Und wenn ich mir dann noch die Meldezahlen vom letzten NWDV-Ligaabschluß anschaue,
wo es fast mehr Pokale wie Teilnehmer gab ( aber nicht weil es so viele Pokale gab),
müsste eigentlich jeder Funktionär im NWDV erkennen das sich was ändern muss.
Der DDV ist unterfinanziert / DDV 2.0 ?
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madHouse -
9. Juni 2010 um 12:19
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@ Hamski
Klasse Beitrag

Ich spiele seit dieser Saison Steel-Dart Liga im Obdv . Da ich einer neu gegründeten Mannschaft beigetreten bin
spielen wir BZ Liga , also die unterste .
Diese Saison ist der Aufstieg in die Regionalliga noch möglich .Nun startete die Saison Anfang Oktober und wir
haben in unserer 5er Gruppe gnadenlose 3 Spiele absolviert ! Insgesamt bestreiten wir in ca 9 Monaten 8 Ligaspiele
Beim E-Darten ist jede Woche ein Spiel und wenn ich meine E-Dart Kumpels , die teilweise einen sehr guten Pfeil werfen,
(Zuhause Trainieren fast alle Steel) ob sie nicht auch Lust hätten Steel Liga zu spielen dann beiße ich auf Granit !Ein Spiel im Monat durchschnittlich ..naja
Wenn man weiter oben spielen möchte und kann dann 8er Teams ..
Super , ein Spiel und ein Doppel , na wems gefällt ...
Ein Klischee ist doch E-Darter können nicht Rechnen deshalb spielen sie nicht Steel :
Das mag bedingt schon zutreffen , aber ich kenne genügend die sehr wohl Rechnen können ,
beim E-Dart Shortlegs reihenweise werfen aber nur nicht Steel spielen wegen der 8er und den
damit verbundenen wenigen Spielen !
Ob dort je was geändert wird oder auch nicht ist mir schon fast egal , ich spiele Liga und bin
im Verband angemeldet damit ich in Zukunft auch Ranglistenturniere spielen kann , für klasse Ligaspiele
allwöchentlich muss ich dann E-Dart spielen (ich tus ja auch gerne
)Ich kann mich sehr gut anfreunden mit dem von Kai Pfeiffer geschriebenen , selbst wenn es ein paar Euro mehr
für mich bedeuten würde ...Wichtig ist dass er den "Deutschen Dartsport" nach vorne bringen will und meiner Meinung auch kann !
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Hallo Thorsten,
Das durchschnittlich attraktive Ligaspiel im NWDV sieht ungefähr so aus:
- Je nach Liga 30 - 90 Minuten anfahrt.
- Spielzeit für den einzelnen Spieler ca. 30 Minuten (1 Einzel und ein Doppel)
- Verweildauer am Spielort zwischen 2 - 4 Stunden
- Je nach Liga 30 - 90 Minuten Rückfahrt.
Das ist die offizielle, durch die Mitgliedsvereine des NWDV, abgesegnete Attraktivität des Ligaspielbetriebes. 3 - 7 Stunden in der Kneipe oder Vereinsheim, 30 Minuten spielen, 20 Bier und hoffentlich einer der zurück fährt. Das ist die Realität.Da muss ich dir leider zustimmen, die Erfahrungen habe ich in den letzten Jahren auch gemacht.
Jeder Hinweis auf den DSAB und dessen hohe Mitgliederzahlen, obwohl die für jedes Spiel zahlen müssen, auf dessen attraktiveren Spielmodus wird im Keim erstickt durch den gemeinen Darter, der ja die Mehrheit besitzt. Und das ist zu akzeptieren. Das ist die Realität.
Der Vergleich hinkt m.E. Er scheitert allein daran, dass der Spielbetrieb beim DSAB nicht den Samstag als festen Ligaspieltag festschreibt. Außerdem gibt es beim DSAB Geld zu gewinnen, sowie die Möglichkeit sich für ein Turneir in Übersee zu qualifizieren (Teilnahme natürlich kostenneutral)
Macht man Vorschläge zur Verbesserung des Spielmodus bekommt man von anderen zu hören, dass sie selbst sich als TC nicht aufstellen, um den anderen die 30 Minuten zu gönnen. Aber sie es trotzdem unheimlich klasse finden, mit den eigenen Mitspielern und den Gegnern bis zu 4 Stunden an einem Tisch zu sitzen, zu klönen, zu trinken und etwas zu essen. Das ist die Realität.
