Die Niederländer hatten halt wie die Briten - bzw. speziell die Engländer - den Vorteil, dank früherer Entwicklung schon dazusein. Bei der aktuell laufenden Internationalisierung des Spielerfeldes konnte es da eigentlich nur abwärts gehen, was die Präsenz in den Toprängen angeht. Dass mit Klaasen und van de Pas jetzt allerdings gerade auch zwei der jüngeren Top-Niederländer arg formschwach und damit im Fallen sind, verstärkt das natürlich noch, dürfte aber kein Dauerzustand werden. (Also für die beiden vielleicht schon, aber nicht für "junge niederländische Spieler" an sich.)
Beiträge von Zeyes
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am ende hat leider metoo gewonnen.
die promotionwelle für israel = der song mit metoo botschaft,die ab ende märz losrollte,hat sich leider gottes bezahlt gemacht.
European Zeitgeist Contest.
Die Halbwertzeit von solchen Wellen ist aber meist eher begrenzt - ob dieser Titel und diese Siegerin in zwei, drei Jahren noch relevant für die ESC-Historie sein werden, wage ich mal zu bezweifeln. So was wie Euphoria ist ja praktisch bei jedem ESC seither noch mal in irgendeiner Form referenziert worden (von den ganz alten Klassikern wie Ein bisschen Frieden ganz zu schweigen). Dieses Glück dürfte dem diesjährigen Siegertitel eher nicht beschieden sein, denke ich.
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Nicht-Mainstream-Lied präsentiert von einem Künstler mit Nicht-Mainstream-Aussehen geht halt immer.
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Ich wäre übrigens dafür, das jeder wieder in seiner Landessprache singt. Ansonsten könnte man ja auch Vorfeld schon Lieder bewußt im europäischen Ausland publizieren und wenn sich dann abzeichnet, dass ein Band in mehreren Ländern erfolgreich ist, so wie »Modern Talking« seinerzeit ja in Russland ein riesen Ding war, dann schickt man diese Band dann mit einem eingängigen Song zum nächstmöglichen ESC. Oder Lena und Nicole singen zusammen »Ein bißchen Frieden, das könn' wir bieten, so aus'm Weltraum, like Satelliten…«
Wer ist "man"? Die den Wettbewerb tragenden nationalen Fernsehsender hätten finanziell so gut wie nix von einem Sieg "ihres" Teilnehmers, und die hinter den Bühnenkünstlern stehenden Plattenfirmen und Songschreiber/Komponisten sind sowieso international tätig - denen ist es völlig wurscht, ob ihr siegbringendes Meisterstück von einer Sängerin aus Spanien, einem Sänger aus Dänemark oder einer Gruppe aus Kroatien vorgetragen wird. Und ob das betreffende Lied dann einen Text auf Englisch hat oder in Zwangs-Landessprache, wird auch eher nebensächlich sein. -
Voxxclub wäre was "besonderes" gewesen, dazu was "typisch deutsches" wie unser Bild im Ausland halt so is. Lederhosen, bayrisch gesungen. Damit wären unsere Chancen meiner Meinung nach deutlich besser gewesen..
Na ja. Unabhängig vom Musikstil ist das doch auch nur 'ne Retortenband, und das merkt man denen auch mMn. sehr deutlich an, auch wenn's in der eigenen Zielgruppe offensichtlich gut funktioniert. Ich glaube aber nicht, dass die beim typischen ESC-Publikum was gerissen hätten.Edit: Und zur Hälfte voten ja eh überall Jurys mit, da hätte ich noch weniger an einen Voxxclub-Anklang geglaubt als beim Televoting-Teil.
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Aserbaidschan nicht im Finale, wow. Hätte nicht gedacht, das noch mal zu erleben...
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Dieses Jahr ist es mir wieder mal egal.
