Beiträge von Cloakmaster

    Hier:

    https://dartsnews.de/pdc/pdc-entrei…y-die-tour-card

    War jetzt nicht so schwer zu finden. Aus dem Januar 2024 Da steht die Begründung für den Tourcard-Entzug drin. Aufgrund rechtlicher Probleme im Heimatland kein Arbeitsvisum in Großbritannien, also keine Turniere dort.

    Wir driften aber vom eigentlichen Thema ab fürchte ich 😂

    Wie gesagt, das macht so keinen Sinn. Bei einer schweren Vorstrafe wäre er auch nicht für einen "Urlaub" (Q-School) aus dem Land raus gekommen, eine leichtere Vorstrafe ist dann aber auch für das Arbeitsvisum unschädlich. DA hätte er schon nach der Q-School etwas neues ausfressen müssen. Zumal Corey ja gerade wegen seiner Erfahrungen aus 2019/2020 Bescheid wusste, daß er keine Chance auf ein Arbeitsvisum hat, wenn er sich nicht sauber hält - wozu dann aber das Geld für die Reise nach Kalkar investieren?

    Aber genaueres wird man eher nicht erfahren, also lassen wir die Vergangenheit ruhen.

    Interessanter ist, wie man in der Causa Dom Taylor verfahren wird. Entzug der Tourkarte wegen unsportlichem Verhalten wäre wohl eine Option.

    Ich würde es etwas eleganter lösen, und ihm einen Rest an Ehre lassen. Wie gesagt, rein menschlich kann ich durchaus nachvollziehen, daß er mit einem Leben nicht mehr klar kam, und sich die Birne so wegballert hat. Mein Ansatz wäre: Der Doping-Test war an seinem ersten Turniertag, damit ist erwiesen, daß er auch an Tag 1 schon gedopt war. Konsequenz: Ihm wird das Preisgeld für die Runden 1 und 2 aberkannt - mit der Folge, daß er aus den Top 64 fällt, und seine Tourkarte aus rein sportlichen Gründen verliert. Dann wird ihm für 2026 aus disziplinarichen Gründen eine Teilnahme an der Q-School 2026 verweigert, und damit hat er seine verdiente Auszeit von der Pro Tour, ohne zu sehr auf einem kranken Mann herum zu trampeln.

    Hat zwar nix mit Q-School zu tun, aber bekommt Menzies nun eigentlich eine Strafe aufgebrummt für seine Aktion auf der Bühne?

    Wo kann ich (den ganzen Beitrag wohlgemerkt) unterschreiben?

    Ich unterschreibe mit.

    Schindler und Pikachu hatte ich schon eine gewisse Hoffnung, sie im Achtelfinale zu sehen, letzten Endes haben sie beide sich selbst geschlagen. Gerade für Schindler als Top-16 ist Runde 3 einfach zu wenig, aber er ist ja bei weitem nicht der einzige "Favorit", der früher als erwartet gestrauchelt ist. Gleiches würde ich auch über Nico und Lu Wenig sagen, die durchaus ihre Chanchen hatten, ihr Auftaktmatch zu gewinnen, und eher nicht am Gegner, sondern an eigenen Problemen gescheitert sind.

    Gaga Clemens hatte einfach Lospech, in Runde 3 auf einen Luke zu treffen, sonst wäre das AF auch hier absolut drin gewesen.

    Max Hopp hatte ich den Eindruck, daß er mit "blos nicht in Runde 1 rausfleigen" im Kopf nach London gefahren ist. Nachdem das Ziel erreicht war, war seine Spannung raus, und damit fehlte das letzte Quentchen um Runde 2 zu überstehen.

    Grülich hat sich von Sekunde 1 an nicht wohl gefühlt, und schien nur durch falsches Abbiegen sich auf die Bühne verlaufen zu haben. Aber was solls, es war schon eine Leistung, sich überhaupt qualifiziert zu haben.

    Arno Merk ist für mich der größte Gewinner unter den Deutschen, der nicht weit weg davon war, einen MVG an den Rand einer Niederlage zu drängen. Vom ihm im nächsten Jahr mehr zu sehen, da freue ich mich schon drauf.

    Vermisst habe ich Flo Hempel. Irgendwie mag ich den Kölsche Jung einfach, ohne genau sagen zu können, warum. Ich hoffe stark, daß er sich seine Tourkarte zurück holt, und auch in den Ally Pally zurückkehrt.

