Beiträge von ChordOfCalling


    Ich sehe irgendwie nicht, was sich dadurch verbessern soll.. erstmal finde ich die Idee irgendwie unübersichtlich, außerdem haben sich einige Namen in deiner Aufzählung, die die Tourcard demnach verlieren sollen, die Tourcard erst dieses Jahr für 2 volle Jahre erspielt. Was erzählst du denen?

    Davon abgesehen ist das hier der falsche Thread für so eine Diskussion und ich halte es für ziemlich fraglich, hier alle TCH außerhalb der T128 auf- und anzuzählen, wenn noch nicht mal die Hälfte der PC-Saison gelaufen ist. Selbst wenn so eine Regelung kommen sollte, wird die PDC das wohl kaum während einer laufenden Saison umsetzen, was die Aufzählung in meinen Augen noch sinnfreier macht..

    Die pdc weiß sie braucht littler, aber littler weiß auch das die pdc ihm ganz schön den Hintern Pudert und übertreibt es deshalb auch nicht.


    Die PDC braucht Littler nicht im Geringsten. Würde er morgen seinen Rücktritt bekannt geben, wäre das zwar schade für die PDC aber mehr würde auch nicht passieren. Der Dartsport hätte einen Profi weniger, so what?

    Würde die PDC hingegen aufhören zu existieren, wäre das ein herber Schlag gegen den Dartsport als solchen und der Name Luke Littler hätte keinerlei Bedeutung mehr. (Ob ihn das angesichts seiner bereits eingespielten Millionen allerdings groß interessieren würde, steht natürlich auf einem anderen Blatt..)

    Warum ist hier eigentlich die ganze Zeit von einem "Boykott" die Rede, nur weil Littler in 2026 noch keine einzige Players Championship gespielt hat? Er könnte auch komplett auslassen und die PCF verpassen, ein Boykott wäre das trotzdem nicht.

    Und warum sollte man das gut reden? Am Ende sind es deutlich zu viele schwache Spiele, das lässt sich ja nicht wegdiskutieren, egal wie sehr du dich unnötigerweise an Formulierungen aufhängst.

    Und klar kann das jeder Spieler für sich selbst entscheiden aber du wirst mir wohl kaum widersprechen, dass jeder Spieler der sich entscheidet, die Tour zu spielen wohl gewisse Ziele hat (beispielsweise WM-Quali) und nicht einfach nur froh is da zu sein. Ich kann mir das zumindest nicht vorstellen.

    Aber hey, wenn das für dich ok ist wie es grade ist, dann ist das doch super

    Niemand will hier irgendwas gutreden. Klar sind das teilweise echt keine guten Leistungen und natürlich ist es nicht der Anspruch von Martin Schindler, mit leeren Händen nach 2 Erstrundenniederlagen nach Hause zu fliegen.

    Nichtsdestotrotz gibt jeder Einzelne unserer Jungs sein Bestes und das kann und sollte man auch mal anerkennen.

    Du hast keine Ahnung, wie es sich anfühlt, wenn dein letzter Dart auf ein 8 mm breites Doppelfeld darüber entscheidet, ob dir dein Gehalt überwiesen wird oder halt nicht, also steht es dir mmn in keiner Weise zu, hier die Leistungen der Jungs so von oben herab runterzumachen und pauschal als "peinlich" zu bezeichnen, auch wenn aktuell natürlich noch einiges an Luft nach oben ist.

    und ich lasse dir deine Meinung, genau so kannst du mir aber auch meine lassen.

    Wenn man seine Meinung irgendwo im öffentlichen Raum äußert, sollte man davon ausgehen, dass auch gegensätzliche Meinungen existieren und man eventuell auf Widerspruch stößt. Man sollte Meinungsfreiheit halt nicht mit Widerspruchsfreiheit verwechseln. Ich diskutiere hier lediglich mit dir, niemand nimmt dir deine Meinung.

    Is mir ehrlich gesagt relativ egal, ob du das unverschämt findest oder nicht.

    War mir klar, deine Ignoranz ist ja auch kaum zu übersehen.

