DDV & DOSB / Mal einige Frage...

  • Dopingkontrollen kosten Geld.

    Daher werden auch recht wenig durchgeführt.
    Und auch nur bei DDV-Events.


    Ich lach mich schlapp,gerade du solltest wissen wer festlegt wieviel gemacht werden.Du selber hast doch bestimmt den NADA-Vertrag gelesen.
    Ich merke dein Krankenhausaufenthalt macht dich Kreativer.


    Thorsten

  • Ich lach mich schlapp,gerade du solltest wissen wer festlegt wieviel gemacht werden.Du selber hast doch bestimmt den NADA-Vertrag gelesen.
    Ich merke dein Krankenhausaufenthalt macht dich Kreativer.

    Ich erfreue mich bester Gesundheit und habe ein Krankenhaus bislang nur als Besucher betreten. :daumen:
    Ich weiß nicht, wen du meinst!

    Der NADA-Vertrag ist mir gänzlich unbekannt!
    Frage mal in deinem LV nach, die sollten die Modalitäten der Dopingkontrollen kennen!

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Winston Churchill

  • @ Darter 301

    Du wiedersprichst deiner Aussage von 20,indem du auf (ich weiss nichts) machst. Mach doch nicht den Fehler,der dich schon mal das Ehrenamt gekostet hat.


    Thorsten

  • Also mal Butter bei die Fische:

    Bevor der DDV in den DOSB aufgenommen wurde,gab es einige Aussagen eines Ex-Präsidenten.Diese wurden entweder bewusst so gemacht oder es war wirklich Unwissenheit. Es wurde von einer Menge an finanzieller Aufwendung für die LV und den DDV geredet,es werde sich das goldene Füllhorn über diese entleeren. Es wurden aber genaue Summen genannt,daher glaube ich die waren sich sicher. Aber sie hatten nicht alles genau erfasst,geschweige mal vorher durch Fachkompetenz prüfen lassen. Das der DOSB nur ausschüttet wen bestimmte Regularien erfüllt sind,und leider sind wir auch Leistungsbezogen nicht gerade Spitzenverband,wir haben keinen Weltmeister geschweige einen Europameister.Wir haben die Doping Richtlinien mehr als in den Sand gesetzt. Für diese war ja auch der Ex-Präsident verantwortlich. Die auf der German-Master erwischten Dopingsünder sind nicht zu bestrafen,weil der DDV die Kontrollen ohne gültigen Vertrag,geschweige nach den Regularien der NADA durchgeführt hat.Sollte sich die NADA jetzt entscheiden uns Rauszuwerfen,oder der nächste Haushalt des DDV gibt nicht die Rücklagen für Dopingkontrollen und den Folgen danach her. Ist nach nicht mal 1 Jahr das Thema "DOSB" als stark gefährdet anzusehen. Für den Dartspieler der einfach nur spielen will,wahrscheinlich nicht zu verstehen. Wie sollte man dem noch erklären das man jetzt auch noch mehr Mitgliedsbeiträge braucht,um den DSOB zu Finanzieren,der uns ja eigentlich Reich machen sollte.


    Thorsten

  • @ Darter 301

    Du wiedersprichst deiner Aussage von 20,indem du auf (ich weiss nichts) machst. Mach doch nicht den Fehler,der dich schon mal das Ehrenamt gekostet hat.


    Thorsten

    Wo ist da der Widerspruch?
    Ich habe den Vertrag nie gesehen!
    Ich höre nur zu, wenn kompetente Leute über solche Dinge berichten!

    :offtopic:
    Glaube mir: Ich habe nie - und werde nie - dem DDV-Präsidium angehören.
    Du hast keinen Plan wer ich bin und das ist gut so! :streichel:

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Winston Churchill

  • Ich hätte da auch mal eine Frage an alle Insider des DDV und der Landesverbände:

    Warum kann man in Deutschland eigentlich nur dann Dartspielen (DDV Turniere) wenn man sich in seinem Landesverband bei einem Verein anmeldet?
    Das heißt, jeder der keine Liga spielen möchte ist trotzdem gezwungen sich in einem Dartverein (was ja in der Regel auch mit zusätzlichen Beiträgen einhergeht) anzumelden.
    1. Wiederspricht das nicht eigentlich dem Charakter des Spiels (Eins gegen Eins)
    2. Könnte eine Änderung nicht dazu führen, das es einen Mitgliederzuwachs gibt (also direkte Verbandsmitgliedschaft)
    3. Wie ist das eigentlich in den anderen Ländern?

    würde einfach gerne mal hören wie die Sachlage ist, bzw. die Meinungen...
    :duw:

    ... It´s a funny old game!

    Einmal editiert, zuletzt von BIGone (5. August 2011 um 00:54)

  • Die Sachlage ist, dass das nur bedingt auf DDV-Turniere zutrifft. Für die internationalen Turniere (Bremen, Bochum, Dortmund) brauchst du nirgends Mitglied zu sein.

    Und meine Meinung: ich finde das schon ok, dass man im Prinzip für DDV-Turniere Mitglied in einem Verein sein muss. Es entspricht dem Wesen des Sports, ihn gemeinsam in einer Gruppe auszuführen. Sport ist mehr als nur Wettbewerb; er soll verbinden, und nicht nur gegeneinander stattfinden.

  • Bochum ist ja auch ein internationales Turnier (Weltranglistenturnier) und daher offen. Hat der Zeitdieb ja auch schon 3 Stunden vorher geschrieben.

