Beiträge von dartblog

    Den Ansatz hatte ich jetzt auch schon einmal (obwohl mir das schwer fällt). Aber das Problem ist Frustration an der Scheibe da die Ergebnisse ausbleiben und es schaukel sich immer mehr auf. Vielleicht ist eine Pause mal wirklich nützlich. DANKE!

    Wenn man die Erwartungshaltung in so einer Phase nicht verändert wird der Selbstdruck immer größer. Es ist normal, dass wir auch Tiefphasen erleben. Wenn wir die Erwartung dann nicht etwas zurückschrauben, entsteht sehr schnell Frust. Das steigert sich dann so weit, dass man den Selbstdruck immer weiter erhöht.

    Dieser ständige Stress nagt an einem. Er verringert das Selbstvertrauen, die Motivation, nimmt einem das Gefühl für seinen Wurf. Alles keine guten Ausgangslagen, um seine hohen Erwartungen zu befriedigen. Das kann dann auf Dauer zu massiven Problemen mit dem Spiel führen.

    Pausen, anderer Sichtweise auf das Spiel (Spaß nicht durch Siege oder Ergebnisse generieren) und geringere Erwartungshaltung, sind einige Maßnahmen, die sicherlich aus dieser Phase helfen können.

    Wenn ich mein Spiel nur in gut und schlecht unterscheide und das alles an Statistiken festmache, wird das natürlich schwer werden. Weniger Ergebnissorientiert und dafür prozessorientiert denken, kann eine Hilfe sein.

    Meine Frage jetzt an die erfahrenen Spieler:

    1. Was sagt ihr zum Fortschritt, den ich bis jetzt habe? Ich kann das Null einschätzen und

    2. Was ratet ihr mir, um ein bisschen mehr Konstanz in meine Spiele reinzubringen und nicht einmal gut und einmal schlecht zu spielen.

    Zu 1: Normale Entwicklung.

    Zu 2: Die Akzeptanz, dass es hoch und runtergeht. Weniger auf Statistiken Wert legen und dafür lieber den Blick für ein konzentriertes Training schärfen. Dann wirfst du schneller erkennen, was für dich wichtig ist und was nicht.

    So mein letzter Punkt ist die spielen unter Druck in einer Liga oder einem Turnier. Ich merke das das für die Verbesserung absolut ein notwendiger Schritt ist, denn der Druck der da aufgebaut wird ist im reinen Training nicht zu simulieren.

    Natürlich kann man den Druck aus dem Wettkampf nicht zu 100% simulieren, aber es gibt genügend Methoden, um den Umgang mit Druck auch im Training zu lernen.

    Ein paar Stichpunkte:

    • Training der Nichtwiederholbarkeit
    • Prognosetraining
    • Training der Nichtwiederholbarkeit und Prognosetraining mit zeitlicher Verzögerung.

    Generell ist es ja "nur" das Auseinandersetzen mit seinen Gedanken, Emotionen und Gefühlen. Das muss erlernt werden.

    Oft hört man ja, "Du musst immer mit einem positiven Erlebnis das Training beenden". Das ist die perfekte Konditionierung für den Wettkampfversager. Wie soll jemand, der im Training nur positive Erlebnisse und Friede Freude, Eierkuchen trainiert, mit den Druckbedingungen aus dem Wettkampf klarkommen.

    Wichtig ist dabei, sich der Signale bewusst zu werden, die der Körper und die Gedanken aussenden. Dann kann man mit den geeigneten Mitteln auch gegensteuern oder regulieren.

    Ich sehe Clayton als Favorit heute. Ggf. muss ich halt wieder den Ton abstellen.

    Fand die Pfiffe und Buhrufe auch extrem nervig, aber an der Stelle muss man auch mal sagen: wenn die Deutschen einen deutschen Gegner rausbringen (z.B. European Tour bei Max Sieg), ist das kein Stück besser. Von den englischen Fans ist man es nur einfach nicht gewohnt.

    Die Zeiten haben sich geändert. Das beste Beispiel war das Fußballländerspiel gestern in Mailand. Wie viel Hass in einem Menschen stecken muss, dass man die ganze Zeit pfeift, ist schon bezeichnend. Mir würde nach 3-4 mal in die Finger Pusten die Lust vergehen und mit Sicherheit auch schwindlig sein.

    Aber seinen eigenen Nationaltorhüter so fertig zu machen, weil man sein freie Entscheidung nicht teilt. Krank.

    Und bestimmt kommen dann wieder so Kommentare wie, "Sowas muss ein Profi aushalten, weil er so viel Geld verdient".