    Für einen Dartsprofi monatelang konstant unter 90 zu werfen ist am Ende inakzeptabel, wenn man den Anspruch an sich selber hat, auf der Tour erfolgreich sein zu wollen.

    Und wer bist du, das als "inakzeptabel" zu bezeichnen? Sollte das am Ende nicht jeder Spieler für sich selbst entscheiden, was für ihn akzeptabel ist und was nicht? Versteh mich nicht falsch, vielleicht würde Martin oder wer auch immer sein aktuelles Spiel auch genauso bezeichnen aber es ist eben genau das: SEIN Spiel und was du davon hältst, ist komplett irrelevant.

    Wenn du dich am Wort "peinlich" aufhängst, nenn es halt enttäuschend, kommt aufs gleiche raus.

    Dazu hat librarian bereits alles gesagt.

    Geht auch überhaupt nicht nur um die Deutschen, bei Peter Wright oder Dimitri van den Bergh würde ich das genau so sagen. Bei nem Chisnall zB auch.

    Richtig. Hättest du das über Wright, van den Bergh oder Chisnall geschrieben, hätte ich genauso nachgehakt.

    Am Ende wirft es keinen besonders gutes Bild auf den deutschen Dartssport in der Spitze, zumal es ja auch schon mehrfach Andeutungen gab, dass viele Deutsche Dartsspieler eher trainingsfaul sind. Wirkt insgesamt eifnach unprofessionell.

    Ist dir der deutsche Spitzendartsport irgendwas schuldig oder was genau ist eigentlich dein Problem? Und wenn du schon irgendwelche ominösen "Andeutungen" in den Raum stellst, solltest du vielleicht auch dazu schreiben, was genau du damit eigentlich meinst.

    Soll gar kein Widerspruch sein, aber ich würde überspitzt behaupten, dass genau das manchmal das Problem beim Darts sein kann. Zu viel Eigenreflexion führt dich unweigerlich ins Nachdenken, in ein (mitunter gefährliches) Feinjustieren, in eine gewisse "Verkopfung". Ich könnte mir vorstellen, dass in dieser Richtung da gerade sein Problem liegt.

    Robbie hat in Darts auf die 1 vor ein paar Wochen mal gesagt, dass er Martin für einen der intelligentesten Tourcardholder hält und ich bin auch der Meinung, dass genau das evtl. gar nicht mal so vorteilhaft ist, weil er dadurch vmtl. auch anfälliger für overthinking ist, was, wie wir alle wissen, ganz schnell nach hinten losgehen kann.

    Insgesamt finde ich die Thematik um Martins aktuelle Form auch nicht so tragisch wie die Mehrheit hier.
    Nach jeder Hochphase kommt zwangsläufig irgendwann ein Tief und wenn man in der Lage ist, das zu erkennen (was Martin ja offensichtlich ist), schafft man es auch, sich durch harte Arbeit wieder aus diesem Tal rauszukämpfen und das anschließende Hoch hat wiederum das Potential, höher zu sein als alles, was vorher kam. Ich bin sogar der Meinung, dass eine nachhaltige Verbesserung ohne diese Einbrüche extrem schwierig bis unmöglich ist.

    Fazit: Martin wird es früher oder später schaffen, diese Phase zu überwinden und sich dadurch nachhaltig in der absoluten Weltspitze etablieren. Mark my words.



    Dazu gibts auch nen ziemlich interessanten Artikel auf darts1.de:

    https://www.darts1.de/training/karlheinz7.php

    Das es außer Hopp aktuell kein einziger Deutscher hinbekommt, überhaupt konstant über 90 zu spielen ist schon einigermaßen peinlich

    Ich will ja echt nicht den Eindruck erwecken, dass ich es heute auf dich abgesehen hab aber das kann und will ich so einfach nicht stehen lassen.

    Ich finde solche Aussagen einfach unverschämt und sie untergraben mmn die Tatsache, dass jeder Einzelne unserer Jungs ziemlich sicher immer sein Bestes gibt.

    Also was genau ist daran peinlich? Welchen Average spielst du denn so?

