Beiträge von dartblog

    Jan. Das kannst du jetzt doch noch nicht behaupten . Ich meine du wirst seehr vieel zeit brauchen und bis dahin wird man auch immer wieder verlieren und denken was man falsch macht. Aber wichtig ist das du deine wurftechnik findest die dir am besten geht , deinen stand immer ruhiger hältst und dann wiederholung um wiederholung um wiederholung und irgendwann wird das wie ein „muscle memory“

    Hau rein 👌🦾

    <ironie> Ja, einfach nur den Kopf ausschalten und nicht darüber nachdenken. Einfach machen lassen und den natürlich Wurfstil finden, den jeder hat. Und dann viel einschleifen und exakt wiederholen. Am besten 100.000 mal.>/ironie>

    ... wie habt ihr eure Trainingszeit genutzt täglich (also mit welchen Spielen etc.)?

    Was denn nun? Trainingszeit oder Spielen? Ich glaube, wenn man seine Trainingszeit auch wirklich sinnvoll nutzt, dann sollte das gar kein Problem darstellen, dass man 50+ spielt.

    Aber der Sprung von 50 zu 60 ist schon enorm und zeigt schon bei der Fragestellung, dass du das etwas unterschätzt. Trotzdem glaube ich, mit 3 x wöchentlichem TRAINING(60-80 min.), sollte man auch das in einer absehbaren Zeit realisieren können. Wenn du aber glaubst, alles durch Trainingsspiele hinzubekommen, dann wird es entscheidend sein, dass du auch etwas Talent mitbringst.

    Also Training hat für mich mehr mit Technik, mentale, Strategie und natürlich auch Spielen zu tun, aber besteht definitiv nicht nur aus Trainingsspielen.

    Ging mir nur um eine reine Info, ob ich mit der „anatomischen Unfähigkeit“ alleine bin. Wenn ich den Arm locker zum Wurf hebe, sind entweder Schulter und Hand auf einer Linie mit der Scheibe, dann steht der Ellenbogen seitlich raus. Oder ich hole den Ellenbogen rein, dann steht die Hand viel weiter innen…

    Danke für die Blumen. Ich wollte auch nur damit ausdrücken, dass für mich folgende Sachen wichtig sind: SEHEN, MACHEN, FÜHLEN, RÜCKMELDUNG. Das kann man mit einem Text, auch wenn er noch so gut ist, nicht erreichen. Wenn ich dir jetzt schreiben würde, "Mach das so und den Arm so", dann wirst du zu 100% eine ganze andere Vorstellung von dem haben, als ich es vermitteln wollte. Daher SEHEN, MACHEN, FÜHLEN, RÜCKMELDUNG!

    Habt ihr eigentlich Schulter, Ellenbogen und Hand in einer Linie? Das bekomme ich nicht locker hin…

    Solche Fragen führen nur zur totalen Verwirrung. Ich kann dir nur raten, dich entweder mit einem Dart Spieler, der auch etwas von Training und Motorik versteht, zusammenzutun. Fragerunden im Internet werden dich nicht weiterbringen. Schon gar nicht, solche komplexen Zusammenhänge in Schriftform, abzuhandeln.

    Sobald ich merke dass die Konzentration weniger wird höre ich auf, um das frustlevel gering zu halten.

    Darts ist halt mentalsport und wenn in meinem Kopf auch nur die kleinste Ablenkung vorliegt hat sich das bei mir erledigt.

    Vielleicht sollte man da erstmal drüber nachdenken bevor man zur riesen Analyse voran schreitet.

    Den letzten Satz kann ich so voll und ganz unterschreiben. Es ist aber eine Frage des Denkens, ob ich in der Lage bin "loszulassen". Bin ich z.B aus dem Job gewohnt, volle Kontrolle zu haben und vielleicht auch noch erfolgreich, dann ist das eine "Einstellung".

    Wenn ich jetzt nicht in der Lage bin, kleine Pfeile zielgenau in die Scheibe zu trümmern, dann kann einem das schon Probleme bereiten. Er will dann der Pilot sein. Er will die Kontrolle, weil er das ja so kennt. Und im Endeffekt ist das Gehirn der Pilot, wir das Flugzeug. Mal einfach ausgedrückt.

    Da kannst du noch stundenlang locker spielen, wenn deine Einstellung nicht stimmt, kommst du immer wieder in diese Denkspirale.

    Und btw. halte ich persönlich nicht viel davon, dass man im Training seinen Frustlevel gering hält. Weil genau das muss ich trainieren, weil ich diese Situation immer wieder im Wettkampf vorfinde. Wenn ich mich jetzt auf "No Frust" konditioniere, wie soll ich dann mit Frust, im WK umgehen. Daher ist es aus meiner Sicht zielführender, gezielt Stress und Frust im Training auszulösen und dann, mit den geeigneten Werkzeugen, diese Situation unter Kontrolle zu bekommen.

    Aber das ist meine individuelle Art Spieler zu trainieren.

    Einfach mal aufhören zu analysieren, zu messen und zu berechnen und blöd spielen. Ohne avg, legs oder so.

    Nur werfen, werfen, werfen....