    Leichte Bewegungen im Stand sollten nicht so schlimm sein. Aber wenn du ihn stabilisieren möchtest, dann stellt dir beim Werfen vor, du stehst wie ein Turm mit einem festen Fundament, Nimm dazu noch deinen Wurf zeitversetzt mit Kinovea auf und zeichne dir die Standlinien ein. Dann kannst du das leicht überprüfen und erhältst gleich eine Rückmeldung.

    Förderlich ist es auch, einen Gegenstand auf dem Kopf zu positionieren, der eine Rückmeldung zu deiner Bewegung gibt.

    Ich hoffe dass ich in diesem Topic richtig bin. Ich bin Anfänger und "Zuhause" Hobbyspieler.

    Ich möchte an meiner Wurftechnik arbeiten, komme aber nicht weiter.


    Ich kann nur soviel dazu sagen, dass es für jeden Spieler schwierig ist an seinem Wurfstil zu arbeiten, wenn er nicht über die grundlegenden Zusammenhänge und Erfahrung verfügt. Es ist nicht zielführend ständig etwas zu ändern. Wie soll sonst die Bewegung automatisiert werden? Das ist ja das Ziel eines Techniktrainings.

    Wenn man dann unbedingt etwas ändern will, weil man den Wurf vereinfachen möchte, muss man natürlich einen Plan davon haben, wie man das macht. Das Ziel muss klar sein. Aber solche Sachen wie, die Darts gerade in das Board zu werfen, damit sie nicht mehr nach unten hängen, sind keine Aufgabenstellung wert.

    Dafür sind Zubehöre, wie kürzere Schäfte oder andere Flights gedacht. Oder es ist einfach der falsche Dart.

    Auf der anderen Seite ist es auch nicht förderlich nach der perfekten Wurftechnik zu suchen, die einem den 100 Schnitt beschert. Das ist ein weitverbreitetes Phänomen. Die Suche nach der Supertechnik. Oft werde ich gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, anhand einer kleinen Umstellung, diese Supertechnik zu finden.

    So etwas gibt es nicht!

    Es ist nicht die Suche nach dem einen, speziellen Wurf, sondern die Anwendung variabler Wurfaufgaben, um dem Gehirn möglichst viele Lösungsoptionen anzubieten.

    Der Großteil geht aber nach folgendem Prinzip vor: Sie Werfen, es folgt ein perfekter Treffer, "Was habe ich gemacht, dass muss ich so weiter machen"...dann kommt ein Fehlwurf und daraus folgt dann, "Mist, da muss ich was an meiner Technik ändern". Das hat natürlich nichts mit Training und vor allem nicht mit Techniktraining zu tun.

    Letztendlich ist das Wurftechniktraining die zielgerichtete Arbeit an seinem Wurf, die in Abhängigkeit seiner bisherigen Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen. Das kann man nicht unberücksichtigt lassen. Daher wird man auch keine Wurftechnikempfehlung im Internet abgeben können, ohne den Wurf gesehen zu haben. Und auch da wird es ohne Erfahrung schwierig.

    Das Ziel eines Trainings ist die variable Verfügbarkeit der Technik unter allen Bedingungen. (Man sagt auch - Automatisieren, Stabilisieren der Feinkoordination und andere Begriffe)

    Wenn man im Gegensatz zu dem allseits erwähnten "Einschleiftraining" ein Training auf variabler Basis ausführt (Schlagworte sind da differentielles Training), gelingt einem da langfristig, gerade als allein trainierender, mehr Erfolg. Erstens macht das eine Menge Spaß und wenn du gelernt hast, dass du aus allen Winkeln und auch auf unebenen Unterlagen, dein Ziel triffst, wird dir das ein starkes Selbstvertrauen geben.

    Denn zu keinem Zeitpunkt wirst du deine Wurftechnik hinterfragen und akzeptieren, dass es vielleicht eine andere Baustelle ist. (Mental, Tagesform, etc.)

    Ich würde es ja ok finden, wenn sie es sich verdient hätte, bei diesem Turnier mitzuspielen aber sie hat "nur" 1 bzw. 2 Runden bei der WM gewonnen, Lisa Ashton hat eine TC, spielt seit Jahren stark auf BDO und WDF Turnieren, war schon x-Fache Weltmeisterin und Sherrock?? Hat sich 1x für die PDC WM qualifiziert und wurde noch nie Weltmeisterin, und jetzt wird sie überall einfach eingeladen, das ist m.M.n. nicht fair.

    Zum Glück ist es den entscheidenden Menschen bei der PDC völlig egal, was du in Ordnung findest oder nicht. Sie hat einmal mehr gezeigt, dass sie Top-Leistung bringen kann und vor allem, sich ständig weiterentwickelt.

    Sich jetzt darüber zu echauffieren, dass es andere eher verdient hätten, ist für mich unverständlich.

    Aber so sind die Zeiten, egal was eine Person auf die Beine stellt, es gibt genügend Leute im Netz, die alles infrage stellen und schlecht reden.

