Beiträge von STK180

    Hallo zusammen, wie im Titel beschrieben, würde ich gerne wissen ob schon mal jemand seine barrels in swisspont fähige darts umbauen lassen hat? Wenn ja bei wem und ob es schon Erfahrungen diesbezüglich gibt? (Kein evo System bitte)

    Macht das swisspoint System auch auf einen 34 gramm dart Sinn? Habe da etwas Bedenken, dass die spitzen durch das Gewicht viel öfter brechen. :/

    hey, super Beitrag und echt spannend zu verfolgen wie die weitere Entwicklung so sein wird.

    Kurz zu mir: ich spiele seit genau 3 1/2 Jahren und hatte zuvor nie Kontakt zu Darts. Durch zufall hing irgendwann eine Scheibe im Keller und die Reise ging los. Mich hat von Anfang an gereizt, zu sehen, wie weit man mit Training, Fleiß und Ehrgeiz kommen kann. Keine Kontakte, kein Vitamin B um erfolgreich zu sein wie in anderen Sportarten...

    Am Anfang meiner Zeit natürlich sehr viel rumexperimentiert. Stand, Technik, darts, Setup...alles mögliche mal getestet. Wie ich den Dart halte, hatte ich relativ schnell raus und seitdem auch nicht mehr viel geändert. Das hat sich so nach ca. 6 Monaten herauskristallisiert und gefestigt. Beim wurf achte ich immer auf meinen Stand und auf meine ausholbewegung. Mit mehr möchte ich mich garnicht beschäftigen um nicht den focus zu verlieren. An meiner technik wüsste ich welche kleinigkeit ich verändern will, kriege es aber nicht mehr raus. Egal was ich mache. Ich habe gelernt damit umzugehen. Ich habe es jetzt akzeptiert und finde dass es einfach dazugehört (ich berühre ab und zu mit dem flight meine Wange).Darts und Setup Spiele ich seit 14 Monaten die selben. Das hat sich vom Gefühl her auch gefestigt.

    Ich spiele selbst Scolia seit Anfang des Jahres und habe dort einen Avrg von 75 bei einem First9 von 83 und einer Doppelquote von 28%. (Anbei ein Screenshot)

    Mein Highlight war bisher der 3. Platz beim MyDartcoach Championschip letztes Jahr und 6 Perfekte auf einem Turnier vor Kameras in Wettkampf.

    Mal schauen wo die Reise in nächster Zeit hingeht..

    Hey, ich verfolge das hier ja echt von Anfang an mit Interesse..echt cool, wie tief du dich da reinhängst. Aber ich hau jetzt mal einen gut gemeinten Tipp raus, auch wenns bissl provokant rüberkommt.

    Du kannst dir noch so viele Theorien zusammenbasteln, den perfekten Griff bis aufs Atom analysieren und dir Flugbahnen im Schlaf vorstelle...bringt dir alles nix, wenn du im Wettkampf auf einmal schwitzige Hände kriegst, dein Puls durchdreht und der Kopf einfach zumacht. Dann hilft kein Rechenmodell mehr, sondern nur noch abliefern!

    So langsam wirkt es als würdest du Dart wie Physik behandeln...aber Dart ist Druckspiel. Und genau das kannst du zu Hause vorm Board nicht trainieren. Du brauchst echte Matches, Gegner, Druck, Emotionen.. nur da wächst du wirklich.

    Also: Weniger denken, mehr werfen. Sonst bleibst du Trainingsweltmeister mit Doktortitel in Dart-Theorie, aber null Pokalen.

    Das ist inhaltlich gar kein schlechter Punkt, den du da ansprichst – aber gerade bei dir finde ich es spannend, dass du das schreibst. Du bist ja selbst jemand, der sich sehr intensiv mit technischen Details beschäftigt und da oft sehr ins Grübeln kommt. Genau das, was du jetzt im mentalen Bereich kritisierst, lässt sich doch auch auf das Technikanalysieren übertragen: Wenn man sich zu sehr auf perfekte Bewegungsabläufe oder winzige Unterschiede beim Wurf konzentriert, blockiert man sich ähnlich.

    Am Ende ist es beides – Technik und Mentalität – und bei beiden kann man sich verrennen. Vielleicht hilft dein eigener Ratschlag also auch dir selbst, mal mit etwas mehr Lockerheit ranzugehen.

    klar, bin voll bei dir. Ist zu vergleichen wie das tapen des Handgelenks bei fussballern.

