Die Ausgaben für den JEC 2010 sind beim DDV ordnungsgemäß belegt und gebucht.
Bodo, ich muss davon ausgehen, dass Du hier Deine Meinung als Privatmann vertrittst, schließlich bis Du Schatzmeister einer der Landesverbände, die gegen eine Entlastung des Präsidiums gestimmt hatten. Der NWDV stimmte gegen eine Entlastung, da die Startgelder der teilnehmenden Länder auf das Konto des Präsidenten gingen. Ich verstehe es also richtig, dass Du eigentlich gegen die Entscheidung Deines Landesverbandes, dessen Vorstand Du selbst angehörst, angehst?
Des Weiteren möchte ich kurz auf Deine oben zitierte Aussage eingehen. Diese ist insoweit richtig, wenn Du nur über die Startgelder sprichst, welche der DDV für seine teilnehmenden Junioren bezahlte. Aber wirklich nur für diese! Alles andere ist weder belegt noch gebucht! Ginge ja auch nicht anders, schließlich behauptest Du/Ihr, dass eine externe Firma mit der Abwicklung des Turnieres beauftragt wurde. Wie könnte der DDV, vorausgesetzt Deine/Eure Aussage stimmt, solche Posten plötzlich doch über die eigenen Konten verbuchen?
Vielleicht kannst Du mir aber folgende Frage beantworten:
Wenn z.B. der walisische Verband um eine Quittung für seine entrichteten Startgelder gebeten hätte, von wem hätte er diese erhalten? Vom DDV, von Stephan Mischke, oder von der Firma "Unknown Tools"? Eine Quittung des DDV wäre buchhalterisch nicht möglich, denn Geld hatte der DDV nie gesehen. Bliebe eigentlich nur die Möglichkeit, dass Stephan Mischke als Privatperson eine Quittung austellt, oder die Firma "Unknown Tools".
Das Turnier "JEC 2010" lief unter der Flagge des "DDV", wie kann es dann sein, dass das Geld auf das Privatkonto des Präsidenten ging? Der korrekte Weg wäre doch gewesen, dass die Startgelder der teilnehmenden Länder auf dem Konto des DDV eingehen. Die Firma "Unknown Tools" organisiert das Turnier und nach Ablauf stellt "UT" dann eine Rechnung über ihre geleistete Arbeit an den DDV! Hätte man das Turnier "offiziell" mit einer Nullrunde enden lassen wollen, warum hat "Unknown Tools" dann keine Abschlussrechnung erstellt, welche belegen würde, dass das Turnier wirklich keinen Gewinn abwarf, sprich exakt €30.000,00 kostete?
Hätte "UT" z.B. €30.000,00 von Stephan Mischke erhalten und das Turnier für €26.000,00 über die Bühne gebracht, dann hätte "UT" doch trotzdem eine Rechnung in Höhe von €30.000,00 stellen können, selbstredend inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer! Wo wäre das Problem gewesen? Der Posten "beratende Tätigkeit" in Höhe von €4.000,00 wäre doch wunderbar zu erklären gewesen, oder?
Wie kannst Du als Schatzmeister des NWDV sagen, dass es unüblich ist, dass sich zwei Partner vor Abschluss eines Vertrages über die Gegenseite auf steuerliche Korrektheit überprüfen? Wenn man das nicht tut, dann ist man doch augenscheinlich ein schlechter Kaufmann!
Du selbst hast doch ebenfalls beim "JEC 2010" mitgeholfen. Hast Du für Deine Tätigkeit eine Entlohnung erhalten, oder hast Du ebenfalls wie Stephan Mischke ehrenamtlich für "Unknown Tools" gearbeitet? Wenn Du für Deine Arbeit Geld erhalten hast, dann müsstest Du doch im Besitz einer Quittung der Frima "UT" sein!
Bodo, sei mir nicht böse, aber diese Gleichung hat mindestens 4-11 Unbekannte!
Gruß Gordon