Wir haben auf den beiden letzten Delegiertenversammlungen den Antrag aus der Ersten Liga gehabt, dass man dort (und in der Zweiten Liga) genau wie in der Bundesliga Blockspieltage einführt. Beide Male wurde dieser Antrag abgelehnt, weil darüber nicht nur die Vereine der beiden obersten Ligen abstimmen, sondern alle auf der Delegierenversammlung anwesenden Mitgliedsvereine.
Im NWDV wird es als Erfolg gepriesen, dass sage und schreibe 59 (in Worten: Neunundfünfzig) Jugendliche (männlich und weiblich zusammen) an den Ranglistenturnieren teilnehmen. Für das bevölkerungsgreichste Bundesland kann ich darin kein Erfolg erkennen. Das ist die Realität.
Da muss ich Dir vehement widersprechen. Die Teilnehmerzahl an den Jugend-RLT liegt bei ~50% der Anzahl aller gemeldten Jugendlichen und eine solche Quote finde ich schon beachtlich, sowie ein Zeichen guter Jugendarbeit. Im Erwachsenenbereich liegt die Quote der Turnierteilnehmer zu den gemeldeten Aktiven unter 10%, überlege mal, wenn diese auch 50% wäre. Dann müsste man die Turnierspielordnung ändern und mindestens 48 Boards anstatt jetzt 16 Boards vorschreiben, ansonsten spielt man so ein RLT über 2 Tage.
Mit mehr Geld kann man Vieles erreichen, damit stellte ich den Ligaspielbetrieb hinten an, es gibt da noch genügend Bereiche, die man attraktiver gestalten / unterstützen könnte und auch noch mehr Jugendförderung betreiben.
Gruß
Bodo
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Wenn man weiter oben spielen möchte und kann dann 8er Teams ..
Super , ein Spiel und ein Doppel , na wems gefällt ...
So sieht es wohl aus.
Deshalb spielen die Niedersachen auf Bezirksebene wohl auch in 4er-Teams.
8 EInzel und 4 Doppel.
Und das mit 8-10 Teams je Liga.Da kommen genug Spiele zusammen.
2 Einzel und 2 Doppel je Spieler.Nur auf Landesebene spielen die mit 6er- bzw. 8er-Teams, wohl wegen der weiten Fahrten.

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Auf Bezirks Ebene wird bei uns auch 4er Team gespielt !
Aber wenn man eben ein höheres Niveau wie BZ oder Regionalliga spielen
kann kommen halt die 8er Teams .Aber was solls dem einen gefällts dem andren eben nicht !
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Und wenn ich mir dann noch die Meldezahlen vom letzten NWDV-Ligaabschluß anschaue, wo es fast mehr Pokale wie Teilnehmer gab ( aber nicht weil es so viele Pokale gab), müsste eigentlich jeder Funktionär im NWDV erkennen das sich was ändern muss.
Vielleicht mal die äußeren Umstände betrachten, bevor man eine solche Aussage trifft. Die Jahre zuvor war das Ligaabschlussturnier immer im Essener CinemaX und das Spielen in einem Kinopalast bringt einen gewissen Reiz mit sich, zudem konnten man die ersten Jahre kostenlos, danach verbilligt sich die Kinofilme ansehen. Das Essener CinemaxX liegt zentral in NRW und ist auch bestens mit dem ÖPNV zu erreichen. Außerdem hat das CinemaxX zusätzlich zu den zu 100% ausgeschütteten Startgeldern noch eine Preisgeldgarantie gezahlt.
Und dieses Jahr? Ein wirklich toller Spielort, aber
- Mönchengladbach liegt nicht zentral (für viele im NWDV eine relativ weite Anreise)
- WM-Spiele
- ein toller Sommertag, wo Viele sicherlich lieber ins Freibad oder an den Baggersee gehen, als ein Darturnier zu spielen.Und ich gebe es offen zu, ich bin nur als Vertreter des Vorstandes hingefahren (die anderen Beiden konnten nicht), sonst hätte ich bei dem Wetter auch irgendwo an einem See in der Sonne gelegen.
Gruß
Bodo
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@ Bodo
Ich verstehe deine Bedenken. Grad aus der Sicht eines Schatzmeisters. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung und Einstellung.

@ Hamski
Kannst du Gedanken lesen??? Ganz klasse!
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Der Vergleich hinkt m.E. Er scheitert allein daran, dass der Spielbetrieb beim DSAB nicht den Samstag als festen Ligaspieltag festschreibt. Außerdem gibt es beim DSAB Geld zu gewinnen, sowie die Möglichkeit sich für ein Turneir in Übersee zu qualifizieren (Teilnahme natürlich kostenneutral).