    Da ist einiges Wahres dran, aber anderes? Ich glaube keiner, der sich schon länger (und mit länger meine ich läääääääääääänger) mit Darts befasst, wird ausgerechnet die Feierei im Ally Pally, so wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat, als "Tradition" bezeichnen. Anything but. "Am Ende ist es halt 501 runterwerfen und ein Doppel treffen". Stimmt. Muss man aber halt können. Kann nicht jeder. Darts wirklich lieben offensichtlich auch nicht.

    Hm, ja, zwei Seelen schlagen in meiner Brust. Darts hat seine Wurzeln nun einmal im Kneipensport. Früher haben die Spieler auf der Bühne zwischen den Würfen noch geraucht und Alkohol getrunken. Ein entsprechender Sketech (war der von Monty Python?) in der BBC richtete damals großen medialen Schaden an, Darts war als TV-Ereignis quasi gestorben. Dies führte aber eben auch dazu, daß Alkohol und Zigaretten von den Spielertischen verbannt wurden, was ein wichtiger Schritt dahingehend war, Darts zu einem Leistungssport zu entwickeln.

    Ich kann verstehen, daß man etwas "Kneipenatmosphäre" durchaus als Teil des Sports ansieht, und ich finde es machnmal etwas gruselig, wenn ich online ein Turnier verfolge, das in einer menschenleeren Hallte nur vor den Akteuren ausgetragen wird.

    Wie fast immer wird aber, wenn man es nicht rechtzeitig eindämmt, eben übertrieben. Und große Teile der Party im Ally Pally sehe ich als übertreiben, und langfristig schädlich an. Mir kommen da Vergleiche zum "Sechs-Tage-Rennen" in den Sinn. Die gab es früher in jeder größeren Stadt, aber auch da ging es zunehmend um das Geschäft und die Party im Innenraum, als um die Hanseln, die da auf ihren Rädern um das Feiervolk herum im Kreis fährt. Und oft genug hat man hinterher gehört

    "Ich war beim Sechstagerennen, war toll, super Stimmung, viel gesoffen, geile Party..." "

    Und, wer hat gewonnen?"

    " Gewonnen? Du meinst da bei den Radfahrern? Keine Ahnung..."

    Inzwischen gibt es nur noch sehr sehr wenige dieser Bahnrad-Veranstaltungen, und oft genug heisst es zwar noch "Sechstagerennen", weil der Name halt so schön klingt, es wird aber nur noch an drei oder vier Tagen überhaupt ein Radrennen, um das es ja eigentlich gehen sollte, gefahren. Und das ist halt schon irgendwie bedenklich.

    Sobald man jedoch die Tour Card gewinnt, wird man quasi "Angestellter" bzw. selbstständiger Profisportler im System der PDC. Um an den Pro Tour Events und den Major-Turnieren im Vereinigten Königreich teilzunehmen, ist ein spezielles Sportler-Visum erforderlich. Dieses Visum ist weitaus schwieriger zu bekommen und erfordert polizeiliche Führungszeugnisse und finanzielle Garantien.

    So hatte ich es zumindest damals verstanden.

    Ich habe mich da gerade mal eingelesen:

    Um als Australier ein "Dartsvisum" für England zu erhalten braucht es:

    * den Nachweis seitens der PDC, eine Tourkarte erhalten zu haben.

    * ein liquides Vermögen von 1270 britischen Pfund

    * gültiger Reisepass

    * eine Art Führungszeugnis der Nationalpolizei Australiens. Das darf aber durchaus "Einträge" haben, so lange es nichts schwerwiegendes ist. Wenn da aber etwas derartiges drin steht, bekommt man als Australier aber nicht einmal eine touristische Ausreise-Genehmigung, womit sich auch eine etwaige Einreise nach Deutschland oder England erledigt hat. Die Aussies sind da weniger zimerplich, als wir Deutsche, und wollen nicht, daß "kriminelle Australier" das Ansehen Australiens in der Welt beschämen.

    Alles also keine unüberwindbaren Hindernisse, will man meinen.

    Und eben: seine Visa-Probleme aus 2019 und 2020 sind leicht aufzufinden. Es findet sich aber nichts zu einem Visa-Problem in 2023.

