An sich ein guter Gedanke, würde natürlich in erster Linie die beschriebenen "One-Hit-Wonder"-Spieler von der Pro-Tour fernhalten und verhindern, dass Spieler die ihre Tourcard verlieren komplett mit leeren Händen dastehen.
Damit das Ganze funktioniert müsste sich aber einiges an der Challenge-Tour ändern.
Wenn man um auf der Pro-Tour dabei sein zu dürfen erst einmal eine ausschließlich auf der Insel ausgetragene und für Festland-Europäer (oder gar Spieler von anderen Kontinenten) vermutlich finanziell defizitäre Turnierserie bestreiten und unter den Top-32 beenden müsste glaube ich kaum, dass viele diesen Weg gehen wollten.
Das schreckt zwar einerseits die Spieler ab, die das ganze nur mal mitnehmen wollen, andererseits wäre man so wohl als ambitionierter Spieler noch abhängiger vom finanziellen Hintergrund, das (mindestens) eine Jahr Challenge-Tour dürfte nicht deutlich weniger kosten als die Pro-Tour, würde aber nach aktuellem Stand deutlich weniger abwerfen.
Doch es würde nicht mal halb so viel kosten, da es derzeit nicht mal gleichviele Challengerturniere gibt, aber gleich vier und nicht nur zwei Turniere an einem Wochenende gespielt werden und es sich also um weniger als halb so viele Wochenenden handeln würde.
Aber Du hast natürlich trotzdem Recht, dass die Challenger-Tour finanziell aufgewertet werden müsste. Auch dies muss auf kurz oder lang sowieso passieren!!