Hallo Bodo,
die beiden Argumente kann ich nur zum Teil nachvollziehen..........
an wem liegt es denn, das der Samstag als Spieltag vorgeschrieben ist?????
nicht an den Spielern, denn die meisten hätten es auch lieber, mit dem Spieltag variabler zu sein.Gruß
hipperlaender -
Der Vergleich hinkt m.E. Er scheitert allein daran, dass der Spielbetrieb beim DSAB nicht den Samstag als festen Ligaspieltag festschreibt. Außerdem gibt es beim DSAB Geld zu gewinnen, sowie die Möglichkeit sich für ein Turneir in Übersee zu qualifizieren (Teilnahme natürlich kostenneutral)
Stimmt ja....und bei uns kann und will man es ja nicht ändern. Alleine die Möglichkeit Geld zu gewinnen, bedingt nicht solch eine hohe Anzahl an Spielern. Die meisten im DSAB spielen um des Spielens willen und diese Möglichkeit wird ihnen durch den Spielmodus geschaffen. Die meisten kommen doch gar nicht in den Genuss der Geldpreise und des Turniers in Übersee. Sie wissen das und spielen trotzdem.
Wir haben auf den beiden letzten Delegiertenversammlungen den Antrag aus der Ersten Liga gehabt, dass man dort (und in der Zweiten Liga) genau wie in der Bundesliga Blockspieltage einführt. Beide Male wurde dieser Antrag abgelehnt, weil darüber nicht nur die Vereine der beiden obersten Ligen abstimmen, sondern alle auf der Delegierenversammlung anwesenden Mitgliedsvereine.
Ja, das ist richtig und zieht sich durch alle Instanzen. So auch in meinem Verein.
Die erste spielt in der Regionalliga (der Bodo weiß es, es ist nur für die anderen zur Erklärung) und hat nur 11 gemeldete Spieler. Eine Spielerin hat sich bereit erklärt bei uns gemeldet zu werden, damit wir wenigstens 11 und nicht nur 10 Spieler sind. Unsere zweite Mannschaft hat 13 gemeldete Spieler. Davon könnten zwei bis drei locker in der ersten spielen. Die zweite benötigt auch nicht 8 Spieler zu den Spielen, wir aber. Diese Spieler wollen aber nicht in der ersten spielen, weil die Wege zu weit sind, die Spiele zu lange dauern etc. Ist zwar sehr enttäuschend, muss man aber akzeptieren.
Vor der Saison wurde über die Einführung eines zweiten Spielboards ab der Regionalliga eine Abfrage gestartet. Bei uns im Verein das gleiche Dilemma, abgestimmt haben alle, nicht nur die, die in der Regionalliga spielen und auch wollen. Das Ergebnis ist bekannt. Nicht gewollt. Man sitzt ja gerne zusammen und klönt usw.Es stimmen Leute ab, die nicht betroffen sind. Das soll nicht vorwurfsvoll sein, sondern nur meine Enttäuschung ausdrücken...Da muss ich Dir vehement widersprechen. Die Teilnehmerzahl an den Jugend-RLT liegt bei ~50% der Anzahl aller gemeldten Jugendlichen und eine solche Quote finde ich schon beachtlich...
Mein lieber Bodo, bei einer Einwohneranzahl von ungefähr 17 Millionen in NRW kann ich ca. 100 gemeldete Jugendliche nicht als Erfolg bezeichnen. Ich möchte aber in keinster Weise die Jugendarbeit in Frage stellen. Das liegt mir wirklich fern....
Alleine die Halbierung der Mannschaftsstärken von 8 auf 4 Spieler könnte die Anzahl der gemeldeten Mannschaften verdoppeln. Die Fahrtwege würden sich verkürzen, die Spielzeiten verdoppeln. Und jetzt kommt das Beste: Es kostet nichts und die Zeit des Zusammensitzens würde auch nicht verringert, jeder einzelne müsste nur etwas mehr spielen. Das scheint aber nicht gewollt; denn das wäre ja Sport.
Gruß
Thorsten -
Das scheint aber nicht gewollt; denn das wäre ja Sport.
