Dart Gewicht extreme probleme

  • Servus zusammen

    Ich spiele normalerweise Steeldart 23g, spiele aber auch gelegentlich mit Freunden Edart. Ich habe aber extreme Probleme wenn ich von meinen 23g Steel zu meinen 19g soft Darts greife (beide Luke Littler Darts). Spiele ich meine soft Darts 2-3 Tage am Stück normalisiert es sich langsam aber ich würde ungern von meinen ,,wohlfühl,, Gewicht weg gehen um die Probleme nicht mehr zu haben aus Befürchtung im Liga Betrieb meine Leistung nicht mehr abrufen zu können (zumindest die ersten paar Wochen). Gibt es irgendwelche Tipps wie man denn Kopf austrickensen kann damit sich die 6,5g leichteren soft Dart schneller besser anfühlen ohne 2-3 Tage davor damit am Stück trainieren zu müssen damit es sich normalisiert? Gibt es hier Spieler die das selbe Problem haben?

    Lg Anthony

    Ps letztens habe ich für 1 Woche meine soft Darts mit Steel Spitzen gespielt dann hat es sich nach 2-3 Tagen ,,normal,, angefühlt aber da ich 85% Steel Dart spiele würde ich ungern die aufdreh Spitzen spielen sondern schon vollwertige Steel Darts

  • Ps letztens habe ich für 1 Woche meine soft Darts mit Steel Spitzen gespielt dann hat es sich nach 2-3 Tagen ,,normal,, angefühlt aber da ich 85% Steel Dart spiele würde ich ungern die aufdreh Spitzen spielen sondern schon vollwertige Steel Darts

    Wenn es doch mit den 19g auch gut funktioniert, dann bleib doch einfach dabei und dreh die Conversion points drauf, wenn du Steel spielst. "Vollwertige" Steeldarts ist auch ein Begriff, mit dem ich nicht viel anfangen kann. Ein Softdart mit Conversion Points ist m.M. nach auch ein "vollwertiger" Steeldart.

  • Gibt es irgendwelche Tipps wie man denn Kopf austrickensen kann damit sich die 6,5g leichteren soft Dart schneller besser anfühlen ohne 2-3 Tage davor damit am Stück trainieren zu müssen damit es sich normalisiert?

    Ich habe früher die Woche 36gr (vor ü. 35J, lagen leichtere nicht in meiner Preisklasse ;) ) Steeldart gespielt

    und am WE dann 18gr E-Dart.

    Ich habe das dann so kompensiert, das ich am Anfang ca. 10cm hinter dem Oche stand

    (so war meine Wurfbewegung identisch),

    erst so nach 1-2 Spielen bin ich dann näher an die Oche getreten.

    (irgendwie muß man den Kopf überlisten ;) )

    Weiß nicht ob das so bei dir klappt, ist ja nur ein Lösungstip.

    --
    Wünsche allzeit "Good Darts"

  • für den Tipp bin ich auf jeden Fall dankbar aber du hast mit denn leichteren Darts dann wahrscheinlich immer zu hoch geworfen oder? Ich hab einen relativ leichten Wurf und habe das Problem dass ich mit meinen leichten Darts nicht hoch genug komme da verliere ich das Gefühl dafür also wird die d20 d5 d1 usw eine echte Herausforderung 😓 bin immer unterhalb der t20

  • bei Steel wird shaft und Flight nicht mit berechnet also ist mein Steel dann mit allen inklusive 24,5

    das ist aus deinem ersten Post nicht zu entnehmen... ändert aber ja nicht viel... versuch doch schwere Softdarts zu spielen, das könnte schon helfen.

    Dann ist der Unterschied kleiner, den Du auch nicht unbedingt so stark merkst. Und wenn Du eh recht leicht wirfst, mach das auch dem Automaten nix aus.

    Blau und Weiß ein Leben lang !

  • für den Tipp bin ich auf jeden Fall dankbar aber du hast mit denn leichteren Darts dann wahrscheinlich immer zu hoch geworfen oder?

    Ja, war immer 7-10cm zu hoch.

    Ich hab einen relativ leichten Wurf und habe das Problem dass ich mit meinen leichten Darts nicht hoch genug komme da verliere ich das Gefühl dafür also wird die d20 d5 d1 usw eine echte Herausforderung 😓 bin immer unterhalb der t20

    du wirfst mit dem Auge und nicht mit der Motorik,

    werf doch mal 3 Steel + 3 E-Dart auf das Sisal-Board mit der gleichen Bewegung,

    und schau mal wo die stecken.

