Schaut man sich mal den bisherigen saisonalen Average von der Pro Tour an fällt auf, dass sich gewisse Tendenzen weiter fortsetzen. Das gilt beispielsweise für die eher maue Form von James Wilson, Kyle Anderson, Toni Alcinas, Robert Thornton, Max Hopp, Dave Chisnall, Dimitri van den Bergh, oder Daryl Gurney. Mit Chisnall und Gurney befinden sich allerdings nur zwei der aktuellen top 20 außerhalb der besten 60 dieser Average-Übersicht. Max Hopp ist auf Position 106 der Spieler aus den top 32 mit dem schlechtesten Average. Ryan Searle konnte einen Titel einfahren, befindet sich mit einem Gesamtaverage von 93 aber gerade mal an 50. Stelle. Deutlich weniger aus einem knapp 94er Schnitt haben dagegen Rowby-John Rodriguez und Krzysztof Kciuk gemacht. Ähnlich verhält es sich bei Jelle Klaasen (95,09), José De Sousa (96,28) und Michael Smith (97,6). Devon Petersen ist der Spieler aus den top zehn der Average-Tabelle, gegen den die Gegner durchschnittlich mit über 97 den höchsten Wert erzielt haben. Einen höheren Wert hat in dieser Kategorie generell nur Damon Heta (98,4) vorzuweisen. Die geringsten Gegner-Averages wurden Steffen Siepmann (85,3), Barrie Bates (86,9), Peter Jacques (88,9), Michael Barnard (88,9), Daniel Larsson (89,1), Aaron Beeney (89,1), Bradley Brooks (89,2) und Harald Leitinger (89,3) zuteil. Hier habe ich mal nur Spieler berücksichtigt, die mindestens vier Turniere gespielt haben. Auffällig ist gerade hier, dass diejenigen mit einem niedrigen Durchschnittswert der Gegner selbst auch einen niedrigen Average erzielt haben. Man könnte also sagen, dass es da auch die Gegner etwas "ruhiger" haben angehen lassen. Gegen Max spielten die Kontrahenten durchschnittlich eine 93,4, also nicht unüberwindbar.