Geht mir irgendwie ähnlich, mag aber auch die Nachwirkung vom letzten Jahr sein, als mich weder der deutsche Beitrag noch der schließliche Gewinner sonderlich interessiert haben. (Hatte nur die Halbfinals live sehen können, und mir meine Aufzeichnung vom Finale dann gar nicht mehr angeschaut, nachdem ich erfahren hatte, wer der Gewinner war, vom Abschneiden des deutschen Beitrags ganz zu schweigen.)Jedenfalls habe ich schon wieder leichten Grusel, nachdem Urban wieder mal darüber fabuliert, welchen tollen Eindruck der deutsche Teilnehmer vor Ort bisher hinterlassen haben soll...das ist die letzten paar Jahre jedes Mal ordentlich nach hinten losgegangen.
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Einer der ersten Sätze von Peter Urban lautet: "Und hier sind unsere vier Gastgeberinnen des heutigen Abends." Als ob das die letzten Jahre mit drei Hosts nicht fast immer schon lächerlich übertrieben wirkte...
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Wobei das aber auch anzeigt, dass die PDC vor 7 Jahren die richtige Entscheidung getroffen hat, die Pro Tour mit Teilnahmebeschränkung zu versehen. Auf dem höchsten Turnierniveau wäre so was eher nicht so lustig. Wenn's in den Partien solcher Spieler maximal um 50 Kröten geht, ist das noch eher akzeptabel.
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Neues vom "Wunderkind"
Gerade beim Zappen gesehen - David Nachreiner war eben zu Gast im KIKA bei "Die beste Klasse Deutschlands". Den Kontext habe ich nicht mehr mitbekommen, war wohl eine Quizfrage zum Thema Darts.Edit: Ab 48:45 - https://www.kika.de/die-beste-klas…dung106100.html
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Das ist aber eben auch ein Grund, weshalb sich bisher kein Deutscher wirklich durchsetzen konnte, sprich Top 32.
Bei tatsächlichen Top-32-Spielern sieht das doch kaum anders aus... Ich verstehe nicht, warum immer davon ausgegangen wird, dass die ET-Qualis ab einem bestimmten Leistungsniveau zur Selbstverständlichkeit werden müssten. -
Ich halte dieses "alle Gesetzten sollen gleich behandelt werden" auch für ziemlichen Quatsch. Die Nr. 5 der Setzliste hat sich nun mal einen niedrigeren Status verdient als die Nr. 1, und wenn dann weniger als fünf Freilose verfügbar sind, können halt nicht alle Gesetzte eines bekommen, Punkt. Das dann trotzdem zu machen und dafür andere Spieler durch eine Doppel-Vorrunde zu schicken ist einfach nur Blödsinn.
Edit: Diesmal ja sogar eine Dreifach-Vorrunde, bevor die Gesetzten einsteigen...
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Es ist nicht ungewöhnlich, dass man seine Gehaltsvorstellungen in Bewerbungen äußern soll. Eigentlich ist das sogar üblich.
Bei einer Stelle, die aus einem explizit dafür bereitgestellten Förderungsfond finanziert wird, sieht das aber schon arg nach Fangfrage aus. Abgesehen davon sehe ich das wie Mischka - für eine Teilzeitstelle ist das schon ein äußerst komplexes und umfangreiches Tätigkeitsprofil, was irgendwie so wirkt, als sollte es möglichst wenig Rücklauf zeitigen. -
Herren-Singles (335 Teilnehmer)...die drei Österreicher scheint es heute relativ früh erwischt zu haben.
Letzte 32 (Link)
Noel Malicdem def. Edward Santos
Krzysztof Ratajski (POL) def. James Bailey (AUS)
Kai Fan Leung (HKG) def. Roel Catalan
Anthony D. Paz def. Howei Tsai (TPE)
Christian Perez def. Boy Chucas
Darryl Tinipac def. Robert Acuna
Alexis Toylo def. Ricky Mijares
Akashi Labian def. Dongheart GalleonEJ Galang def. DJ Tongcopanon
Paul Lim (SIN) def. Jhay Doria
Gordon Mathers (AUS) def. Donjem Dimaculangan
Rey Rivera def. John Lucanas
Reino Irlanda def. Lito Peresores
Cyril Batawig def. Jaypee Detablan
Ronnie J. Jalaman def. Anthony Ponce
Lourence Ilagan def. Javar BelarminoAchtelfinale
Noel Malicdem def. Krzysztof Ratajski (POL)
Kai Fan Leung (HKG) def. Anthony D. Paz
Christian Perez def. Darryl Tinipac
Alexis Toylo def. Akashi Labian
Paul Lim (SIN) def. EJ Galang
Gordon Mathers (AUS) def. Rey Rivera
Reino Irlanda def. Cyril Batawig
Lourence Ilagan def. Ronnie J. JalamanViertelfinale (Link)
Kai Fan Leung (HKG) def. Noel Malicdem
Christian Perez def. Alexis Toylo
Paul Lim (SIN) def. Gordon Mathers (AUS)
Lourence Ilagan def. Reino IrlandaHalbfinale
Kai Fan Leung (HKG) def. Christian Perez
Paul Lim (SIN) def. Lourence IlaganFinale
Paul Lim (SIN) def. Kai Fan Leung (HKG)
Ratajski wurde zum MVP der Veranstaltung ernannt (wohl auf Basis: am häufigsten und am weitesten ins Preisgeld gekommen), und hat dafür nochmal $1000 extra erhalten. Hat sich gelohnt, der Ausflug...
