Was ist mit Simon Whitlock los

  • Hallo an alle Experten hier,

    Ich habe eine Frage zu einem meiner Lieblingsspieler Simon Whitlock und würde auch gerne wissen, ob ihr das ähnlich beobachtet habt:

    Und zwar ist mir parallel zu seinem Absturz aus den Top16 und später auch aus den Top32 aufgefallen, dass sich sein Spielstil sehr verändert hat.

    Früher galt Whitlock vor allem als guter Checker mit starker Doppelquote und spitzen Timing, allerdings mit Schwächen im Scoring.

    Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass er zu den Spielern mit den meisten 180ern auf der Tour gehört, aber dafür extreme Doppelprobleme hat.

    Des Weiteren würft er überspitzt gesagt praktisch nur noch 180 oder Grütze. Entweder der erste Dart steckt im Tripple, dann folgen auch meistens die anderen beiden, oder es passt nicht und dann wird die Aufnahme eine 26 oder 41. Es gibt praktisch nur noch Extreme in seinem Spiel. Auch auf Bull ist mir das aufgefallen, er trifft praktisch nur noch in die 50 oder komplett außerhalb des Segments, ein Single Bull ist kaum mal dabei.

    Auch ein Blick auf die Statistiken unterstützt meine Beobachtungen, so hat er auf manchen Doppeln (insbesondere Tops) kaum noch Tourcard Niveau, wirft aber extrem viele 180er. Sein first 9 average ist aber wegen der vielen Ausreißer trotzdem nicht berauschend.

    Insgesamt sind Whitlocks Spiele so meistens sehr spektakulär, da er permanent zwischen Genie und Wahnsinn schwankt.

    Zum Abschluss meine Frage: Wie kann es sein, dass sich der Spielstil eines so erfahrenen Spielers praktisch ins Gegenteil dreht? Und glaubt ihr, dass Whitlock diese Entwicklung nochmal drehen kann?

    Lieblingsspieler:

    Simon Whitlock, Rowby John Rodriguez, Barney, Steve Beaton, Peter Wright, James Wade, Fallon Sherrock, Cameron Menzies

    • Wie kann es sein, dass sich der Spielstil eines so erfahrenen Spielers praktisch ins Gegenteil dreht? Und glaubt ihr, dass Whitlock diese Entwicklung nochmal drehen?

    Der gute Mann ist seit einiger Zeit trocken. Hörst du auf zu saufen, ändert sich dein Spiel. Das ist eigentlich alles.

    Immer gegen den Strom, mit dem Strom schwimmt der Müll!

  • Der gute Mann ist seit einiger Zeit trocken. Hörst du auf zu saufen, ändert sich dein Spiel. Das ist eigentlich alles.

    ist ja das selbe wie bei dimi..bei ihm weis man ja das der malibu ne grosse rolle spielt bei ihm..aber überleg emir andauernd bei ihm ob es daran liegt das er zu viel davon säuft oder zu wenig...er sollte denke ich mal auch aufhören damit,mir kommt e simmer so vor ob er zu viel davon trinkt vor einem match....allein schon total banane da sich trinken muss um meinen sport ausführen zu können...dachte das sind dart profis.....klar vor einer prüfung kann ich en schnaps für lockerheit trinken aber doch nciht in einem sport

  • Wollte diesen Thread mal wieder nach vorne holen, da das in seinem Match gerade auf der European Tour wieder sehr deutlich wurde. 5 180er und trotzdem schwacher Average. Ok, die Doppel waren ausnahmsweise mal gut.

    Lieblingsspieler:

    Simon Whitlock, Rowby John Rodriguez, Barney, Steve Beaton, Peter Wright, James Wade, Fallon Sherrock, Cameron Menzies

  • (Beinahe) alle Spieler so um 50+ haben Probleme, ihr Niveau "von früher" zu halten - Simon macht da keine Ausnahme. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, wie viele meiner früheren Heroen schon entweder aufgehört haben, oder aber im unteren Bereich der OoM daher dümpeln...

  • (Beinahe) alle Spieler so um 50+ haben Probleme, ihr Niveau "von früher" zu halten - Simon macht da keine Ausnahme. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, wie viele meiner früheren Heroen schon entweder aufgehört haben, oder aber im unteren Bereich der OoM daher dümpeln...

    Was ja unabhängig vom individuellen Fitnesslevel auch dafür spricht dass Darts doch sehr viel Sport ist und ab Anfang der 50er ein paar körperliche Voraussetzungen vielleicht nicht mehr ganz so vorhanden sind.

    Gleichzeitig dürfte der ganze Tour und Turnierstress der ja auch wieder unabhängig davon ist wie man damit körperlich und mental umgeht mit Anfang 50 auch so langsam seinen Tribut zollen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel aber Simon Whitlock ist eher nicht die Ausnahme.

    ”Two things are infinite: the universe and human stupidity; and I'm not sure about the universe.”
    Albert Einstein

  • Danke für euere Antworten. Ja das Alter zollt halt seinen Tribut. Aber das erklärt nicht ,wieso sich sein Spielstil so verändert hat.

    Lieblingsspieler:

    Simon Whitlock, Rowby John Rodriguez, Barney, Steve Beaton, Peter Wright, James Wade, Fallon Sherrock, Cameron Menzies

  • Was ja unabhängig vom individuellen Fitnesslevel auch dafür spricht dass Darts doch sehr viel Sport ist und ab Anfang der 50er ein paar körperliche Voraussetzungen vielleicht nicht mehr ganz so vorhanden sind.

    Gleichzeitig dürfte der ganze Tour und Turnierstress der ja auch wieder unabhängig davon ist wie man damit körperlich und mental umgeht mit Anfang 50 auch so langsam seinen Tribut zollen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel aber Simon Whitlock ist eher nicht die Ausnahme.

    Ich denke, es liegt eher an der insgesamt höheren Leistungsdichte im Dartsport. Viele der Jungen spielen einfach (schon) besser als die „Alten“, selbst in ihren besten Jahren. Die körperliche Leistungsfähigkeit halte ich beim Werfen eines wenige Gramm schweren Pfeils dagegen für weniger entscheidend. Allenfalls beim Verkraften der Reisestrapazen ist das relevant.

  • Beim Darts ist neben der „körperlichen Leistungsfähigkeit“ (Körperspannung und gleichen Bewegungsablauf halten ist nicht zu unterschätzen) auch das Thema „Konzentration aufrecht erhalten“ wichtig - lässt beides irgendwann mal nach…;((selbst Ü50)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!