Beiträge von offy

    Die Diskussion darüber, ob dem "alten" Taylor die lange Distanz eines WM-Finales nicht zu extrem wird, ist meiner Meinung nach taktisches Kalkül des Rekordmeisters. Ich gebe doch nicht freiwillig im Interview meine Schwächen bekannt, oder? Wenn er wirklich die lange Distanz nicht packen würde, dann hätte er darüber kein Wort verloren. Womöglich ging sein Plan sogar im Spiel gegen Van den Bergh auf, der gegen Ende tatsächlich überrascht wirkte, dass Taylor einfach nicht nachlässt.

    Klar, die lange Distanz ist schwer - aber für alle Gegner. Ein Frischling wie Cross kommt damit nicht besser oder schlechter zurecht als ein alter Hase wie Taylor.

    Dingens: Ich sehe die Chancen bei 50-50. Aus Sicht von Cross hat Taylor nicht die Scoring-Power von MvG, dafür wird der die entscheidenden Doppel sicher treffen (allen voran die Match-Darts). Taylor wird sicher auch den Emotions-Joker spielen und sich (zurecht) auf der Bühne feiern lassen. Wenn Cross das in seine Rübe lässt, wird es schwer für ihn. Aber der Robbie hat jetzt oft genug bewiesen, dass die äußeren Umstände einfach an ihm abprallen. Kurz die Pfote am Hosenbein abwischen und dann 140 scoren. Wenn es einen gibt, dem ich den Titel auch ohne große Erfahrung auf der Bühne zutraue, dann Cross. Aber Taylor ist Taylor und der wird mit allen (legalen) Mitteln versuchen, dieses Match an sich zu reißen. Ich glaube, es wird wirklich packend. Oh Leute, ich freu mich so!

    Jap, finde ich auch. Du kannst in deiner Kabine oder zu Hause wüten wie ein wildes Tier, aber auf der Bühne musst du den Frust 5 Minuten runterschlucken.
    Ich finds geil, dass die "jungen Wilden" diese WM so rocken. Das kann doch nur Ansporn für andere Talente sein, den Schritt zu gehen und mitzumischen. Früher konnten die Top 10 eben auch mit einer mittelprächtigen Leistung gut durchs Turnier huschen, aber heute wird das einfach mal bestraft. Mehr Konkurrenz kann dem Sport nur guttun :)

    Oh man, nur noch ein Match, dann ist schon wieder vorbei...wie werdet ihr das Finale anschauen?

    Du liebe Güte, war das spannend. Das hast du ja nicht aushalten können!

    Rob Cross hat im Laufe der WM bewiesen, dass er die knappen Spiele gewinnen kann. Mir scheint, er hat noch nicht das Level um viele Sätze am Stück gleichbleibend gut zu spielen. Aber im Gegensatz zu Spielern, die in längere Tiefs fallen, nimmt sich Cross immer nur ein Leg Zeit für ein paar ungenaue Würfe und fokussiert sich dann wieder. Das war echt ein ewiges hin und her - auch in den Averages gut zu sehen. Und wenn MvG dann doch endlich mal das Break geschafft hat, dann hat Cross sofort gekontert. Am Ende eigentlich logisch, dass es auf ein Sudden Death Leg hinausläuft.

    Auch auffallend war: Cross hat in den schlechten Würfen gleich weit weg vom Triple gesteckt. Irgendwo in der eins. Oder später in der 3 und der T7 statt der 19. Bei MvG sind die Verfehlten alle nur einen Millimeter weg (z.B. all seine Matchdarts). Ich stelle mir sowas viel schwerer zu korrigieren und abzuhaken vor. Weil eigentlich warst du ja super nah dran, aber halt nicht drin. Nur wenn das eben ständig passiert, dann stimmt was nicht. In seiner Haut möchte ich nicht stecken. Der Mann hat so viel Ehrgeiz und Selbstbewusstsein - immer in der Gratwanderung zur Arroganz - dass eine Niederlage im Halbfinale sich schrecklich anfühlen muss. Aber er wäre nicht die #1, wenn er sich da nicht wieder rausboxen würde. Immerhin verhält er sich fair auf der Bühne, auch nach so einer Niederlage. Er muss keinen Kniefall vor Cross machen, aber ihm Respekt zollen und das hat er getan.