    Wenn du in so einer extremen Denkspirale drin bist, ist das kaum noch möglich. Klar, es gibt Übungen, die einem das "einfach werfen" erleichtern (abgedeckte Board, etc.). Aber sobald du wieder normal Spielen willst, kommen diese Probleme wieder. Es ist generell eine Sache der Einstellung und des Denkens. Wer so tief in der Selbstanalyse ist, braucht neue Denkweisen und die brauchen erstmal eine Zeit, bis sie automatisiert sind.

    Eine Eigenschaft wie Akzeptanz ist da auch sehr wichtig. Ich kenne sehr viele Spieler, die die volle Kontrolle über ihren Wurf haben wollen. Das endet dann oft mit dem totalen Kontrollverlust. Ist aber überall so, schau dir mal Golfspieler an. Viele sind im Berufsleben erfolgreich und kriegen es nicht gebacken, dass sie das Spiel nicht unter Kontrolle haben.

    Ich hab mir jetzt vorgenommen die nächste Zeit auf meinen Ellenbogen zu konzentrieren. Da wirklich mal versuchen es irgendwie hinzubekommen, diesen gerader zu bekommen.

    Ich glaube das schwierigste daran ist für mich, dass ohne irgendeinen Erfolgsdruck zu machen und die 20 treffen zu müssen oder irgend ein Ziel zu haben.

    Dazu habe ich mir jetzt vorgenommen mich immer mal wieder zu filmen um zu schauen ob es Unterschiede gibt.

    Ich bin gespannt wie sich das ganze entwickelt und wie viel Zeit und Geduld mich das kostet bis hoffentlich eine positive Entwicklung da ist.

    Wenn man keine Ahnung hat, welche Maßnahmen wichtig sind und vor allem, welche Übungen dafür existieren, sollte man das lieber sein lassen. Bewegungsanalyse ist etwas, dass mit Können und Erfahrung zu tun hat.

    Falls Interesse an meiner Sicht zur Promi-WM und der Frage, "Warum bereite sich die Pomis nicht vor" besteht, hier mein Video. Ich war bislang keine Zuschauer der Veranstaltung, was sich aber dieses Jahr, aus gegebenen Anlass geändert hat.

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    Ich kann dir nur empfehlen, dass sich jemand deinen Wurf anschaut und du Rückmeldungen erhältst. Das wichtigste als Anfänger ist, dass die Fragen, die sich immer wieder im Laufe der Entwicklung ergeben, beantwortet werden.

    Und wenn du Antworten bekommst wie, "Du hast einen natürlichen Wurf, den musst du selber finden", "Schalte den Kopf aus", "Trage immer dieselben Schuhe", "Nicht über den Wurf nachdenken", dann musst du weitersuchen.

    Wie habt ihr den die Übertragung von dazn und Sport1 während der wm empfunden. Hatte bei dazn das Gefühl das man sich letztes Jahr mehr Mühe geben hat. Mit Studio und so im Finale. Als die WM rum war ist man direkt rausgegangen kein Sieger Interview war etwas mau fand ich.

    Seit Jahren schaue ich PDC.tv und habe nie die deutschen Sender verfolgt. Dieses Jahr habe ich 75% der Spiele auf Sport 1 angeschaut. Ich hatte schon etwas Angst, weil man ja die üblichen Sprüche über Kommentatoren usw. lesen konnte.

    Aber ich empfand den Schwele und den Robstar als sehr angenehm. Kann aber auch an Altersmilde oder Müdigkeit, da ich alles Spiele gesehen habe, liegen. Btw. finde ich den Schwele bei Eishockeyübertragungen immer genial, daher habe ich auch generell kein Problem mit ihm.

    Werden bald große deutsche Talente entdeckt und gefördert?

    Dafür gibt es noch keine ordentlichen Strukturen. Gerade Jugendliche oder gar Kinder, werden kaum einen vernünftigen Weg finden, in den organisierten Dartsport.
    Es bleibt alles dem Zufall überlassen. Es gibt einige, wenige Dartvereine, die es vielleicht könnten, aber ob Jugendliche diese Vereine finden?

    Und soweit ich das beurteilen kann, besteht Förderung bislang aus Werbeverträgen und materieller Unterstützung. Das hat nichts mit Talentförderung zu tun.

    Für mich der beste Moment, weil er als Inbegriff für Weitermachen und Motivation bis zum Schluss steht.

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    Persönlich glaube ich, wird die Sache mit Clemens dem Dart in Deutschland jetzt keine großen Schub geben. Der ist ja bei Hopp mehr oder weniger auch ausgeblieben. Man nimmt es wahr, so wird es aber auch bleiben. Hier sind ja nur alle hochgehüpft, weil mal ein deutscher eine Weltsensation mit dem HF-Einzug geschafft hat. Darts bleibt auch künftig ein Sport der seinen großen Anhang immer auf der insel, in Holland und in Ländern mit holländischem Anteil(Belgien) hat.

    Ist das jetzt eine Analyse, die du von der Couch aus angefertigt hast? Das Interesse ist riesig. Jetzt sind die Vereine und Verbände gefordert, diesen "run " auszunutzen und interessante Angebote zu generieren. Das ist die größte Herausforderung.