Beiträge von nansjsjedhheuwjwshsb

    Dart spiele ich mittlerweile etwas länger als 1 Jahr und die 55 habe ich wie gesagt noch nicht konstant gezockt, aber immerhin für 1-2 Monate sehr regelmäßig knapp drüber oder drunter. Dieses Tief ist mittlerweile glaube ich 3 Wochen am durchgehen und am Training hab ich eigentlich meine Aufwärmarten rotiert, wie ich es immer mache, manchmal ARTW auf DOppel und single, 170, 121. oder einfach ein püaar legs gegen einen 45-50 average bot zu zocken. Gegen den klappt es auch meist, aber in online Liga und anderen richtigen Spielen mache ich mir scheinbar einfach zu viel Druck. Gestern hatte ich es mal wieder geschafft einen 60er zu zocken, aber später auch wieder nur 43 im Ligaspiel. Das aber trotzdem irgendwie kämpferisch gewonnen. Also es gibt anzeichen das es vielleicht besser wird. Mal sehen wie es läuft und was du dazu sagst

    Möchte dir nichts falsches unterstellen, jedoch liest es sich so als hättest du keinen 55er Average gespielt und hast somit auch kein Formtief. Ich spiele jeden Tag einige Legs 70-80 aber das ist nicht gleichzusetzen mit meinem Average. Der Average ist eine einzige Zahl. Bevor ich für 3 Monaten pausierte hatte ich bspw einen Average von 59,78 über 200 Legs. Das ist aussagekräftig.

    Jetzt spiele ich wieder seit 3 Wochen ca und hab seitdem ich die 17g Darts seit einigen Tagen spiele mit denen 11 Legs insgesamt gespielt mit einem 67er Average. Wenn ich jetzt die nächsten Tage nur 55 Spiele ist das kein Formtief. Man hat halt gute und schlechte Tage wie auch alle Profis. Kann es jetzt nicht festmachen oder belegen aber meiner Meinung nach müsste man mindstens die letzten 100 Legs ranziehen. Dann hast du einen einzigen Wert nicht 50-55 das ist kein Wert sondern ein Gefühl. Ich spiele gefühlt immer 50-70 aber das ist kein Average.

    Ist nicht böse gemeint, war früher genau so bei mir bis ich es verstanden habe. Poste doch mal den Average der letzten 100 spiele (eine einzige Zahl). Dann lässt sich dein Empfinden vom Formtief viel besser einordnen. Wenn möglich auch den Average aus den letzten 2-3 Monaten, dann hat man auch einen Vergleich (also wieder eine einzige Zahl jeweils aus den letzten Monaten).

    Danke für den Tipp. aber das wird mir bei meiner Trefferquote (deutlich unter 50%) nicht weiterhelfen...

    Gerade liefs im Training aber mal ganz gut: der 1. Dart teilweise super und auch Dart 2 & sogar 3 (manchmal ging er aber auch wieder sonstwohin X/) kamen öfter als sonst :thumbup:

    Hä, als ich angefangen habe mit dem Spiel hab ich ca 38 im Average gespielt, da war ich mit Sicherheit schlechter als du jetzt. Der Sinn dahinter ist ja auch das du besser wirst und es irgendwann kannst. Probier es doch einfach dir zu beweisen und setz dir fest vor das Spiel einmal zu beenden bis zur 20. Vielleicht brauchst du ein paar Wochen oder sogar Monate aber es ist definitiv machbar.

    Mich packt dann auch schnell der Ehrgeiz, manchmal hab ich schon 30-45 Minuten davor gestanden und mir gesagt ich gehe hier nicht eher weg bis das Spiel beendet ist egal was passiert. Dadurch das ich es natürlich täglich spiele kriege ich es auch relativ schnell hin und spiele das auch manchmal öfter hintereinander, aber am Anfang war das auch nicht so da hab ich mich richtig gequält.

    Hab jetzt seit 3 Tagen wieder die 17g Darts im Einsatz und es läuft sehr gut. Hier mal ein Spiel von eben.

    So langsam habe ich das Selbstvertrauen und die Gewissheit das ich einen 65er Average packen kann! Rein von den Fähigkeiten her denke ich ist es machbar, aktuell bin ich hoch motiviert. Hab jetzt nochmal alle Statistiken gelöscht und möchte einfach jetzt bei dem 17g Dart bleiben inklusive Setup.

