Beiträge von bukowski

    Ja und um die geht es hier ja eben nicht. Es geht um die, die wirklich Medikamente nehmen müssen. Natürlich ist das für die auch alles sehr lustig. Nach über einem Jahr in mehreren Krankenhäusern und 4 Eingriffen am Herzen kommt man aus dem Lachen gar nicht mehr raus, so lustig ist das. (Wobei, als ich den Professor vor der OP fragte, ob ER denn schon aufgeregt ist, hat er schon komisch geguckt.) Dann ist man jedenfalls juristisch gesehen Dopingsünder aber das Vergehen besteht nur darin, dass man sich ein Formular nicht besorgt hat. Ein fehlender, rein formaler Verwaltungsakt ist doch etwas Anderes, als die Einnahme illegaler Substanzen. Zumindest bei der moralischen Verurteilung durch die Öffentlichkeit sollte das doch eine Rolle spielen.

    es geht hier nicht um moralische Verurteilung. Du kannst ja diesen Verwaltungsakt hinter dich bringen und eine Ausnahmegenehmigung holen, wenn dir dein Sport wichtig ist. Warum soll man nun bei dir eine Ausnahme machen und auf diesen reinen formalen Verwaltunsgakt verzichten? komische Argumentation...die Sache ist doch ganz einfach. Du nimmst warum auch immer, Substanzen ein, mit denen du positiv auf Doping getestet wirst. Punkt.

    Der Doping-Artikel der "Sportschau" ist ja Realsatire pur. Blutdrucksenkende Mittel wg. des Übergewichts vieler Dartspieler. Und der DDV-Präsi weiss wovon er spricht, er wiegt ja immerhin selbst 165 Kg. Na denn: Prost!

    "Bewusstes Doping kann ich mir im Moment in unserem Sport nicht vorstellen" :rofl: :lollol: :rofl:

    Habe jetzt leider nichts dazu gefunden. Wie lange ist Cortison in relevanten Mengen nachweisbar? Ich habe es nicht nötig mir diesen Sondergenehmigungskrams anzutun, weil Ich es eben nicht regelmäßig, sondern nur als kurzzeitige Linderungsmaßnahme nehme. (Meine Haut ist halt irgendwie retarded.) Würde es in der jeweiligen Zeit vor Turnieren einfach nicht nehmen.

    ...fragen sie ihren Arzt oder Apotheker ^^

    Ist einfach nur lustig, wie viele Darter seit Jahren mit "Herzproblemen" oder "psychischen" Gebrechen zu kämpfen haben und munter den sauberen, äh sorry, gesunden Spielern die Punkte und Erfolge "klauen"...das ist ähnlich wie im Profiradsport, mit ihren vielen "Asthmatikern" :rolleyes:

    aha, bei uns reicht ein Attest nicht aus, man macht keine Unterschiede zwischen Sportler in einem Testpool oder National-Kader und den "Normalos"...was ist eigentlich mit der DDV Spielererklärung, gilt die nicht für die Landesverbände, die DDV Lizenz läuft ja über seinen jeweiligen Landesverband :rolleyes:

    ergo ist Doping nach deiner Aussage generell erlaubt wenn man "nur" Turniere und Liga spielt aber zu wenig gut ist :rolleyes:

    kleines Edit noch dazu: die Betablockerfraktion spielt sich ruhig und cool ins Kader bzw Nationalteam und setzt dann rechtzeitig vor einem WDF Cup ab...und spielt dort, hm, genau, richtig schlecht weil ohne BB gehts ja nicht so gut...toll für diejenigen, die darüber Bescheid wissen und nahezu machtlos dem gegenüber stehen...

    Vielleicht wenn man aus gesundheitlichen Gründen nur Betablocker nimmt. Oft sind Betablocker aber nur ein Teil von mehreren Medikamenten deren Wirkstoffe sehr genau aufeinander abgestimmt sind. Die kann man nicht mal einfach so austauschen. Ich sehe a auch keinen Vorteil. Wenn man Betablocker aus gesundheitlichen Gründen nimmt, damit bringt man einen kranken Menschen doch erst auf den Stand eines Gesunden und oft noch nichtmal das. Dann sind doch überhaupt erst alle gleich. Eher hätte doch Kranke einen Nachteil, wenn er seine gewohnten Medikamente nicht nehmen darf. Dabei geht es mir aber nicht um Profis, bevor das Argument kommt »Wer so krank ist, sollte über eine Profikarriere erst gar nicht nachdenken.« Die Doping-Regularien greifen ja schon weit früher.

    ...also nochmal...wenn jemand Betablocker zB aufgrund leichten Herzbeschwerden nimmt, dann ist er gedopt. Punkt. Auch wenn die "eingebettet" in andere Medikationen sind. Zudem verschafft ihm das einen Vorteil gegenüber seinem Gegner, der nicht die erwünschten Nebenwirkungen der Betablocker hat...

    ...selbstverständlich wird vom Arzt ein indiziertes Medikament schleichend abgesetzt oder wenn möglich, ein anderes verordnet...aber ohne einen Absetzversuch wird es kein TUE geben...

    und vielleicht stehen hier ja bald noch mehr Namen:

    https://www.dartswdf.com/rules/wdf-list…-and-officials/

    ...

