Beiträge von God_of_Darts

    Nagut, allen kann man es natürlich nicht recht machen. aber ich pers. zähle meist nur die deutschen Siege (unabhängig davon wer sie denn nun holt) und ich sag mal ab 25 wär ich das (bei einem PlayersChamionship-Tunrier) durchaus schon zufrieden...

    Wenns so läuft wie heute, bräuchte es dafür 5 ganze Turniere X/

    Hä, als ich angefangen habe mit dem Spiel hab ich ca 38 im Average gespielt, da war ich mit Sicherheit schlechter als du jetzt. Der Sinn dahinter ist ja auch das du besser wirst und es irgendwann kannst. Probier es doch einfach dir zu beweisen und setz dir fest vor das Spiel einmal zu beenden bis zur 20. Vielleicht brauchst du ein paar Wochen oder sogar Monate aber es ist definitiv machbar.

    Mich packt dann auch schnell der Ehrgeiz, manchmal hab ich schon 30-45 Minuten davor gestanden und mir gesagt ich gehe hier nicht eher weg bis das Spiel beendet ist egal was passiert. Dadurch das ich es natürlich täglich spiele kriege ich es auch relativ schnell hin und spiele das auch manchmal öfter hintereinander, aber am Anfang war das auch nicht so da hab ich mich richtig gequält.

    Also erstmal danke dass du mir helfen willst, aber das Ganze ist hier ganz schön ins Offtopic abgedriftet ?(

    Und du liegst (leider) falsch, auf nen 38er-Average komm ich derzeit ganz bestimmt nich, wenn ich auch noch auf Doppel checken soll...

    Und sehr ähnliche Spiele zu dem wie du vorgeschlagen hast (im Spiele sich selbst Spiele ausdenken bin ich übrigens richtig gut), hab ich früher auch absolut regelmäßig gespielt und es hat mich eben nicht voran gebracht. Zurzeit (und das wirklich schon seit vielen Monaten) trainier ich wirklch zu 100% nur die (Wurf-:)Technik, weil das aus meiner Sicht eben die einzige realistische Chance mein Spielniveau zumindest etwas anzuheben.

    Letztlich bestätigt diese "Diskussion" auch meine These, dass sich talentierte(re) Spieler sich in den allermeisten Fällen einfach nicht vorstellen können, wie es denn ist weniger Talent zu haben. Und damit sind die (ja gut gemeinten Ratschläge) dann eben oftmals nicht so hilfreich...

    Und ich hoffe damit kann man auch wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurückkehren. Allzu viele haben sich ja noch nich nicht beteiligt :rolleyes:

    Danke für den Tipp. aber das wird mir bei meiner Trefferquote (deutlich unter 50%) nicht weiterhelfen...

    Gerade liefs im Training aber mal ganz gut: der 1. Dart teilweise super und auch Dart 2 & sogar 3 (manchmal ging er aber auch wieder sonstwohin X/) kamen öfter als sonst :thumbup:

    Ich würde mal die Behauptung aufstellen dass man bei einem dickeren Barrel ein besseres Gefühl für den dart mit den Fingern hat und diesbzgl. die schweren Darts Vorteile haben. Daher sind sie gerade für Anfänger besser geeignet.

    Gegen (zu) leichte Darts spricht außerdem dass man sie stärker beschleunigen muss, was die involvierten Muskeln schneller ermüden lässt und sich die Leistung somit nich so lange aufrecht erhalten lässt.

    Aber um mal konkret auf die Kernfrage antworten: Ja, es gibt auch objektive Faktoren, aber wie man bei den Profis sieht, überwiegt das pers. Gefühl letztlich wohl doch...

    Das ist fast unmöglich für einen normal sterblichen Menschen. Wenn du den Dart nicht siehst ist es unheimlich schwer immer die gleiche Bewegung zu machen. Wenn der Dart immer mittig in deinem Sichtfeld ist geht es viel einfacher. Man entwickelt einen Set Point und kann auch immer loslassen wenn der Dart auf einer bestimmten Höhe ist weil man den Dart ja sieht.