    Es fällt mir einfach immer so schwer bei einem Dart zu bleiben, aber ich weiß definitiv an diesem Dart/Setup kann es nicht liegen. Ich bin aktuell dabei mir einen doppelten Schwung beim Rückzug ganz hinten in der Rückholbewegung anzueignen wie Price das macht. Das hilft mir extrem den Dart gerade zu werfen, denn dadurch werfe ich den Dart nicht hastig impulsiv nach vorne sondern viel kontrollierter.

    Spiele aktuell ca 2 Stunden täglich, würde auch gerne 3h+ spielen ist aber nicht immer einfach im Alltag mit der Familie. Mein Hauptaspekt im Training bzw was ich eigentlich schon seit Monaten mache ist es den Dart gerade zu werfen. Ich achte beim Training fast nur darauf.

    Weiß jemand wie oft man 501 spielen sollte um einen sinnvollen messbaren Wert für die Entwicklung zu haben? Ich spiele eigentlich jeden Tag so 6-20 Legs ca, macht das überhaupt Sinn? Vielleicht kann ja einer was dazu beitragen :thumbup:

    Heut im Training wieder Paradabeispiel: jede Menge 26er, auch 1x ziemlich nah an ner 180 dran (der letzte ging in die 5), aber ich kann mich an keine einzige 60 erinnern :|

    War insgesamt trotzdem recht zufrieden, da es (gefühlt) weniger krasse Ausreißer gab als normal und auch einige schöne Aufnahmen mit allen 3 Darts in der Nähe der T20, auch wenn dann immer (mind.) einer im 5er- oder 1er-Segment landete.

    Ich kann dir folgendes Spiel empfehlen das hat mich enorm voran gebracht. 3 Darts in die 20 klappt bei mir ständig, ich denke jeder 3 Wurf aufjedenfall. Dementsprechend werfe ich auch unzählige 100+ Aufnahmen am Tag würde mal auf 30+ schätzen. Spiele einen 60er Average (zur Einordnung).

    Also das Spiel spiele ich fast seitdem ich angefangen habe zu Dartn jeden Tag:

    - Du fängst bei der 1 an, 2 Treffer in die 1 dann zur 2 rüber. 3 Treffer in die 1 dann eine Zahl überspringen und zur 3.

    - Wenn du bspw die 1 triffst mit 3 Darts und dann zur 3 gehst und nicht mindestens 2 triffst (damit du zur 4 rüber gehen kannst) musst du einen zurück zur 2.

    2 Treffer = 1 Feld weiter

    3 Treffer = 1 Feld überspringen

    1 Treffer oder keiner = 1 Feld zurück

    Das spiele ich teilweise 3-4 mal am Tag. Ist nicht einfach am Anfang ist man oft kurz vorm rage quit :wand: :!D.

    Mittlerweile nach so langer Zeit schaffe ich es jedes Mal in paar Minuten. Das Spiel bringt einen extrem voran weil man Druck Situation trainiert (um nicht zurück zu fallen) und dann auch einen Marker trainieren kann bzw diesen zu nutzen und Gruppierungen.

    Und zum Thema Rückholbewegung allgemein nochmal. Zitat:

    Bei der Rückführbewegung geht es, wie Dartblog schon schreibt definitiv nicht um eine "Kraftaufladung". Wichtig ist vielmehr eine Ausholbewegung zu generieren, die mir dann in der aktiven Wurfbewegung eine möglichst lange Zeit den Dart in der Hand ermöglicht (Das Bild vom langen Lauf: Ein Gewehr trifft präziser als eine Pistole). Daher ist ein möglichst spitzer Winkel als Startpunkt anzustreben. Das zeigt sich mit zunehmendem Leistungsniveau auch statistisch relevant.

    Weil hier Jansenberger erwähnt wurde, habe ich in seinem Buch (Darts-Sport, 2. Auflage) mal nach diesem Aspekt (Dart in Sichtlinie) gesucht.

    Und nichts gefunden. Weder bei den Aspekten die leistungsbestimmend sind, noch bei denen, die es nicht sind.

    Offenbar hat er diesen Einflussfaktor gar nicht untersucht?

    Einzig im (sehr kurzen) Abschnitt über Kreuzdominanz (s.58) schreibt er "Beim Darts wird nicht gezielt, sondern fokussiert" und "...dass die Seite des dominanten Auges im Darts nur bedingt eine Rolle spielen kann" Aber auch das hat er nicht näher untersucht.

