Meinung zu diesen Darts

  • aber rein von der Physik her braucht man für einen schweren Dart weniger Kraftaufwand

    Das hat vor kurzem in nem anderen Thread schonmal jemand behauptet

    :s?: steh ich jetzt total auf dem Schlauch?

    Ich brauche doch für einen 25g Dart nicht weniger, sondern mehr Energie, damit er die gleiche Flugkurve wie ein 16,5 g Softdart erreicht.

    Pew

  • Also bis vor ein paar Jahren habe ich regelmäßig geangelt. Und da konnte man mit der selben Angel bei gleichem Kraftaufwand einen 22g Blinker deutlich weiter werfen, als einen 16g Blinker. So, jetzt sind die Physiker unter euch gefragt ;)

    Game on

  • Jo und ne Feder ist noch schwieriger zu werfen als ein Stein...ist alles bekannt. Aber zu glauben man hat mit 16 oder 26g einen Vor oder Nachteil ist blauäugig. Einfach werfen wie man kann. Das ist vor allem was fürs Feeling.

    Die meisten Profis dürften sich so in der goldenen Mitte befinden 21-24g. Die Aussage man spielt leichte Darts um den Arm zu schonen ist am besten...das sind doch keine Hanteln.

  • Also meine Erfahrung war dass ich anfangs mit einem schwereren Dart weniger Streuung hatte aber die Kraft auch schnell nachließ....
    Nach ein paar Monaten war das Gewicht egal. Die Streuung kommt bei mir vom Kopf. Anfangs vogelwild, dann kommt die Phase wo ich treffe und wenn es zu lange geht wirds wieder ungenau...

    Gesendet von meinem STF-L09 mit Tapatalk

    180: 141, 174: 1, 171: 2, HF 167, SL: 1*13, 4*14, 5*15, 8*16, 22*17, 22*18, x*19/20...

  • Die meisten Profis dürften sich so in der goldenen Mitte befinden 21-24g. Die Aussage man spielt leichte Darts um den Arm zu schonen ist am besten...das sind doch keine Hanteln.


    Darum hat Ryan Searle ja noch gg Ando verloren mit seinen 32g Darts kam er nicht mehr von der Stelle weil der Arm weh tat´;)

    Das hat vor kurzem in nem anderen Thread schonmal jemand behauptet

    Hast Du denn nur ein Gewicht an Darts zuhause ? Probier das doch mal selbst aus. Liegt auch am Luftwiederstand, in einem Vakuum wöre das egal, aber wer spielt da schon ? :)

  • Mir wurde gesagt, dass schwerere Dartpfeile (die hier wiegen nur 20g) eher weniger streuen und das Profis nur deswegen leichtere wählen, um ihren Arm langfristig zu schonen


    Für mich bis jetzt ,,DIE'' Aussage des Jahres !


  • Liegt auch am Luftwiederstand, in einem Vakuum wöre das egal, aber wer spielt da schon ? :)

    Darf ich mich diesbzgl. selbst zitieren?


    Wenn es Unsinn ist möchte ich aber auch eine vernüftige Begründung dafür warum, denn dein verlinkter Beitrag sagt nämlich genau da aus, das Anfängern geraten wird etwas schwerer Darts zu nehmen als zu leichte

    Mit dem schwereren Dart für Anfänger gebe ich Dir Recht. Aber aus anderen Gründen. Das hat mit Sicherheit nichts mit dem vernachlässigbaren Luftwiderstand zu tun, sondern mit anderen aerodynamsichen Prinzipien (Trägheit, Schwankungen, Auftrieb, etc.), die die Flugbahn schwererer Darts stabiler machen. Da ich aber zu faul bin mir hier die Finger wund zu schreiben und Angst habe so komplexe Sachverhalte hier dilettantisch rüber zu bringen, verlinke ich einfach einen weiteren Beitrag den schlaue Köpfe von noch Schlaueren bereits aus dem Englischen übersetzt haben:

    UniLab - Aus dem Testlabor von Unicorn Darts

    Und dennoch...um zwei unterschiedlich schwere Gegenstände gleich weit zu werfen, muss der Schwere stärker beschleunigt werden als der Leichte. :troll:

    Pew

  • Ich finde diese pauschalen Aussagen
    immer grenzwertig, wenn man Anfängern generell zu 24 gramm oder mehr rät.

    Ja, Verallgemeinerungen sind schwierig. Wenn man von 2 Wurfarten ausgeht, einem eher parabolischen, lockeren Wurf und einem relativ geraden, eher festen, Wurfstil, sind die der "lockeren" Fraktion mit leichten Darts sicherlich besser beraten.

    Zitat

    Wer wirklich langfristig Bock auf Darts hat, sollte in einen Dartshop fahren und verschiedene Formen ausprobieren und wenn man eine gefunden hat,
    gleich verschiedene Gewichte ausprobieren (die meisten Shops haben die Darts immer in unterschiedlichen Gewichten da). Wenn man mit 16 gramm super
    zurecht kommt macht es wenig Sinn den gleichen Dart in 24 gramm od. schwerer zu kaufen, das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt. :wacko:

    :pro:

    Pew

  • Ich denke auch hier kommt wieder die mentale Komponente ins Spiel. Wenn man etwas Greifbares, Schwereres in der Hand hat, hat man als Anfänger ein besseres Wurfgefühl und trifft besser, weil er sich beim Wurf wohl fühlt. Bei jemandem der vom E-Dart kommt und von Anfang an leichtere Pfeile gewöhnt ist, ist das vielleicht nicht ganz so. Die ganzen Kleinigkeiten, ob der Dart nun 3 Gramm schwerer oder leichter ist und der Luftwiderstand haben in ihrer Gesamtheit sicherlich einen ganz kleinen Einfluß, aber es geht hier um anderthalb Meter Flugbahn.

