Würde die Leistungsqualität gesteigert, wenn die Top64-128 bei Teilnahme aller Turniere ein gesichertes Prämieneinkommen von jährlich 60'000 (mehrheitlich 1. Runden Niederlagen) - 100'000 (regelmässig 2./3. Runde) hätten?
Mehr Leistung durch ungestörteren Fokus auf die sportliche Leistung oder sinkt das Niveau, weil "reicht ja auch so zum leben"?
Mehr Komfort bei Reisen/Hotels, Geld für Trainer/Coaches, dafür auch mehr Druck von den >Top129, weil die wollen auch hierher.
Wieviele Talente verlassen das Profilevel, weil die Existenzfragen zu stark ihr Leistungsvermögen schmälern oder wagen gar nicht erst den Versuch?
Aber vielleicht ist sind das auch nur Fragen, aus einer sterbenden Darts-Ära. Denn es sind nicht die alten Esel, die ihre Leistungen steigern sollen. Die Qualität soll anders gewonnen werden:
Wahrscheinlich wird auch im Profi-Darts eine erhebliche Verjüngung stattfinden. Die Spieler lernen im Kindesalter Darts, werden von den Eltern finanziert und mit 18 entscheidet sich, ob mittels Sponsoren auf eine Karriere gesetzt wird oder doch nur Darts in der Regionalliga. Spätzünder (> 25 Jahre) werden eine Ausnahmeerscheinung. Die oben erwähnte Professionalisierung findet im Alter von 6-20 Jahre statt, wo die Kinder nichts anderes spielen als Darts (angetrieben durch diese glänzende WM-Million(en)). Die PDC braucht 10 Stars (oder sind es bloss 8?), keine 100 starke Spieler.