Aber wir sind doch jetzt Sportler

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Hallo Bodo,
die beiden Argumente kann ich nur zum Teil nachvollziehen..........
an wem liegt es denn, das der Samstag als Spieltag vorgeschrieben ist?????
nicht an den Spielern, denn die meisten hätten es auch lieber, mit dem Spieltag variabler zu sein.Gruß
hipperlaenderHallo hipperlaender,
die Spieler wählen ihren TC. Der wählt auf der TC-Sitzung den Ligaleiter und die Ligaleiter wählen den Bereichsleiter. Dieser Bereichsleiter ist der Vertreter der Spieler im Gesamtvorstand und dieser entscheidet über Änderungen der Ligaspielordnung (also auch auf Änderung der Festlegung des Samstages als Regelspieltag). Im Gesamtvorstand sind die Bereichsleiter sogar in der Stimmenmehrheit, können jeden Antrag des Präsidiums ablehnen und eigene Anträge gegen das Präsidium durchsetzen. Das ist Demokratie, dann müsst ihr eure Vertreter also die Bereichsleiter dazu anhalten, diese Änderung durchzusetzen. So eben auf kleiner Ebene eines Landesverbandes. Das ist Demokratie!
Im Landesverband wählen die Mitglieder ein Präsidium und die Mitglieder des Präsidiums vertreten die Interessen ihrer Mitglieder (also der Mitgliedsvereine im LV) beim DDV. Das Präsidium des DDV kann viele Vorstellungen, Ziele, Wünsche und/oder Visionen haben. Gegen den Willen der Mitglieder, somit der LVs, ist Vieles nicht durchsetzbar, denn dazu gibt es die entsprechenden Ausschüsse im DDV, welche die Zielrichtung vorgeben und/oder zustimmen müssen.
Das DDV-Präsidum kann noch so viele Pläne und Visonen haben, sollten diese ohne eine Beitragserhöhung nicht realisierbar sein, entscheiden die Mitglieder (also die LVs) über eine Beitragserhöhung. Habe an anderer Stelle schon dazu geschrieben, warum dies erst das letzte Mittel sein kann und es nicht einfach würde, die LVs dazu zu bewegen einer Beitragserhöhung zuzustimmen.
Gruß
Bodo
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Vielleicht mal die äußeren Umstände betrachten, bevor man eine solche Aussage trifft. Die Jahre zuvor war das Ligaabschlussturnier immer im Essener CinemaX und das Spielen in einem Kinopalast bringt einen gewissen Reiz mit sich, zudem konnten man die ersten Jahre kostenlos, danach verbilligt sich die Kinofilme ansehen. Das Essener CinemaxX liegt zentral in NRW und ist auch bestens mit dem ÖPNV zu erreichen. Außerdem hat das CinemaxX zusätzlich zu den zu 100% ausgeschütteten Startgeldern noch eine Preisgeldgarantie gezahlt.
Und dieses Jahr? Ein wirklich toller Spielort, aber
- Mönchengladbach liegt nicht zentral (für viele im NWDV eine relativ weite Anreise)
- WM-Spiele
- ein toller Sommertag, wo Viele sicherlich lieber ins Freibad oder an den Baggersee gehen, als ein Darturnier zu spielen.Und ich gebe es offen zu, ich bin nur als Vertreter des Vorstandes hingefahren (die anderen Beiden konnten nicht), sonst hätte ich bei dem Wetter auch irgendwo an einem See in der Sonne gelegen.
Gruß
Bodo
Bodo,
ich kenne die äußeren Umstände, ich war selbst anwesend, obwohl ich hin und zurück 320km Fahrt in kauf nehmen mußte.
Im Übrigen danke ich Dir für deine Antwort auf meinen Beitrag,
denn dadurch habe ich gerade eine Kiste Krombacher von einem Mannschaftskollegen gewonnen,
der gerade bei mir ist, weil ich deine Argumente ca. 5 min. vor deinem Beitrag vorausgesagt habe.
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Das DDV-Präsidum kann noch so viele Pläne und Visonen haben, sollten diese ohne eine Beitragserhöhung nicht realisierbar sein, entscheiden die Mitglieder (also die LVs) über eine Beitragserhöhung. Habe an anderer Stelle schon dazu geschrieben, warum dies erst das letzte Mittel sein kann und es nicht einfach würde, die LVs dazu zu bewegen einer Beitragserhöhung zuzustimmen.
Vielleicht einfach einen JEC mal selber ausrichten, dann ist auch danach mehr Geld in der Kasse.

