Beiträge von Horst Girtew

    Meiner Meinung nach ist es absolut sinnvoll, von Anfang an den sinnvolleren Weg zu gehen. Denn wenn man immer besser wird hat man von Anfang an die richtigen Wege im Kopf und muss sich das Ganze später nicht "neu" anlernen. So spiele ich zum Beispiel bei 303 Rest immer auf die 19, um mit einer 133 170 Rest zu haben - auch wenn ich zu 99% weiß, dass ich genau in diesem Moment die 133 nicht werfen werde weil ich die Qualität dafür -noch- nicht habe.

    Sehe ich ähnlich, ich hatte nur versucht vorherzusagen, wo die Diskussion hinführen wird, unabhängig von meiner persönlichen Ansicht. Die hatte ich aber zufällig eben schon in einer PN zum Thema mal formuliert. Ich sehe das so wie beim Rest 50. Ob man auf Bullseye geht oder sicherer über S18 - D16 ist ein sachliches, situationsbedingtes Abwägen des Risikos und keine Angst vor dem was schief gehen könnte oder weil ich mich noch nicht »gut genug« für das Bull fühle. Oder wenn einer bei Rest 10 auf D5 geht und ein anderer baut mit S2 auf D4 um. Das schätzt derjenige dann ganz alleine in der Situation so ein, dass er das Risiko eines zusätzlichen Darts auf sich nimmt.


    Man kann die Sache aber auch philosophisch angehen. Rest 10 ist ein schönes Beispiel. Ich verpasse Tops und bin bei Rest 20, ich verpasse D10 und bin bei Rest 10.
    Frage: Was ist sinnvoller D5 oder S2 - D4 ?
    Antwort: Tops üben.

    Dann soltest du ja kein Problem mit dem immer gleichen Grip haben.

    Ich merke es bei "wichtigen" Situationen, ich reagiere etwas verkrampfter und weiss nach dem Übernehmen das der Dart falsch liegt. Und immer wieder gebe ich dem Rythmus den Vorzug.
    Vielleicht sollte ich mir einfach den Dart nochmal in die Hand legen.

    Wenn ich unter Druck (oder weil man sich in seiner eigenen Überheblichkeit zu sicher wird) anfange schneller zu werfen, merke ich sofort wenn es nicht passt, aber dann ist es meist schon zu spät. Mein Problem ist, dass ich sehr schnell schwitze und es zwischen trocknen und verschwitzten Fingern ein ganz unterschiedlichen Grip gibt und der Beste irgendwo in der MItte liegt. Und ich verändere meinen Griff gaaaanz langsam unmerklich. Ich halte den Dart dann von Mal zu Mal legerer und von einem Tag zum Anderen ist da kein Unterschied zu erkennen, aber irgendwann bemerke ich, dass ich den Dart anders halte als vor drei Wochen.

    Also grundsätzlich habe ich aber auch wirklich kein Problem damit, den Dart immer gleich anzufassen.Ich drehe mir den auch richtig zwischen den Fingern zurecht. Aber nicht so schön wie Mensur.


    Aber da wir selten darüber nachdenken, dass Fehler beim Übergang von der "Verweilhand" zur Wurfhand zu einem schlechten/falschen Grip führen, wird das nicht ausgeprägt trainiert.

    Das ist bei mir eine von selbst entstandene Zeremonie, die eigentlich schon beim Pfeile rausziehen losgeht. Das ist mir neulich nach der OP aufgefallen, wo ich den linken Arm noch nicht so hoch nehmen konnte und mit rechts rausgezogen habe.

    Da hatte ich neulich in nem anderen Forum auch irgendwas gefunden, dass lokal html-Dateien in RT-Versionen nicht funktioniert haben. Ein Anderer meinte dann wieder, dass eine 100% valide Seite bei ihm ging. Noch ein Anderer meinte, es läge an den internen Verlinkungen der html-Seite. Vielleicht müßte man aus den ganzen relativen Pfaden absolute Pfade machen, aber das wäre dann ja auf allen Geräten individuell.

    Ich hatte vorher noch gar nicht gespielt. Ein bißchen warm geworfen und dann im Forum den Thread gesehen und gedacht - Ach kann man ja mal wieder machen. Mit längerer Pause meine ich dann schon eine halbe Stunde oder Stunde oder dass man überhaupt irgendwas Anderes macht oder dass man sogar erst am nächsten Tag weiter macht. Ich habe das aber auch bei Around the Clock mit der Konzentration. Wenn da bei mir die Tür aufgeht und die Frage kommt »Auch ne Tasse Kaffee?« dann sage ich »Ja« und dann geht die Tür wieder zu, dann kann ich mit Around the Clock von vorne anfangen oder ich bin schon recht weit und erinnere mich an eine kleinere Zahl, wo ich auf jeden Fall schon war. Passiert mir auch im Spiel manchmal, dass ich vom Pfeile holen komme und auf die T20 werfe, weil ich vergessen habe, dass ich schon beim Stellen war. Bei solchen Spielen wie dem hier in dem Thread, wirkt sich diese Konzentrationsschwierigkeit nur eben so extrem aus.

