Beiträge von dartblog


    Ich habe gerade einfach mal einen deutschen PDC-Spieler gefragt, seine Aussage: "Also das bringt gar nichts. Wir sind die 2,37m so gewohnt, dass es schon auffällt, wenn der Abstand 2 bis 3cm falsch ist."


    Keine Ahnung wie deine Fragestellung war. Es geht mir nur darum, dass du mit verringertem Abstand genauer werfen kannst. Und dabei ist es unerheblich wen du da fragst, diesen Fakt kann man nicht wegdiskutieren.
    Ob es Sinn für einen Profi macht, stand in meiner Antwort nicht zu Debatte. Und schon gar nicht das es ein Profi anwenden wird.

    Und zwei Zentimeter Abstand kann man vielleicht merken, aber sie beeinflussen niemand, da man sich schnell umstellt. Früher waren es 7 Zentimeter, die nur Leute aus der Fassung gebracht haben, die die Mär von "Du musst auf den Millimeter genau den Abstand haben" geglaubt haben.

    Stell Dich mal den halben Meter näher dran und verrate mir im Anschluss, ob dein Average in die Höhe geschossen ist oder nicht...


    Diese Diskussion gab es mal vor 8-9 Jahren auf WDA. Da hat einer vorgeführt, wie er zu seinem Average gekommen ist und ein YT Video davon gedreht.
    Du kannst damit Gruppierungen werfen, die sind göttlich. Einzig die Höhenjustage braucht einen Moment Zeit

    Dynamik kommt erst durch die Kamerabewegung. Da kannst du aus dem Material bestimmt nicht mehr viel rausholen.
    Wenn du etwas mehr Action reinbringen möchtest, dann kommen solche Sachen wie Ballhauskreisel, Heroshot Whiptrainsition usw.

    Hier eine meiner ersten Videos, die ich geschnitten und gedreht habe Film. Bei 1:37 siehst du wie man eventuell mehr Action reinbringt.
    Aber so würde ich das heute nicht mehr schneiden oder filmen

    Auch gut sind Bewegungen von unten (Oche) nach oben (über Kopf) oder Zoom In/Zoom out. Aber natürlich nicht mit dem Objektivzoom, sondern laufen/Bewegung . Auch geht das verfolgen, wenn er zum Board läuft (0:32) oder wie bei 1:13

    Das sind ja alles keine Probleme, die einem WDA vermiesen.
    Mein Schulenglisch ist von 1985 und ich sage meine Standradphrasen auf und das war es. Hier und da ein Beglückwünschung bei einem guten Wurf und eine nette Verabschiedung reichen aus.

    Mit der Zeit kennt man die Leute und ich hatte in all den Jahren sehr wenig Probleme.

    Zu den Zahlen, was meinst du? Deinen Hauptscore, oder was du pro Aufnahme geworfen hast.
    Letzteres kann dir egal sein, ersteres natürlich ein Problem. Um das zu lösen, kann ich dir gerne helfen, schreib mich an und wir treffen uns auf WDA

    Trotzdem ist es unsinnig ein Kind auf eine Standardscheibe werfen zu lassen. Der Bewegungsablauf ist ein ganz anderer. Und es geht doch im Endeffekt um die Heranführung an den Sport und das mit einem Bewegungsablauf, der der Sportart gerecht wird.

    Ich habe das an einem 7-Jährigen erleben können. Normale Scheibe und der musste wie ein Speerwerfer ausholen. Scheibe runter, Abstand verkürzt, nach ca. 3 Trainingsstunden hatte der einen sauberen und vor allem weichen Wurf entwickelt. Welchen Sinn soll es machen, Bewegungen zu benutzen, die ich später, im Erwachsenenalter als hinderlich empfinde?

    Bei den Paradartern kann man sich die Scheibenhöhe ja auch aussuchen, so würde ich es für Kinder auch empfehlen. Schlechte Angewohnheiten anzutrainieren ist widersinnig.

