können spielen) aber tauchen diese im PDC Ranking nicht auf. Die Reisen nach GB sind im Verhältnis zu den Verdienstmöglichkeiten kostspielig.

    Grüße, Chris

  • Zum Thema Pros: Die werfen 180er am Nachbarboard oder im Knien oder sonstwas. Wie machen die das nur? Richtig, die können einfach Dart spielen, und das vom feinsten, ganz egal aus welcher Höhe und in welcher Höhe was hängt.

    So einfach kann die Antwort sein!

    Was wäre denn hier im Forum los wenn Taylor bei dem nächsten Turnier nach einer Niederlage das Maßband rausholt und sich dann beschwert weil das Board eben nicht im vom Threadstarter geforderten Toleranzbereich von +-1mm befindet sondern 2mm zu tief hängt?

    Seid mir nicht böse, aber die Profis werfen erheblich genauer als alle Forenuser hier. Und bei denen macht es nichts aus, die treffen trotzdem. Könnte das ein Hinweis darauf sein das die es einfach besser können?

    Auch spannned: Warum misst man nur nach wenn man verloren hat? Weil es dann eine Entschuldigung gibt und es nicht an einem selbst liegt? Wenn dann bitte immer messen, und wenn man gut spielt obwohl das Board 2mm "falsch" hängt - was dann?


    :lol:

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Ich glaube Roland Scholten hatte bei einen der letzten Übertragungen was ähnliches gesagt. Es ist egal, auf ein paar cm kommt es nicht an.

    Man kennt es ja u.a. auch von den Profi Matches, besonders Wade macht das gerne. Wenn die ersten beiden Darts im Segment etwas ungünstig stecken, geht er einen Schritt zur Seite und wirft dann schräg aufs Board. An der Seite ist allerdings die Entfernung leicht größer, das sind gut und gerne ein paar cm mehr.


    P.S. Eben kams über Twitter rein. The Power und Jackpot sind beide in Stoke on Trent mit vollgeschissenen Hosen gesehen worden. Sie hatten erfahren das wir Deutschen nun endlich unsere Boards genau nachmessen und entsprechend aufhängen, was vorher nur in England gemacht wurde. Jetzt fürchten beide um ihren Rang als beste Darter der Welt. :duw:

    Grüße, Chris

  • The Power und Jackpot sind beide in Stoke on Trent mit vollgeschissenen Hosen gesehen worden. Sie hatten erfahren das wir Deutschen nun endlich unserer Boards genau nachmessen und entsprechend aufhängen, was vorher nur in England gemacht wurde. Jetzt fürchten beide um ihren Rang als beste Darter der Welt.

    :lollol: :lollol: :lollol: :lollol:

  • Hallo zusammen.

    Wahrscheinlich ist es
    nicht so einfach es an einer Sache fest zu machen

    warum es keine Profis in
    Deutschland gibt.

    In erster Linie fehlt es
    natürlich an Sponsoren die bereit sind jemandem

    wirklich mal über einen
    längeren Zeitraum den Rücken finanziell frei zu halten.

    Das kann sich natürlich
    ändern wenn mal ein Deutscher in die Weltspitze,

    und damit meine ich
    konstant unter den Top Ten der PDC, spielen würde.


    Das Problem was die
    Deutschen Spieler hierbei haben ist mangelnde Turnier Erfahrung und Konstanz.


    In Deutschland gibt es
    einfach zu wenig Steeldart-Turniere mit einem starken Teilnehmerfeld……

    In England hat man
    wahrscheinlich nahezu jedes Wochenende ein Event an dem diverse Profis
    Teilnehmen (in Holland ist es ähnlich).


    Während in Deutschland
    also auf den meisten Turnieren ein relativ geringer Ave ausreicht um
    erfolgreich zu sein, kann es in England bei gleicher Leistung schon das klare
    Erstrundenaus bedeuten.


    Es ist doch klar das man,
    wenn man ständig diesem hohen Druck und der Leistungsdichte ausgesetzt ist,
    selber auch besser wird.


    Ich sehe die Deutschen
    gar nicht so weit weg von den Topspielern. Einige Turnierergebnisse haben das
    ja in der Vergangenheit schon gezeigt……auf der alten PDC-Europe Tour war es
    eigentlich keine Überraschung wenn ein Deutscher mal einen Pro rausgeworfen
    hat.

    Aber meistens bleibt es
    dann halt auch bei dem einen weil man es einfach nicht gewohnt ist den ganzen
    Tag über konstant gute Leistung bringen zu müssen.


    Ständig unter Druck zu
    spielen ist das beste Training überhaupt…..ich finde ein Adrian Lewis ist da
    ein ganz gutes Beispiel….er hat sicher ein gewisses Talent aber wenn er nicht
    schon sehr früh die Chance gehabt hätte dauernd mit Phil Taylor zu trainieren
    wäre er heute nicht da wo er ist.