    Ja, die Regeländerung gab es und sie besagt, dass einem Spieler bei 12 Monaten ohne Turnierteilnahme die Tourcard entzogen werden kann (nicht muss). Sie wurde bislang in nur einem einzigen Fall angewandt in dem Corey Cadby aufgrund der Visa-Problematik ein Jahr nicht antreten konnte und fürs Folge-Jahr keine Besserung in Aussicht war. Einen weiteren Fall hat es noch nicht gegeben und in einem Krankheitsfall würden sie es sich sicherlich 2x überlegen ob sie den Tourcardentzug durchziehen würden.

    Komisch, daß man zwar Einträge findet, daß Cadby in 2019/2020 Visa-Probleme hatte, und darum auch in 2020 seine Tourkarte freiwillig zurück gab, obwohl er in den Top 64 stand, ich aber nichts dazu fand, daß er in 2023, als er sich die Tourkarte neu erspielte, ebenfalls Visa-Probleme hatte. Wie ist er nur ohne Visum nach Europa gekommen, um überhaupt erneut an der Q-School teilzunehmen?


    Was anderes: Lese ich das richtig auf der PDPA-Seite, daß neu nicht mehr die best 8, sondern nun die besten 16 eines jeden Tages von Stage 1 in die Stage 2 aufrücken? Da spart man sich immerhin eine Runde. Und ich finde es auch gut, daß die Stage 2 nun jeden Tag mit 128 Spielern startet, indem die, die eine Tourkarte gewonnen haben, und darum nicht mehr an den Folgetagen teilnehmen durch Spieler aus der Stage 1 ersetzt werden.

    Ich sage lediglich, daß es für mich keinen Sinn macht, sich um eine Tourkarte zu bewerben, obwohl man erklärter Maßen von vorn herein gar nicht erst vor hat, die Pro Tour zu spielen. Nur um für sich selbst die Bestätigung zu haben, ich könnte, wenn ich wollte? Als Trophähe, zum Einrahmen und Aufhängen?

    Wenn es doch einen gibt, dann möge man es mir erklären.

    Die Aussage war aber die, daß der eine oder andere Spieler ausgesagt haben soll, gar nicht vorzuhaben, die Pro Tour zu spielen, sondern allein die C-Tour spielen möchte. Das ist ja auch gut und schön, aber dann darf ein solcher Spieler eben die Tourkarte auch gar nicht erst annehmen, falls er eine angeboten bekommt.

    Du hast da noch einen kleinen Denkfehler drin:

    Gibt man die TC nach einem Jahr zurück, dann darf man nicht an der darauffolgenden Q-School teilnehmen um für die CT spielberechtigt zu sein!

    Gut, dann genau genommen: hätte man eine Tourkarte gar nicht erst annehmen sollen, wenn man eh nicht auf der Pro Tour, sondern der CT spielen will. Eifach die PDC vorab darüber informieren, und dann bekommt man, was man bestellt hat.

    Genau das! Außerdem ist es ein Unterschied ob man wie Wolters wegen Krankheit nicht an den Turnieren teilnehmen kann oder wie im von Cloakmaster beschriebenen Fall nicht spielt, weil man aufgrund krimineller Vergangenheit (mittlerweile Gegenwart) kein Visum für Großbritannien erhält. Da gab es auch keine Aussicht auf eine Veränderung der Situation, weswegen die Tourcard eingezogen wurde.

    Komisch nur, daß die PDC in 2024 nicht Visa-Probleme oder Kriminalität als Anlaß zum Entzug der Tourkarte nahm, sondern eine Regeländerung vornahm, und dann "Inaktivität" als Grund für den Tourkarten-Entzug geltend machte.

    Haben die die Ansetzungen für heute Abend noch mal geändert? War es nicht so, dass die beiden Achtelfinals, die gestern bereits feststanden, am ersten Abend gespielt werden sollten? Warum wurde das denn umgestellt? Ergibt doch auch gar keinen Sinn.

    Es war doch schon immer so, daß erst Runde 3 zuende gespielt wird, und danach dann Runde 4 begonnen wird. Und warum sollte das keinen Sinn ergeben?

    Was mich etwas wunder ist, daß erst Hurrel gegen Searle spielt, und Littler gegen Cross zum Schluss. Wenn man nun den Ansatz verfolgt, daß das interessanteste Spiel immer das vorletzte (siehe Tag 1, wo man ja auch mit der Tradition brach, und Littler in Spiel 3 antrat, und nicht in Spiel 4) sein soll, hätte man diese Ansetzung umdrehen müssen.

