Also wer alle Decider in der Endrunde gewinnt, der hat es auf jeden Fall verdient.
Beiträge von dartblog
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Das Zurückgehen vom Board kommt mir sehr langsam vor, das fiel auf.
Was Decider angeht:
Man muss niemandem die Faust geben und sich dann aus dem eigenen Konzentratiostunnel bringen und sich somit absichtlich schlechter machen.
Das ist keinesfalls unfair.
Klar ein ungeschriebenes Gesetz, aber auch eine Frage des Respekts. In jeder Sportart.
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Da verzichtet aber jemand auf seinen Karmapunkte.

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Wegen Öl ins Feuer gießen gelöscht.

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Da gebe ich natürlich beiden Recht. Mein Ziel ist es ja auch immer das Beste abzuliefern UND zu gewinnen. Wenn der Gegner besser ist als ich, ich aber mein bestes gegeben habe, dann muss ich anerkennen, dass der Gegner besser war. Aber einfach nur das Beste zu geben und nicht für den Sieg kämpfen kann ja auch nicht ganz die Einstellung sein. Im Dartsport passiert so viel, da kann auch ein deutlich besserer Gegner schlagbar werden, weil er z.b die Doppel nicht trifft.
Wie kommst du darauf, dass man nicht um den Sieg kämpft, wenn man "nur" sein Bestes gibt? Wenn ich das Beste aus mir heraushole, dann kämpfe ich um jeden Punkt, um jeden Dart. Und dann ist der Sieg auch ein Teil des Ganzen.
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Man sollte meiner Meinung nach nach Möglichkeit immer gegen bessere spielen.
Nur das macht dich besser da du weniger Fehler machen darfst und vor allem legst du nach und nach etwas nervösitat ab.
Am Anfang zahlt man halt Lehrgeld. Ganz normal 😉
Ich finde den Mix extrem wichtig.
Leider wird oft der Fokus darauf gelegt, gegen stärkere Spieler zu spielen. Der Vorteil dabei ist, dass man in solchen Spielen automatisch zu 100% fokussiert und "on fire" ist. Es gibt einen kleinen Boost-Effekt, weil man mental enthemmter ist – man hat ja nichts zu verlieren. Aber wehe, du kommst in die Situation, gewinnen zu können...

Auf der anderen Seite spielen viele Dartspieler gegen schwächere Gegner oft inakzeptabel schlecht, was die eigene Leistung angeht. Sie schaffen es nicht, sich zu fokussieren, und spielen eher auf 50%. Auch das muss trainiert werden. Deshalb ist der Mix aus Gegnern mit unterschiedlichen Leistungsstärken so wichtig für das Training.
Außerdem kann man in Phasen, in denen es mit dem Selbstvertrauen nicht gut aussieht oder man in einem motivationalen Tief steckt, durch Spiele gegen schwächere Gegner wieder Selbstbewusstsein aufbauen. Die Gegnerauswahl sollte also etwas smarter sein.
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Das mit dem Mindset ist ein zweischneidiges Schwert, da gibt’s eigentlich kein allgemein gültiges richtig oder falsch, weil das von Spieler zu Spieler unterschiedlich ist. Wenn du beispielsweise mit dem Anspruch antrittst, jedes Spiel auch gegen deutlich bessere Spieler gewinnen zu wollen, macht man sich auch sehr leicht selbst sehr viel Druck, was wiederum zu mehr Nervosität oder einem Verkrampfen führen kann. Schlicht und ergreifend sein Bestes zu gebe, den Anspruch hat glaube ich jeder in jedem Spiel…
Genau so!