    Jetzt schickt der Cross am Montag mal den Taylor in Rente und zeigt gleich mal, wie so ein Generationenwechsel funktioniert. Das würde der Dartswelt meiner Meinung nach gut tun.

    Geile WM bisher! So ein Jammer, dass ich Rob Cross' Auftritt gegen Bully Boy verpasst habe, aber Gott sei Dank findet sich das ja auf YouTube.

    Hab mich schon seit Wochen auf die WM gefreut und wurde nicht enttäuscht. Blöd nur, dass meine Freundin bald durchdreht, wenn sie noch einmal Darts sieht. Habs nicht übers Herz gebracht zu beichten, dass bis Weihnachten erst mal Runde 1 und 2 gespielt sind (und nicht einmal die vollständig).

    Ich hab Bock auf Runde 2 von Kevin Münch, MvGs unbändigen Siegesglauben, Gary Andersons Überraschungsmoment, Barneys gelassene Sicherheit und viele 180er von The Voltage :)

    Dart_Vader: Seine Pausen waren kürzer. Ich glaube, es tat ihm psychisch ganz gut, hier der absolute Außenseiter gewesen zu sein. Beim 7:0 hat er ein Leg gewonnen und sich gefreut wie ein Schuljunge, das war cool. Generell etwas weniger Emotionen als beim letzten Spiel. Mensur ist aber verdient weiter und war klar besser, da gab es überhaupt keine Diskussion.

    Jetzt mal sehen, ob Chizzy über Durrant stolpert.

    Ja, Mensur richtig stark. Aber auch sympathisch. Da erkennst du halt den echten Profi. Der kann sich für Berry freuen und ist dann sofort wieder 100% fokussiert.

    Schade, dass der 9-Darter nicht ins Ziel gekommen ist. Das hätte gut reingepasst heute :D

    aivm: Anderson hat gegen Smith noch nicht gewonnen. Letzterer war nicht gerade schlecht unterwegs in der Vorrunde

    Julez: Hab dazu auch nichts gefunden. Versuche deshalb auch so viel wie möglich live im Fernsehen zu schauen.

    van Peer wirkt heute relativ ruhig. Und Suljovic macht das super klasse, ganz entspannt und ohne großes Aufsehen. Gefällt mir, seine Art am Board.

    Nachdem sich inzwischen mit angenehmer Regelmäßigkeit die ein oder andere 180 sehen lässt, hab ich neulich auch endlich ein High-Finish gehabt. Und als der Knoten geplatzt war, folgten in den nächsten zwei Wochen nochmal je eines.

    Trotzdem empfinde ich ein High-Finish immer noch als schwerer als eine 180 oder eine 177. Vor allem dann, wenn man dafür 2 Triple braucht - das hab ich noch nicht geschafft.

    Was ich gern nochma in den Raum werfen würde: ich glaub den meisten scheint gar nich bewusst (oder sie verdrängen es einfach) das ein Großteil der Spieler (ich hab mal was von 95% gelesen) vor dem Spiel schon so einige Biers o.Ä. kippen und demnach auf der Bühne kenesfalls mehr nüchtern sind.

    Die Zahl wirkt wie vollkommen aus der Luft gegriffen. So einen Unfug glaubst du doch wohl selber nicht. Mag sein, dass es da den ein oder anderen gibt, der vorher Alkohol trinkt um die Nerven zu beruhigen, aber ich halte es für vollkommen ausgeschlossen, dass das die Regel bei den meisten Spielern ist. Alkohol schwächt die Sinne, vermindert die Konzentration und schafft eine gewisse Gleichgültigkeit. Alles drei nur dann förderlich, wenn man so aufgeregt ist, dass man vor lauter Zittern kein Doppel mehr zu treffen droht. Und das 95% der Top-Spieler zu unterstellen halte ich für mehr als absurd.

