Mir fiel als Kind alles was mit Sport zu tun hatte sehr leicht und ich gewann auch viele Titel usw. Trotzdem bin ich nie Profi geworden
Vielleicht eben deshalb nicht, weil ich in keiner Sportart die 10'000 Stunden Training (wenn mir mal von der 10'000 hour rule Theorie ausgehen) absolviert hatte, sondern lieber 5 verschiedene Sportarten gleichzeitig just for fun gemacht habe. Und das geht eben nicht!
Ich habe die Studie zwar noch nicht, aber werde sie mir besorgen. Es geht um die Beurteilung der Nachwuchsleistungszentren des DFB.
Wenn man dem Verfasser des Artikels glauben darf, hat A.Gülich in einer Metastudie folgendes festgestellt:
Im Wissen, dass darüber hinaus rund 50 Prozent der aus dem NLZ entlassenen Spieler medizinisch belegbare psychische Folgeschäden erleiden, erscheint die Vorgehensweise der regelmäßigen Selektion der NLZ kaum noch zu verantworten.
Auch spannend: Ein Großteil der Herrenspieler internationaler Klasse hat als Jugendlicher weniger Zeit für die Hauptsportart Fußball aufgewandt und sich einer Zweitsportart zugewandt. Das bedeutet, die sportliche Entwicklung setzte bei diesen Spielern später, dafür aber nachhaltiger ein. Die hohe Intensität der Hauptsportart im Kindesalter führt also zu einer beschleunigten sportlichen Entwicklung der Kinder, ist aber für die spätere Leistungsentwicklung im Erwachsenenalter eher schädlich.
Die leistungsstärksten erwachsenen Spieler hatten als Kinder eine moderate Trainingsintensität, praktizierten verschiedene Sportarten, spielten länger in ihrem Heimatverein und blieben von den negativen Einflüssen einer frühen Intensivförderung im NLZ verschont. Sie minimierten ihre persönlichen Einschränkungen als Kinder und Jugendliche, während sie ihr langfristiges Entwicklungspotential steigerten.