    Viele spieler tapen als teil ihrer frsten Vorbereitung. Das gibt ihnen das gefühl bereit zu sein. Das tapen wird mit dem übergang in den wettkampfmodus verknüpft. Eine art mentale vorbereitung. Hier sehe absolute paralelen zum Dart

    ich kann mir vorstellen, dass es immer noch in recht gutem Tempo voran geht, du aber durch das Analysieren, die passenden Übungen usw sozusagen eine Abkürzung genommen hast bis jetzt. Viele kommen nach Jahren gar nicht über 40er Average.

    Die weitere Abkürzung heißt wahrscheinlich Talent.

    Was denkst du, was du realistisch über die letzten 50 bis 100 legs gespielt hast? Du hast da sicher eine Statistik oder?

    Ich sehe das eher andersrum. Meiner Meinung nach kann zu viel Analysieren auch bremsen, weil man sich in Kleinigkeiten verliert und den Fokus aufs eigentliche Spiel verliert. Klar, Training und Übungen sind wichtig, aber wenn man sich ständig nur mit Zahlen und Details beschäftigt, kommt man irgendwann nicht mehr voran. Am Ende zählt, dass die Darts ins richtige Feld fliegen und das klappt nicht durch Überanalyse, sondern durch Gefühl, Routine und Lockerheit.

    Hängt auch sehr stark davon ab, wie und wo du den Dart hälst und wie im allgemeinen deine Wurftechnik ist. Der Steckwinckel lässt sich so pauschal nur mit einen Setup wächsel nach Wunsch nicht ändern.

    Wenns unm Average geht...spiel erst mal deine 50 konsant über Monate, dann kannst du über 60, 70 nachdenken. Man spielt noch lange nicht den Average den man immer hier im Forum meint, nur weil man es paar mal gespielt hat.

    hatte ich auch probiert, aber damit gefiel mir der Steckwinkel der Pfeile im Board nicht mehr...

    Genau. Komme mit kürzeren schäften nicht so ganz klar. Wie gesagt, ich habe mich damit abgefunden und seit dem ist auch größtenteils ruhe im kopf 🤣👍

    ich habe schon sehr lange das problem, dass der flight ab und an meine wange berührt...nicht immer aber ca. Alle drei würfe kommt es vor. Das heisst ja an sich, dass nicht jeder wurf von mir gleich ist, auch wenn es nur vermutlich milimeter sind. Ich habe es versucht zu ändern, nur jedes mal wenn ich mich darauf konzentriert habe, kam nur rotze bei rum. Kleinste änderungen bzw. Wenige milimeter änderung am wurf fühlen sich auch manchmal brutal viel anders an. Ich habe über die zeit gelernt dies zu akzeptieren. Ich akzeptiere dass nicht jeder wurf sich gleich anfühlen muss/kann. Ihr kennt es selbst, manchmal fühlt sicj der dart zwischen den fingern auch ganz anders an, obwohl man ihn wie immer gleich hält. Entweder kann man sich verrückt machen und verliert total den fokus oder man akzeptiert es und man passt sich der gegebenheit an. Seit dem habe icj den kopf frei und es läuft deutlich besser

    eine super übung die ich zwischendurch spiele ist sehr simpel aber trainiert die single felder + doppel

    Einfach die ungeraden zahlen mit einer aufnahme versuchen zu checken, angefangen bei 3 dann 5,7,9,11,13,15 usw

    Nach oben hin keine grenzen.

    ich würde mal behaupten, dass das Gewicht vor allem im Hobbybereich irrelevant ist. Ich bewundere spieler, die sofort einen spielerischen unterschied bei 1 gramm merken. Ich spiele 34 gramm, komme aber nach etwas einspielen auch mit 22 gramm klar. Bei 90 kilo körpergewicht, machen 12 gramm in der Hand auch keinen großen unterschied. ✌️✌️

    Guter Punkt, aber genau hier liegt die Herausforderung: Sich nicht in der Selbstanalyse zu verlieren, sondern sie gezielt einzusetzen. Natürlich fehlt vielen Spielern anfangs die Körperwahrnehmung, aber die entwickelt sich nicht durch endlose Analyse, sondern durch bewusstes, wiederholtes Ausführen der Bewegung.