    Emotionen kochen auch anders gerne hoch. Anspannung und Adrenalin...da kann es genauso passieren, dass du Dinge um dich herum nicht wahrnimmst. Aber genau darum geht es doch...der Kampf gegen das eigene Ich und das Bezwingen der störenden Gedanken. Das macht die Profis zu Profis.

    Glückwunsch an Gurney! Ich mochte ihn nie so wirklich, aber sein Selbstbewusstsein bei dem Turnier hat mir imponiert und ich denke, er hält die Trophäe absolut verdient in der Hand. Würde mich freuen, ihn in der Premier League zu sehen kommendes Jahr!

    Interessantes Thema!

    Für mich persönlich gilt: Alkohol und Darts geht gar nicht. Also, wenn ich was getrunken habe, werfe ich nur noch blind irgendwohin. Selbst wenn ich noch gut spiele, machts keinen Spaß mehr. Von Wettkämpfen ganz zu schweigen. Getrunken wird hinterher :)

    Und für die Profis: ich finde es nur logisch, dass die PDC den Alkoholkonsum vor allem dort weghaben will, wo Kameras stehen. Einerseits will Darts als Sportart ernstgenommen werden ("wie, Sport? Schau mal, wie dick die sind, was hat denn das mit Sport zu tun!?"), andererseits soll es ok sein, vor und während dem Spiel Alk zu trinken? Das kann nicht funktionieren. Wenn du siehst, dass angetrunkene Spieler da vorne immer noch ihre Profispiele gewinnen, verlierst du doch automatisch an Glaubwürdigkeit und Respekt, oder? Ich finde, das Thema "Kneipensport" greifen in erster Linie die Fans auf und nicht die Spieler. Was der Hobbyspieler so in seiner Freizeit oder im Clubheim macht, das ist ja wieder eine ganz andere Sache und jedem selbst überlassen ;)

    Hab gar nicht mitbekommen, dass MvG Vater geworden ist. Könnte schon eine Erklärung für die etwas sinkende Dominanz in seinem Spiel (möchte jetzt nicht von "Kriese" sprechen) sein. Er ist ja schon jemand, der wirklich sehr sehr viel spielt und die Übung scheinbar auch braucht. Aber mit kleinem Baby wird er sicher ein paar Gelegenheiten ausgelassen haben. Gibt ja auch noch andere wichtige Dinge im Leben.

    Ich interessiere mich erst seit letzter WM richtig für Darts. Die unterschiedlichen Turniere sagen mir noch nichts. Verstehe ich das richtig, dass die hier mit Double-In und Double-Out spielen? Übt sich das nicht auf die Averages aus?

    Hallo zusammen!

    Ich hab vor 2 Jahren mal einen echt sportlichen Sommer gehabt. War mind. 2x die Woche joggen und habe jeden Abend Liegestütze gemacht. Fühlte mich so fit wie noch nie in meinem Leben und hab das sehr genossen. Leider hab ich es dann schleifen lassen und hab dieses Frühjahr erst wieder damit angefangen. Während ich das mit dem Joggen wieder relativ gut hinbekomme, hapert es beim Krafttraining. Ich meine damit nicht den Gang in die Muckibude oder richtig heftiges Training, sondern einfach nur ein paar Übungen mit Therabändern, Liegestütze, Klimmzüge und all sowas. Ich stelle fest, dass ich nach nur wenig Kraftanstrengung im Arm wirklich überhaupt nichts mehr auf dem Board treffe. Und zwar nicht nur für ein paar Stunden, sondern die ganzen darauffolgenden Tage. Habe früher jeden Abend 25 Liegestütze gemacht und wollte da auch langsam wieder hin, aber wenn ich nur 12 bis 15 mache, weiß ich genau, dass ich Darts die nächsten Tage echt vergessen kann.