    Keine Ahnung warum man da so passiv aggressiv drauf antworten muss. Als wenn ich das nicht wüsste.

    macht die Story aber trotzdem einfach noch mal besser

    Ganz ruhig, so wars gar nicht gemeint. Ich finde halt, dass man mit der Argumentation so ziemlich alles, was im Dartsport regelmäßig passiert, als "komisch" bezeichnen könnte:

    "Da reißt der Bully Boy 2 Jahre lang gar nichts und kommt dann bis ins Finale" oder "Da verliert der Hopp erst die Tourcard und spielt jahrelang unter seinen Möglichkeiten und legt dann so einen Saisonstart hin" etc. etc.

    Also entweder ist Dart einfach grundsätzlich ne komische Sportart (was ich nicht mal verneinen würde aber eher aus anderen Gründen..) oder aber solche Ereignisse sind gar nicht so komisch sondern halt eher alltäglich. Weißt du, was ich meine?

    Wenn ich dir mit meiner Antwort auf den Schlips getreten bin, dann tut mir das natürlich Leid und ich hoffe, dass ich meinen Standpunkt jetzt ausreichend erläutern konnte.

    Darts ist schon wirklich komisch. Da spielt Beau Greaves 4 Turniere Development Tour, reißt da (für ihre Verhältnisse) gar nichts und spielt 2 Tage später SO ein Turnier. Überragend.

    Ja, echt komisch.. da könnte man glatt den Eindruck bekommen, dass Menschen gar keine optimierten Wurfmaschinen sind und Tagesform tatsächlich eine Rolle spielt 8|

    Die vorgefertigten Checkout-Tabellen mit den Standardwegen halte ich für keine gute Idee, weil sie persönliche Präferenzen und Lieblingsdoppel komplett aussen vor lassen, ausserdem gibt es für Anfänger oft sinnvollere Wege als die der Profis.

    Den oben verlinkten Artikel "How the pros do it" halte ich für extrem hilfreich, ich hab ihn auch schon mehrmals gelesen und mir darauf basierend meine eigene Checkout-Tabelle geschrieben, was ich auch jedem Anfänger so empfehlen würde.

    Wenn man die Sache auf die Spitze treiben möchte, kann man sich dafür auch digitale Karteikarten erstellen und via spaced repetition stumpf auswendig lernen, dafür kann ich die App "AnkiDroid" wärmstens empfehlen. Wenn man da dran bleibt und täglich ein paar Minuten lernt, sorgt der Algorithmus der App dafür, dass immer die passenden Checkouts abgefragt werden, um den Lernerfolg zu maximieren.

    Edit: Ricks Dart Out Chart ist auch ganz hilfreich: http://ricksmith.ca/Darts/dartsouts.htm

    Mal unabhängig von der Veränderung an sich ist es wahrscheinlich nicht optimal aufgrund eines Turnier Averages die Wurfbewegung oder Technik zu ändern. Wenn du bspw Zuhause 10 Punkte mehr spielst liegt es nicht an der Mechanik vom Wurf sondern ist eher ein mentales Problem. Vielleicht wäre es besser 2-3 Tage Zuhause zu spielen um zu schauen wie es sich da verhält, nur meine Meinung.

    Ich habe die Erfahrung gemacht das es bei mir noch besser läuft wenn ich komplett schräg stehe und auch den Oberkörper kaum eindrehen und dann fast komplett seitlich stehe. Dann hat man so einen exakte Linie man muss nur noch den Arm schwingen, einfacher geht's einfach nicht. Das Problem sind dann nicht nur die Knieschmerzen sondern vor allem wird mein Nacken steif und verspannt sich und zwar relativ schnell nach 1-2 Stunden spielen.

    Da ich keine Lösung gefunden habe das zu vermeiden/überwinden hab ich auch so ein 45° stand also ein Zwischending wie Peter, schaue aber immer auf die T20 gehe zum Oche und richte mich mittig aus, ich achte also nicht auf den Stand bzw Fuß und probiere immer schon vorher ganz bewusst das Ziel anzustarren.

    Ganz konkret zu deiner Frage: Wenn ich etwas finden würde was mich nachhaltig/dauerhaft 5 Punkte mehr spielen lässt und mir nicht weh tut oder unangenehm ist würde ich es dabei belassen.