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Zeyes: In diesem Sonderfall muss glaube ich der Zirkelbezug drin sein. Das klingt zwar bescheuert ist aber so... Der sorgt dafür, dass auch bei einer Änderung der Zufallszahlen die Namen hinten so stehen bleiben. Dafür ist dann in C1 die Null gedacht. Solange dort eine Null steht können sich die Zufallszahlen ändern, aber der Zirkelbezug greift und die Namen bleiben so stehen. Wenn da eine 1 steht, dann lost er quasi neu aus. Trotzdem Danke für den Hinweis.

Ich bin ja immer für einen cleveren Hack zu haben, und das funktioniert (abgesehen von den Fehlermeldungen) tatsächlich, aber eleganter wäre es dann doch, einfach extern die Zufallszahlen zu erzeugen und dann einmalig für die Auslosung reinzukopieren. https://www.random.org/decimal-fractions/ z.B. erzeugt Zahlen im selben Format. -
Mal so als Unbeteiligter:
Der Nutzen wird in der nächsten Saison größer sein (wegen den Setzplätzen)
Bin der Meinung, dass wir nach 1 Saison die Turniere rauswerfen, da es so einfacher ist sich hochzuarbeiten. Werde in der letzten Spalte eh einen Durchschnittspunktwert angeben (Pkt pro Teilnahme), sortiert wird trotzdem nach Gesamtpunkten.
Bei so vielen Punkten nur fürs Teilnehmen - ich vermute mal, meist Minimum 12 - wäre es aber überlegenswert, die Gesamtwertung auf die jeweils besten X Resultate zu beschränken. Sonst dominiert der Faktor Anwesenheit doch arg über den Faktor Leistung, wenn selbst ein Turniersieg gerade mal ca. 3x erste Runde entspricht.Übrigens hat das Auslosungs-Sheet im Google Doc einen Zirkelbezug (alle Zellen in Spalte D), der ist vermutlich nicht beabsichtigt.
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Noch zu Beaton:
Mir war schon klar, dass er v.a. Mitte 90er eine "grosse Nummer war", inkl. WM-Titel, und er auch danach - und bis heute - hin und wieder ganz vorne mitspielt bei Turnieren.
Dennoch finde ich die Entwicklung, bzw. eben "Nicht-Entwicklung", der letzten Jahre erstaunlich.Seit 2010 war er bei allen Weltmeisterschaften gesetzt, und zwar als: 19 - 24 - 28 - 30 - 22 - 21 - 25 - 27 - 25
Edit: und ist immer in der 1. oder 2. Runde ausgeschieden...
Ich denke, das zeigt hauptsächlich, dass man als "älterer" Spieler selbst bei der steigenden Leistungsdichte heutzutage nicht gleich durchgereicht wird, wenn man a) eine saubere Wurftechnik hat, und b) frei von Verletzungen und anderen gesundheitlichen Problemen bleibt. Wenn Beaton so die darts-typischen 20-40 Kilo mehr auf den Rippen hätte, würde der Karriereverlauf vielleicht mittlerweile anders aussehen. -
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Resultate Blind Draw Triples (156x3 Teilnehmer)
Gordon Mathers aus Australien sowie Shuntaro Nakamura aus Japan jeweils im Viertelfinale, Rowby im Achtelfinale, ansonsten nur philippinische Spieler in den Top 16 Teams.