    Zumal ein nicht spielender TC Holder ja auch nicht wirklich jemandem schadet. Sagt er ab rückt jemand von der CT nach und der, der in der Q-School hinter demjenigen war und die TC nicht geholt hat, hat ja auch die Möglichkeit derjenige zu sein.

    Er verdrängt einen anderen Spieler, der auf der Pro Tour spielen könnte, und nimmt diesem die Möglichkeit, regelmäßig auf der Pro Tour zu spielen. Dieser will vielleicht Pro Tour spielen, darf aber nur Challenge Tour. Zeitgleich darf der inaktive TC-Halter Protour spielen, will aber nicht, weil er eigentlich die C-Tour bevorzugt, von der er sich aber selbst ausgeschlossen hat. Gäbe er seine Tourkarte zurück, dann belämen beide, was sie wollten. So aber haben beide nur Nachteile.

    Ja sicher, aber wenn er sie sportlich verdient kann niemand etwas dagegen sagen, wenn er sie nicht nutzt.

    Warum er aber die Challenge Tour spielen will, versteht ich auch nicht wirklich. Next Gen und HNQ ist ja meistens das was dann solche Spieler spielen.

    Doch, die PDC hat schon einmal einem Spieler dessen Tourkarte wegen Nichtnutzung wieder entzogen. Das ist einfach nicht Sinn der Sache, einem anderen einen Platz wegzunehmen, um selbst nicht hinzugehen.

    Kannst Du mal konkreter werden, wie Sport1 auf Schindlers Persönlichkeitsrechten herum getreten hat? War da irgend etwas Außergewöhnliches, das Personen in der Öffentlichkeit, die in diesem Fall sogar ihr Geld durch die Öffentlichkeit (Werbung) verdienen, nicht aushalten können müssen? Bitte ganz konkret.

    Kannst du mal konkreter werden, inwiefern Schinler unter Androhung der Todesstrafe dazu verpflichtet wäre, diesem Sender Rede und Antwort zu stehen? Wie du sehr richtig bemerkst, kostet diese Entscheidung ihn den einen oder anderen Euro. Nur ist ihm offensichtlich etwas anderes wichtiger, als nur das Geld. Und was genau muss er denn "aushalten können", und warum?

    Wer hat gleich noch die private Entscheidung eines Sportler als "Starallüren" disqualifiziert?

    Die "Lügenprressse" lassen ich gerne den Afdeppen und sonstigen Schwurblern. Das ist ja meist auch die, die mit Vorliebe alles von anderen fordern, aber nicht bereit (geschweige denn, in der Lage dazu) selbst mal etwas sinnstiftendes beizutragen.

    Ich finde gerade nicht, dass die Medien solchen Star-Allüren nachgeben sollten. Insbesondere dann nicht, wenn die Leistung (für die OoM-Platzierung) nicht passt.

    Ach, die Medien dürfen alles, ja? Inklusive Herumtreten auf den Persönlichkeitsrechten der Sportler? Diese nichtsnutzigen Deppen haben gefälligst zu liefern, was das Volk bestellt hat: Erfolge Und Klatschgeschichten zum breiter walzen, als ein Fußballplatz. Und wehe, es wird nicht geliefert, wie gefordert! Der ist unten durch für alles Zeit, und mit mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt!


    Das erinnert ein weng an Franziska van Almsik, die als "Franzi" zum Privateigentum aller Deutschen vereinnahmt wurde. Und als das gerade 18-jährige Kind bitter enttäuschte weil diese Privatsklavin der Medienlandschaft sich erdreistete, nicht die bereit fest eingeplante Goldmedaillie dem Deutschen Volk zu prästentieren, titelte die Blöd-Zeitung in extragroßen Lettern "WIR SIND ENTTÄUSCHT VON DIR; FRANZI!"

    Was fiel der auch ein, nur wertloses Silber im Gepäck zu haben?

    Du kannst dir sicher sein, dass das langfristig auch das Ziel der PDC Europe ist. Die ist aber nun mal, wie auch die PDC, ein Unternehmen das Geld verdienen muss. Und das geht eben aktuell in Athen oder Rom noch nicht weil Darts in Griechenland und Italien noch nicht so groß ist. Ich bin mir aber sicher, dass das nicht nur dein Wunsch ist sondern auch der von vielen anderen Fans und auch von Werner von Moltke. Nur wird das noch etwas dauern.

