Alternative Turnierformen

    • Offizieller Beitrag

    Wenn ich mir den Thread im Allgemeinen anschaue, fällt mir auf dass 2017 (als er entstanden ist) viel weniger negative Reaktionen waren bei ähnlichen oder noch wilderen Vorschlägen. Woran liegt das?:saint::hmpf:

    Damals gab es den Reaktions-Buttton noch nicht...

  • Ich fände folgende Turnierform interessant:

    - Alle 128 Tour Card Holder sind qualifiziert und werden in einen simplen Turnierbaum gesetzt und/oder gelost

    - alle Paarungen werden nacheinander auf der Bühne ausgetragen

    - es wird nur ein Leg gespielt, wobei der höher gesetzte Spieler bestimmen darf, wer anfängt

    - der Spieler gewinnt, der weniger Darts zum Checken benötigt

    - bei gleicher Anzahl benötigter Darts gewinnt der, der zuerst das Doppel trifft, mit dem der GEGNER ausgecheckt hat (es sind natürlich auch andere Tiebreaker denkbar)

    Man könnte somit gewinnen, obwohl der Gegner vorher ausgecheckt hat. Es würde somit auch zählen, ein Ein-Dart-Checkout mit dem ersten und nicht mit dem dritten Dart auszumachen. Diese Spannung in Verbindung mit mehr Risiko bei den Checkouts wäre meiner Meinung nach eine erfrischende Neuerung, plus könnte man alle Spieler mal sehen und die Interaktionen wären sicherlich auch toll.

    Man kann ja mehrere dieser Turniere an aufeinanderfolgenden Tagen austragen, damit Spieler nicht für ein einziges Leg anreisen (obwohl es natürlich Preisgeld dafür geben würde). Grundgedanke ist aber schon, dass man ein solches Turnier an einem Tag durchzieht. So wie ich überschlagen habe, müsste das zeitlich gehen, halt dann ohne Walk-ons - die Spieler könnten von entgegengesetzten Richtungen auf die Bühne kommen. Natürlich kann man auch auf 64 Teilnehmer pro Turnier runtergehen oder es auf zwei Tage aufteilen, wenn es nicht anders geht.

    Wenn solche „Shootouts“ gut ankommen, kann man ja auch Showturniere in dem Format austragen, dort die Legs dann auch noch durch zusätzliche Handicaps modifizieren und weniger Spieler dran teilnehmen lassen - so geht es schneller und in sehr verrückten Szenarien sollte es sowieso kein Ranking-Turnier sein (z. b. ein 1501er-Leg in Zweierteams oder was ähnlich Weltfremdes). Grundsätzlich hatte ich es aber schon als Ranglistenturnier konzipiert, nicht unbedingt als Major - vielleicht aber als eine Art „Serie“, bei der sich die besten Performer für ein Finalturnier mit ähnlichem Modus qualifizieren.

    Es wäre ein ganzer Tag voller Darts mit vielen bekannten und unbekannte(re)n Gesichtern und ständiger Spannung, daher denke ich, dass es sowohl für das Publikum vor Ort als auch für das vor dem Fernseher interessant sein könnte.

    Das schien mir hier der beste Thread, um diese Idee mal rauszuhauen ^^

  • Lustige Idee, aber du kannst ja nicht 128 oder auch nur 64 Spieler holen um nur ein leg zu spielen. Da müsste das Preisgeld schon passen, so dass sich genug Spieler finden, aber welcher Sponsor sollte so viel für solch ein Turnier genug an Preisgeld hergeben?

    Einzig bei der prestage der Q-school, wo ja eh sogar mehr als 128 Spieler anwesend sind, könnte man so ein Turnier machen um die Verkürzung auf ein 128er-Feld ohne Freilose schneller hinzubekommen.

  • Ich möchte hier einmal die Gelegenheit nutzen und eine Innovation in Bezug auf Turnierformen vorzustellen – das Top3nament. Es handelt sich um eine Mischform aus einem 3-fach KO-System und anschließendem „Jeder gegen Jeden“-Finale:


    https://sites.google.com/view/top3nament/deutsch


    Mit den Excel-Vorlagen unter dem Link könnt ihr entsprechend (1-fach,) 2-fach und 3-fach KO-Turniere in diesem Turnierformat durchführen, mit bis zu 64 Teilnehmern. Sie funktionieren vollständig ohne Makros. Das Matching verläuft etwas anders als bei dem allgemein bekannten Double-Knockout-System – die üblichen Zwischenrunden entfallen (bei denen der darüberliegende Bracket pausiert), wodurch die Turniere kompakter werden.

  • Das KO-Systen hat auch Vorteile. Ein Littler kan sicher mal einen schlechten Tag haben, und ein Spiel verlieren. In einem Gruppe- oder Ligansystem wird es weinger Überraschungen geben, weil die Favoriten sich noch mehr durchsetzen werden. Im DFB-Pokal fliegen die Bayern schon mal in der zweiten Runde raus, aber in der Bundesliga werden sie doch wieder Meister...