    Aber selbst wenn es
    tatsächlich mal die Möglichkeit geben sollte das Jemand mit zu viel Geld auf
    einen zukommt, müsste wohl jeder Deutsche überlegen ob er es annimmt….

    Immerhin bedeutet das
    Leben eines Dartprofis seine überwiegende Zeit in England zu verbringen.

    Ich zumindest müsste
    seeeeehr lange nachdenken ob ich Job und Familie für eine gewisse Zeit “auf Eis“
    legen möchte…….


    Wenn aber einer von euch
    eine Million über hat kann er gerne an mich herantreten :rolleyes:


    P.s.: Die Diskussionen
    über die richtige Höhe des Boards ist übrigens überflüssig. Man spielt während
    eines Matches viele verschiedene Felder (Doppel oder was zum stellen) in den
    verschiedensten Höhen, dass man sich nach einer gewissen Zeit sicherlich drauf
    einstellen kann.

    Und soooo riesen
    Unterschiede wird es beikeiner Anlage geben das es ins Gewicht fällt.

    Anders ist es beim
    Abstand aus…..wenn der nicht stimmt wird es zumindest (wenn es mir auffällt)
    für mich schwierig.


    Einen schönen Tag noch
    und viel Spaß beim ausmessen oder Trainieren, Andree W.

  • Andree, ein sehr guter Beitrag.
    Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.

    Das mit der übrigen Mio haut bei mir leider nicht hin, aber du schaffst es auch ohne Mio an die Spitze.
    Ich zähle auf dich :daumen:

  • Während in Deutschland
    also auf den meisten Turnieren ein relativ geringer Ave ausreicht um
    erfolgreich zu sein, kann es in England bei gleicher Leistung schon das klare
    Erstrundenaus bedeuten.


    "relativ geringer Ave" ist SEHR relativ ... das erinnert mich an eine Geschichte, die ich vor kurzem von einem Bundesligisten hörte :

    dessen Teamkollege Bernd R. spielte in einem Match einen 13er, 14er und 15er (wie man ihn halt kennt ...) - die Kollegen klatschen ihn ab "good darts" und "warum spielst Du in England nicht auch so ?"
    und die Antwort : "ich spiel in England auch so - aber da reicht das nicht"

    damit ist wohl alles gesagt

    lG

    Andi

  • @Andree-Da ja immer das Geld als Grund vorgeschoben wird-Wenn du das Bild Superdarter Turnier gewinnen würdest,(was ich dir zutrauen und gönnen würde) hättest du vor den Gewinn in deine PDC Karriere zu stecken, oder wäre das Geld woanders besser angelegt?

    Gruss

  • Oh je. Ich hatte ne Million übrig. Die wurde allerdings letzte Woche von meiner Frau entdeckt :umwerf: .......Sie hat jetzt ein paar neue Schuhe etc.

    180er: unzählig
    HF: mehrere 170er
    Short Game: 2 x 9er
    Avg: Irgendwo zwischen 70 und 90

    Don't Panic

  • lamuerte.
    Ich schiebe das Geld nicht in den Vordergrund.
    Ich für meinen Teil schließe ein Profi Dasein aus, weil ich zwei
    Kleine Kinder habe und eine tolle Frau auf die ich nicht 40 Wochen im
    Jahr verzichten möchte.
    Einige Turniere pro Saison drüben zu spielen wäre was anderes.

    Und über Geld und dessen verwendung mache ich mir erst Gedanken wenn es
    auf meinem Konto ist.
    Danke fürs gönnen und zutrauen. Geht mir ähnlich. :whistling:

  • Danke Andree für die Antwort
    Aber dann sollte dein Beitrag ja heissen-Darum werde ICH kein Dart Profi
    Bitte nicht falsch verstehen,aber deine Aussage ist natürlich schlüssig kann ja aber nicht verallgemeinert werden.
    Wenn dann kommen meiner Meinung nach zzt eh nur die "jüngeren Spieler" in Frage nach England zu gehen und ihr Glück da zu versuchen.
    Man kann auch dort drüben einen Job haben der zum Lebensunterhalt langt und nebenzu auf Turniere zu fahren.Machen die meisten Engländer ja auch nicht anders.Wenn man nur in Deutschland bleibt und hofft das mal n Sponsor an der Tür klingelt und n Riesen Scheck abgibt,ja dann werden wir auch weiterhin nur sporadisch und durch den PDC Quali Bonus gepuschte Spieler auf den Turnieren sehen.

  • Du hast es erfasst, Lamuerte.

    Ich war vor dem Dart in einem anderen "Sport" aktiv, in dem es nur in den USA einen Markt zum Überleben gibt. Ein guter Freund von mir (er ist Schweizer) ist als 22-jähriger in die USA und hat genau das gemacht. Es hat einige Jahre gedauert, aber heute ist er einer der "Stars" dort. Natürlich ist USA nochmal schwieriger als England. Aber nur das kann der Weg sein - wobei es natürlich auch Niederländer gibt die es von dort aus machen, dennoch ist mit Wohnsitz in England alles deutlich einfacher.

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