    Ist halt die Frage, ob man leichter dem Deutschen sein fünftes, sechstes oder achtes Darts-Set verkaufen kann, oder den Franzosen, Italierern, Spaniern, Griechen etc deren erstes? Kann man eher im Deutschen Sprachraum zusätzliche 10 Mio. Viewer erreichen, um damit die werbe-relevante Zielgruppe vergrößern, oder eventuell im restlichen Europa diese Zahl an neuen Darts-Fans finden? Dazu müsste man eben auch den Italienern/Franzosen/Griechen/Spaniern... einen Anreiz bieten, warum diese sich für Darts interessieren sollten.

    Das KO-Systen hat auch Vorteile. Ein Littler kan sicher mal einen schlechten Tag haben, und ein Spiel verlieren. In einem Gruppe- oder Ligansystem wird es weinger Überraschungen geben, weil die Favoriten sich noch mehr durchsetzen werden. Im DFB-Pokal fliegen die Bayern schon mal in der zweiten Runde raus, aber in der Bundesliga werden sie doch wieder Meister...

    Was die immer gleichen Gegner angeht: Ich fnde es schlecht, daß auf der ET die Setzliste von der ET Order of Merit zur "Global Order of Mertit" (für mich der passende Name für die Haupt-Rangliste) verschoben wurde, weil es eben in der letztgenannten weniger Verschiebungen gibt, und in einem "normalen" Viertelfinale die Nr. 1 gegen die Nummer 8 , 2 gegen 7 usw. die immer gleichen Partien sind,

    Doppel-KO wäre eine Kompromißlösung zwischen reinem KO und Gruppen. Wäre zB für die Q-School interessant.

    Ich fände die Weidereinführung des Quadro-Boards eine interessante Alternative, gerade, seitdem es einfach mehr gute Spieler gibt, wäre ein noch kleineres, noch höher dotiertes Feld, welches es zu treffen gilt eine Möglichkeit, die sehr guten Spieler von den extrem guten zu unterscheiden. Dazu sollte man aber auch auf 701, 901 oder 1001 erhöhen. Spannend wäre die Frage, ob ein vierfach-Feld auch als Doppelfeld gilt. Rechnerisch natürlich schon, aber ich würde es regulatorisch trotzdem dabei belassen, daß der letzte Dart entweder im äußeren Rung, oder in der Boardmitte landen muss.

    Mein Fuzzy-Wunsch-Gedanke zur European Toru: Neue Turniere in den europäischen Hauptstädten, damit die Europa-Tour auch wirklich eine wird: Rom, Paris, Madrid, Athen sollten als Spielorte dazu kommen, gerne aber auch zB Oslo, Riga oder Stockholm. Vor allem die jeweiligen HNQ geben neuen Talenten eine Möglichkeit, sich hervorzutun.

    Bei einem Turnier im Nordischen/baltischen Raum gibt es dann eben keinen Nordic/Baltic Qualifier sondern einen Central European Qualifier., gleiches Gilt für eine Veranstaltung in Osteuropa.

    Dazu: Ausweitung auf 64 Teilnehmer Eingeladen werden (in dieser Reihenfolge)

    1. Der Titelverteidiger des Vorjahres.

    2. die Top 10 der Global Order of Merit.

    3. Die Top 10 der Pro Tour

    4. Die Top 10 der ET. (ET als letztes,damit ggfs. auch der 20. der ET leichter eine Einladung bekommt, als der 11. der OoM)

    1. Ein zufälliger Inhaber einer Tourkarte - Losentscheid. Ggfs. mit der Pointe, daß nach Möglichkeit nur Tourkarten-Inhaber des Gastgeberstaates im Lostopf sind. Wenn schon in Rom gespielt wird, dann sollte Michelle Turetta auch am Start sein, und nicht im womöglich TC-Qualifier scheitern.

    Dazu kommen 32 Qualifikanten:

    Die restlichen 96 Tourkarten-Inhaber spielen 2 Runden, 24 Spieler qualifizieren sich für das Turnier.

    5* Host Nation

    1* Nordic/Baltic

    1* East European Qualifier

    1* Last Entry Qualifier - ein Vor-Ort Blitzturnier direkt vor dem Start des Hauptfeldes, wo im Prinzip jeder, der da ist, und es versuchen will gegen ein entsprechendes Startgeld antreten darf.