    Was die immer gleichen Gegner angeht: Ich fnde es schlecht, daß auf der ET die Setzliste von der ET Order of Merit zur "Global Order of Mertit" (für mich der passende Name für die Haupt-Rangliste) verschoben wurde, weil es eben in der letztgenannten weniger Verschiebungen gibt, und in einem "normalen" Viertelfinale die Nr. 1 gegen die Nummer 8 , 2 gegen 7 usw. die immer gleichen Partien sind,

    Doppel-KO wäre eine Kompromißlösung zwischen reinem KO und Gruppen. Wäre zB für die Q-School interessant.

    Ich fände die Weidereinführung des Quadro-Boards eine interessante Alternative, gerade, seitdem es einfach mehr gute Spieler gibt, wäre ein noch kleineres, noch höher dotiertes Feld, welches es zu treffen gilt eine Möglichkeit, die sehr guten Spieler von den extrem guten zu unterscheiden. Dazu sollte man aber auch auf 701, 901 oder 1001 erhöhen. Spannend wäre die Frage, ob ein vierfach-Feld auch als Doppelfeld gilt. Rechnerisch natürlich schon, aber ich würde es regulatorisch trotzdem dabei belassen, daß der letzte Dart entweder im äußeren Rung, oder in der Boardmitte landen muss.

    Mein Fuzzy-Wunsch-Gedanke zur European Toru: Neue Turniere in den europäischen Hauptstädten, damit die Europa-Tour auch wirklich eine wird: Rom, Paris, Madrid, Athen sollten als Spielorte dazu kommen, gerne aber auch zB Oslo, Riga oder Stockholm. Vor allem die jeweiligen HNQ geben neuen Talenten eine Möglichkeit, sich hervorzutun.

    Bei einem Turnier im Nordischen/baltischen Raum gibt es dann eben keinen Nordic/Baltic Qualifier sondern einen Central European Qualifier., gleiches Gilt für eine Veranstaltung in Osteuropa.

    Dazu: Ausweitung auf 64 Teilnehmer Eingeladen werden (in dieser Reihenfolge)

    1. Der Titelverteidiger des Vorjahres.

    2. die Top 10 der Global Order of Merit.

    3. Die Top 10 der Pro Tour

    4. Die Top 10 der ET. (ET als letztes,damit ggfs. auch der 20. der ET leichter eine Einladung bekommt, als der 11. der OoM)

    1. Ein zufälliger Inhaber einer Tourkarte - Losentscheid. Ggfs. mit der Pointe, daß nach Möglichkeit nur Tourkarten-Inhaber des Gastgeberstaates im Lostopf sind. Wenn schon in Rom gespielt wird, dann sollte Michelle Turetta auch am Start sein, und nicht im womöglich TC-Qualifier scheitern.

    Dazu kommen 32 Qualifikanten:

    Die restlichen 96 Tourkarten-Inhaber spielen 2 Runden, 24 Spieler qualifizieren sich für das Turnier.

    5* Host Nation

    1* Nordic/Baltic

    1* East European Qualifier

    1* Last Entry Qualifier - ein Vor-Ort Blitzturnier direkt vor dem Start des Hauptfeldes, wo im Prinzip jeder, der da ist, und es versuchen will gegen ein entsprechendes Startgeld antreten darf.

  • Ich fände die Weidereinführung des Quadro-Boards eine interessante Alternative, gerade, seitdem es einfach mehr gute Spieler gibt, wäre ein noch kleineres, noch höher dotiertes Feld, welches es zu treffen gilt eine Möglichkeit, die sehr guten Spieler von den extrem guten zu unterscheiden. Dazu sollte man aber auch auf 701, 901 oder 1001 erhöhen. Spannend wäre die Frage, ob ein vierfach-Feld auch als Doppelfeld gilt. Rechnerisch natürlich schon, aber ich würde es regulatorisch trotzdem dabei belassen, daß der letzte Dart entweder im äußeren Rung, oder in der Boardmitte landen muss.

    Ich gehe mal nur auf den Teil ein. Quadro-Board würde ich mir angucken, allerdings für ein Major für die PDC sehr wahrscheinlich keine Option und viel Platz für neue Turniere ist im Spielplan auch nicht mehr. Das wäre vielleicht was für die World Series, damit die auch mal ein bisschen interessanter wird. Höhere Punktzahlen sind natürlich irgendwo auch reizvoll, aber so wie jetzt schon gemeckert wird wenn zwei langsame Spieler aufeinander treffen wird das dadurch eher noch schlimmer. Man stelle sich mal vor wir haben ein 1001 Turnier und bekommen dann die Partie Toylo - Suljovic. Was dann hier los ist kann ich mir vorstellen, Quadro-Board hin oder her.

