Fakt ist nun einmal daß für Dartspieler genau die gleichen Regeln gelten wie für andere Sportler (übrigens seit längerem auch bereits für die Teilnehmer von BDO / WDF Weltranglistenturnieren) -> Natürlich ist es größtenteils schwer bis nicht möglich zu unterscheiden ob ein Spieler in der Freizeit oder vor dem Wettkampf gedopt hat, ich denke daß ist auch nicht Aufgabe der WADA sich damit beschäftigen zu müssen...
Natürlich ist das (auch) Aufgabe der WADA, genau dafür gibt's schließlich die Unterscheidung zwischen "in competition" und "out of competition" bei bestimmten Substanzen, unter anderem auch bei Kokain. In der Freizeit dürfen Sportler so viel koksen, wie sie wollen, so lange die Abbauprodukte im Wettkampf nicht mehr nachweisbar sind (das dauert bei dem bei McDine nachgewiesenen Benzoylecgonin offenbar so um die 48-72 Stunden, falls die WADA-Tests nicht deutlich sensibler sind als die, die z.B. von der Polizei eingesetzt werden).
Bevor hier mehr Halbwissen verbreitet wird, empfehle ich jedem Interessierten, sich doch einfach mal die UKAD-Entscheidung im Ganzen durchzulesen: https://www.ukad.org.uk/anti-doping-ru…ent-violations/ (McDines Fall aufklappen und dann das PDF runterladen). Sind nur 5 Seiten, da McDine weder einen Anwalt hinzugezogen hat noch die Sachlage in Zweifel gezogen hat, so dass sein Fall ohne persönliche Verhandlung durchgezogen wurde.