Beiträge von Zahlenmonster

    Kai Fan Leung war ohne Preisgeld in der Asian Tour OoM

    Nuju, das letzte asiatische Turnier von Kai Fan datiert so weit ich das sehe von 2019, also vor seinem Tourcard-Gewinn in 2020, Danach ziemlich europäische Turniergestaltung inklusive den klassischen WDF-Turnieren wie Welsh Open, Isle of Man, Danmark Open, Hungarian Open, Italian Open und mehrfach Modus. Er ist vermutlich der Spieler mit der weitesten Anreise. Ist nicht so weit hergeholt, wenn ich ihn als Europäer bezeichne :)

    Ok, das zweite Turnier war dann in der Spitze doch internationaler als das Erste, wobei die starken Philipinos im Halb-/Viertel-/Achtelfinale ausgeschieden sind. Das Ticket gezogen haben mit Kai Fan Leung ein Europäer - ok, HongKonger und mit Motomu Sakai wieder ein japanischer Teilnehmer. Letzterer war bisher unter der Mindestzahl von Partien für die Rangliste wird sich aber so um Rang 12 einsortieren.

    Aktuelle Rangliste, wie ich sie für meine Sortierung verwende. Für einen (Semi-)Finalsieg bekommt man 5000 (1.Runde), 4000 (2.Runde), 3000, 2000 Punkte. Für einen Punkt, der für die Rangliste zählt (also alles ausser Runde 1 und letztlich auch die (Semi-)Finals) 100 Punkte und für jeden gewonnen Punkt nochmal einen Punkt (der natürlich für die offizielle Liste belanglos ist).

    Die ersten 4 sind bereits für die Championship qualifiziert und somit fett gedruckt, aktuell würden mit Tagarao, Domanais, und Condat 3 Spieler von den Philipinen die ersten 4 Ranglistenqualiplätze belegen sowie noch Kota Suzuki. Aber da kann noch einiges passieren, auch werden sich ja 4 weitere Spieler direkt qualifizieren. Mit 4 Punkten stehen auch noch Morikubo, Masatsugu und Tsumura gut da, vor der Horde mit 3 Punkten.

    Man kann jetzt darüber philosophieren, wie viele Punkte man für eine Quali braucht, ich vermute mal mit 7 Punkten hat man es geschafft. Tagarao bräuchte also gerade mal noch einen Sieg in einer nicht-Auftaktrunde. Selbst wenn er gar nicht mehr spielt, könnte er noch darauf hoffen mit 6 Punkten weiter zu kommen.

    Mitsumasa Hoshino5406
    Ryusei Azemoto5406
    Kai Fan Leung4508
    Motomu Sakai4407
    Alex Tagarao608
    Joseph Domanais507
    Kota Suzuki507
    Ryan Khristoffer Condat507
    Ryuki Morikubo406
    Irabu Masatsugu405
    Tomoya Tsumura405
    Lean Jay Quemada305
    Seigo Asada305
    Shingo Enomata305
    Duyane Wade Decena305
    Shota Sosogi305
    Yukie Sakaguchi305
    Koichiro Terao304
    Raymond Copano304
    Kenichi Ajiki304
    Takashi Makino304

    Azemoto ist stark. Fast ein wenig schade, dass er die restlichen Quali-Turniere nicht mehr mitspielt, denn so kommt er nicht auf die notwendige Zahl von Spielen für die Liste, aber vermutlich ist er so zwischen Platz 20 und 30 in Asien einzusortieren.

    Hoshino hat von der Zahl noch stärker gespielt (von den Averages aber 5 Punkte schlechter). Seine Zahl kaut aber an Auftritten in 2018 und vor allem einem desaströsen Weekend bei dem Asian Tour Event in Kobe dieses Jahr.

    Die höchsten Averages noch vor Azemoto (85,8) hatten im ersten Turnier Shibata (90,5), Asada (89,6) und Hayashi (86,0). Sind aber alle 3 schon rausgeflogen im Zweiten.

    Moin,

    wie befürchtet muss ich etwas an den nakka-Daten rumtweaken um sie zu verwerten ;)

    Waren ja jetzt nicht die bekannten Namen, die sich im ersten Turnier nach vorne gespielt haben, einzig Condat hatte man wirklich auf der Rechnung. Yukie Sakaguchi so weit vorne ist auch erstmal überraschend.