    --
    Wünsche allzeit "Good Darts"

    Einmal editiert, zuletzt von Buster01 (15. März 2025 um 09:55)

  • Ich hab mir 6,5g Übungsdarts geleistet, mit denen ich gerne mal werfe, wenn ich meinen Arm nicht mehr ganz durchziehe, passiert mir immer mal...

    Evtl. kannst Du ja mit sowas ein paar Runden werfen, bevor Du Deine 19g Darts nutzt.

  • Servus zusammen

    Ich spiele normalerweise Steeldart 23g, spiele aber auch gelegentlich mit Freunden Edart. Ich habe aber extreme Probleme wenn ich von meinen 23g Steel zu meinen 19g soft Darts greife (beide Luke Littler Darts). Spiele ich meine soft Darts 2-3 Tage am Stück normalisiert es sich langsam aber ich würde ungern von meinen ,,wohlfühl,, Gewicht weg gehen um die Probleme nicht mehr zu haben aus Befürchtung im Liga Betrieb meine Leistung nicht mehr abrufen zu können (zumindest die ersten paar Wochen). Gibt es irgendwelche Tipps wie man denn Kopf austrickensen kann damit sich die 6,5g leichteren soft Dart schneller besser anfühlen ohne 2-3 Tage davor damit am Stück trainieren zu müssen damit es sich normalisiert? Gibt es hier Spieler die das selbe Problem haben?

    Lg Anthony

    Ps letztens habe ich für 1 Woche meine soft Darts mit Steel Spitzen gespielt dann hat es sich nach 2-3 Tagen ,,normal,, angefühlt aber da ich 85% Steel Dart spiele würde ich ungern die aufdreh Spitzen spielen sondern schon vollwertige Steel Darts

    Mein Gefühl, das kann natürlich täuschen, vielleicht fühle ich mich zu sehr selbst: Gegen deine Freunde im E-Dart giltst du als Ligadarter als haushoher Favorit und die Rolle liegt nicht jedem. Falls der Ligabetrieb dir eigentlich wichtiger ist, als der Kneipenabend mit Freunden, könntest du dir diesbezüglich vielleicht weniger Köppe machen, die gewinnen dann auch mal und freuen sich, und du spielst dort auf deinem Niveau, ganz ohne Zweifel, wo du es hingehörig fühlst. So könntest du ganz locker mit den seltsam leichten Darts werfen und vielleicht bringt das sogar richtig was..?

  • Ja, war immer 7-10cm zu hoch.

    du wirfst mit dem Auge und nicht mit der Motorik,

    werf doch mal 3 Steel + 3 E-Dart auf das Sisal-Board mit der gleichen Bewegung,

    und schau mal wo die stecken.

    Danke werde ich ausprobieren ich dachte immer ich werfe eigentlich aus dem Muskel Gedächtnis aber vielleicht würde sich beim e-dart besseres konzentrieren bzw fokussieren auszahlen.

  • Danke werde ich ausprobieren ich dachte immer ich werfe eigentlich aus dem Muskel Gedächtnis aber vielleicht würde sich beim e-dart besseres konzentrieren bzw fokussieren auszahlen.

    Das Muskelgedächtnis hat nichts damit zu tun, dass wir in einem starren System gefangen sind, das uns keine Veränderung erlaubt. Vielmehr geht es darum, dass bestimmte Bewegungsabläufe stabil in unserem motorischen Repertoire verankert sind.

    Wenn ich also mit 15 gr. Darts werfe und nach einiger Zeit auf schwerere Darts umsteige, stellt sich ein verändertes Körpergefühl ein – das ist völlig normal. Dadurch wird das Muskelgedächtnis jedoch nicht grundlegend „attackiert“, sondern es handelt sich eher um ein vorübergehendes Phänomen. Ich bin in diesem Moment gezwungen, Anpassungen vorzunehmen. Wenn man motorisch gut aufgestellt ist und regelmäßig trainiert, erfolgen diese Anpassungen oft automatisch – (Hand-Auge-Koordination). Wer sich jedoch zu sehr auf seine Wurftechnik verkopft, macht diesen Prozess unnötig kompliziert.