    Damit hast du natürlich völlig Recht, ich hätte vlt dazuschreiben sollen, dass das Turnier jetzt eigentlich nur der Auslöser war. Ich habe aber auch am Trainingsboard zuhause schon seit längerem Probleme mit der Gruppierung der Darts und damit dass die Ausreißer einfach nicht weniger werden. Der mentale Faktor spielt im Bezug auf die Turniere natürlich auch eine Rolle und ich muss auch daran weiter arbeiten.

    Ich habe aber bisher das Gefühl, dass es mir auch mental weiterhilft, wenn ich mir diese mentale Brücke baue, dass ich mich eigentlich nur komplett eindrehen brauche, damit ich diesen "harten Anschlag" nach Rechts fühle, der sich wie eine Führung für meinen Wurfarm anfühlt.

    Das Problem mit dem steifen Nacken habe ich gestern auch gespürt, was im Grunde auch der Auslöser für diesen Post war. Ich lass mich davon jetzt aber erstmal noch nicht beirren und werde erstmal beobachten, ob ich mich daran gewöhnen kann und ob es eher besser oder schlechter wird.

    Der 45°-Stand fühlt sich für mich bisher auch am bequemsten an, leider habe ich dabei meistens so ein "schwammiges" Gefühl beim Backswing, welches das exakte Reproduzieren der Bewegung echt erschwert.

    Außerdem spüre ich so ab und an eine Art "Zucken" im Schultergelenk, was meistens einen unsauberen Release zur Folge hat, so dass mir der Dart nach links abhaut und mitten in der fetten 5 landet.. das aber mit einer verblüffenden Konstanz, der steckt beinahe immer gleich wenn das passiert. Das fühlt sich irgendwie so an, als ob da irgendwas im Schultergelenk blockieren würde, wenn der Winkel zwischen Oberarm und Oberkörper zu spitz wird. Wenn ich nämlich das andere Extrem wähle und mich so hinstelle, dass mein Fuß 90° zum Oche steht und somit auch mein Oberkörper zum Board gedreht ist, passiert das noch regelmäßiger, beim oben beschriebenen seitlichen Stand ist mir das dafür noch gar nicht passiert.

    Vielleicht gibts hier ja Mediziner o.Ä., welche sich besser mit dem Schultergelenk auskennen und etwas dazu sagen können :)

    Wahrscheinlich habe ich diesen Post in meiner Euphorie auch etwas zu früh abgesetzt weil die kleine Trainingseinheit gestern Abend kaum ausreicht, um wirklich einschätzen zu können, ob mir das wirklich weiterhilft oder ob das verbesserte Gefühl und Trefferbild nicht doch daran liegt, dass man sich nach einer Veränderung unterbewusst einfach besser konzentriert. Diesen Effekt hat man ja auch oft in den ersten paar Aufnahmen nach dem Wechseln der Darts, wo man sich dann erstmal darüber freut, den "perfekten Dart" gefunden zu haben, nur um dann 10 Minuten später wieder auf dem harten Boden der Tatsachen aufzuschlagen.

    Nachdem das letzte Turnier am Wochenende mal wieder sehr ernüchternd war (gerade so die Gruppenphase überstanden und ein Turnieraverage von 38,4 am Ende) und ich in letzter Zeit generell etwas unzufrieden mit der Reproduzierbarkeit meines Wurfes bin, musste ich gestern Abend im Training mal wieder etwas verändern, also habe ich mich mal anders hingestellt.
    Bisher war mein Stand immer so ein Zwischending: Zentral zum Board und weder komplett gerade noch komplett seitlich, den rechten Fuß ca. 45° zum Oche angewinkelt.

    Aus einer Laune heraus habe ich mich gestern dann mal komplett seitlich gestellt also den rechten Fuß parallel zum Oche. Durch diese Veränderung fühlt sich meine Rückholbewegung (Ablauf ähnlich Bully Boy, ich führe den Dart in einer flüssigen Bewegung von unten vor mein dominantes Auge) jetzt irgendwie "geführt" an, weil ich mit dem Arm nach Rechts keinen Spielraum mehr habe, ohne dass es schmerzhaft wird, also quasi wie ein harter Anschlag an dem ich meinen Arm lang führen kann. Ich hoffe das ergibt für euch irgendwie Sinn, ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll.