Im Gegensatz zur Zielsetzung, gewinnen zu wollen – was stark vom Gegner abhängt – liegt das Ziel, die beste Leistung abrufen zu wollen, wieder in unserer eigenen Hand. Ein zusätzlicher Vorteil: Wenn du deine beste Leistung nicht abrufen konntest, kannst du leichter evaluieren, was im Training angepasst werden muss (z.B. Nervosität abbauen, positives Denken stärken, etc.). Wenn du mit einem 50er Average und dem reinen Fokus auf den Sieg gegen einen Spieler mit einem 80er Average verlierst, gewinnst du keine Erkenntnisse. -
Hi , hatte da auf Insta schonmal mit Adrian G einen vernüftigen Diskurs. Es gibt Untersuchungen. zb Räumliches denken , Hand Augen Koordination die Männern besser ausgeprägt. Müsste den Post suchen. Sofern könnte man schon von Vorteil reden. Es wurden da vergleiche in anderen Sportarten , glaube Bogenschießen und Billiard durchgeführt. Bei denen waren Transgender die als Mann geboren sind Frauen überlegen.
Die Frage, die sich dabei stellt, ist: Ist das genetisch bedingt, oder liegt es an den Tätigkeiten, die Jungen und Mädchen in der für die Koordination wichtigen Lernphase ausführen?
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Ich weiß auch gar nicht wieso sie nicht einfach bei den Männern mitspielt. Die Optik ist doch vollkommen egal, es weiß eh jeder dass sie mal ein Kerl war, darf sie ja auch handhaben wie sie möchte. Nur hat sie körperliche Vorteile, weswegen sie doch einfach bei den Männern teilnehmen und sich dort fair duellieren könnte.
Diese ganze Problematik könnte man so einfach lösen, aber es wird ein riesen Fass aufgemacht. Das ist weder für sie, noch die anderen Frauen, noch für den Dartsport gesund und vernünftig.
Welche körperlichen Vorteile sind es denn genau, die ihr im Dartsport gegenüber Frauen einen Vorteil verschaffen? Ich frage für einen Freund.
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Ich habe es ja schon in meinem Livestream gestern erklärt. Es wird dir kaum jemand eine vernünftige Antwort geben können, wenn man nicht sieht, was du machst und wie du auf Anweisungen zum Verändern reagierst.
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... Aber wo sind die Belege dafür, dass Männer aufgrund ihres höheren Testosteron-Spiegels besser Darts pielen?
Ich kann mich täuschen, aber die Antwort werden wir hier im Forum nicht finden.
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Was ich vor diesem Hintergrund nicht verstehe, ist das Heranziehen von Testosteronwerten, um zu entscheiden, ob eine Transfrau in Dart-Frauenwettbewerben mitspielen darf, wie es ja jetzt von einigen Verbänden praktiziert wird. Denn ein Zusammenhang zwischen Testosteronspiegel und Zielgenauigkeit beim Dart ist meines Wissens bisher nicht gezeigt worden.
Testosteron wirkt auch auf unser Nervensystem und hat etliche Effekte, die unsere kognitive Leistung beeinflussen.
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Das stimmt, ist aber auch egal, solange die bestehenden Regularien besagen, dass sie spielberechtigt ist...
Da dreht es sich quasi im Kreis, und eine kurzfristige Klärung wird nicht möglich sein, oder?
Es geht nicht darum, das Thema kurzfristig zu klären, sondern sich vernünftig damit auseinanderzusetzen.
Das Ziel sollte sein, auf wissenschaftlicher Basis klare Argumente zu finden, wie die Regeln aufzustellen sind – und nicht danach zu entscheiden, was gerade das Bauchgefühl sagt.
Auch wenn es mich persönlich nicht betrifft, kann ich mir gut vorstellen, dass Betroffene eine andere Meinung dazu haben, ob sie benachteiligt werden oder nicht. Eine klare Struktur hilft hier, allen Sicherheit zu geben und vielleicht auch ein Verständnis zu schaffen, das aktuell bei vielen Menschen fehlt.
Ein einfacher Nebensatz wie "...ist spielberechtigt" löst das Problem nicht. Derzeit führen solche Diskussionen eher zu Widerstand, Hass und Hetze.