    Tja und dann ist mir mal wieder aufgefallen, wie dick die meisten Darts-Profis sind und überlege: ist Sport womöglich in jeglicher Form kontraproduktiv für den Dartspieler? Ich meine...Profi werd ich eh nicht mehr und des Joggen ist mir nicht im Weg. Aber ist es wirklich so, dass die möglichst keinen Finger krummtun um am Board auch wirklich 100% Leistung zu erhalten? Und wie ist das bei euch...kriegt das jemand hin, dass ihr leichtes Krafttraining in den Armen macht und trotzdem seine Feinmotorik nicht verliert?

    Starte ich aber mit einem Rest von 32 und lande durch Verpassen von nacheinander D16, D8, D4 bei einem Rest von 4, ist die Chance sehr groß dass ich so wuschig bin, dass ich die D2 auch nicht treffe.


    Davon abgesehen, dass wir wohl eine unterschiedliche Definition des Begriffs "wuschig" haben, gebe ich dir vollkommen Recht. Ich hab in meiner App auch unterschiedlich starke Computergegner und ich bilde mir ein, dass die Trefferwahrscheinlichkeit deren Doppel auch davon abhängt, ob vorherige Doppelversuche erfolglos blieben. Am besten trifft er dann, wenn du beim Scoren in Führung lagst und dann aber an einem Doppel verzweifelst, während er seinen 1. oder 2. Versuch gleich reinmacht, sobald er dich eingeholt hat. Das finde ich ziemlich realitätsnah 8o

    Dazu möchte ich mal eine provokante Frage in den Raum stellen: wenn ein guter Spieler oft gegen schlechtere verliert, weil er dem Druck der Erwartungen nicht standhält, ist er dann wirklich der "bessere" der beiden?

    Worauf die Frage abzielt, ist eine Definition von Spielstärke. Was macht einen guten Spieler denn aus? Dass er daheim im Wohnzimmer einen 70er Average spielt? Dass er immer dann eine tolle Doppelquote hat, wenn gerade niemand zusieht? Dass er - wie in deinem Fall - gegen stärkere Gegner sich auch nochmal strecken kann und über seinem normalen Niveau spielt, wenn er dafür gegen schwächere seine Leistung nicht findet? Ich finde: nein, denn die Spielstärke wird nunmal in den Punktspielen gemessen. In eurer Liga gibt es ja die Bilanzen. Da kräht dann kaum noch ein Hahn danach, ob du deine Spiele gegen gute oder gegen schlechte Leute verloren hast. Da steht eine Bilanz und an der wirst du dich dann beurteilen lassen müssen.

    Das Problem, gegen schlechtere Spieler schlechter zu spielen, das kennt garantiert jeder. Von einem Dart-Anfänger bis hin zu den allerbesten Profis. Egal ob das Darts ist, oder Fußball oder Tennis oder sonstwas. Ich finde, ein erfolgreicher Spieler muss immer auch an sowas arbeiten. Also bewusst auch gegen schlechte Spieler högschte Konzentration (*Jogi Löw Stimme*) behalten und seiner Favoritenrolle gerecht werden. Sicher trainierst du auch mal gegen schlechtere Vereinskollegen. Ein beliebter Fehler ist z.B., mit 40 Rest ein paar halbmotivierte Versuche auf D20 abzufeuern, wenn der Gegner noch jenseits der 200 ist. Anders gesagt: wenn du dein Spiel an dem des Gegners orientierst, läufst du Gefahr, deine innere Spannung zu verlieren. Setze dir stattdessen eigene Ziele: schaffe ich ein Leg unter 20 Darts? Treffe ich mindestens 1/3 Doppel? Dann bist du unabhängig von der Leistung deines Gegenübers. Ein weiterer Fehler ist meiner Ansicht nach, dass man meint, sich als Besserer nicht über einen Sieg gegen "schlechtere" freuen zu dürfen. Das wird schnell als Überheblichkeit abgetan. Aber das fände ich ungerecht, weil: wenn du gegen einen schlechteren verlierst, heißt es "das darf der doch NIE verlieren!". Und wenn du gegen einen schlechteren gewinnst heißt es "wieso freut der sich so? War doch klar, dass er den schlägt!". Feuer dich an und motivier dich, auch wenn der Gegner unterlegen ist. Er wirds gerne sehen, weil er sich dann sicher sein kann, dass du ihn ernst nimmst. Ich bin ja selbst noch Darts-Anfänger und hab es total dick, wenn dir einer ständig nur erzählt, dass er normal viel besser spielt. Weil er dann unterschwellig sagt "normal darf ich gegen dich niemals verlieren, so schlecht wie du bist" und dein eigenes Zutun nicht würdigt (hat noch keiner gewonnen, ohne die Doppel zu treffen). Ich würde mich als mental sehr stark einschätzen (zumindest im Tischtennis, das ich seit 19 Jahren im Verein spiele) und das hat mir schon so manchen Sieg gegen vermeintliche Profis beschert.

