Beiträge von dartblog

    Generell muss man wissen wen man vor sich hat.

    Wenn ich einen Verein habe, der Dart als Sport ansieht, ist der Plan von "ToterDichter" bestens geeignet.
    Handelt es sich um Leute die sich nach einem Arbeitstag noch zu Quatschen und etwas daddeln treffen wollen, ist das "too much"

    Hier mal ein kleiner Einblick wie wir das Handhaben, da wir zweigleisig fahren.

    Mit unseren jugendlichen z.B. gibt es ein Aufwärmprogramm, was aus Koordinations- und Dehnübungen besteht.
    Da wird in den ersten 10-15 Minuten sehr viel mit dem Tennisball gemacht, vom zuwerfen über Jonglieren etc. Gerne nehme ich dann noch einen Eishockeyschläger mit und mit den richtigen Übungen sind die dann gut erwärmt und stehen in voller Konzentration.

    Da unser Trainingsgelände auf einem Sportplatz ist, fallen wir mit diesen Übungen gar nicht aus der Reihe und den Jugendlichen/Kindern macht das riesen Spaß

    Dann kommen wir zum Technikabschnitt, anschliessend zu den Übungen und danach dürfen sie Spielen. Oft sind dann die Erwachsenen schon da und die Jungs steigen in deren Spiel ein. Da die Erwachsenen keine großen Ambitionen haben sich im Turnierbetrieb wiederzufinden, macht das auch wenig Sinn Trainingspläne auf dieser Basis auszuarbeiten.
    Da wird dann schön gedaddelt und viele Spiel angeboten.


    Aber auch hier gibt es eine Regel: Kein Alkohol während des Trainings.

    Ich glaube auch dass man mit etwas Erfahrung schnell mitbekommt was eine Spielegruppe benötigt und was nicht. Anders sieht das aus wenn es um sportlich motiviertes Training geht, da ist ein Übungsleiter gefragt, der auch erkennen kann wo die Probleme und Stärken sind. Danach werden die Pläne dann ausgearbeitet. Und hier kann man nicht statisch vorgehen, sondern muss seine pläne immer wieder den neue Gegebenheiten anpassen.


    ...Manches nicht mehr nötig, da man ja kein Anfänger mehr ist, wie z.B. Wurftechnik oder Zielübungen...


    Techniktraining sollte man nie aus den Augen verlieren. Techniktraining bedeutet ja nicht nur, dass neben dir einer steht und dir erklärt wie es geht und dich korrigiert.
    Das sind auch Übungen die deine Technik variabel verfügbar machen sollen. Ich kenne keine Sportart wo Techniktraining nicht wesentlicher Bestandteil des Trainings ist. Selbst von Altgedienten Profis.

    Natürlich sind die Anforderungen der Übungen an einen "Könner" anders als bei einem Anfänger/Fortgeschrittenen.


    Wenn dann soll es Training sein. Also so wie man eben auch zuhause alleine Trainiert. Zahlen, doubles, checken usw.
    Ich weis es gibt auch einige Spiele die man als Mannschaft Spielen kann und trotzdem den Trainingseffekt hat wie z.b Hasenjagd oder Fussball, falls Dir das was sagt. Aber muss doch mehr geben. Das Trainig soll eben Abwechslungsreich und effektiv zugleich sein.....

    Also doch mehr in Richtung Spieleabend. Da können dir dann andere bestimmt besser helfen als ich.

    Edit: Aber es gibt sehr viele Seiten, die sich mit Spiele beschäftigen und diese auch sehr ausführlich erklären.

    Auf Dauer müsste Leistungssport ja auf Wettkampf hinauslaufen oder nicht? Sonst würde es ja eigentlich keinen Sinn machen...


    Nein, erst kommt der Wettkampf und dann entscheidet sich nach einer Weile ob du das Potenzial dafür hast.
    Natürlich gibt es auch Talente die den Schritt gleich gehen, aber die sind eher die Ausnahme.

    Aber auch als "Breitensportler" kann man locker seinen Spaß am Turnierleben haben.