    (Kann aber auch sein, ich habe was übersehen)

    Zitat von Hummel:

    Die Hand-Auge-Koordination lebt vom Feedback über Erfolg und Misserfolg: Sprich, die durch Training erarbeitete und wiederholte Strategie wird zum Erfolg führen.

    Weiteres Zitat:

    Der Fokus aufs Ziel ist mit Abstand das Wichtigste (wie Dir die vorigen Antworten auch zeigen) bei der Sache. Wie Du den Dart zur Ausholbewegung führst ist, wie Mad house richtig bemerkt hat, kein leistungsbestimmendes Merkmal. Wo viele erfolgreiche Lösungen existieren, hast Du freie Hand.

    Ich würde da auch nur etwas ändern, wenn Dich Deine aktuelle Wurftechnik im Fokus (z.B.: Bei langen Dartabenden siehst Du nicht mehr "durch" die Hand sondern Du siehst die Hand vor Dir) wirklich stört. Denn wenn Du beginnst den Ausgangspunkt Deiner Wurfbewegung zu verändern, muss Dein kompletter "Wurf" neu berechnet werden.

    Weiteres Zitat:

    Wenn man den Dart zum Auge oder zur Stirn führt wird der Ellbogenwinkel beim Start größer, vor allem muss man im Schultergelenk eine Innenrotation einnehmen.

    Je nach Position zum Board und auch abhängig von der eigenen Beweglichkeit in der Schulter bzw. von der Haltung kann ersteres als angenehmer empfunden werden oder eben letzteres. Beides kann aber zu einem erfolgreichen Wurf führen.

    Wie man sieht hat er sich der Sache doch angenommen. Wollte so fair sein und es mit euch teilen, auch wenn ich komplett anderer Meinung bin und denke das er hier falsch liegt (nicht mit dem Fokus auf dem Ziel).

    Was heißt tief? Wie waren den deine alten Leistungen und was spielst du jetzt für einen Average?

    Also ich hab immer viel geändert und ausprobiert an meinem Wurf und dachte zwischenzeitlich ich kann überhaupt nicht mehr Dartn, wie du beschrieben hast das ganze Gefühl war weg. Regel Nummer 1: NIEMALS mehrere Sachen aufeinmal ausprobieren/ändern das ist die Hauptursache wenn man den Wurf verschlimmbessern will.

    Das einzige was mir geholfen hat war exakt das Setup rauszuholen (Barrel, Shäfte, Flights) mit denen es sehr gut lief. Dann wieder zum Griff zurück den man hatte zu der Zeit und auch dem Wurfablauf. Also einfach das machen was man damals auch gemacht hat. Ich war auch schon mehrmals an dem Punkt hat immer funktioniert. Ist natürlich keine Garantie das es bei dir auch klappt, so würde ich aber an die Sache rangehen.

    Genau man schaut auch das Ziel an du schaust ja durch den Dart durch bzw Arm, der ist nur in deinem peripheren Sichtfeld. Wenn du im Spiel bist also 501 ist das allerwichtigste und einzige was du machen darfst das Ziel anstarren als wenn dein Leben davon abhängt. Dann darfst du auf keinen Fall über die Sichtlinie oder irgendeine Technik nachdenken.

    Im Training kannst du aber das zielen über die Sichtlinie üben in dem du mehr Aufmerksamkeit auf den Bewegungsablauf legst. Aber selbst dann schaust du immer durch und trotzdem aufs Ziel es geht eher um die Aufmerksamkeit.

    Vielleicht kann mir jemand einen guten Ratschlag geben! Wenn ich den Dart vor mein Auge ziehe und kurz vor dem Abwurf bin spüre ich so ein starken Impuls den Dart loszuwerfen. Es ist richtig unangenehm (psychisch nicht körperlich). Mir ist aufgefallen wenn ich das kontrolliere fliegt der Dart richtig schön gerade.

    Ganz besonders im Match gegen den Bot werfe ich den Dart dann oft so hastig weg. Aktuell probiere ich so ein Doppelten Schwung einzubauen wie Price um den Dart einfacher länger hinten zu halten, das klappt teilweise ganz gut. Ich hab gedacht irgendwas einzubauen in den Wurf um hinten in der Endposition länger zu verweilen, ich will den Dart wirklich sonst auf natürliche Weise sofort wegwerfen das streut extrem. Hat jemand eine Idee?