    Wenn ich dich richtig verstehe dann erfolgt das Loslassen des Dartes quasi aus dem optischen Reiz was deine Augen sehen? Das ist aus meiner Sicht völlig unmöglich, weil dafür die Reaktions-Zeit des Menschen viel zu langsam ist! Das einzige was möglich wäre, ist nach einem geworfenen Dart quasi aus der Analyse des Gesehenen (aber auch hier denke ich das Ganze geht zu schnell um da was sehen zu können und Ryan Searle hätte ja hier sonst auch einen rieigen Nachteil gegenüber allen anderen Spielern...) für den nächsten Wurf was zu lernen, aber der Zeitpunkt des Loslassens ist (erst recht bei Dart Nr.1) rein intuitiv.

    Betrifft das noch wen außer van Leuven?

    Also meines Wissens hatte zuvor auch schon eine (amerikanische) Transfrau mitgespielt, nur eben völlig erfolglos... Den Namen hab ich mir aber nich gemerkt.

    EDIT: Was ich mich ja frage wie denn nun sicher gestellt dass nur (reine) Frauen teilnehmen? Theoretisch müsste man das ja irgendwie nachweisen bzw. testen?!

    Hmm also den Darts unters Auge zu halten ist für mich keine kurze Rückholbewegung. Schau dir mal Gary Anderson an der wirft doch sehr weit hinten. Zumindest ist das meine Definition von weit ^^

    Mit kurz meine ich wie bspw Gurney, der schnappt so mit dem Handgelenk und zieht für meine Verhältnisse nur kurz zurück besonders im Vergleich zu Gary Anderson. Klar Littler und Humphries ziehen noch deutlich weiter zurück.

    Für mich aber schon: Ich zieh Dart (wie Hopp) komplett bis zur Schulter runter! Mit vors Auge halten fühlt sich das für mich viel zu kurz an und ich muss da gefühlt extrem viel Kraft/Beschleunigung reinlegen, damit der mit der Dart bis zur Scheibe kommt...

    Ich sollt vielelicht noch erwähnen dass ich (Dartitis-bedingt) mit meinem schwächeren linken Arm werfe. Mit rechts wäre das Problem sicherlich viel kleiner bzw. vielelicht sogar gar keins?!

    Hm, das Thema schwirrt auch seit ein paar Tagen in meinem Kopf herum. Ich würde sagen ich hol weit aus, einfach weil ich bei einer kürzeren Beschleunigungsphase wirklich arge Probleme bekomme den Pfeil überhaupt bis zur Scheibe zu kriegen :| Keine Ahnung wie andere das hinbekommen, ist aber wohl auch ne Kraftfrage und ich habe eben keine...

    Jedenfalls bin ich auch etwas verwirrt, weil die längere Ausholbewegung aus meiner Sicht theoertisch auch besser sein sollte, aber ich spiele eben nur auf Anfängerniveau und überlege halt ob ne Änderung (zumindest bei mir) vielleicht doch ne Verbesserung bringen würde :/ Hängt dann aber wohl mehr mit dem "Zielen" zusammen, was ja aber mit dem Ausholen direkt zusammenhängt. Also ne kürzere Ausholbewegung hilft vielleicht beim Zielen (da Pfeil vorm Auge) und dann ists eben vom Spieler/Wurfstil abhängig ob das mehr bringt als längere Ausholbewegung?!

    - Ricardo ist für mich ein schwieriger Fall. Ich kann ihn nie so richtig greifen. Als Scorer in die PDC gekommen und dort plötzlich zu einem Doppel-Spezialisten mutiert. Zumindest zeitweise.

    Insgesamt extrem guter/gelungener Beitrag, aber in diesem einem Punkt würde ich dann doch widersprechen wollen. Ja, ich weiß, in einem Interview (glaub sogar hier bei 'Shortleg') hat er genau dies behauptet, aber ich glaub die Zahlen sprechen da eine andere Sprache...

    Sonderlich viel ist aus seiner "Vor-Tourcard-Zeit" natürlich nicht zu finden, aber ein paar Sachen hab ich direkt gefunden:

    Challenge Tour

    Q-School

    Für einen starken Scorer wäre ja bspw. die 180er-Quote ein guter Indikator und da ist er meiner Meinung nach (von einzelnen Spielen mal abgesehen) nie sonderlich aufgefallen.

    Stattdessen waren/sind seine Finishing-Quoten wohl jedes Jahr deutlich über seinem First9-Ave. anzusiedeln und das war vor seinem Tourcardgewinn auch schon so...