    Mein Fuzzy-Wunsch-Gedanke zur European Toru: Neue Turniere in den europäischen Hauptstädten, damit die Europa-Tour auch wirklich eine wird: Rom, Paris, Madrid, Athen sollten als Spielorte dazu kommen, gerne aber auch zB Oslo, Riga oder Stockholm. Vor allem die jeweiligen HNQ geben neuen Talenten eine Möglichkeit, sich hervorzutun.

    Bei einem Turnier im Nordischen/baltischen Raum gibt es dann eben keinen Nordic/Baltic Qualifier sondern einen Central European Qualifier., gleiches Gilt für eine Veranstaltung in Osteuropa.

    Du kannst dir sicher sein, dass das langfristig auch das Ziel der PDC Europe ist. Die ist aber nun mal, wie auch die PDC, ein Unternehmen das Geld verdienen muss. Und das geht eben aktuell in Athen oder Rom noch nicht weil Darts in Griechenland und Italien noch nicht so groß ist. Ich bin mir aber sicher, dass das nicht nur dein Wunsch ist sondern auch der von vielen anderen Fans und auch von Werner von Moltke. Nur wird das noch etwas dauern.

  • Quadroboard wird nie und nimmer kommen. Der normale "Ich geh als Haribotüte zu einem PDC-Turnier"-Fan, der nun mal die Kohle reinbringt, ist schon mit den herkömmlichen Regeln vermutlich nah an seiner Aufnahmekapazität, das Quadroboard würde ihn vollständig in den Nervenzusammenbruch führen.

  • Quadroboard wird nie und nimmer kommen. Der normale "Ich geh als Haribotüte zu einem PDC-Turnier"-Fan, der nun mal die Kohle reinbringt, ist schon mit den herkömmlichen Regeln vermutlich nah an seiner Aufnahmekapazität, das Quadroboard würde ihn vollständig in den Nervenzusammenbruch führen.

    Bin ich deiner Meinung

    Die Hälfte der Zuschauer bei einem PDC Turnier wissen doch am Ende gar nicht mehr wen oder was sie sich da angeschaut haben.

    Für denen ist das Karneval 2.0 und nur ein weitere Grund um sich sinnlos die Birne wegzusaufen…

    Da kann man nicht erwarten das die Leute sich dann mit nem Quadro Board auseinandersetzen um das zu verstehen

    Lieblingsspieler: Stephen Bunting, Simon Whitlock, Dave Chisnall

    NoGo: MvG, Gerwyn Price, Luke Littler und Danny Noppert

  • Bin ich deiner Meinung

    Die Hälfte der Zuschauer bei einem PDC Turnier wissen doch am Ende gar nicht mehr wen oder was sie sich da angeschaut haben.

    Für denen ist das Karneval 2.0 und nur ein weitere Grund um sich sinnlos die Birne wegzusaufen…

    Da kann man nicht erwarten das die Leute sich dann mit nem Quadro Board auseinandersetzen um das zu verstehen

    Das Argument kann man aber auch für das Quadroboard verwenden, denn wenn die Leute sich eh die Birne wegballern, ist es ja egal, auf was für ein Board geworfen wird... und für die, die es kapieren, wäre es vielleicht eine nette Abwechslung.. ;)

  • Das Argument kann man aber auch für das Quadroboard verwenden, denn wenn die Leute sich eh die Birne wegballern, ist es ja egal, auf was für ein Board geworfen wird... und für die, die es kapieren, wäre es vielleicht eine nette Abwechslung.. ;)

    Aber in diesem Fall dann statt Quadroboard vielleicht lieber sowas?

  • Du kannst dir sicher sein, dass das langfristig auch das Ziel der PDC Europe ist. Die ist aber nun mal, wie auch die PDC, ein Unternehmen das Geld verdienen muss. Und das geht eben aktuell in Athen oder Rom noch nicht weil Darts in Griechenland und Italien noch nicht so groß ist. Ich bin mir aber sicher, dass das nicht nur dein Wunsch ist sondern auch der von vielen anderen Fans und auch von Werner von Moltke. Nur wird das noch etwas dauern.

    Ist halt die Frage, ob man leichter dem Deutschen sein fünftes, sechstes oder achtes Darts-Set verkaufen kann, oder den Franzosen, Italierern, Spaniern, Griechen etc deren erstes? Kann man eher im Deutschen Sprachraum zusätzliche 10 Mio. Viewer erreichen, um damit die werbe-relevante Zielgruppe vergrößern, oder eventuell im restlichen Europa diese Zahl an neuen Darts-Fans finden? Dazu müsste man eben auch den Italienern/Franzosen/Griechen/Spaniern... einen Anreiz bieten, warum diese sich für Darts interessieren sollten.

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