    OK jetzt verstehe ich was du mit Fehler im Release meinst: das was ich als wie man den Darts Pfeil den Gesetzen übergibt.

    Wie steckt dein 25 g Darts wenn du ihn am Schaft wirfst (aus 2,37) - wie wenn du ihn nur ganz ganz vorne am Übergang Spitze-Barell greifst?

    Damit kann ich das alle Darts von mir Mal flach mals Steil stecken zu lassen.

    Und das von 12g bis ü30g

    Genau wenn man am Shaft greift steckt der Dart auch bei mir aufrecht nur kippt der Dart mir dann nach vorne weg da ich zwischen Daumen und Mittelfinger greife, den Ringfinger normalerweise an der Spitze und mit dem Zeigefinger stabilisiere ich den Schaft. Wenn ich jetzt mit meinem 4 Finger Griff nach hinten zum Shaft gehe kippt der nach vorne. Hab ich natürlich alles schon stundenlang probiert.. will jetzt hier nicht zu sehr vom Thema ablenken ^^

    ps: Respekt nansjsjedhheuwjwshsb dass du dich so sachlichauf die Diskussion einlässt!

    Und ich bin gerade etwas "nervig" weil ich das Gefühl habe, du willst was lernen, dich verbessern...und das geht am besten wenn man darüber spricht/diskutiert/nachdenkt!

    Daher bitte: meine Fragen nur so verstehen! Als Input zum weiterdenken

    UND Meine Gedanken sind nicht zwangsläufig die RICHTIGEN! Das sind nur meine - mit meinen Erfahrungen, meinem Wissen und Ideen.

    Ja alles gut das Forum lebt doch vom Austausch miteinander, möchte hier auch nicht großkotzig rüber kommen, das sind auch nur meine Erfahrungswerte und Dinge die ich selbst recherchiert habe. Finde es auch interessant über solche Themen zu diskutieren, lasse mich auch gerne überzeugen wenn jemand die besseren Argumente hat :)

    Willst du mir noch auf diese Frage antworten?

    Also meiner Meinung nach ist ein negativer NICHT gewollter Steckwinkel schlecht weil der Dart sich (meine bisherige Auffassung) aufrichtet. Wenn ich einen 25g Dart nehme 47mm kriege ich es nicht hin das der Dart steil im Board steckt. Das liegt daran das ich den Dart immer leicht einen mitgebe weil mein Griff sehr ungünstig ist. Dazu greife ich noch weit vorne was den Effekt nochmal verstärkt. Wenn ich jetzt weiter nach hinten gehe steckt der Dart viel steiler, weil der Dart sich aufrichtet dadurch das er jetzt genug bzw etwas mehr Zeit hat um sich zu korrigieren.

    Wenn ich meinen 17g Dart nehme 43mm ist es unmöglich egal was ich mache den Dart flach landen zu lassen. Klar 50mm spitzen hab ich jetzt noch nicht ausprobiert, aber egal ob ich lange Shäfte nehme und kleine Standard Flights, der Dart steht extrem steil. Da der Dart durch die geringe Masse sich schnell korrigiert verzeiht er Fehler im Release viel besser.

    Es ist auch so das der Dart meistens nicht nur in einem Negativ Winkel im Board hängt sondern auch schräg dazu und kein allgemeines Bild erkennbar ist aus allen 3 Darts. Das ist bei GVV und Taylor ganz anders. Weil die den Dart natürlich auf Weltklasse Niveau releasen fliegt der auch entsprechend stabil. Beide haben das Setup anpassen müssen damit der überhaupt flach/negativ im Board landet.

    Warum will der sich aufrichten?

    Warum ist ein nicht gewollter negativer Steckwinkel schlecht?

    Meines Wissen der Schwingungslehre/Ströhmungslehre/Physik haben wir es mit einer nicht linearen Flugbahn zu tun - sprich der Dart steigt erst nach oben, dann fällt der nach unten.

    Wäre kein Board da: würde der Darts noch ein Stück weiter fliegen und dann unten sauber im Boden Stecken. Je nach Wurf höhe dann auch absolut senkrecht.

    Dieses Naturgesetzt unterbricht die Dartsscheibe. und dann entscheidet die Frequenz der Schwing des Darts um seinen Schwerpunkt, die Wurfweite, in welchem Zustand der Dart den Gesetzen der Physik überlassen wurde, wie schnell er geworfen wurde, wo wir spielen (Mond? - kleiner Spaß), Setup des Darts (Flightgröße, Länge Barell, Länge Shaft, Länge Spitze, Gewicht, Gewichtsverteilung) wie der Darts ankommt.