    Die Auswirkung der 3 Player Championship-Turniere hatte ich schon in dem zugehörigen-Thread players-championship-22-24 skizziert, van Gerwen bleibt auf 1 mit Humphries und Price dahinter.

    Bei WDF Cup haben nicht wirklich viele der Spitze teilgenommen, Berry van Peer hat durch seinen Sieg 15 Plätze gewonnen auf 56, für Raymond Smith langt es durch das gewonnene "Privatduell" mit Andy Baetens noch zu einem moderaten Plus und einem Zugewinn von 6 Plätzen, während Baetens 5 Plätze auf 43 eingebüsst hat. Beau Greaves ebenfalls minimales Plus, das auch ihr 6 Plätze einbringt auf 106.

    Ansonsten ist überschaubar viel passiert, Chris Quantock ist durch den Modus-Sieg wieder in den Top-150, genauer gesagt auf 134, rausgefallen ist dafür Neil Duff.

    Seigo Asada hat durch das verlorene Finale im Japan/Asian WM-Qualifier (war eigentlich schon Mitte September) 11 Punkte oder 5 Plätze verloren und teilt sich jetzt punktgleich mit Jantan die Spitze der Asien-Liste.

    Ok, werde mich wohl für die Qualifier mit dem n01 / nakka Kram rumschlagen müssen. Bin dann mal gespannt, wie aufwändig das wieder wird. DartConnect ist definitiv einfacher, aber mittlerweile habe ich da einiges gebastelt.

    Man findet die Turniere da jedenfalls: https://n01darts.com/n01/tournament/?keyword=Asia


    Den Japan Qualifier für die Asian Championship hab ich auch gefunden, hat wohl Sho Okano gewonnen, gegen Seigo Asada. Indian Qualifier findet man ebenfalls, das war aber dann kein dolles Niveau.

    Auf Facebook in der Gruppe "Professional Darts Asia" findet man seit einer Stunde die vorläufige Meldeliste für die 4 Quali-Turniere für die Asian Championship. Hatte ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm. Donnerstag/ Freitag die Qualifier.

    Klar, viele der ganz bekannten sind bereits gesetzt, dazu kommen nach aktueller Meldeliste 101 weitere Spieler, u.A.

    Seigo Asada (der Führende der Rangliste oben, der aber vieles nicht mitgespielt hat)

    Yoshi Baba, Sonny Balagat, Ryan Condat (der auch eins der Turniere auf der Tour gewann), Kai Fan Leung (der eigentlich die ganze Zeit in Europa unterwegs war), Junji Li, Sandro Sosing, Mikuru Suzuki, Alex Tagarao.

    Insgesamt 10 mal Philipinen, 7 mal Mongolei

    Was sind das eigentlich für Zahlen? Versteht die außer dir Jemand? Ich meine, wenn die fundiert sind, okay. Aber du schreibst so, als wenn sie der Weisheit letzter Schluß wären. Ich verstehe sie allerdings leider ganz und gar nicht, sorry. Und was kompetativ bedeutet weiß ich auch nicht.

    Mehr Infos zu der Berechnung findet sich in den zugehörigen Threads

    Zahlenmonsters Zahlensalat in der Version 2, bzw die Vorgängerversion Zahlenmonsters Zahlensalat


    Prinzipiell hat es Dartphijl schon skizziert, es lehnt sich an das im Schach respektive Tischtennis gebräuchliche ELO-System an, hierbei wird für jede ausgeführte Partie die Siegwahrscheinlichkeit berechnet und man verbessert sich bei Sieg gemäß dem Unterschied zwischen der theoretischen Siegwahrscheinlichkeit und 1 und verschlechtert sich bei Niederlage proportional zum Unterschied zwischen der Wahrscheinlichkeit und 0.

    Im Schach ist das ziemlich zentral, im Tischtennis weiß ich es nicht, aber wohl auch recht häufig zitiert, im Darts existiert das so nur von informeller Seite wie vermutlich auch Darts Orakel und eben hier. Ich vermute mal im wesentlichen 2 Gründe dafür: Zum einen die beiden Verbände (wie auch die unterschiedlichen Ergebnis-Plattformen wie DartsConnect, 2K und naka), die man beide hinter ein offizielles System bekommen müsste und zum anderen dass man mit den Averages zumindest einen groben Anhaltspunkt für die Spielerstärke hat, der für viele Zwecke ausreichend ist. Da gibts im Schach oder Tischtennis natürlich nichts vergleichbares.

