Sobald ich merke dass die Konzentration weniger wird höre ich auf, um das frustlevel gering zu halten.
Darts ist halt mentalsport und wenn in meinem Kopf auch nur die kleinste Ablenkung vorliegt hat sich das bei mir erledigt.
Vielleicht sollte man da erstmal drüber nachdenken bevor man zur riesen Analyse voran schreitet.
Den letzten Satz kann ich so voll und ganz unterschreiben. Es ist aber eine Frage des Denkens, ob ich in der Lage bin "loszulassen". Bin ich z.B aus dem Job gewohnt, volle Kontrolle zu haben und vielleicht auch noch erfolgreich, dann ist das eine "Einstellung".
Wenn ich jetzt nicht in der Lage bin, kleine Pfeile zielgenau in die Scheibe zu trümmern, dann kann einem das schon Probleme bereiten. Er will dann der Pilot sein. Er will die Kontrolle, weil er das ja so kennt. Und im Endeffekt ist das Gehirn der Pilot, wir das Flugzeug. Mal einfach ausgedrückt.
Da kannst du noch stundenlang locker spielen, wenn deine Einstellung nicht stimmt, kommst du immer wieder in diese Denkspirale.
Und btw. halte ich persönlich nicht viel davon, dass man im Training seinen Frustlevel gering hält. Weil genau das muss ich trainieren, weil ich diese Situation immer wieder im Wettkampf vorfinde. Wenn ich mich jetzt auf "No Frust" konditioniere, wie soll ich dann mit Frust, im WK umgehen. Daher ist es aus meiner Sicht zielführender, gezielt Stress und Frust im Training auszulösen und dann, mit den geeigneten Werkzeugen, diese Situation unter Kontrolle zu bekommen.
Aber das ist meine individuelle Art Spieler zu trainieren.