    Und an Wettkämpfen teilzunehmen wäre aus meiner Sicht der erste Schritt nach der Aufnahme eines guten Trainings.
    Dartspieler sind keine Boxer, die vor einem ersten Wettkampf zwingend die Grundlagenschule durchlaufe müssen.

    Das sieht doch gut aus. Klar kann man immer noch etwas machen, aber die Frage wäre dann "Wie darte ich am schönsten".
    Da es aber eher um "Wie treffe ich die meisten Punkte" geht, sollten die Maßnehmen nicht an dem optischen ausgerichtet werden.

    Ich denke mit diesem Wurf kann man locker leben und auch gute Werte erzielen.

    Verwechselst du den Begriff Leistungssport mit Wettkampf?

    Ansonsten habe ich mich dazu entschieden (vorerst) keine weiteren Veränderungen mehr vorzunehmen. Denn wie hier schon geschrieben wurde ist jede weitere Modifikation eigentlich eine zu viel. Zumindest für mich.

    Jede Änderung benötigt Zeit bis sie sich richtig anwenden lässt. Aber aus meiner Sicht der wichtigste Faktor, Änderungennotwendigkeiten richtig zu erkennen und dann die richtige Änderung dafür einzuleiten mit den richtigen Methoden. Ich glaube da gibt es nicht so viele die das selbst können. Daher ist völlig in Ordnung das zu unterlassen

    Stattdessen mache ich mir vermehrt Gedanken um die Trainingsgestaltung. Mit eher dartfremden Übungen wie von dartblog vorgeschlagen tue ich mich zwar noch ein wenig schwer, könnte sie mir aber generell (für die Koordination und den Fokus zu halten beispielsweise) vorstellen. Im Moment bin ich tatsächlich der Typ "Board-Klopper", da ich (auch aus Zeitgründen) als Training eben Pfeile auf das Board werfe. ;)

    Wenn es Spaß macht nur zu spielen und man sich keine Gedanken um "Leistungsentwicklung" macht, dann ist das völlig ok. Ich spiele auch nur Eishockey und trainiere nicht. Macht mir trotzdem Spaß und wenn ich dann mal trainieren muss, freue ich mich schon auf das folgende Spiel. 1.D
    Wenn man die Sache aber leistungsbezogen machen will, dann helfen normale Trainingsmehtoden natürlich um seine Ziele schneller zu erreichen. Das normal habe ich geschrieben, weil manche mit Koordinationsmethoden - Übungen zur Behebung von Krankheitsbildern verbinden. :huh:

    Und es sei auch noch erwähnt, nur eine Methode oder Mittel anzuwenden weil man es gehört hat und sich denkt "Cool, mach ich mal" ist auch nicht der Sinn und Zweck. Ich habe von einem geschrieben bekommen, der sich einen "Reaktionsboxball" geholt hat, dass er das jetzt zum Aufwärmen 4 x 5 Minuten mach. Alter Schwede, das ist nicht aufwärmen!!!

    Hätt einfach mal vorgeschlagen mit geschlossenen Augen zu werfen, mach ich auch regelmäßig! ;) Obs dir hilft dabei weiß ich nich, aber ich glaube für die meisten Spieler ist das so oder so ne sinnvolle Sache zum Auszuprobieren!?

    Auf welche Fragestellung bezieht sich deine Antwort?

    Die Balancierübung zielt eigentlich darauf ab, den Fokus zu erklären und somit zu verstehen warum man sich auf das Ziel fixieren soll.
    Das Hauptproblem bei vielen Spielern.

    Mach Übungen die gut für das Hand Auge Koordiantionssystem sind. Dann noch etwas für den Fokus aussen eng (Kerze oder ähnliche Übungen).
    Aber auch hier, dass dauert bis es sitzt und länger Verfügbar ist.

    Sehe das genauso wie Fastdrin.

    Zu dem Thema FT und "nach dem Realese keine Auswirkungen mehr"

    Isoliert betrachtet stimmt das. Aber Fastdrin schreibt ja auch schon dazu, dass die Problem schon vorher beginnen und das kann man dann am FT sehr gut abelsen und ihn damit als Gradmesser für einen sauberen Wurf nehmen.

