Beiträge von dartblog

    Hallo zusammen,

    Ich wollte mal fragen, ob ihr euch in eurem Trainingsplan, bewusst auch Regenerationstage einbaut?

    Man hört ja oft, dass man mal ne Pause einlegen soll, wenn nicht läuft oder das gefühl weg ist...das ist damit nicht gemeint. Sondern bewusste Tage wo man Pausen einlegt auch wenns Grad super läuft..also quasi geplante Pausen. Man sagt ja in vielen sportarten , dass man sich vieles verinnerlicht, wenn man dann die Pausen macht. Ist das beim Darten auch so?

    Ich hatte mal ein Video dazu gemacht, aber würde das Thema gerne nochmal aufgreifen. Denn aus meiner Sicht ist das ein Thema, aus dem man sehr viel herausholen kann und das im Dartsport kaum Beachtung findet.

    Ich denke, dass ich in 2-3 Wochen ein neues Video dazu fertig habe und es dann hier posten werde.

    Mich würden auch mal Warmmach-Übungen interessieren, so wie man sich bei anderen Sportarten ja auch warm macht z.B. mit Warmlaufen, Dehnübungen etc. Was wäre da für das Dartspielen sinnvoll?

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    Vielleicht hilft dir das weiter, ein kleines Portfolio an Übungen.

    Ich würde noch propriozeptives Training mit einbeziehen, da es sehr hilfreich ist die Körperwahrnehmung zu verbessern. Gerade die Körperwahrnehmung leidet bei vielen Menschen, ist aber wesentlich für Sport.

    Wenn es eine Überbelastung geben sollte, dann weil die großen Namen jede freie Minute nutzen, um an Exhibitions teilzunehmen statt wirklich mal auszuspannen, und Zeit mit der Familie zu verbringen. Menschlich verständlich, Exhibitions sind leicht verdientes Geld in einer angenehmen Atmosphäre wo man nicht ausgepfiffen und angepöbelt wird. Aber bitte kein Gejammer wegen Überbelastung.

    Wenn die Profis dann mal einige Turniere auslassen, um genau das zu erreichen, was du hier in den ersten Zeilen schreibst, dann heulen die ganzen "Fans" rum.

    Warum sollte jemand, der eine Überbelastung hat, nicht darüber sprechen? Weil du es als Gejammer aufnimmst? Jahr um Jahr wird der Kalender immer voller und es wird immer mehr gespielt. Ich finde schon, dass man sich darüber auslassen darf.

    ... Fakt ist ja, dass da eine Spielerin am Board steht, die nach den aktuellen Regeln teilnahmeberechtigt ist. Alles andere hat ihre Konkurrentinnen nicht zu interessieren...

    Kannst du mir die Regeln nennen, die die PDC da anwendet, ich habe auf die schnelle nichts gefunden? Ich kenne nur das allgemeine Problem, dass aktuell noch viele weiche Faktoren hinzugezogen werden, und die wissenschaftliche Landschaft doch sehr zwiegespalten ist.

    Ich glaube, dartblog schrieb mal an anderer Stelle, dass man bestimmte Bewegungsabläufe, wie z.B. Werfen, als Erwachsene nicht mehr so gut erlernen kann, wie Kinder. Wenn jungs mehr mit Bällen spielen, als Mädchen, könnte das evtl. einen Vorteil bringen, ist aber eher von der Erziehung und vom Individuellen Werdegang abhängig, als vom körperlichen Geschlecht, denke ich...

    Es ging darum, dass die koordinative Entwicklung gerade im Alter von 6 bis 12 Jahren am besten funktioniert. Was man bis dahin nicht gelernt hat, wird schwer zu erlernen sein oder kann nicht in hohem Maße entwickelt werden. Natürlich kann man vieles noch verbessern, aber gewisse Grundlagen werden halt in diesem sogenannten goldenen Lernalter gelegt.

    Pausen sind generell eine gute Methode, um mentaler Belastung und Überbelastung entgegenzuwirken.

    Allerdings würde ich eher empfehlen, darüber nachzudenken, wie man mental aufgestellt ist. Damit meine ich nicht, dass jemand generell mental schwach ist, sondern es geht um einfache Fragen wie: Warum spiele ich überhaupt? Allein durch diese Frage kann man viel erkennen, wenn man es zulässt tiefer in sich hineinzublicken.

    Für viele Spieler ist die Motivation zu spielen eine Lösung für Probleme im Berufs- oder Privatleben, und sie erhoffen sich durch Siege und gute Leistungen Anerkennung. Dies ist gar nicht so selten der Fall. Natürlich kann dies zu übermäßigem Druck und viel Stress führen. Weiterhin sollte man sich fragen, ob man eventuell zu viel von sich selbst erwartet und ob man zu wenig Akzeptanz für schlechte Leistungen aufbringt.

    Auch die Form des ständigen Trainings, um besser zu werden, ohne sich Pausen zu gönnen, führt dazu, dass man immer wieder am Rande seines Leistungsmaximums agieren muss – oft täglich. Des Weiteren ist da noch das ständige Ändern der Wurftechnik, in der Hoffnung dadurch besser zu werden, oder das geringe Verständnis dafür, dass Leistungen nicht ständig auf einem hohen Niveau abrufbar sind, Teil des Problems.

    Die Erkenntnis, dass Leistungseinbrüche zum Sportlerleben dazugehören und man nicht sofort seine Technik ändern sollte, wird von wenigen Spielern berücksichtigt.

    Insgesamt kann man sagen, dass auch das Training in seiner Monotonie und das ständige Streben nach Leistung, persönlichen Bestleistungen und anderen Erfolgen zu Dauerstress führen kann. Wir befinden uns also ständig in einem Zustand des Übertrainings. Das sind alles wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden sollten, bevor man beginnt, Maßnahmen wie sechs Monate Pause oder einen Wechsel der Wurftechnik einzuführen.


    Es gibt noch unzählige Gründe, warum man Probleme mit seinem Wurf hat.

    Man kann sehr viel verändern, muss dazu aber in sich hineinhorchen. Die ersten Schritte aus meiner Sicht, wären die Stellschrauben "Erwartung⬇️" , "Akzeptanz⬆️" und Neuausrichtung der Motivation warum man Darts spielt, weg vom Leistungsgedanken.

    Dann musst du aber seeeeehr fest werfen ;)

    Man wirft ja eine Kurve, also ist es eine schräger Wurf.

    Oder sehr groß :). Da hast du natürlich recht.

    Ich hatte das seinerzeit mit dem waagerechten Wurf gemacht, da es für mich einfacher war und ich nur ein Gespür erhalten wollte. Aber wenn man es richtig machen möchte, dann ist das natürlich falsch.

    Wobei ich auch anmerken muss, dass mich das nicht zu einem besseren Dartspieler gemacht hat :)