    Die Ergebnisse dieser Veränderung habe ich quasi sofort bemerkt:

    • Mein Wurf fühlt sich viel reproduzierbarer und sicherer an,
    • die Stellung des Unterarms bleibt beim Backswing mühelos in der Senkrechten zum Boden ohne dass ich (wie bisher) bewusst drauf achten und regelmäßig nachkorrigieren muss,
    • ich produziere weniger Streudarts,
    • der Backswing zieht die Schulter zentral unter das Kinn (ich habe mal irgendwo gelesen, dass das von Vorteil sein soll und ich finde, dass man vor Allem bei Beau Greaves und Luke Littler ziemlich gut erkennt, was da beim Backswing mit der Schulter passiert)
    • und, was ich extrem interessant finde: Ich habe das Gefühl, dass die erhöhte Körperspannung, die durch den verdrehten Stand hervorgerufen wird, einen positiven Effekt auf meine Konzentration hat.


    Der bisher einzige Nachteil davon ist, dass mein Körper durch diese unnatürliche, verdrehte Haltung weitaus mehr belastet wird, was ich dann nach dem Training natürlich mehr spüre als vorher aber es ist noch alles im Rahmen also ich hab keine Schmerzen oder so. Mal schauen, wie sich das in Zukunft so entwickelt, wenn ich dabei bleibe.

    Es kann natürlich sein, dass das alles nur Placebo ist und es sich heute Abend wieder ganz anders anfühlt aber ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass das mal wieder eine Veränderung ist, die langfristig einen direkten Impact auf meine Performance am Board haben könnte.

    Habt ihr sowas ähnliches auch schon erlebt und was sind eure generellen Gedanken zu der Thematik?

    Auch wenn ich es ziemlich daneben finde, dass du hier erst eine Behauptung aufstellst und auf Nachfrage nicht mal dazu bereit bist, die Quelle deiner Anschuldigungen zu präsentieren, habe ich trotzdem kurz gesucht und relativ schnell das hier gefunden:

    https://www.youtube.com/watch?v=B7tHVXO-W8oFalls du dich hierauf beziehst:
    1. Wie kommst du darauf, dass seine Reue nicht aufrichtig ist?
    2. Wo sagt er, dass er "es muss"? Klar, seine Strafe wäre länger gewesen aber er hätte genauso gut ablehnen können.
    3. An welcher Stelle im Video sagt er, dass er sich nur für das Video zur Verfügung gestellt hat, weil dadurch seine Strafe halbiert wird, wie du hier behauptest? Er sagt an der Stelle lediglich, dass er es tat und dadurch seine Strafe verringert wurde. Nicht mehr und nicht weniger, ich habe da keinerlei Wertung seinerseits rausgehört.

    Ich wünsche dir nichts schlechtes aber wenn du mal selbst in so ne Situation kommst und dein Umfeld dann so reagieren würde, wie du es hier tust, würdest du in Zukunft vielleicht anders darüber denken. Jeder hat eine zweite Chance verdient.

    IMHO...

    Er kann doch froh sein überhaupt dabei sein zu dürfen...

    Er ist ja absolut nicht aufrichtig einsichtig und auch nicht aufrichtig "reumütig"! :dr:

    Wie kommst du da drauf?
    Er wurde mit einer Sperre bestraft und hat diese abgesessen.
    Er hat öffentlich dazu Stellung genommen und Reue gezeigt.
    Er stellt sich außerdem für Aufklärungsvideos der PDC zur Verfügung, in denen er von seiner Vergangenheit erzählt, die sich jeder neue TC-Holder ansehen muss.

    Was zum Teufel muss er denn noch tun, damit manche Leute endlich aufhören, auf seinen vergangenen Fehlern rumzureiten? Habt ihr nie Fehler begangen, wo ihr im Nachhinein froh wart, dass euch verziehen wurde anstatt es euch bis in alle Ewigkeit vorzuhalten?