  • Und dennoch...um zwei unterschiedlich schwere Gegenstände gleich weit zu werfen, muss der Schwere stärker beschleunigt werden als der Leichte.


    Das hab ich ja nicht bestritten, aber beim Dart geht es mWn nicht ums weit werfen, sondern ums genaue werfen :)

    Das hat mit Sicherheit nichts mit dem vernachlässigbaren Luftwiderstand zu tun, sondern mit anderen aerodynamsichen Prinzipien (Trägheit, Schwankungen, Auftrieb, etc.)


    Hat es doch, der Luftwiederstand ist allen übel Anfang, ohne Luftwiederstand gibt es auch keine Schwankungen, Auftrieb etc. :CD Ohne Luftwiderstand bleibt die horizontale Komponente der Geschwindigkeit unverändert. In vertikaler Richtung wird das Objekt hingegen mit der Beschleunigung g=\unit[9,81]{m/s^2} zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt. Ach ja, die Erdanziehung spielt auch noch ´ne Rolle. Danke für den Link, ist sehr interessant, die scheinen bei Unicorn echt viel Zeit für so ein paar Nägel zu investieren :sg:
    Hinstellen, konzentrieren, werfen soll aber am meisten Spaß machen, ohne sich über alles einen Kopp zu machen...

    Wer wirklich langfristig Bock auf Darts hat, sollte in einen Dartshop fahren und verschiedene Formen ausprobieren und wenn man eine gefunden hat,


    Mein Reden :daumen:

    Einmal editiert, zuletzt von Knut Knutsen (9. Januar 2020 um 17:47)


  • Hat es doch, der Luftwiederstand ist allen übel Anfang, ohne Luftwiederstand gibt es auch keine Schwankungen, Auftrieb etc. :CD Ohne Luftwiderstand bleibt die horizontale Komponente der Geschwindigkeit unverändert. In vertikaler Richtung wird das Objekt hingegen mit der Beschleunigung g=\unit[9,81]{m/s^2} zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt. Ach ja, die Erdanziehung spielt auch noch ´ne Rolle. Danke für den Link, ist sehr interessant, die scheinen bei Unicorn echt viel Zeit für so ein paar Nägel zu investieren

    Es ging darum, dass schwerere Darts einen größeren Luftwiderstand haben. Das kann man aber pauschal nicht sagen, da je nach Tungstenanteil leichtere Darts größer sein können als Schwere oder gleich schwere Darts auch unterschiedlich groß. Oder alleine durch die Bauform länger oder kürzer kann ein Barrel ja auch dicker oder dünner sein, was den Luftwiderstand verändert. Diese Unterschiede im Luftwiderstand des Barrels, dürften durch den Einfluß der Aerodynamik durch den Flight verschwindend gering sein.

  • Danke Horst. Wenigstens einer der mich versteht :friend:

    Zitat

    Das hab ich ja nicht bestritten, aber beim Dart geht es mWn nicht ums weit werfen, sondern ums genaue werfen :)

    Die Distanz spielt dabei keine Rolle. Durch konsequentes Wiederholen wird eine falsche Behauptung dennoch nicht richtig.

    Pew

    2 Mal editiert, zuletzt von theblindPew (9. Januar 2020 um 18:39)

  • :thumbup: Wir haben ja alle Recht Ich befürchte wenn den Thread ein Neuling liest schmeißt der alle sein Equipment wieder weg. Ich hatte vor geraumer Zeit schonmal geschrieben, das manche sich viel zu viel ein Kopf machen, natürlich spielt die Shaftlänge, der Flight und der Schwerpunkt des Darts eine Rolle, aber viele hier kaufen sich nach 3 Wochen, überspitzt gesagt,wieder neue Darts wenn sie nicht innerhalb dieser Zeit 10 x die 180 treffen...
    Wenn ich manchmal lese: Ich möchte die neuen Darts von Peter Wright haben, die sehen toll aus, dann muß ich immer schmuzeln.
    Wäre mal schön zu erfahren was die Neulinge in diesem Thread nun gemacht haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Knut Knutsen (9. Januar 2020 um 18:46)

  • Also meine Erfahrung war dass ich anfangs mit einem schwereren Dart weniger Streuung hatte aber die Kraft auch schnell nachließ....
    Nach ein paar Monaten war das Gewicht egal. Die Streuung kommt bei mir vom Kopf. Anfangs vogelwild, dann kommt die Phase wo ich treffe und wenn es zu lange geht wirds wieder ungenau...

    Gesendet von meinem STF-L09 mit Tapatalk

    Bei mir ist das irgendwie genauso :D
    Ich brauche immer so ca 30min bis ich stabile darts werfe , also die streuung aufhört bzw weniger wird. wenn ich allerdings dann eine gewisse zeit ganz gut getroffen habe, wirds wieder schlecht wie am anfang ... Dachte schon, dass ist nur bei mir so ^^

    Einmal editiert, zuletzt von speedy1991 (9. Januar 2020 um 19:30)

  • Das liegt danb aber nicht am Dart. Genau das ist ja die Kunst beim darten. Immer und immer wieder einen konstant gleichen Wurf hinzubekommen. Das geht eben nur durch tägliches Training und selbst dann nicht immer. Wenn ich zwei Wochen nicht gespielt habe und ans Board gehe könnte man meinen ich werfe das erste mal. Vergleicht euch nicht mit Profis bei denen weiß das Gehirn(Gedächtnis) automatisch was zu tun ist, da will jeder hin. Ich spiele einfach gerne mit paar Freunden und freuen uns auch über kleine Erfolge. So macht es Spaß.

    Einmal editiert, zuletzt von Knut Knutsen (10. Januar 2020 um 13:31)

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