    Haha, ich hab für Verwirrung gesorgt, das tut mir Leid!

    Dein Tipp ist schon richtig. Man sollte vorausschauend denken und auch mal etwas opfern, damit man dafür dann bessere Karten hat. Leider bin ich für sowas oft zu sturköpfig. Einen Dart verschwenden? Lieber nicht. Da sage ich mir dann "heute überwinde ich mein Trauma und treffe die D3!". Ich glaub ich hab in einem ernsten Match auch noch nie mit Bullseye gecheckt, aber ich versuche es hartnäckig, anstatt nochmal einen Pfeil mehr für ein gutes Doppel zu opfern. Muss aber auch dazusagen, dass ich in letzter Zeit sowohl D6 als auch D3 gut treffe. Generell habe ich das Gefühl, dass das mit den Lieblingsdoppel und Hassdoppel alles immer unwichtiger wird, wenn man an seiner Präzision arbeitet. Aber prinzipiell habt ihr natürlich absolut Recht und vielleicht werde ich es im entscheidenden Moment dann auch lieber so machen.

    Den richten Abwurfmoment abzupassen ist ja auch eins der schwierigsten Dinge. Reproduzieren ist hier noch leicht (also den Wurf wiederholen), aber z.B. nach einer Schwächephase diesen Parameter zu korrigieren, ist echt nicht immer leicht. Ich finde, dass hier mentales Training recht viel hilft, also Training durch die reine Vorstellungskraft. Stell dir einfach vor, du würdest dich von der Seite betrachten (wie von einer Kamera gefilmt). Dann kannst du ganz klar die Kurve deiner Wurfhand nachvollziehen. Stelle dir jetzt vor, wie du kurz vor dem Zenit loslässt, oder direkt beim Zenit. Wiederhole das, bis du die Vorstellung ganz stark verinnerlicht hast. Auch beim Werfen selber kannst du dir vorstellen, dass du dich von der Seite siehst. Unser Gehirn kriegt solche Transfers hin und lernt teilweise, ohne dass du die Bewegung wirklich ausführen müsstest.

    Bei einem guten Dartshop kann man verschiedene Barrels, Schäfte und Flights in Kombination ausprobieren. Du glaubst gar nicht, was das für einen Unterschied macht! Ich hab dort Darts geworfen, die (wie bei dir) IMMER nach unten abgehauen sind. Daraus hat der Verkäufer seine Schlüsse gezogen und die Komponenten so verändert, dass es besser ging.

    Natürlich kann/soll man auch immer an seiner Wurftechnik arbeiten, z.B. für einen ruhigeren Flug und eine gerade Linie sorgen, aber das Material macht schon auch echt viel aus. Es gibt übrigens auch Darts, da neigen sich die Spitzen vor dem Einschlag immer nach oben. Das ist echt abgefahren!

    Also aus dem Bauch heraus würde ich sagen, du brauchst einen längeren Schaft oder dünnere Flights. Aber lass das lieber beim Händler überprüfen, teste ein paar Sachen und entscheide dann selbst! Du wirst sehen: das ist ein ganz neues Gefühl!