    Niko mit Glück, aber auch mit genau dem Spiel, dass er nicht will. Favorit und Bekannter, da seh ich nen verkrampften Avg um die 80 kommen.


    Ich seh das sogar positiv. Man lernt doch nur, mit schwierigen Situationen umzugehen, indem man sich immer wieder in genau diese Situationen begibt. Also selbst WENN sich die Geschichte der WM wiederholt und er unter dem Druck der Favoritenrolle einbricht, wird sich das mmn langfristig positiv auswirken, weil er dadurch zwangsläufig lernt, souveräner mit diesen Situationen umzugehen.

    Die Spieler spielen ihren TC Qualifier dann eben etwas später - im Extremfall erst nach dem Finale. Trotzdem spart man sich einen Tag. Oder meinetwegen findet der Qualifier schon am Vormittag statt, bzw man beginnt die gesamte Veranstaltung etwas früher, damit es hinten raus nicht so spät wird?

    Wow, diese Ignoranz macht mich echt sprachlos. Kannst du dir auch nur im Entferntesten vorstellen, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag auf diesem Niveau zu darten? Und dann sollen Spieler, die potentiell 7 Matches bestritten haben, danach noch nen ETQ spielen? Ob davor oder danach spielt überhaupt keine Rolle, die Belastung bleibt die gleiche.
    Davon mal abgesehen halte ich es für grobe Wettbewerbsverzerrung, wenn ein Spieler, der gerade sein PT-Finale gespielt hat, gegen einen gelost wird, der in T128 verloren hat und einige Stunden Pause hatte.

    Bei 96 Spielern und 10 Tickets müssen 16 ungesetzte Spieler in die Vorrunde - und von denen dürfte schon der eine oder andere raus sein, nachdem die Bord finals gespielt sind - man kann also auf jeden Fall schon einmal anfangen, noch während auf den anderen Bords die anderen Spiele laufen.

    Und was soll das bringen? Wenn auch nur einer der ETQ-Spieler weiter kommt als ins Boardfinale, muss das komplette restliche Feld auf diesen einen Spieler warten. Wenns blöd läuft, folgen nach dem Boardfinale noch 4 weitere Spiele. Dann hast du außer Chaos gar nix erreicht.

    Ja, das ist halt so eine Sache. Wenn man "Profi" ist, und auf der "Pro Tour" spielt, sollte man eigentlich keinen Urlaub bei einem anderen Arbeitgeber nehmen müssen, da das Darts ja schon der Hauptjob ist. Aber gerade dann tut ein zusätzlicher Urlaubstag, den man nur braucht, um den Qualifier zu spielen, schon weh, denke ich.

    In der Theorie mag das vielleicht so sein. Aber schau dir doch bitte mal die untere Hälfte der OOM und die damit verbundenen (Brutto-) Preisgelder der letzten 2 Jahre an, vielleicht kommst du dann selbst drauf, dass das für die meisten so nicht machbar ist.

    CT-Spieltagen

    Du meinst wahrscheinlich PT, sonst würde dein Post keinen Sinn ergeben.

    Ab last 16 braucht man ja eh nicht mehr alle Boards, da könnte man doch parallel schon TCH spielen. Es ist ja nicht so ganz zu erwarten, daß ein Großteil der last 16-Spieler auch den TCH spielen muss.

    Wie kommst du drauf, dass das "nicht so ganz zu erwarten" ist? Wenn ich mir nur die gestrige Top 16 ansehe, hätten nach dieser Regel also Greaves, Williams, Sedlacek, Hurrell, Dolan und Clemens den Qualifier für ET07 verpasst, weil sie im PC-Turnier bedauerlicherweise zu weit gekommen sind. 6 von 16. Was erzählst du denen?

    Und zum anderen: Warum sind die Qualifier eigentlich mit so viel zeitlichem Vorlauf? Bis ET 7 ist es noch mehr als 1 Monat hin.

    Die Spieler müssen Flüge und Hotels buchen, evtl. Urlaub einreichen, Dinge organisieren usw.
    Einen Monat Vorlauf finde ich da ziemlich angemessen.