    Selbstanalyse kann helfen – aber nur, wenn sie dosiert und zielführend ist. Wer sich permanent mit Millimeterabweichungen beschäftigt, kommt nicht in einen natürlichen Bewegungsfluss. Stattdessen sollte man einfache Fokusbereiche setzen, z. B. eine lockere Hand oder einen sauberen Release, und dann mit gezieltem Feedback (z. B. Video, Spiegel oder Gefühl) arbeiten.

    Nicht jeder schafft es allein, das ist klar. Aber viele blockieren sich selbst, weil sie glauben, alles bewusst steuern zu müssen. Entscheidend ist nicht, ob man analysiert, sondern wie und in welchem Maß – und wann man den Schritt macht, loszulassen.

    Er ist doch noch ein Anfänger, da wirst du immer etwas intensiver an deine Wurftechnik denken und sie versuchen zu steuern. Auch ist es sinnvoll eine Vorgabe zu haben, an die man sich ausrichten kann.

    Und Gefühl ist etwas, was Anfänger nicht haben, sie bauen es sich im Laufe der Zeit auf.

    Natürlich kann man streiten, ob es wichtig und lehrreich ist, in Grad oder Millimeter die Bewegungen einzuordnen, oder die Sinnhaftigkeit von Zeitlupenaufnahmen im Lernprozess anzweifeln. Aber was bleibt einem anderes übrig, wenn man anfängt und keinen Trainer hat?

    Wichtig ist es den Transfer zu schaffen, diese Phase irgendwann zu verlassen und das Zerdenken auf ein Minimum zu reduzieren.

    Natürlich ist es als Anfänger normal, dass man intensiver über die Technik nachdenkt und sich an bestimmten Vorgaben orientiert. Das kann helfen, eine grundlegende Struktur zu schaffen. Allerdings sollte das Ziel sein, den Wurf schrittweise zu automatisieren, sodass er sich natürlich anfühlt und nicht verkrampft wirkt.

    Technik ist wichtig, aber sie darf nicht zu einer mentalen Blockade führen. Wer sich zu sehr auf Grad, Millimeter oder Zeitlupenanalysen versteift, riskiert, den Wurf zu überanalysieren. Ein perfektes Technikmodell bringt wenig, wenn es nicht in einen flüssigen, natürlichen Bewegungsablauf übergeht.

    Außerdem bedeutet "Gefühl" nicht, dass ein Anfänger völlig instinktiv werfen muss – sondern dass er von Anfang an lernen sollte, ein Gespür für seine Bewegung zu entwickeln. Ohne dieses Bewusstsein für den eigenen Wurf bleibt man dauerhaft in einer analytischen Denkweise stecken. Der Schlüssel ist der Transfer: Von der bewussten Kontrolle hin zu einem fließenden, selbstverständlichen Bewegungsmuster.

    Ein Trainer kann dabei hilfreich sein, aber auch ohne ihn sollte das Ziel sein, irgendwann das ständige Nachdenken über die Technik auf ein Minimum zu reduzieren. Sonst bleibt man im "Anfänger-Modus" gefangen, anstatt sich weiterzuentwickeln.

    Nicht nöse gemeint. Ich glaube du zerdenkst zu sehr deine Technik. Für mich hat das den Eindruck wie "hauptsache Technik nach Vorgabe, koste es was es wolle." Bin der Meinung, dass dir die schönste Technik nichts bringt, wenn es sich für dich trotzdem "unnatürlich" anfühlt. In den Videos sieht es für mich so aus, dass du krampfhaft versuchst, so zu werfen wie es in dem Buch steht. Am ende muss man sich mit seinem Wurf auch wohl fühlen. Natürlich gibt es wichtige faktoren bei der Technik, die man verinnerlichen sollte. Jedoch muss es auch nicht 100 % sein. Vielleicht reichen auch 70 oder 80%. Und die restlichen prozente holst du mit anderen Dingen wieder raus.

    Alter.... checkout quote, killer. Zusammen mit den 90 hat das mal definitiv Berechtigung für german superleague. Müsste halt nur konstant übers ganze jahr sein. Egal. Trotzdem repsekt.

    Absolut. Man darf auch nicht vergessen, dass es in den eigenen vier wänden ist und es meist "draußen" eher schlechter läuft. Dennoch arbeite ich an meiner konstanz und bin dieses jahr durchaus zufrieden.