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Zitat von »Bodo Wermke«
"Da muss ich Dir vehement widersprechen. Die Teilnehmerzahl an den Jugend-RLT liegt bei ~50% der Anzahl aller gemeldten Jugendlichen und eine solche Quote finde ich schon beachtlich..."Mein lieber Bodo, bei einer Einwohneranzahl von ungefähr 17 Millionen in NRW kann ich ca. 100 gemeldete Jugendliche nicht als Erfolg bezeichnen. Ich möchte aber in keinster Weise die Jugendarbeit in Frage stellen. Das liegt mir wirklich fern....
Hallo Thorsten,
Dart ist eben (auch wenn jetzt beim LSB NRW nicht mehr Breitensport sondern nach der Aufnahme des DDV in den DOSB Spitzensport) immer noch eine Randsportart.
Der DDV ist jetzt Mitglied im DOSB und da sollte sich das zukünftige DDV-Präsidum Gedanken machen, wie man den Jugendbereich attraktiver gestaltet und mehr Jugendliche an den Dartsport heranführt.
Sieh Dir die Teilnehmerzahlen bei DDV-JRLT im Verhältnis zu den gemeldten Jugendlichen einmal an. Nur ein Bruchteil spiel da JRLT.
Oder auch im Erwachsenenbereich. Bei ~10.000 aktiven Spieler/innen wie verschwindend gering ist da der %-Satz der Turnierteilnehmer. Hier muss für die Zukunft Einiges getan werden, dass die Turniere attraktiver werden und auch aus dem "Kneipensportimmage" wegkommen.
Hatte an andere Stelle da ja den Vorschlag gemacht, dass man ja versuchen könne mit einer bundesweiten Hotelkette einen Vertrag zu schließen, dort die RLT dann in Eigenregie durchführt (würde ja für den DDV dann auch entsprechende Einnahmen bringen). Man spielt nicht mehr in irgendwelchen Turnhallen sondern in gehobener Ambiente. Um ganz weg vom Image des saufenden Dartspielers zu kommen, wäre auch in einer solchen Ambiente ein Akoholverbot.
Gruß
Bodo
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Hatte an andere Stelle da ja den Vorschlag gemacht, dass man ja versuchen könne mit einer bundesweiten Hotelkette einen Vertrag zu schließen, dort die RLT dann in Eigenregie durchführt (würde ja für den DDV dann auch entsprechende Einnahmen bringen). Man spielt nicht mehr in irgendwelchen Turnhallen sondern in gehobener Ambiente. Um ganz weg vom Image des saufenden Dartspielers zu kommen, wäre auch in einer solchen Ambiente ein Akoholverbot.
Gruß
Bodo
Da bin ich voll bei Dir

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Um ganz weg vom Image des saufenden Dartspielers zu kommen, wäre auch in einer solchen Ambiente ein Akoholverbot.
Na da wären die Hotel Betreiber ja wohl begeistert ....Warum müsste es ein Alkohol Verbot geben ??
Man sollte keinen Betrunkenen spielen lassen und vom Turnier ausschließen , aber generelles Verbot ??Ich könnte mir gut vorstellen dass man zb. eine Brauerei als größeren Sponsor gewinnen könnte

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[...] 3 - 7 Stunden in der Kneipe oder Vereinsheim, 30 Minuten spielen, [...]
Genau, auch mit dem Rest Deines Beitrags sprichst Du genau das an, was ich seit langer Zeit ebenfalls beklage. Resultat: Wenn man in Deutschland Lust auf Darts-Spielen hat, sollte man zum E-Dart gehen, da gibt es einfach mehr Netto-Darts pro Abend / Turnier. Denn bei den Turnieren setzt sich Deine obige Rechnung fort.
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Die Regel in unserem E-Dartverband lautet 4 bis 8 Spieler in einer Mannschaft zu haben. Bei 18 Spielen (2 Doppel/16 Einzel) darf jeder aus unserer Manschaft 5 Spiele zu bestreiten, da wir zumeist mit 4 Leuten aufschlagen.
Im Schnitt verbringen wir ca. 4,5h mit den Spielen. Für mich als Nichtraucher und Wenigtrinker ist es eine lange Zeit in der Kneipe und wenn ich mir nun vorstelle, dass ich wie beim Steeldart die meiste Zeit davon rumsitze mit lediglich 2 Einsätzen am Abend würde ich das Spielen vermutlich drangeben. Mit Freunden kann ich mich auch an angenehmeren Orten treffen und darten kann ich im Zweifel auch zuhause.