Aufklärung, Forschung und eine fundierte Auseinandersetzung sind aus meiner Sicht der Schlüssel.
Ob die PDC in diesem Bereich investiert, kann ich nicht beurteilen.
Edit: Vielleicht habe ich den Zusammenhang einiger Zitierung hier verwechselt und meine Antwort passt nicht dazu, dann einfach überlesen.
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Und was ist an der aktuellen Aussage: "sie darf spielen!" Unklar?
Nur weil sie spielen darf, ist die Frage nicht geklärt, ob es einen Vorteil gibt oder nicht.
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Ich habe noch zusätzlich das aus meiner Sicht unsportliche Verhalten gegenüber Pim van Bijnen (?) mit seiner Dartitis im Hinterkopf (Bennett sorgt dafür, dass eine 180 nicht gewertet wird, da van Bijnen "übertritt" durch Dartitis-Anfall).
Das war Littler
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Beim Darts steht nun mal die Muskelkraft nicht so im Vordergrund.
Der Anteil der männlichen Darter ist doch sicherlich wesentlich höher als der def weiblichen Spielerinnen.
Was soll ich sonst noch näher erklären?
Muskelkraft ist nicht die einzige motorische Fertigkeit – es gibt noch andere wichtige Aspekte wie Koordination. Die Frage, die man hier stellen könnte, ist, ob Koordination als treibende Fertigkeit eher eine Männerdomäne ist.
Wenn ja, warum? Liegt es daran, dass Männer generell bessere genetische Voraussetzungen haben? Oder vielleicht daran, dass Frauen und Mädchen im goldenen Lernalter eher Bewegungen lernen, die für Darts weniger förderlich sind?
Oder haben Frauen vielleicht sogar einen Vorteil in Bezug auf Koordination?
Warum eine Frau mental schlechter aufgestellt sein soll, wie du es in den Raum stellst, kann ich nicht nachvollziehen. Und wenn es tatsächlich keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern gibt, dann frage ich mich, warum es ungerecht sein sollte, Frauen an den Wettbewerben teilnehmen zu lassen? Nur weil ein paar enthirnte Ottos pfeifen?
Deine Vermutung, dass es mehr dartspielende Männer als Frauen gibt, ist wahrscheinlich richtig. Daher ist es klug von der PDC, Frauenplätze für die WM auszuspielen, um mehr ambitionierte Frauen zum professionellen Dartsport zu führen. Leider scheint dieses Konzept nicht ganz aufzugehen.
Ich finde die aktuelle Regelung völlig akzeptabel.
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Beim Darts-Sport haben die Männer ja eigentlich keine körperlichen Vorteile gegenüber den Frauen. Dann muss es eigentlich an den mentalen Voraussetzungen liegen und vielleicht auch an der Tatsache, dass es eben in früheren Zeiten eine Männerdomäne war.
Erklär mal genauer.
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Danke für die Antworten. Den Automat auf die entsprechende Höhe zu bringen, stellt natürlich kein Problem dar.
Wie merkt man denn, dass die Höhe nicht passt? Also wenn das Bullseye z.B. 1cm zu tief hängt, wirft man dann erstmal überall 1cm zu hoch vom anvisierten Ziel(sofern man in der Lage ist, so genau zu werfen) oder passiert das ganze unterbewusst?
Es ist ja immer die Rede vom automatisierten Wurf, wo man bestenfalls blind werfen kann. Wenn man in diesem Stadium angelangt ist, wäre ja eine Boardabweichung fatal.
Automatisierung bedeutet nicht, dass ich blind werfen kann, sondern dass ich meinen Bewegungsablauf unabhängig vom bewussten Denken ausführen kann. Das bedeutet, dass ich werfen kann, während ich gleichzeitig andere Dinge tue. Ähnlich wie beim Laufen oder Gehen, wo du nicht darüber nachdenkst, wie du es machst.