    Dass solche Systeme eher globalistisch daherkommen mit dem Unterton "der Weisheit letzter Schluss zu sein" liegt in der Natur der Sache. Das Ziel solcher Systeme ist letztlich alles mit allem zu vergleichen und den Spielern Spielstärken zuzuordnen. Natürlich kann man die "Richtigkeit" nicht verifizieren, das geht bei keinem System, in der Realität gibt es nur gewonnene Spiele und verlorene Spiele und ab und an auch mal Unentschieden. Sonst nix. Prinzipiell würde ich aber davon ausgehen dass zumindest bei Spielern mit viel Turniererfahrungen (wie den Tourcardlern), die Ergebnisse ziemlich vergleichbar sind, egal zu welchem derartigen System man greift. Spieler, die zum Beispiel bei Darts Orakel eine Klasse besser (oder schlechter) sind als bei mir dürfte bestenfalls vorkommen, wenn sehr wenige Ergebnisse vorliegen und andere Turniere betrachtet wurden. Ständig rumzueiern, dass mein System diese Zahlen liefert und andere Systeme vielleicht was anderes hilft meiner Ansicht auch niemandem weiter.

    Um noch auf Dartphijls implizite Frage einzugehen. Das System orientiert sich wie gesagt schon stark am DWZ / ELO_System, dessen Funktionsweise man im Internet ganz gut beschrieben findet. Unterschiede Marke Eigenbau sind im wesentlichen die Folgenden:

    • die normalerwiese unterschiedliche Behandlung Jugendliche / Junioren / Erwachsene gibt es nicht, einfach weil die Daten [Geburtsjahrgang] nicht zur Verfügung stehen. Dafür geht die Wichtigkeit des Turniers bei der Berechnung ein, wie stark das Turnier die alte Zahl der Spieler beeinflusst.
    • beim ersten Aufbau einer Zahl wird der Average (16 real gespielte Legs entsprechen rund 0,6 Partien) nach der Formel 26*Average + 350 mitverwendet. Das mag eine ungenauer Hinweis auf die Spielstärke sein, aber immer noch besser als ein Ergebnis aus sagen wir mal 6 Partien, das ganz erheblich vom Zufall beeinflusst sein kann.
    • die Anzahl der Legs für den Sieg gehen mit in die Berechnung ein, das muss auch so sein, weil ein Sieg "Best of 2 Legs" etwas ganz anderes ist als ein "Best of 7 Sets" wie zum Beispiel im WM-Finale gespielt, d.h. die Wahrscheinlichkeiten verändern sich stark.
    • Mein System unterscheidet zwischen Restpartien, vorläufiger Zahl und richtiger Zahl. Bei Restpartien wird nur gesammelt, bei vorläufigen Zahlen wird für die Gegner nicht die alte Zahl verwendet, sondern die neue, da eben das aktuelle Turnier überproportional wichtig ist. Das kann aber auch mehrere Iterationen notwendig machen.

    So, das war jetzt doch etwas viel Text - vermute mal das war nicht das was viele haben wollten. Anyway, die wesentlichen Fragen sollten damit beantwortet sein, ansonsten würde ich sagen dass der erstgenannte Thread die bessere Plattform ist.

    Ok?

    Also wenn man sich das Damenturnier anschaut, respektive die Auswertung davon, dann wird das Dilemma von Beau schon recht transparent. Durch das Turnier hat sie sich gerade mal um 3 Punkte verbessert, hätte sie das Finale verloren dann wären 15 Punkte hops gewesen. Die Erwartungshaltung der Zahlen ist also bereits, dass sie 80% solcher Turniere gewinnt.

    Gut, in dem Fall kam noch dazu, dass die hinter ihr rangierende Konkurrenz durch jeweils etwas schwächer eingestufte Spielerinnen rausgekegelt wurde (O'Sullivan durch Ouchi, die wiederum durch van Leuven, de Graaf durch Aoife McCormack, Byrne durch Paula Murphy, Winstanley durch Viinikainen).