    Es kann sich nicht gut anfühlen, wenn mein Handgelenk nach rechts wegbricht, weil es etwas kompensieren muss. Es ist aber das Hauptanliegen eines Techniktrainings, den Wurf so einfach ökonomisch wie möglich auszugestelten und dabei das Bewegungsgefühl aufzubauen. Also dem oft zitierten "Wirf so wie es sich gut anfühlt". Was im Kern korrekt ist, aber nur funktioniert, wenn die Bewegung flüssig und ohne Korrekturbewegungen auskommt und im Grundlagentraining antrainiert wurde. (Ohne Stress betrachtet)

    Wenn zum Beispiel mein Handgelenk parallel zum Board nach links und auch der Arm neben das Board zeigt, ist es augenscheinlich das da was nicht stimmt. Das kann nicht für ein gutes Wurfgefühl sorgen. Anders hingegen ist die Sache bei eine sauberen FT, wobei man hier individiuell entscheiden muss wie er bei sich selbst ausgeprägt werden kann. Der FT ist damit ein sehr guter Gradmesser für den Bewegungsablauf.

    Zudem würde es mich interessieren, wieviele ungeübte Spieler nach dem Release noch einen Impuls auf den Dart durch eine Bewegung geben. Wenn ich nämlich die Hand öffne und durch Stress oder Unkonzentriertheit den Arm korrigiere/verziehe, merke ich noch den Flight an meiner Hand.

    Genau, viele Wege führen nach Rom. Du hast auch in allen Punkten recht. Aber ich glaube hier müsste man anders heran gehen als es in den Foren normalerweise getätigt wird.

    Wie kann man jemanden eine Empfehlung geben ohne zu Wissen wie er überhaupt wirft. Wenn man sieht das der Wurf Ecken und Kanten hat, dann gibt es Möglichkeiten (s. Hummels Beitrag), da die entsprechenden Tips zu liefern. Und wenn man erkennt das es sich um ein Problem handelt, dass er sich durch zu hohen Selbstdruck macht, dann sind halt hier die Aufgabenbereiche.

    Ist der Wurf unausgegoren und die mentale Verfassung dazu noch problematisch, dann wird es ein sehr breites Aufagbenfeld.


    Aber Grundlage für jedes Training ist die Bewegungsvorstellung, ob nun Motorisches- oder Mentaltraining. Deshalb würde ich gerne den Wurf anschauen und ihm dann hier weiterhelfen. Entweder mit motorischen/Koordinativen Übungen oder...oder...oder.
    Wenn das gegeben ist, dann kann man zusätzlich Mentaltraining zum besseren Bewegungserwerb anbieten. Ob nun als sprachlich - symbolischer Ansatz oder...oder.

    Und da finde ich die Tipps, die man so hört immer sehr seltsam. Übungen oder Ratschläge werden angeboten, obwohl mal nicht im Ansatz weiss was der Auslöser für das Problem ist.

    Ich wollte mit meiner Aussage nicht deine Kompetenz anzweifeln, da ich weiss was du drauf hast. Auch wollte ich nicht das von dir gesagte anzweifeln. Ich sehe den Ablauf halt etwas anders und beziehe in jedem Fall immer die Bewegung mit ein und nehme sie sozusagen als Grundlage für die weiteren Empfehlungen.


    Edit: Und meine Erfahrung sagt da, ich schau mir das an und werde dann aufgrund meiner Beobachtung entscheiden was ich ihm anbiete.

    Ich denke dein Problem liegt eher darin begründet, dass du den Fokus nicht richtig aufbaust und hälst. Ich behaupte mal ganz keck, dass es sehr, sehr vielen Spielern os geht.

    Wenn du nämlich richtig fokussierst, dann nimmst du den Dart nur schemenhaft wahr. Das ist weder störend noch stark beeinflussend. Aber sehr konzentrationsintensiv.

    Vielleicht nicht 100% das Thema aber hier kannst du sehen was ich meine

    https://youtu.be/BKRs2BYSYYQ