    Wenn also jemand – wie einer der Vorredner geschrieben hat – aus bestimmten Gründen 7 cm zu hoch wirft, kann man natürlich bewusst dagegensteuern. Eine Möglichkeit wäre, den Stand etwas zu verändern und sich weiter weg vom Oche zu stellen. Alternativ kann man auch an anderen Einflussfaktoren arbeiten, um Feinjustierungen vorzunehmen. Das kann bewusst geschehen, um zu trainieren und besser zu verstehen, wie der eigene Wurf funktioniert. In der Regel läuft diese Anpassung jedoch unbewusst ab.

    Wenn ich im Training beispielsweise 10 bis 15 mm zurückgehe und dann werfe, wird der erste Dart mit hoher Wahrscheinlichkeit zu tief kommen – vielleicht eine Handbreit, vielleicht sogar zwei. Um mein Ziel dennoch zu treffen, das höher liegt, habe ich mehrere Möglichkeiten:

    1. Ich kann aktiv meinen Oberarm weiter nach oben führen.
    2. Ich kann meine Körperhaltung bewusst korrigieren.
    3. Ich kann mir vorstellen, wie der Dart auf einer höheren Flugbahn ins Ziel gelangt. (und weitere Maßnahmen)

    Interessanterweise zeigt sich oft, dass sich die richtige Höhe langsam, Stück für Stück, automatisch einstellt.

    Wenn mir also jemand erzählt, er brauche zwei bis drei Tage, um sich an eine Gewichtsdifferenz von 6,5 Gramm zu gewöhnen, dann halte ich das nicht für ein Problem des Muskelgedächtnisses, sondern eher für eine mentale Limitierung. Oft liegt es daran, dass man sich selbst nicht zutraut, dass die Anpassung schneller möglich ist.

    Wenn ich jedoch davon überzeugt bin, dass jeder Wurf zu 100 % identisch sein muss – dass ich wie eine Maschine funktionieren muss und keinerlei Variabilität zulassen darf – dann schränke ich mich selbst ein. In diesem Fall wird es tatsächlich schwierig, mein Ziel zu treffen. Wenn ich aber verstehe, dass ich in der Lage bin, flexibel auf verschiedene Gegebenheiten zu reagieren, dann werde ich auch die richtigen Anpassungen finden.

    Daher halte ich Hand-Auge Koordination für essenziell im Dart Training, weil es schult, dass man auch unter problematischen Situationen noch sein Ziel treffen kann.

  • Es gibt einen sehr bekannten anbieter von baseball training in den usa die wissenschaftlich fundiertes training anbieten und die lassen ihre pitcher mit verschiedenen bällen werfen um an der kontrolle zu arbeiten.

    Die verschiedenen bälle muss man zu ganz gering unterschiedlichen zeitpunkten loslassen um den gleichen zielpunkt zu erreichen und die theorie dahinter ist das man so kleine micro adjustments erzwingt und die "propriorezeption" in den fingern verbessert.

    Also das man nicht versucht immer alles genau 100% gleich zu machen, sondern sich mit kleinen adjustments unter verschiendenen Bedingungen herantastet.

    https://www.drivelinebaseball.com/2018/09/differ…BnUMBOATRUIC_vK

    Keine Ahnung wie sehr das auf dart übertragbar ist.

  • Es gibt einen sehr bekannten anbieter von baseball training in den usa die wissenschaftlich fundiertes training anbieten und die lassen ihre pitcher mit verschiedenen bällen werfen um an der kontrolle zu arbeiten.

    Die verschiedenen bälle muss man zu ganz gering unterschiedlichen zeitpunkten loslassen um den gleichen zielpunkt zu erreichen und die theorie dahinter ist das man so kleine micro adjustments erzwingt und die "propriorezeption" in den fingern verbessert.

    Also das man nicht versucht immer alles genau 100% gleich zu machen, sondern sich mit kleinen adjustments unter verschiendenen Bedingungen herantastet.

    https://www.drivelinebaseball.com/2018/09/differ…BnUMBOATRUIC_vK

    Keine Ahnung wie sehr das auf dart übertragbar ist.

    Danke für den Input. Das wird ja so ähnlich in vielen Sportarten gefördert. Das ist der wahre Gamechanger, das Arbeiten an seiner Motorik, mentalen Einstellung und der Körperwahrnehmung.

  • Vielen lieben dank ich werde dass ganze in meinen nächsten e-Dart spiel versuchen zu Berücksichtigen und schau mal ob ich meinen Kopf so überwinden kann ich denke nämlich auch dass das ganze nur ein mentales Problem sein könnte :)

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