    Ich denke im internationalen Vergleich ist unser Gesundheitssystem hervorragend. Aber ich befürchte, dass sich der Fokus auf das Kaufmännische auch bei uns rächen wird.

    Das Gesundheitssystem mag vielleicht im Vergleich gut sein, trotzdem ist es kurz davor kaputt gefahren zu werden. Die Belastung für die Krankenhausmitarbeiter war auch schon vor der Pandemie mehr als bedenklich.
    Der "Kunde" kann nicht unbedingt von einer guten Fürsorge ausgehen. Dafür müssen sich zu wenig Fachkräfte um zu viele "Kunden" kümmern.

    Ob Paul die überhaupt noch aktuell hält? Ich war seinerzeit mit einer der ersten auf seiner Seite.
    Damals fand ein sehr reger Austausch statt, wir haben Meinungen und Ansichten ausgetauscht und Trainingsformen besprochen. War eine sehr interessante Zeit und ich denke, er war mit der erste, der die Sache Dart Training etwas professioneller angesehen hat.


    Irgendwann ging er aber mehr in Richtung Shop und Dartspielermanagement. Auch waren die Trainingspläne eher Spiele basiert und gehe nicht auf alle wesentlichen Faktoren ein. Nach drei Jahren (2011 habe ich meinen Account gestartet), habe ich dann nicht mehr verlängert. Ich habe dann meine eigenen Trainings erstellt und habe mich alleine weiterentwickelt.

    Aber es war aufregend und hat ein sehr guter Meinungsaustausch.


    Hast du die 25 Pfund übrig, dann würde ich es auf jeden Fall machen.

    Völlig normaler Wurf und weit weg von hart oder extrem durchgestreckt. Nachdem was ich in den letzten Jahren an Wurfstilen gesehen habe, Stufe ich den unter "Nicht schlecht und saubere Grundlage"ein

    Ich bin ja eher nicht so der Typ für solche Sätze, aber du machst dir über Sachen einen Kopf, die es gar nicht gibt.

    Abgesehen von den Schmerzen, ich glaube aber nicht das die von deinem Wurfstil kommen. Ich habe durch meine Arbeit (Viel PC und Mausbewegung) vor einigen Jahren auch solche Probleme gehabt und sehr viele Jahre unter Schmerzen gelitten.
    Daher können die auch woanders herkommen. Ob Dart spielen jetzt sinnvoll ist...mhm.

    Als es bei mir so schlimm war, dass ich nicht mehr Eishockey spielen konnte, da ich keine Schläger halten konnte, habe ich mich nach langem zögern für Spritzen entschieden, seitdem ist das auch völlig ausgeheilt. Es ist nie wieder gekommen, aber ob man das unbedingt machen will oder es der erste Lösungsansatz ist...


    Bei den zwei großen Hochwassern in diesem Jahrtausend zeigten sich die weniger oder gar nicht Betroffenen sehr solidarisch. Da sehe ich nicht so schwarz. Unsolidarisch ist man halt auch dann, wenn man die gesundheitlichen Risiken runterspielt, weil man selbst wahrscheinlich nicht betroffen sein wird.

    Ansonsten zu viel Glaskugelguckerei in meinen Augen. Sowohl was Wirtschafts- als auch Gesundheitsfolgen angeht. Panikmache geht in beide Richtungen. Mitleid geht dennoch raus an die meisten großen Verlierer in der Krise, egal ob wirtschaftlich oder gesundheitlich.

    Wenig Mitleid kann ich für die aufbringen, die sich über Kursverluste beschweren. Es gab genügend Vorlauf in den meisten Märkten. Wer in solche Zeiten sein Depot passiv reinträgt, der braucht das Geld in den nächsten fünf Jahren sowieso nicht.


    Danke, ich habe mich schwergetan ähnliches aufzuschreiben. Aber genau meine Meinung.