    Bei Schindler ist irgendwie gar kein Selbstvertrauen vorhanden. Vielleicht hat ihm sein Gehabe um der WM nicht gut getan. Seitdem spielt er viel schlechter

    Solche Zusammenhänge herzustellen finde ich pers. Quatsch, zumal seine Form schon deutlich früher runter ging! Klar wird es Gründe haben warum es zurzeit nicht läuft, aber ne Formdelle bekommt jeder Darter mal und die große Frage ist eben wie man da wieder rausfindet. Und das gelingt eben auch nciht jedem Spieler gleich gut/schnell...

    Würde auch sagen die generelle Entwicklung iN Darts-Deutschland bleibt weiterhin positiv und der Rückstand auf die NIederländer ist zwar auf alle Fälle noch da, aber hat sich in den letzten Jahren schon deutlich reduziert.

    Was halt (schon seit vielen Monaten) das Problem ist, dass kein einziger der mitlerweile 15 deutschen Tourcardler in wirklich guter Form ist ?( Dafür kriseln insbesondere unsere Besten mehr oder weniger stark :rolleyes: In der Reihe dahinter kommen zwar immer mal wieder schöne (Achtungs-)Erfolge, an die aber irgendwie nie angknüpft werden kann bzw. die keinen längerfristigen Leistungssprung nach vorn bringen. Da stellt sich für mich ahlt auch die Frage warum das Selbstvertrauen nicht wirklich genutzt werden kann, weil dass der ein oder andere noch mehr Potenzial bin ich mir sicher?!

    Nen bissl Sorgen muss man sich jedenfalls echt um den WorldCup machen, weil Stand jetz hätten 2 Nicht-Tourcardler (bspw. Krohne + Unterbuchner) echt viel bessere Chancen als unsere 2 Topjungs derzeit :| Also in den nächsten 2 Monaten sollte möglichst bei beiden noch nen ordentlicher Formanstieg gelingen, sonst wird das Turnier aus deutscher Sicht ganz fix vorbei sein...

    Geh ich fast bei allem komplett mit, aber auf "lange Sicht" seh ich uns sogar noch an den Niederländern vorbeiziehen! Glaub im Jugendbereich sind wir schon (beinahe) gleichgezogen, obwohl da vor ein paar Jahren noch ne große Lücke bestand...

    Ich fand Happy Feet Justin Hood bei der WM sehr beeindruckend. Was der da unter Druck ständig weggecheckt hat, war unfassbar. Das war schon sehr nervenstark, immer begleitet von einem süffisantem Lächeln und einer gewissen Lockerheit. Die von God of Darts genannten wären auch bei mir ganz vorn dabei. Danny Noppert kommt mir in dieser Kategorie auch noch in den Sinn. Der macht auch oft das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.

    Littler aber auch in dieser Kategorie für mich vorne. Wie oft der das spielt, was er genau zum richtigen Zeitpunkt braucht, ist für die Gegner schon zum Verzweifeln. Kann sich aber auch ändern, so nachdem Motto: "Jetzt läuft das Scoring mal nicht so gut (wann immer das mal sein wird), ist das Selbstvertrauen auch nicht mehr das Angestammte und es spielt sich am Leg-ende auch schwerer.

    Stimmt, Nopppert ganz vergessen, der gehört für mich auch ganz weit oben hin!

    Paul Lim zeigt dass es möglich ist, das früher erlernte, lange bei zu behalten. Fortschritte macht er nicht mehr.

    Ich glaub seine Saisonstatistiken widerlegen deine Thesen eindeutig! Bzw. jetz mit über 70 macht er vielleicht wirklich keine Fortschritte mehr, aber die Jahre zuvor waren teilweise klasse und ich bin mir ziemlich sicher, dass er in all den Jahrzehnten zuvor nicht an dieses Niveau herankam (sonst hätte er viel mehr gewonnen).

    Aber genrell geb ich dir Recht bzw. hier gilt wohl wiedermal 'Ausnahmen bestätigen die Regel'...

    Meiner Meinung eher eine Frage des Talents als des Alters, auch wenn es mit 60+ natürlich deutlich schwieriger sein dürfte nochmal Fortschritte zu machen. Paul Lim hat aber defintiv gezeigt dass es möglich ist!

    Ich mit Mitte 30 stagniere eigtl. seit 10 Jahren und das auf absolut niedrigem Niveau, daher für mich das Alter erstmal zweitrangig...