Vlt. wäre die Verringerung der Manschaftsgrösse im Steeldart von 8 auf 4 ab BZ eine Möglichkeit die Attraktivität etwas zu steigern. Ggf. nimmt auch die Zahl der Mannschaften zu, zumindest wo die starre 8-Mann-Regel gilt, weil sich Mannschaften aufteilen. Gut für Turniere bringt das nichts, aber vlt. profitiert der Ligabetrieb von einer höheren Mannschaftsdichte.
Gruss
RotznaseHallo Rotznase,
die Verringerung der Mannschaftsgrösse im Steeldart wäre dann in den LVs auch ein absolutes Thema, wenn der DDV die Mannschaftsstärke in der BuLi verringert und dort dann auch den Spielmodus ändert.
Es bringt reichlich wenig, wenn im LV auf allen / eingien Ebenen mit 4er-Teams und speziellem Modus gespielt würde, in der Bundesliga dann aber 8er-Teams spielen. Schon bei der BuLi-Aufstiegsrunde müsste der jeweilige Landesmeister mit einem 8er-Team antreten.
Ob der Steeldart wirklich attraktiver würde, wenn man mit 4er-Teams in der BuLi spielt und die entsprechende Mannschaftsstärke dann auch in den LVs einführt, kann man wohl kaum wissen.
Gleiches gilt aber auch für den DDV-Pokal/-Verbandspokal, denn hier wird auch mit 8er-Teams gespielt.
Sollte der DDV die Mannschaftsstärke von 8 auf 4 senken, werden wahrscheinlich wohl auch einige LVs ihren Spielmodus entsprechend anpassen.
Aber bringt eine Verringerung der Mannschaftstärke eine Steigerung der Attraktivität der BuLi und des DDV-Pokal ???
Gruß
Bodo
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Vorab muss ich sagen, dass Hamskis Posting(Nr. 70) der beste Beitrag ist, den ich seit langer Zeit gelesen habe!
Exakt die gleiche Situation haben wir hier in Hessen. Die Landesliga, unsere höchste Liga, spielt immer donnerstags, ebenfalls im 8er-Team-Modus. In der ersten Mannschaft Unicorn Hessens sind derzeit 12 echte Spieler gemeldet. Ich spreche von echten Spielern, weil wir noch so ein paar Karteileichen wie Taylor und Barneveld mit durchschleppen. Leider sind viele unserer Spieler entweder selbständig, oder begleiten beruflich eine führende Position. Dies bedeutet, dass wir sehr oft auf viele gute Spieler verzichten müssen. Des Weiteren sind Spieler/innen wie Rosenauer oder Steffi Lück häufig bereits donnerstags auf dem Weg zu irgendeinem ausländischen Turnier. Oft stehen uns dann nur 6 oder 7 Spieler zur Verfügung. Bei unserer zweiten Mannschaft sieht es eigentlich noch schlimmer aus. Sicherlich könnten wir beide Mannschaften zusammenlegen, aber einige Spieler würden somit auf der Strecke bleiben, auf der anderen Seite benötigen wir den Umsatz bei unseren Heimspielen um das "House of Darts" finanzieren zu können. Unsere dritte Mannschaft ist personell gefestigt, wobei aber keiner der Spieler großartige Ambitionen hat, in einer der anderen zwei Mannschaften spielen zu wollen.
Die Idee eines Blockspieltages, welcher eventuell an einem Samstag stattfinden würde, lehne ich persönlich ab. Die wenigen freien Samstage verbringe ich gerne mit meiner Familie, des Weiteren halte ich einen Blockspieltag für den Teamgeist für nicht besonders förderlich. Die meisten meiner Kollegen/innen und ich freuen sich darauf, dass man sich wöchentlich donnerstags sieht. Sicherlich steht bei uns auch die Leistung im Fordergrund, aber nicht nur! Wir haben meist eine tolle und lustige Stimmung und so soll es auch bleiben, aber in Unterzahl anzutreten macht keinen Spaß! Der wichtigste Punkt ist aber, dass wir den wöchentlichen Umsatz zur Finanzierung unseres zweiten Wohnszimmers benötigen. Die Zeiten an denen der Laden jeden Abend mit Trainingswilligen voll war ist leider schon lange vorbei. Zu allem Überfluß haben wir seit dieser Saison eine neue Regelung in unserer Liga, welche uns untersagt Ligaspiele "nach hinten" verlegen zu können! Dies bedeutet, dass wir antreten müssen, egal ob uns durch Krankheit oder berufliche Verpflichtungen drei oder vier Spieler ausfallen!