    Das Ulkige ist, wenn ich die downloadbare Version auf dem NAS ablege und mit dem Handy (Windows-Phone) darauf zugreife, dann funktioniert es. Liegen die Dateien lokal auf dem Handy, funktioniert es nicht. Auf normalen PCs läuft es auch lokal unter Windows und Linux ohne Probleme.

    Ulkig, wenn man ihn immer so sieht, meint man er wäre gar nicht der Typ, der so gerne in der Öffentlichkeit viel erzählt. Das war mir schonmal aufgefallen, da wurde er was gefragt und ich dachte, er wird jetzt wohl denken »Mist, warum gerade ich?« und dann hat er da aber vollster Begeisterung erklärt. Ich fand es aber nicht nervig und direkt beim Dart gucken habe ich den Ton ja meist aus.

    Also von den ganzen Beurteilungen her zu urteilen gibt es wohl nur diese Hi-Darts, was als besonders leise auffällt. Alle Anderen sind mehr oder weniger geräuschvoll, wobei ja alleine von der Bauweise her ein gewisser Geräuschpegel normal ist. Ich persönlich hätte sicher ein 2-Loch-Board genommen statt 5, aber das kann ja jeder selbst entscheiden, auf was er spielen will. Die Frage ist dann aber immer, wie man das werten will, wenn man online gegeneinander spielt.

    So, mein letztes Gruppenspiel - Gruppe C

    Horst Girtew vs. robinson 0:6

    Link: http://www.pro-darter.com/match-history.…109695251300699

    Video

    Danke an Robinson für das Spiel. Besonders groß waren meine Chancen ja nicht, das heißt eigentlich waren sie nichtmal normal groß, also wenn man denn überhaupt von groß sprechen kann. Genaugenommen waren sie ja kaum da, wobei »kaum« schon sehr optimistisch ist. So richtig zu sehen waren meine Chancen nämlich nicht. Der Endstand von 0:6 ist da schon ein sehr realistisches Abbild des Spiels. Es war aber trotzdem schön. Man muß dann zum Schluß eines Legs wenigstens nicht so viel rechnen.

    Hmm, ohne mich jetzt mit dem Trainingsplan auszukennen, aber was ändert das zählen der Single-Punktzahlen an der möglichen Gesamtpunktzahl?
    Die Höchstpunktzahl ist 126, diese werden offenbar erreicht, wenn alle Darts das anvisierte Treble treffen. Man hat ja nur einen Dart pro Segment, nicht beliebig viele, bis man das Treble trifft.
    Oder kann mir jemand erklären, auf welchem Schlauch ich da grade stehe?

    Ja jetzt wo du es sagst, muß ich nochmal drüber nachdenken.

    Aber beim Around the clock auf Treble-Felder zählen in meinem Verständnis auch nur die Treble-Felder. Für das Andere gibts ja die Segmentübungen.

    Wie macht ihr das mit der Konzentration? Also bei mir läuft das so ab, dass ich die ersten Runden auf das Bull und das 20er Segment noch schaffe, aber spätestens nach der 3. Aufnahme auf das 19er Segment vergesse ich das beim Pfeile holen, stelle mich hin und werfe wieder auf die 20. Nach 5 weiteren Aufnahmen auf die 20 kommt es mir dann komisch vor und mir fällt wieder ein, dass ich ja schon bei 19 war. Dann fange ich nochmal bei 19 an und mit viel Glück schaffe ich es durch aber meistens passiert das gleiche Theater nochmal. Wenn ich dann endlich durch bin und diese Radl-Übung kommt, ist das Chaos perfekt. Als ich dieses Trainingsprogramm beim letzten Mal gemacht hatte, hatte ich große Pausen zwischen den einzelnen Übungen und mich jedes mal länger für die jeweilige Übung eingeworfen, aber das verfälscht ja auch das Ergebnis im Vergleich dazu, dass man es hintereinander durchspielt.

    Ich finde das sieht urgemütlich da aus. Wie bei uns früher im Jugendklub. Einen Raum von der Gemeinde mit den Worten überlassen bekommen »Den Raum müßt ihr euch dann selbst aber noch zurecht machen.« – »Ja klar, machen wir am Wochenende.« Kiste Bier reingestellt - fertig.


    Wer ist "man"?

    Na so wie die ARD (weiß gar nicht mehr, war es speziell der NDR?) in Kooperation mit Raab im Fall Lena an dem »Unternehmen ESC« gearbeitet hat, gab es ja in dem Sinne eine Arbeitsgemeinschaft. Also irgendjemand ist ja national dafür verantwortlich.

    (Ich staune nur, wie deutlich ich noch schreiben kann, wo ich doch aus der Kneipe komme, im stolzen Alter von nunmehr 44 Jahren und nicht mehr 43, wie noch am Montag.)

    Ich wäre übrigens dafür, das jeder wieder in seiner Landessprache singt. Ansonsten könnte man ja auch Vorfeld schon Lieder bewußt im europäischen Ausland publizieren und wenn sich dann abzeichnet, dass ein Band in mehreren Ländern erfolgreich ist, so wie »Modern Talking« seinerzeit ja in Russland ein riesen Ding war, dann schickt man diese Band dann mit einem eingängigen Song zum nächstmöglichen ESC. Oder Lena und Nicole singen zusammen »Ein bißchen Frieden, das könn' wir bieten, so aus'm Weltraum, like Satelliten…«