Beiträge von NordDarter

    Das Finale steht: Dimi-Campbell

    Dimi könnte nach über 2 1/2 Jahren mal wieder und damit zum insgesamt 3. Mal auf dem Floor zuschlagen, während es für Campbell wie bei Soutar gestern überhaupt erst der 1. Titel auf der Tour wäre.

    Freut mich auf jeden Fall, dass Matt den Schwung vom Titel bei der North American Championship mit auf die Tour nehmen konnte, nachdem sein Start dieses Jahr komplett misslungen ist.

    Und das ist auch meine Hoffnung für die deutschen Spieler. Bei Campbell sieht man, dass man innerhalb weniger Wochen das Ruder rumreissen kann und von andauernden Erstrundenniederlagen in ein Finale rutschen kann. Ob und wie das gelingt, liegt aber bei jedem einzelnen. Gute Ansätze sieht man ja regelmäßig, es fehlt dann aber leider immer an Timing und Konstanz.

    Warst Du vor Ort oder ist das dein Eindruck von der Übertragung?

    Vielen Dank für deine Schilderung.

    Nein, ich hab nur die Übertragung auf DAZN verfolgt. Und dabei habe ich den Samstag Nachmittag wegen der Arbeit auch verpasst. Deine Schilderung des Abends ist aber genau das, was auch im Fernsehen rüber kam und genau das Gegenteil von dem, was der niederländische Darts-Sport verdient hat.

    Die Kameraregie war m.E. zu viel mit dem Publikum beschäftigt. Das hat doch sehr vom Match abgelenkt.

    Schade für Martin, aber Josh Rock war halt besser. Trotzdem toll, dass er ins HF gekommen ist.

    Das Publikum war leider auch wieder zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ich hab selten über ein ganzes Wochenende ein Publikum gesehen, dass sich so wenig für das interessiert, was da auf der Bühne passiert, wenn kein Einheimischer spielt.

    Den irren Terminplan sehe ich da auch nicht. Irre war eher die Idee einen 17-jährigen in seiner ersten Saison in die Premier League zu schicken, wohlwissend, dass er bei allen European Tour Turnieren schon Freitags beginnen muss, da er keine Pro Tour Platzierung hat. Ja, er ist ein Ausnahmetalent und auch Ja, er hat übermäßig gute Ergebnisse erzielt. Aber ich erinnere mich an die große Diskussion zu Jahresbeginn, als die Frage war, ob man ihn mit den Strapazen der Premier League überfordert und eventuell "verbrennt". Die Frage kann man zwar noch nicht 100% beantworten, aber gestern war meiner Meinung nach schon eine Tendenz zu erkennen. Das wird sich in der 2. Jahreshälfte ohne die andauernden Donnerstags-Termine wahrscheinlich bessern.

    Anfang des Jahres, als er noch frischer und konditionell stabiler war, war die Donnerstag-Freitag-Belastung ja auch noch nicht erkennbar, aber die 15 Wochen fordern irgendwann ihren Tribut, wenn du noch gar keine Erfahrung mit Belastungssteuerung hast.

    Das Problem ist die Änderung mit den Pro Tour-Turnieren unter der Woche. Das lässt sich nicht mit seinem Beruf vereinbaren. Es ginge nur, wenn er den Beruf aufgeben und Vollprofi werden würde.

    Ich möchte ja auch den schönen Gedanken nicht aufgeben, dass es vielleicht irgendwann eine Antrittsprämie bei den PC-Turnieren geben könnte, die den Schritt zum Vollprofitum für alle TC-Holder vereinfachen würde.

    Nein, so regelfest bin ich nicht. Das einzige, was man dazu findet ist hier:

    https://pdpa.co.uk/event/pdc-womens-series-2024-ws-24/

    Daraus geht hervor, dass im Vorfeld bei einer Anmeldung geprüft wird, ob jemand teilnahmeberechtigt ist. Da verlasse ich mich darauf, dass diejenigen, die die Regeln besser kennen als ich, schon einen Blick drauf haben, dass diese auch eingehalten werden. Ich gehe davon aus, dass einfach danach gegangen wird, welches Geschlecht im Personalausweis eingetragen ist, was ja schon ein nicht ganz so weicher Faktor wäre. Aber wie gesagt, wie da die genaue Vorgehensweise ist, weiß ich nicht.

    Das selbe Vertrauen muss ich (müssen wir) da in die Wissenschaftler stecken. Ich maße mir nicht an, besser darüber Bescheid zu wissen, ob es Vorteile gibt oder nicht, als jemand, der sich wissenschaftlich damit auseinandersetzt.

    Somit bleibt halt uns und der PDC nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis es eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema gibt und dann eventuell die Regeln anzupassen (oder halt nicht).

    Es ist wirklich beschämend, wenn sich Spielerinnen so über ihre Kolleginnen äußern. Fakt ist ja, dass da eine Spielerin am Board steht, die nach den aktuellen Regeln teilnahmeberechtigt ist. Alles andere hat ihre Konkurrentinnen nicht zu interessieren. Dafür gibt es Sportmediziner und andere Wissenschaftler, die herausarbeiten können, ob diese Sportlerin aufgrund ihrer Vergangenheit einen Vorteil hat oder nicht. Und sollte dabei herauskommen, dass es einen großen Vorteil für sie gibt, wird man in der Zukunft reagieren.

    Und dass man auch ohne Penis gegen Noa-Lynn gewinnen kann, haben an diesem Wochenende Beau Greaves und Rose Mort gezeigt.

    Die Board-Gegner der deutschen Starter, gegen die sie sich für Graz durchsetzen müssten:

    Daniel Klose:

    William Borland (erster Gegner)

    Matt Campbell (zweiter Gegner)

    Ian White

    Geert Nentjes

    Rowby-John Rodriguez

    Dom Taylor

    Matthew Denant

    Maik Kuivenhoven

    Tim Wolters:

    Jelle Klaasen (erster Gegner)

    Martin Lukeman (möglicher 2. Gegner)

    Jamie Hughes (möglicher 2. Gegner)

    Haupai Puha

    Jacques Labre

    Thibault Tricole

    William O'Connor

    Jitse van der Wal

    Lukas Wenig:

    Martin Dragt (erster Gegner)

    Kevin Doets

    Karel Sedleczek

    Leighton Bennett

    Callum Goffin

    Benjamin Drue Reus

    Josh Payne

    Mario Vandenbogaerde

    Paul Krohne:

    Ryan Meikle (erster Gegner)

    Michele Turetta

    Graham Usher

    Luke Woodhouse

    Danny Lauby

    Simon Whitlock

    Lee Evans