    Hmm so gut wie du kenne ich mich da definitv nicht aus im Detail, hier mal eine Antwort von Gemini:

    Ein Dartpfeil ist so entworfen, dass er sich während des Flugs stabilisiert und mit der Spitze voran im Board landet.

    Das Ganze funktioniert durch ein Zusammenspiel von Schwerpunkt und Luftwiderstand:

    1. Der Schwerpunkt (Center of Gravity)

    Der schwerste Teil des Darts ist der Barrel (das Griffstück). Da das Gewicht weit vorne liegt, möchte der Dart von Natur aus mit diesem schweren Ende voran fliegen.

    2. Die Stabilisierung durch die Flights

    Die Flights (die Flügel hinten) wirken wie das Leitwerk eines Flugzeugs. Wenn der Dart schräg fliegt oder „eiert“, erzeugt die Luft, die über die Flights strömt, einen Widerstand.

    • Dieser Widerstand drückt das Heck des Darts zurück in die Bahn des Schwerpunkts.
    • Je größer die Flights, desto stärker ist dieser „aufrichtende“ Effekt (was besonders bei langsamen oder unsauberen Würfen hilft).

    3. Warum er sich manchmal nicht perfekt aufrichtet

    Obwohl der Dart es „versucht“, klappt es nicht immer perfekt. Das liegt meist an folgenden Faktoren:

    • Falscher Release: Wenn du den Dart beim Loslassen mit den Fingern „verreißt“, bekommt er so viel Drall oder Schräglage, dass die Flights die Flugbahn auf der kurzen Distanz (2,37 m) nicht mehr rechtzeitig korrigieren können.
    • Setup-Fehler: Wenn die Flights zu klein für sehr schwere Barrels sind oder der Schaft (Stem) zu lang/kurz ist, gerät die Aerodynamik aus dem Gleichgewicht.
    • Winkel beim Auftreffen: Ein gut balancierter Dart sollte leicht mit dem Heck nach oben im Board stecken (ca. 10° bis 20° Grad). Steckt er waagerecht oder hängt das Heck nach unten, passt das Verhältnis zwischen deinem Wurfstil und dem Setup des Darts nicht zusammen.

    Fazit: Der Dart kämpft physikalisch immer darum, sich geradezurichten. Dein Job ist es, ihm durch einen sauberen Wurf so wenig „Korrekturarbeit“ wie möglich zu geben!

    Was man auch bedenken sollte bei Empfehlungen von Spielern zu Aspekten des Darts (egal ob von Foristen oder Profis):

    Jeder wird das empfehlen oder sogar als essentiell bezeichnen, das bei ihm persönlich gut funktioniert, weil ja jeder letztlich nur auf seine eigene Erfahrung zurückgreifen kann.

    Diese Einzelaspekte sind aber eingebettet in eine Vielzahl von anderen individuellen Komponenten (Stance, Dominanz, Handicaps, Armhaltung, Wurfstil...), die bei jedem anders einwirken.

    Man kann sich diese Tipps alle anhören, in Erwägung ziehen und ausprobieren. Aber dann muss man letztlich selbst entscheiden, was zu einem passt und was nicht. Man muss einen für sich passenden, funktionierenden, reproduzierbaren Wurf finden, der sich natürlich anfühlt und keine theoretisch ideale Technik. Wer trifft hat Recht.

    Beim ersten Teil gebe ich dir Recht, beim letzten nicht. Wer Schnipst den Dart neben dem Kopf ohne follow trough und spielt in der Top16 der Welt? Keiner. Keine Frage man kann auch verhältnismäßig gut spielen mit einer schlechten Technik. Chisnall fällt mir da ein (wegen follow trough) aber das ist wieder eine extreme Ausnahme.

    Die Leute die treffen vereinen Grundlegende Prinzipien. Die treffen nicht einfach so. Zumal es leistungsbestimmende Merkmale gibt beim Wurf.

    Bei mir ist es auch bspw so das ich es nicht schaffe den 25g Dart nah vor meinem Auge zu halten und zu warten, kriege so ein Impuls den schnell wegzuwerfen. Hab eben mal aus Spaß die 17g Darts rausgeholt und ein First to 3 gespielt 65er Average. Mit dem 17g Dart kann ich die Hand viel länger vor meinem Auge halten und werfe den nicht so schnell weg.