Der Lernprozess bis zur Automatisierung kann jedoch herausfordernd sein und erfordert gezieltes Training.
Um das Beispiel mit dem Gehen erneut aufzugreifen: Wenn du jahrelang dieselben Treppen steigst und diese nach einer Reparatur in ihrer Höhe verändert werden, kann es anfangs zu Stolpern kommen. Doch nach kurzer Zeit passt sich dein motorisches System an die neuen Gegebenheiten an.
Mit dem Bewegungsablauf beim Dartspielen ist es nicht anders.
Die Vorstellung, dass alles immer zu 100 % gleich wiederholt werden muss, um automatisiert zu bleiben, ist nicht korrekt. Bewegungen sind immer etwas variabel.
Im Dartsport jedoch, gibt es viele Spieler, die ihre Bewegungen und Würfe zu sehr bewusst steuern und dadurch Probleme bekommen. Diese Spieler haben Schwierigkeiten mit Veränderungen, weil sie jede Bewegung überanalysieren.
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1 cm macht definitiv keinen Unterschied und wie über mir schon geschrieben wurde, kann man sich sehr schnell umgewöhnen.
Aber es gibt auch Spieler, die sehr verkopft sind, was das Thema angeht, die bekommen dann die Krise, wenn sie wissen, dass das BE nicht richtig hängt. Aber das ist eine Kopfsache und keine motorische.
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Wenn ich das ganze mit dem Handgelenk abklappen versuche entstehen bei mir eigentlich zwei Bewegungen und keine Wurfbewung im Fluss sozusagen 🤷♂️
Grüße
Kann es ein, dass du schon seit 2015 daran arbeitest? So entnehme ich es deinem ersten Post in diesem Forum.
Zu der Feststellung, zwei Bewegungen auszuführen: Ich glaube, dass du dich zu sehr auf deine Bewegung fokussierst oder deine Aufmerksamkeit auf einzelne Bewegungsabschnitte lenkst. Das mag für einen Anfänger normal sein, und jeder hat mal Situationen, in denen er sich bewusst auf seine Wurftechnik konzentriert. Man sollte jedoch nach kurzer Zeit wieder in der Lage sein, sich davon zu lösen und die Bewegungen einfach kommen zu lassen.
Letztendlich sind Änderungen der Wurfbewegungen mit dem nötigen Training und den richtigen Übungen leichter umzusetzen, als wenn man ständig darüber nachdenkt, ob man die Übung oder Bewegung richtig ausführt und immer wieder Korrekturen vornimmt. Übungen könnten beispielsweise sein, sich losgelöst von der inneren Auslenkung auf den Ablauf, den Bewegungsablauf bildlich vorzustellen. Stell dir zum Beispiel vor, wie dein Zeigefinger wie ein Laserpointer einen Punkt auf einem bestimmten Bereich des Boards markiert oder als ob du versuchst, deine Hand in Richtung des Boards zu werfen. Jeder hat seinen eigenen Ansatz.Im Krafttraining gibt es zum Beispiel die Anweisung, sich vorzustellen, dass man mit den Schulterblättern einen Keks zerdrücken soll, um die Schultern nach hinten zu nehmen. Solche bildlichen Vorstellungen sind einfacher umzusetzen. Bevor du dich die ganze Zeit mit etwas beschäftigst, von dem du nicht weißt, ob es zielführend ist oder deinem Bewegungsempfinden und deinen Bewegungsmöglichkeiten entspricht, solltest du dir Gedanken darüber machen, ob es vielleicht andere Ansätze zur Verbesserung deiner Leistung gibt.
Ich glaube nicht, dass es der richtige Weg ist, ständig an deine Wurfbewegung zu denken, besonders wenn du das jetzt schon seit neun Jahren tust, wie ich aus dem Forum entnehme.
Aber den Tipp mit den leichten Darts teile ich natürlich auch.