Ich persönlich bin ein großer Freund des 4er- oder 6er-Team-Modus! Des Weiteren halte ich den üblichen E-Dart-Modus mit 4 Einzeln pro Spieler für absolut sinnvoll. Leider ist man im HDV noch nicht soweit, um eine solche Idee umsetzen zu wollen. Man darf nicht vergessen, für ein ambitioniertes 4er-Team benötige ich ebenfalls 6-7 Spieler, für ein 6-er Team bestimmt 9 Spieler!
Ich freue mich über jede positive Veränderung und Neuerung, nur leider habe ich momentan das Gefühl, dass sich in Deutschland eine gewisse Dartmüdigkeit breit macht. Ich rede nicht von holländischen Verhältnissen, aber es ist zu beobachten, dass viele Spieler lieber den Abend auf der Couch, als am Practise-Board verbringen. Sicherlich hat es bestimmt auch etwas mit der allgemeinen finanziellen Lage vieler Menschen zu tun, aber ich denke, dass man für unser Hobby keine Unsummen investieren muss. Ich bin wirklich gespannt, was in der Zeit nach Taylor passiert... Die Darthändler unserer Nation können wahrscheinlich meine Schwarzmalerei nicht bestätigen, jedoch gehen viele der Kunden zum Dartspielen nicht außer Haus! Ich finde es immer wieder erstaunlich, vorausgesetzt ich besuche mal ein hessisches Ranglistenturnier, dass ich dort zu 80% Spieler/innen treffe, die ich schon vor 20 Jahren gesehen habe. Ich kann nicht sehen, dass viele neue Spieler gerade im Steel-Dartbereich um die Ecke kommen!
Ich denke, dass ein gewisses Umdenken stattfinden muss. Man muss einfach mehr investieren, egal ob Zeit und/oder Geld! Ich möchte in der heutigen (Dart)Zeit kein Gastwirt sein, der seine Mannschaften nur am Ligaspieltag sieht. Das Betreiben eines eigenen Vereinsheims ist gut und schön, aber das finanzielle Risiko ist unwahrscheinlich hoch. Oft sitzt man da stundenlang mit zwei auswertigen Gästen, jeder trinkt eine Cola, gespielt wird aber 4 Stunden, jeder geht dreimal auf die Toilette, die Heizung läuft und die Strahler machen den Stromzähler zum Ventilator. Was passiert? Genau, man legt drauf...
Die Landesverbände sollten schnellstmöglich umdenken und im Sinne der Spieler handeln. Umso mehr Spiele, umso mehr Spaß! Man hätte schlagartig mehr Teams, mehr Ligen und mehr Spieltage!
Gruß Gordon
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Lieber Bodo,
es tut mir jetzt wirklich leid, dass Du wieder Deinen Kopf hinhalten musst, so wie auch ständig im NWDV-Forum, wo Du einer der wenigen bist, der sich jeder Diskussion stellt. Deshalb sei versichert, dass ich höchsten Respekt vor Dir und Deinem Fachwissen im Bereich der Finanzen habe. Ich möchte aber mal ein paar Formulierungen von Dir benutzen, um zu zeigen, woran es meiner Meinung nach im Dartsport mangelt.Dart ist eben (auch wenn jetzt beim LSB NRW nicht mehr Breitensport sondern nach der Aufnahme des DDV in den DOSB Spitzensport) immer noch eine Randsportart.
Da stimme ich vollkommen mit Dir überein. Aber jetzt frage ich: Muss das immer so sein und auch immer so bleiben? Ist es nicht u.a. eine Aufgabe als Funktionär, dieses zu ändern? Ist es nicht Aufgabe der Landesverbände unseren Sport, den wir so lieben, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt oder zugänglich zu machen? Ich glaube, dass es eine Hauptaufgabe der Landesverbände ist.
Der DDV ist jetzt Mitglied im DOSB und da sollte sich das zukünftige DDV-Präsidum Gedanken machen, wie man den Jugendbereich attraktiver gestaltet und mehr Jugendliche an den Dartsport heranführt.
So, so....immer die anderen. Die Jugendlichen spielen aber in den Landesverbänden und nicht im DDV. Nach meinem Verständnis von Verbandsarbeit, die sich von unten nach oben aufbaut, kann der DDV nur Möglichkeiten schaffen, dass sich die Besten aller Landesverbände untereinander messen können. Auch hier ist bestimmt Verbesserungspotenzial vorhanden, keine Frage. Den Sport auch für Jugendliche populär zu machen, ist Hauptaufgabe der Landesverbände und deren Mitglieder. Natürlich kann der DDV hier unterstützen, keine Frage.