    Keine Ahnung es ist sehr schwierig bin da bei Godofdarts es gibt objektive Vor und Nachteile jedoch lässt sich das nicht pauschal auf jeden Wurf übertragen.

    Ok - du meinst damit nur rein den Steckwinkel - dann verstehe ich das.

    Weil die seitlichen Impulse beim Release wird ein leichter Darts viel hefitger in Streuung umsetzten als ein schwerer!

    Kannst du mir noch erklären warum für dich der Steckwinkel (und das sich ausrichten - Strömngslehre) so wichtig ist?

    Weil der Dart sich naturgemäß aufrichten möchte. Wenn du einen 26g Dart wirfst mit einem unsauberen Release taumelt er hin und her und kommt in einem schlechten Steckwinkel am Board an. Der Dart fliegt instabil, würdest du 1m weiter hinten stehen würde er schon besser am Board ankommen weil er mehr Zeit hat sich zu korrigieren. Wenn du einen 18g Dart mit dem gleichen schlechten Release wirfst wird dieser in einem besseren Winkel ankommen weil er sich schneller ausrichtet und korrigiert und seine natürliche Flugbahn dann schneller annimmt. Der 26g Dart hat zu wenig Zeit dafür wegen der Masse und fliegt viel instabiler. Dieser Effekt wird auch extrem durch die Barrel Länge beeinflusst sogar noch mehr als das Gewicht.

    Das kann man nicht mit GVV oder Taylor Vergleichen die vorher einen steilen Steckwinkel hatten diesen aber bewusst angepasst haben.

    Wenn ich dich richtig verstehe dann erfolgt das Loslassen des Dartes quasi aus dem optischen Reiz was deine Augen sehen? Das ist aus meiner Sicht völlig unmöglich, weil dafür die Reaktions-Zeit des Menschen viel zu langsam ist

    Hä der Dart ist im Peripheren Sichtfeld, du entscheidest wann du wirfst. Du kannst einfach deinen Arm ein paar Zentimeter weiter nach hinten ziehen und dann werfen oder wie Gurney weiter vorne. Was ist daran unmöglich? Wie weit der Dart von deinem Gesicht weg ist bzw an welchen Punkt du wirfst ist doch dir selbst überlassen. Ich kann den Dart auch Schnipsen und ohne follow trough weit von meinem Gesicht weg loswerfen oder den Dart wie MVG zurückziehen.

    Luke Humphries bspw wirft dadurch das er die längeren Shäfte spielt neben der Wange her weil der Dart durch die Sichtlinie zu nah ans Auge kommt (hat er selbst gesagt). Nur deshalb wirft er neben dem Kopf weil die beschriebene Technik (von der ich die ganze Zeit Rede) das nicht zulässt. Was soll daran unmöglich sein er hat sich entscheiden weiter zurückzuziehen und wirft jetzt an einem späteren Punkt.

    Und zu asatari: dann sind wir uns doch einig außer dass die Linie dennoch notwendig ist meiner Meinung nach aber egal lassen wir das :handshake:

    Sorry erstmal, das ich mich so spät zurück melde und vielen Dank für die zahlreichen Antworten.Nach vielen hin u. her Überlegen, ist mein vorrangiges Ziel mein Niveau zu halten. Ein richtiges Training (nicht spielen) ist mir noch nicht wirklich gelungen. Trainingtools wie Boxball mit Stirnband, für Hand Auge Koordination, Kendarma usw. sind vorhanden, aber werden nach 10min. wieder an die Seite gelegt. Letztendlich hat man die Darts wieder in den Händen. Das Pensum ist dann meistens bei 15min. - 60min. alle 2 bis 3 Tage. Die Zeit für mehr Dart wäre vorhanden aber noch mehr Motivation in Dart zu stecken so glaube ich, würde mir evtl. den Spaß rauben.

    Ist doch völlig in Ordnung, letztendlich ist es nur ein Hobby und man spielt doch auch hauptsächlich um Spaß zu haben. Man muss natürlich nüchtern sagen wenn du alle 2-3 Tage 15-60 Minuten spielst und einfach nur spielst ohne Training ist dein 50er Average Top!

    Ich spiele jeden Tag locker 2 Stunden im absoluten tryhard Modus und habe richtig zu kämpfen die 60 zu halten. Verglichen mit anderen Sportarten ist die Zeit die du ins Dartn investiert gerade mal Aufwärmen :panik: