....Alkohol ist Doping....
Ehh, nö.
Erst wenn es verboten wird, ist es Doping.
Erlaubte leistungssteigernde Substanzen sind nie Doping, weil Doping = verbotenen leistungssteigernden Substanzen.
Beim Snooker/Billard waren übrigens Betablocker bis zum Verbot sehr beliebt, weil Alkohol die Koordination doch stärker beeinträchtigt. Bei Darts, weil "einfacher", ist dieses Problem geringer, also tut's Alkohol besser.
Leistungssteigernd ist es übrigens mMn nicht. Es verringert nur den Leistungsabfall durch Nervosität.
Wenn man komplett ohne Nerven wäre, dann würde Alkohol die Leistung schaden. Ist allerdings praktisch für fast alle Spieler nicht der Fall.
Der Vorteil durch Nervosität kaltstellen ist größer als der Nachteil für den Hand-Augen-Koordination.
Ich war sehr lange Schachspieler, wo Nervosität auch eine wichtige Rolle spielt. Alkohol ist leider kontraproduktiv, weil es negativer auf die Rechenfähigkeit und Konzentration wirkt, als positiv auf die Nerven. Das Bierchen habe ich mir immer erst nach Spielende gegönnt. (Niveau Verbandsliga, Elo ~2000).
Beim Tennis/Tischtennis können die Nerven auch lähmend wirken. Auch hier kommt Alkohol nicht in Frage, weil man angetrunken nicht mal die Momente erreicht wo es spannend wird.😆
Selber trinke ich schon, vor allem weil mir Wein besonders gut schmeckt, und hier Alkohol (leider) drin ist. (Alkoholfreie Wein ist 🤢)
Beim Darten ausser Haus trinke ich etwas Bier, allerdings höchstens 2 halbe Liter, weil ich nach 4 Stunden Spielabend nach Hause fahren muss und mein Lappen gerne behalte.
Persönlich habe ich mit Nervosität am meisten Probleme, wenn ich noch "kalt" bin im ersten Spiel. Danach ist gut, auch wenn ich dann erst eine halbe Flasche Bier weg habe. Klemmsaufen muss ich mich also nicht. Dann treffe ich nix mehr.
Als Fazit kann ich es nur Schade finden, daß der "positive" Auswirkung von Alkohol für viele Spieler größer ist als dessen negative Auswirkung. Umgekehrt wäre schöner, weil die Problematik dann erst gar nicht vorhanden wäre.