    Wenn man 200 Punkte als Klassenunterschied ansetzt gab es nur 1 potentielle Gegnerin, die nicht mindestens 1,5 Klassen schlechter einzustufen ist: Rhian O'Sullivan.

    Effektiv waren es dann bei den Gegnerinnen von Beau (wohlgemerkt von der Theorie her, nicht vom Spiel): Hedman und van Leuven: 2 Klassen, Forsmark und Regnaud: 3, Aoki nicht ganz klar aber vermutlich fast 4, Bernadelli ziemlich unklar, wobei sie einen beachtlichen Average gespielt hat: Irgendwo zwischen 3 und 4 und zum Auftakt McGimpsey: 4,5.

    Aus sportlicher Sicht ist das alles nicht wirklich kompetativ.

    Tatsächlich überraschend wie wenig die Spitze in dem Turnier bewegen konnte, einzig Berry van Peer kam durch. Im Viertelfinale 6 Spieler ausserhalb der Top-20 und teilweise weit drunter wie eben Frank Bruns, aber auch Carlos Arola und auch Robbie Mills und Markus Straub. Nach meinem Ranking wäre Arola Setzlistenplatz 60 gewesen, Frank Bruns 99, Mills dazwischen, Straub sogar im zweistelligen Bereich.

    Baetens und Raymond Smith sollten inzwischen eingespielt, zum dritten Mal in kürzester Zeit ging es gegeneinander, diesmal zog wieder Baetens den Kürzeren. Smith konnte sich aber nicht lange freuen, zwei Runden später war relativ überraschend gegen Arola Schluss.

    Wesley Plaisier zog dagegen gegen Ljubenko den Kürzeren, der normalerweise auch keine Hürde sein sollte. Ben Robb wurde recht früh ins Ozeanien-Duell gegen Peter Machin gelost und verlor dieses, Jelle Klaasen gegen einen gut aufgelegten James Hurrell. Am härtesten traff es Scott Mitchell der in der Auftaktrunde: Er spielte mit 100,7 einen der höchsten Averages im Turnier. Nutze aber nichts, dem Gegner reichten 88, um das Spiel zu gewinnen.

    Am Ende war das Resultat meiner Auswertung knapper als ich dachte. van Gerwen bleibt mit gerade mal einem Punkt Vorsprung Spitzenreiter in meiner Liste vor Humphries. Beide haben Punkte verloren, van Gerwen auch mehr als Humphries, aber der Vorsprung war gross genug.

    Daneben gab es viel Bewegung auf den vorderen Plätzen. Chisnall konnte seinen im vorgestrigen Turnier eroberten 5.ten Platz trotz der Erstrundenniederlage halten, während Gary Andersons Vorwärtsdrang nicht aufzuhalten war und er sich weiter nach vorne auf Platz 7 spielte.

    Dies ging auf Kosten von Aspinall (-3 auf 8), van Duijvenbode (-2 auf 9), Cullen (-5 auf 14), van Veen (-5 auf 15) und vor allem Josh Rock (-9 auf 20), der auch das grösste Punkteminus aller Teilnehmer einfuhr.


    Auf der Gewinnerseite da vorne dagegen noch Heta (+3 auf 10), Noppert (+4 auf 11), Bunting (+3 auf 13) und Dobey (+5 auf 16).

    Kommen wir zu den Turnierüberraschungen. Klar, Christian Kist ganz oben mit 86 Punkten Plus, damit ist er von Platz 54 auf Platz 28 nach vorne gestürmt. Weiterhin Ryan Joyce + 8 auf 18 (!), Ian White +8 auf 35, Pietreczko +10 auf 37, Kim Huybrechts +13 auf 46, Lukeman +24 auf 51, van Dongen +15 auf 53, Burton +23 auf 63 und Rupprecht +27 auf 68.

    Die Verlierer verteilen sich zu gleichmässig als dass man da neben Rock noch jemanden hervorheben möchte.

    Bunting hat von seinen 10 Spielen 8 mal über 100 gespielt, die anderen Ende 90. Das ist irgendwie noch wahnsinniger.

    Bunting hat bisher (bis zu den Top 16 jetzt) über die 3 Turniere einen Average von 103,3 gespielt (Schnitt über die Spiele gewichtet nach Leg-Anzahl. Um die Diskussion vorwegzunehmen, halte ich für hinreichend genau, hätte aber eh keine exakteren Daten).

