Lisa Brosnan hat das heute noch klar unterboten mit einem 30er Average.
Einen Ausrutscher mit 96 Punkten,sonst nur Kleinkram geworfen und immer weit weg vom Finishbereich.
Ich will hier mal eine Lanze für die(se) Damen brechen.
Als die Women Series in Niedernhausen wegen zu geringer Anmeldezahlen abgesagt wurde, wurden die Kontinental-Frauen (insbesondere die niederländischen und deutschen Spielerinnen) dafür kritisiert, dass sie nicht die Chance genutzt haben, mal "PDC-Luft" zu schnuppern und einfach mal ein Event mitzuspielen.
Jetzt machen einige GB-Spielerinnen genau das und dann wird sich hier lustig darüber gemacht, wenn sie einen Average von unter 40 spielen. Wenn ich die Chance hätte, für relativ wenig Geld ein Dart-Wochenende mit Lisa Ashton, Deta Hedman, Anastasia Dobromyslova, Fallon Sherrock etc zu verbringen, hätte ich das auch gemacht, und ich spiele (zu Hause ohne Druck) an guten Tagen einen Average von 40+, meistens aber darunter.
Die genannte Lisa Brosnan hat übrigens in den ersten Turnieren auch Averages von 60+ gespielt. Für die eine oder andere Spielerin hat sicher auch die Nervosität eine Rolle gespielt.
Bei der Q-School oder der Development-Tour hat man doch auch immer Spieler, die einfach mal mitmachen wollen und auch ihren Spaß haben, obwohl sie keine Schnitte haben und Averages +/- 40 spielen.
Der Verweis auf den "Random Darter", der einen Average von 39 hat, wenn er nur das Board trifft, wird auch gerne falsch angebracht. Das ist nämlich ohne Finish. Wenn der Random-Darter auch finishen müsste, wäre sein Average (bei einer Streuung in der Größe des Dartboards) horrend klein.
Just my 2 Cent...