    Selbst bei Turnieren, die haben noch nicht angefangen und schon gibt es tausenden, die erzählen wie es besser gehen würde.

    Leistung zählt heute alleine nicht mehr. Früher gab es 80 Millionen Bundestrainer. Heute sind es 80 Millionen, Turnierveranstalter, Virologen, Atomphysiker, Weltklassedartspieler,....

    Mal abgesehen von steffen.501 Vorgehensweise, sich ein zweites, identisches Set zu kaufen, gibt es keinen Grund für ein weiteres Set. Jedenfalls, wenn mit den alten alles gut funktioniert.

    Als ich vor vielen Jahren angefangen habe Dart zu spielen, kaufte ich ständig neue Sets, weil ich die Hoffnung hatte, mit den Neuen jetzt besser zu werden.

    Das geht vielen Spielern so. Ein Großteil ist heute in psychologischer Betreuung. ^^

    Wenn ich heute ein schönes Set Barrels sehe, dann kaufe ich es mir, obwohl ich kaum noch spiele. Sie stehen dann unbenutzt hier herum. Das nennt man dann Sammlerleidenschaft, oder?

    Man sollte sich jedenfalls hinterfragen, warum ein Kaufimpuls ausgelöst wird. Das kann einem jede Menge Geld und vor allem viel Stress ersparen. Denn die Darts sind es in den seltensten Fällen, die dich zu einem guten Spieler machen.

    Kann ich nur unterstützen. Aber ich weiß auch, dass es für viele ein Thema ist, was weit weg zu sein scheint.

    Meine Frau ist 2009 an Krebs gestorben. Vor der Diagnose habe ich mir weder um meine Gesundheit noch um das Thema einen Kopf gemacht.

    Seitdem bin ich Spender und vor allem versuche ich auch andere Menschen davon zu überzeugen, dass sie Spenden oder zumindest zur Vorsorge gehen.

    Aber wie gesagt, oft ist man erst sensibilisiert, wenn es einen selbst betrifft oder einen nahestehenden Menschen

    Einmal ins Blut ausgeschüttet, vermittelt Adrenalin eine Herzfrequenzsteigerung, einen durch Blutgefäßverengung bewirkten Blutdruckanstieg und eine Bronchiolenerweiterung. Das Hormon bewirkt zudem eine schnelle Energiebereitstellung durch Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung und Biosynthese von Glucose. Es reguliert die Durchblutung (Zentralisierung) und die Magen-Darm-Tätigkeit (Hemmung). Als Stresshormon ist es an der „Flucht- oder Kampfreaktion (fight-or-flight response)“ beteiligt.

    (... sagt der Wiki-Peter) 8o

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht, dass Profis ganz gut ohne Alkohol können, gegen Nervosität eventuell Kräutertees trinken. Dann sagst du, das sie einen Adrenalinausstoß haben könnten.

    Was ist damit gemeint? Ist der Adrenalinstoß hinderlich oder förderlich für die Leistung, oder was willst du damit sagen?

    Für mich ist es erschrecken, wie man aus einem Daumen nach unten, eine Cancel Culture Diskussion anstrengen will.

    Der Daumen nach unten bezog sich auf den Inhalt, der gespickt ist von Vorurteilen:

    • Alkohol macht lustig
    • ohne Alk haste nur einen Stock im A...
    • Ohne Alk, sind alles nur trübe Tassen und Spaßverweigerer
    • Nur die richtig Alkohol trinken sind tolle Kerle.

    Es ist mir egal, ob ein Hobbyspieler Alkohol trinkt oder nicht. Ob er nur Leistung erbringt, wenn er trinkt. Es ist sein Leben und das kann er so führen wie er will.

    Aber ich fühle mich als Nichttrinker unfair behandelt, wenn man mir vorwirft, dass ich ein Spaßverderber sei. Ich bin noch nirgends in Kneipen aufgeschlagen und habe allen anwesenden gesagt sie sollen mit dem saufen aufhören, weil es langsam zu viel ist.

    Aber wie oft kriege ich dann stundenlang zu hören, "Komma eh, trink doch einen mit, wir sind alle so lustig." Das nehme ich hin und denke mir meinen Teil.

    Daher der Daumen nach unten.

    Der Thread stand nämlich für eine ganz andere Situation in Bezug auf Alkohol und war nicht auf Hobbyspieler gemünzt.

    Aber wie gesagt, mich hinzustellen, als ob ich ein Mensch bin, der anderen die Meinung verbietet und einen Stock im A... hat, ist die Ursprungsform der Intoleranz.

    Und das man sich von Leuten fernhalten müsse, weil sie einen daumen nach unten geben....Naja, was soll ich dazu sagen.