    Anderson liegt da nicht viel schlechter (102,8). Luke Humphries (100,3) und Michael van Gerwen (100,1) knapp über 100, Chisnall (99,6) knapp drunter und Christian Kist bei 99,0 gefolgt von einem Peter Wright, der den Average nicht so ganz in Punkte umsetzen konnte und Martin Lukeman.

    Im Live-Ranking ist jetzt natürlich Humphries an van Gerwen vorbei auf die Spitzenposition gezogen, Chisnall hat sich Platz 5 geschnappt und notiert gerade mal 2 Punkte hinter Smith. Noppert hat es auch in die Top-10 geschafft (9), Andersen jetzt kurz davor (11), dazwischen Heta.

    Kist 21 Plätze verbessert auf 33, Pietreczko 10 auf 37. Rupprecht 17 auf 78.

    Cullen, van Veen und Josh Rock verlieren im Gleichschritt 4 Plätze auf jetzt 13-15.

    Was heißt denn hier "nicht auf Spielchen einlassen"? Sie hat ganz einfach eine Business-Entscheidung getroffen. Bei der PDC-WM hätte sie aller Voraussicht nach weniger Geld verdient, sich anschließend nicht als beste Frau und Weltmeisterin vermarkten können und wäre eine unter vielen gewesen. Sie hat schlicht und einfach erkannt, dass ihr Niveau derzeit nicht ausreicht um bei der PDC erfolgreich zu sein. Daher scheut sie ja auch die Q-School und die Tourcard. Ist eine realistische Einschätzung, aber eben auch aus finanzieller Sicht absolut sinnvoll.


    Naja, eine unter vielen wäre sie sicherlich nicht gewesen, den Status als klar beste Frau der Welt wird sie nicht verlieren, weil irgend jemand anders WDF-Damen-Weltmeisterin ist. Die WDF-Damen-WM ist halt schlicht komplett entwertet, wenn Beau nicht teilnimmt, Fallon sicherlich auch nicht und noch ein weiterere Top-Spielerin fehlt. Bleibt ja nicht wirklich viel übrig und ganz sicher keine Darterin, die man ernsthaft als beste Spielerin der Welt vermarkten kann.

    Vermarkten kann man im übrigen nur jemanden der sichtbar ist und sichtbar ist ... die PDC WM, dann die PDC WM und dann die PDC WM. Und dann vielleicht mal die Lakeside WM, wenn sie nicht erheblich im Marketing aufdrehen.

    Letztlich halte ich es mit manicha, der finanzielle Teil spricht zwar auch für WDF (grob abgeschätzt Erwartungswert 40.000 Pfund gegen 15.000 Pfund bei der PDC-WM), für die direkte Vermarktbarkeit halte ich es für zweitrangig. Langfristig halte ich aber eine gesunde Distanz zur PDC für positiv für die Vermarktbarkeit, weil sie damit über die reine Leistung hinaus im Gespräch bleibt.

    van Gerwen verliert den Decider gegen Dobey. Dürfte ihn die Führung in meiner Rangliste kosten (ja, ich weiss, das wird ihn hart treffen 8o), vorausgesetzt Humphries stellt sich nicht selbst ein Bein gegen Ross Smith.

    Callum Goffin als schlechtgeranktester Spieler legt schon ganz schön zu, gestern Top 32 erreicht, heute zwar "nur" Top-64, aber gegen Dobey kann man schon mal verlieren.

    Kist wird einen ziemlichen Sprung machen, wenn das so weiter geht. Pietreczko auch mit starker Wiedergutmachung.

    14/15 für Spellman ist schon ein Wort, auch wenn er Favorit war vor Neil Duff und die anderen schon etwas dahinter einzustufen sind. Die Amis haben momentan richtig Aufwind.

    Toonders hat sich soweit ganz gut geschlagen, dass die 6 Punkte nur zum vorletzten Platz langen ist auch etwas unglücklich. Vor 2 Wochen hat Östlund mit 6 Punkten in Gruppe A das Turnier noch gewonnnen.

    Seine Gruppe jetzt ist eigentlich einigermaßen ausgeglichen, abgesehen von Worsley mit einer 200 Punkte stärkeren Zahl (und vielleicht James Richardson mit 120 mehr). Chancen auf das Finale sollten schon noch da sein.