Resultate Doubles (184x2 Teilnehmer) - Resultate mit Draw: R32, AF, VF, Ergebnis Finale
Sieger: Krzysztof Ratajski & Rowby-John Rodriguez. Weitere ausländische Teilnehmer: James Bailey & Gordon Mathers (Australien) im Viertelfinale, Michael Rasztovits & Rusty-Jake Rodriguez im Achtelfinale, Paul Lim & Harith Lim (Singapur) / Isen Veljic & Kai Fan Leung (Hong Kong) / Hyun-chul Park (Korea) & Taro (wohl Shuntaro?) Nakamura (Japan) / Tengku Shah (Malaysia) & Bryan Eribal (Philippinen) jeweils in den letzten 32.
Resultate Damen-Singles (39 Teilnehmerinnen) - Resultate mit Draw: AF, Ergebnis Finale
Vermutlich keine nicht-philippinischen Spielerinnen dabei.
Resultate Vierer-Teams (95x4 Teilnehmer) - Resultate mit Draw: AF/VF, Ergebnis Finale
Sieger: Rodriguez / Rodriguez / Rasztovits / Ratajski
Ein Ostasien-Team mit u.a. Royden Lam war im Viertelfinale.
Sonderwettbewerbe:
Resultate Mixed Doubles (35x2 Teilnehmer)
Resultate Senioren-Doubles (34x2 Teilnehmer)
Resultate Senioren-Singles (69 Teilnehmer)
Resultate Jugend-Singles (37 Teilnehmer)Herren-Singles morgen in einem separaten Post.
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In den USA wird ja Dartconnect jetzt schon eine Weile eingesetzt, und hat da durchaus auch zu einer gewissen Entmystifizierung beigetragen. Wenn man jahrelang gesagt bekommt "unsere lokalen Topspieler hauen ständig 90er Averages ins Board und könnten ohne weiteres mit den PDC-Stars mithalten, sie haben halt nur nicht die Möglichkeit, ständig nach England auf Turniere zu fahren" und dann wird plötzlich enthüllt, dass die lokalen Topspieler eher ständig 75er Averages spielen... Das mag für die betreffenden Spieler dann erst mal nicht schön sein (egal ob sie nun 20 oder 40 Jahre alt sind), trägt aber meiner Meinung nach langfristig dazu bei, dass sich weniger Spieler Illusionen darüber machen, was für sie im Dartsport erreichbar ist bzw. wie viel Verbesserung sie tatsächlich benötigen, um die nächsten Schritte zu gehen.
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Erstens bin ich der Meinung man sollte als "jugendlicher" Spieler immer erst schreiben statt tippen und 2. hängt man sich zu sehr daran auf wie der Average war und wenn man dann eben mal einen <60 Average gespielt hat, was vielen am WE passiert ist wird das auch noch öffentlich gemacht. Für den einen ist es vielleicht ein Werkzeug um Schwachstellen im Spiel zu erkennen, aber für andere kann es eben den mentalen Teil seines Spiels schwächen. Eine PDC Bühne ist außerdem nicht mit einem Floor Turnier zu vergleichen. Das sind 2 Welten finde ich.
Na ja, wenn öffentlich gemacht wird, dass das auf diesem Level im Dartsport vielen Spielern so ergeht, kann das doch auch dazu führen, dass es ein Stück weit als "normal" angesehen werden wird. Wer als Spieler da jetzt schlußfolgert "Oh Gott, ich hab' am Wochenende mal nur 57 gespielt, ich bin hier voll der größte Loser gewesen", obwohl es anderen auch so erging, der dürfte wohl auch ohne Dartconnect schon Probleme mit seinem mentalen Zugang zum Dart gehabt haben.Und dass generell die Bandbreite der Leistungen auf der Dev Tour gigantisch ist, von Spielern auf Pubniveau bis zu Leuten mit Tourcard-Qualität, war ja auch vorher schon offensichtlich, jetzt wird es hier lediglich mit Werten quantifiziert.