    Das mag sein. Dafür bin ich viel zu wenig aktiv. Ich spiele 5 bis 6 Landesverband Ranglistenturniere und dann die German Masters. Vielleicht auch mal ein sonstiges Turnier. Dafür würde sich das dopen natürlich icht lohnen. Es lohnt aber auch nicht, sich für ein DDV Turnier ein Attest zu besorgen. Wahrscheinlich müsste das dann auch noch jedes Jahr neu gemacht werden. Das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Aber du hast recht. Es gibt sicherlich einige, die zum Training auch noch andere Möglichkeiten nutzen die Leistung zu steigern. :thumbdown:

    es geht nicht darum, ob es sich lohnt oder nicht, du darfst nicht spielen wenn du kein TUE hast wenn deine Medis auf der Liste stehen...auch keine RLT beim Landesverband

    Natürlich alles im besten Englisch. Werde mir das mal übersetzen lassen und dann schauen.

    Wenn man ein Mittel nimmt was auf der Liste steht, darf man dann generell nicht an Wettkämpfen teilnehmen? Oder gibt es da doch Möglichkeiten?

    Grundsätzlich darf man keine Turniere etc. bei Verbänden spielen, die unter der WDF stehen. Und zwar solange, bis man ein TUE (therapeutic use exemption) bekommen hat. Dies gibt es inder Regel vom nationalen Anti-Doping Verband/Stiftung, aber erst, nachdem man Ersatzpräparate versucht hat, die nciht auf der Dopingliste stehen. Erst dann bekommt man evtl. ein TUE. Und erst dann darf man wieder am sportlichen Geschehen teilnehmen.

    Die PDC beruft sich auf die englische Behörde UKAD und die Spieler sind somit ebenfalls der WADA "unterstellt"

    Ich kann euch aus Erfahrung sagen dass es für Betablocker die auf der Dopingliste stehen, kein Problem ist ein Ersatzpräparat für seine gesundheitlichen Probleme zu bekommen, das nicht auf der Liste steht und auch nicht die "erwünschten" Nebenwirkungen enthält. Wer Betablocker benutzt beim Dartsport, betreibt Doping und nichts anderes.

    Ausnahmegenehmigungen (TUE) erteilt in speziellen Fällen auch direkt die WADA. zB wurde dies bei den US Sportlern so gemacht, die die gleichen Medis benutzten wie einige russische Sportler. Die Russen wurden dann ja Aufgrund eines fragwürdigen Berichtes von McLaren gesperrt (angebliches Staatsdoping)

    Also ich nehme auch ein Blutdruckmittel. Keine Ahnung ob das verboten ist. Ich finde mich auf diesen Nada-Seiten Null zurecht. :thumbdown:
    Dann nehme ich eben ein verbotenes Mittel. Wenn ich getestet werde und die finden was verbotenes, dann weiß ich wenigstens ab dann.

    Die sollen doch einfach eine Eingabemöglichkeit einstellen. Und dann sollen sie sagen gut oder schlecht. So ein Mist. Und das alles nur weil man mal in 1000 Jahren olympisch sein möchte. X(

    Zu deiner Info. Mit Betablocker verschafft man sich einen Vorteil bei der Ausübung der Sportart Darts. Das ist nicht nur Doping sondern auch unfair. Dies gilt ebenso für Leute, die Marihuana konsumieren vor und während den Turnieren. Das ist ebenfalls Doping. Und von beiden Sorten Spielern gibt es jede Menge X(

    Durch die jetzt kostenlosen ET-Qualifier kann ich mir inzwischen vorstellen, dass sie in Hildesheim doch 'nen 128er Draw vollkriegen werden.

    vermute ich auch...ich kenne schon vier, evtl. sechs aus meinem Umfeld, die spielen gehen werden..für mich habe ich schon das Hotel gebucht, weiss aber noch nicht, ob ich gehe und spiele...verlockend ist es schon, nicht nur wegen der Tourcard, aber dass man alle Qualifier spielen kann...

    ...mein Arbeitskollege heute morgen...hey, da war ja darts im fernsehen auf pro7..irgendso ein deutscher der gegen die nummer 2 der welt gespielt hat...

    ...leute die nichts damit zu tun haben sind also beim zappen hängengeblieben...ziel erreicht :thumbup:

    Ich habe es schon mal gesagt und sage es wieder: Wenn die PDC will, dass Darts als professioneller Sport akzeptiert wird, muss sie von solchen Dingen so schnell als möglich wegkommen.

    Stellt euch mal vor die FIFA lässt zunächst alle Nationalmannschaften 2 Jahre die diversen Qualifikationen spielen und sagt dann 2 Monate vor der WM: "Ach, Holland muss schon auch noch zur WM. Sagen wir einfach das beste noch nicht qualifizierte Benelux-Team darf auch noch teilnehmen..."

    PDC=Firma...wenns einem nicht passt, dann wechsel den Job ergo spiel keine PDC Turniere...FIFA ist ein gemeinnütziger Verband, keine Firma...

    ich kann nicht nachvollziehen, warum sich alle aufregen...

    Der betroffene Spieler ist ja nur Mitglied im Landesverband und nicht im DDV. Vielleicht muss deshalb der Landesverband, als Mitglied des DDV den Einspruch einlegen.

    Einspruch? Warum? Wie betone es nochmal, ein Arztzeugnis für was auch immer reicht nicht, es braucht immer ein TUE. Warum der Landesverband gegen die Sperre Einspruch erhebt ist mir ein Rätsel. Wäre ja wie wenn einer beim WDF World Cup positiv getestet wird und anschliessend munter weiter DDV Ranglistenturniere spielen darf.

    Eine Suspendierung ist immer angeszeigt bei positiven Dopingkontrollen. Und zwar bis die Unschuld bewiesen ist. Oder der Betroffene ein TUE bekommen hat. Oder der Betroffene in einem Testpool ist und irgendwann nicht mehr unter Doping steht und freigegeben wird.

    ...