Sieh Dir die Teilnehmerzahlen bei DDV-JRLT im Verhältnis zu den gemeldten Jugendlichen einmal an. Nur ein Bruchteil spiel da JRLT.
Oder auch im Erwachsenenbereich. Bei ~10.000 aktiven Spieler/innen wie verschwindend gering ist da der %-Satz der Turnierteilnehmer.
Hier gilt eigentlich meine Argumentation von oben. Der DDV sollte und kann eigentlich auch nur Möglichkeiten für die Besten der Landesverbände schaffen. Alles andere wäre utopisch. Man kann doch nicht erwarten, dass Turniere auf Bundesebene für Dartspieler aller Leistungsstufen interessant sein müssen. Es ist doch normal, dass die Anzahl der Spieler in der Spitze immer abnehmen. Dafür sind sie ja zurecht dort, weil dort nicht alle hingehören. Und man kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass der durchschnittliche Dartspieler sich diesen Turnieren stellt und nach zwei (von mir aus auch vier) Niederlagen wieder nach Hause fährt. Wenn ich irgendwo mitspiele, möchte ich auch zumindest eine geringe Chance haben mal ein Spiel zu gewinnen. Der Umstand, dass die Teilnehmerzahl im Verhältnis zu den gemeldeten Spielern bei den DDV-Ranglistenturnieren so gering ist, ist eigentlich normal und nicht bedauernswert.
Wenn das denn so bedauerlich ist, sollte man vielleicht mal andere Überlegungen anstellen, wie man Spieler da heranführt. Warum dürfen z.B. die DDV-Ranglistenturniere und die NWDV-Ranglistenturniere nicht am selben Tag ausgeführt werden? Es ist doch den guten Spielern der Landesverbände zuzumuten sich für eine Hochzeit zu entscheiden. Warum müssen die Besten im NWDV beide Ranglisten dominieren? Ich bin mir sicher, dass sich die Teilnehmerzahl der NWDV-Ranglistenturniere deutlich erhöhen würde. Ein weiterer Effekt wäre, dass man so noch mehr Spieler an die Spitze führen könnte.
...die Verringerung der Mannschaftsgrösse im Steeldart wäre dann in den LVs auch ein absolutes Thema, wenn der DDV die Mannschaftsstärke in der BuLi verringert und dort dann auch den Spielmodus ändert.
So, so....und wieder erst die anderen. Bevor die sich nicht bewegen, kann ich leider auch nichts machen. Das ist das was ich so bemängel. Erst immer auf die anderen zeigen. Wenn ich zu der Überzeugung gelange, dass es zwingend erforderlich den Spielmodus und die Spielstärken zu ändern, um den Sport in meinem Landesverband attraktiver zu machen, dann mache ich es verdammt noch mal. Wenn ich dann für eine Übergangszeit keine Bundesligamannschaft stellen kann, dann ist das halt so. Da stehe ich zu. Und ich bin mir sicher, dass sich dann auch im DDV etwas bewegen würde. Insbesondere dann, wenn auch andere Landesverbände ähnlich handeln würden. Mein Gott noch mal, hört auf immer erst von den anderen etwas zu erwarten.
Sollte der DDV die Mannschaftsstärke von 8 auf 4 senken, werden wahrscheinlich wohl auch einige LVs ihren Spielmodus entsprechend anpassen.Siehe oben....dann warten wir mal ab, was der DDV macht. Denn abwarten können wir am besten.
Aber bringt eine Verringerung der Mannschaftstärke eine Steigerung der Attraktivität der BuLi und des DDV-Pokal ??? Ob der Steeldart wirklich attraktiver würde, wenn man mit 4er-Teams in der BuLi spielt und die entsprechende Mannschaftsstärke dann auch in den LVs einführt, kann man wohl kaum wissen.
Stimmt....das wissen wir nicht. Oder vielleicht doch? Was ist so interessant an diesem Spiel? Ich kann die Frage ganz leicht beantworten. Das spielen! Das attraktive ist sich diese Darts zu schnappen, sich ans Oche zu stellen und diese sche*ß Tripple- und Doppelfelder zu treffen. Und wenn es denn klappt, dieses unheimlich tolle Gefühl dabei, die Darts so präzise geworfen zu haben. Das zuschauen kann da leider nicht mithalten. Das ist meine ehrliche Überzeugung, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Und bitte nicht persönlich nehmen Bodo. Am 22.01.11 gibt's dann in unserem Ligaspiel gegeneinander ein Bierchen von mir.
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