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

  • Also die Sachlage in Deutschland ist mir schon bekannt.

    Die Frage zielte eher darauf ab, ob wir (bin ebenfalls Mitglied), uns mit dieser Regelung nich selbst viele potentielle Mitglieder (ich kenne jedenfalls sehr viele Dartspieler die nicht Mitglied sind) vergraulen.
    DDV Mitgliedschaft 25,- / Jahr macht mancheiner vieleicht auch ganz spontan und kurzentschlossen (...und ja ich weiss DDV nur 10,- + Landesverband),
    während mit ´ner Vereinsmitgliedschaft ja in der Regel viel mehr auf einen zukommt (Finanzielle Mehrbelastung / Ligaspielbetrieb / Versammlungen / Helferpflichten etc.).

    Der zweite Punkt ist die Verfügbarkeit von Vereinen. Was machen denn die Leute aus den Bundesländern wo es gar keine Vereine/Ligastrukturen/Verbandsarbeit gibt? Dürfen die kein DDV-Mitglied werden?

    Es gibt viel mehr Dartspieler in Deutschland als in den Landesverbänden gemeldet sind, macht es dann nicht Sinn - um zu wachsen - erstmal zu versuchen die Leute ins Boot zu holen die sowieso schon Dart spielen.

    Wie ist das in den Nachbarländern? Wie beim E-Dart?

    ... It´s a funny old game!

  • Also in Deutschland gibt es kein Bundesland, das keine Vereine hat.
    Wenn man einen reinen Dartverein möchte, sollte man einen Gründen. Natürlich kann man auch bei irgend einem Verein fragen, ob die eine Abteilung Dart haben wollen. Es gibt wohl kaum Vereine , die keine neuen Mitglieder wollen. Natürlich muss man selbst handeln.

    Wenn man denkt, ich will doch nur spielen, dann kann man halt nicht alles spielen. Im Sport ist eine Verein-/Verbandstruktur üblich. Wer's nicht glaubt, kann ja mal versuchen sich mit elf Leuten in der Fussball-Kreisklasse, ohne Vereinsmitgliedschaft, anzumelden. Die Antwort würde mich interessieren.


    :klugscheiss:

    Manchmal ertappen ich mich bei Selbstgesprächen, und dann lachen wir beide.

  • Da muss man aber schon differenzieren zwischen Darts als EInzelsport oder Darts als Mannschaftssport.

    Ich finde den Gedankengang wirklich sinnvoll, auch ich glaube, dadurch könnten mehr (v.a. E-) Darter auf die großen Turniere gelockt werden.
    Bei uns ist steelmäßig nunmal ziemlich tote Hose und noch einen Verein gründe ich sicher nicht deswegen ;)


  • Der zweite Punkt ist die Verfügbarkeit von Vereinen. Was machen denn die Leute aus den Bundesländern wo es gar keine Vereine/Ligastrukturen/Verbandsarbeit gibt? Dürfen die kein DDV-Mitglied werden?


    Das ist meiner Meinung nach das perfekte Argument für eine direkte Mitgliedschaft. Ich komme nämlich selber aus einer Gegend, in der der DDV gar nicht existiert. Die Konsequenz daraus ist, das sich eine vollkommen unabhängige Ligastrucktur entwickelt hat. Die gesamte Liga in den DDV zu integrieren ist unmöglich, sportlich müsste man die Teams in unterschiedliche Ligen einteilen, was zu riesigen Fahrtwegen führen würde. Und dann würden einige sofort wieder austreten und ihr eigenes Ding durchziehen. Für jemanden wie mich ist eine direkte Mitgliedschaft die einzige Möglichkeit.

  • Wer irgendwo starten möchte, muss auch seinen eigenen Beitrag bringen.
    Wenn z B. jemand auf einem Volkssportfest nen Speer auf 90 Meter wirft, darf er noch lange nicht bei der Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Dazu muss man über den jeweiligen Verein/Verband gemeldet werden. Ohne Vereinsmitgliedschaft geht das nun nicht. Allerdings wird man mit so ner Leistung sicherlich heiss von den Vereinen umworben.
    Und wenn der Vergleich nun etwas hinken sollte, dann ist das halt so.
    Im Dosb wird auf Vereins/Verbandsstruktur wert gelegt.

    Manchmal ertappen ich mich bei Selbstgesprächen, und dann lachen wir beide.

  • Aus der Situation heraus habe ich diese Diskussion angefangen. Der nächste überhaupt existierende Verein in meiner Umgebung ist 60 km (einfache Strecke) entfernt. Wenn ich´s etwas "gehobener" möchte rund 100 km. Von den Auswärtsspielen (in der Liga in der ich gespielt habe) will ich gar nicht reden. 700 km im Auto Samstags sind keine Seltenheit.

    Ich bin ja überhaubt nicht gegen die Vereinsstrucktur.
    Die Frage ist nur, ob man nicht den Spielern, die eben nicht in einem der Ballungszentren (Ruhrgebiet) kommen auch eine Alternative (z.B. auch zu erhöhten Konditionen um den Vereinen nicht zu schaden) ermöglichen sollte. Da ich an der Grenze wohne hab ich auch beim HDV nachgeschaut. Da sieht´s genauso aus. Was machen den die Spieler aus Kassel? Sich in Frankfurt bei einem Verein anmelden? Sicher die wenigsten!

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