Dutch Darts Masters 2013

  • Die Finalsession im Überblick:

    (101.50) Michael van Gerwen (1) 6-3 Wes Newton (8) (97.70)
    (101.54) Kim Huybrechts (12) 6-5 Peter Wright (4) (102.16)
    (92.04) Brendan Dolan (18) 6-1 Jarkko Komula (87.61)
    (89.32) Jamie Caven (6) 3-6 Simon Whitlock (3) (91.21)

    (102.57) Michael van Gerwen (1) 3-6 Kim Huybrechts (12) (104.90)
    (98.59) Brendan Dolan (18) 6-3 Simon Whitlock (3) (89.59)

    (105.90) Kim Huybrechts (12) 6-3 Brendan Dolan (18) (101.52)

    Glückwunsch, Kim! :!D

  • Respekt an Kim, aber auch an Dolan, beide haben ein klasse Turnier gespielt und waren verdient im Finale :respekt:

    Lieblingsspieler: Mark Webster, Michael van Gerwen, Adrian Lewis

    Darts: Reddragon Flintlock 23g mit 3,5mm Nylonshafts und Standardflights

  • Außerdem müsste Kim damit auch in der rollenden Pro-Tour-Liste auf Platz 4 hoch sein und somit für die 3 zwei letzten Pro-Tour-Turniere des Jahres jeweils bis zum Halbfinale van Gerwen, Wright und Chisnall aus dem Weg gehen können. Vielleicht geht da ja nochmal was Großes.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (27. Oktober 2013 um 23:37)

  • Huybrechts steigt damit in der Order of Merit auf Platz 12 hoch :)
    Jetzt noch einen guten Grand Slam und vor allem eine gute WM und er ist ein heißer Premier League Anwärter.
    Seit 2 Jahren sehr konstant, junger Spieler, sehr beliebt beim Publikum, Highscorer und unterhaltsame Wurfstil und interessante Nation :)

  • Auch von mir :respekt: Herr Huybrechts
    Völlig verdient das Turnier gewonnen.

    Vor ein paar Wochen hatte hier noch im Forum jemand geschrieben , dass er besorgt sei , dass Kim Huybrechts nur ein One Hit Wonder ist.
    Diesen Verdacht hat Huybrechts in den letzten Wochen ja mal sowas von widerlegt.

    Lieblingsspieler: Gary Anderson :scottland:

  • Ein paar interessante Dinge zum Ende dieser European Tour-Saison:

    Letztes Jahr wurden nur 5 Events gespielt und der Qualifikant mit dem meisten Preisgeld über die European Order of Merit hatte vor einem Jahr 4.200 britische Pfund eingespielt. Dieses Jahr wurden 8 Events gespielt und der beste Qualifikant für die WM aus der EOM hat 4.000 britische Pfund. Ein Spieler (Shorty) hat sich 7 Mal qualifiziert und ist sieben Mal in der ersten Runde ausgeschieden. Dafür darf er jetzt zur WM fahren. Finde ich schade. Das wäre so, als ob ein Spieler durchschnittlich in diesem Jahr bei allen 16 Players Championships die zweite Runde erreicht hätte und immer 250 Pfund mitgenommen hätte. Das wären dann 4.000 Pfund, die er eingespielt hätte...sein Rückstand auf den letzten freien Platz der Pro Tour OM würde nach aktuellem Stand 5.000 Pfund betragen. Versteht ihr, was ich meine? Die Europäischen Festlandspieler haben zu großen Teilen in diesem Jahr schlechter abgeschnitten, als im letzten Jahr. Natürlich gab es auch oftmals schlechte Lose, aber es waren auch oftmals Gegner dabei, wo viele dachten: "Ok, das wird er auf jeden Fall packen." Dennoch fahren jetzt vier zur WM, die alle im Schnitt nur an einem von acht Wochenenden gut spielen mussten oder einfach kontinuierlich nur die Quali für die erste Runde schaffen mussten. Da steht teilweise Quantität vor Qualität. Das zeigt mir, dass die meisten Festlandeuropäer längst noch nicht so weit sind, wie viele sie gerne hätten. Ich möchte nicht kritisieren, sondern wollte einfach nur zur Disskussion darüber anregen und euch zeigen, was mir in dieser Richtung aufgefallen ist. Weiterhin good Darts...

  • Letztes Jahr wurden nur 5 Events gespielt und der Qualifikant mit dem meisten Preisgeld über die European Order of Merit hatte vor einem Jahr 4.200 britische Pfund eingespielt. Dieses Jahr wurden 8 Events gespielt und der beste Qualifikant für die WM aus der EOM hat 4.000 britische Pfund.


    Dafür lagen im letzten Jahr vor diesem Spieler auch nur 4 andere, die sich über andere Ranglisten qualifiziert hatten: alle 4 über die Haupt-OOM. Diesmal liegen 6 Spieler vor dem ersten EOOM-Qualifikanten, oder sogar 7, wenn man will, da Ronny Huybrechts im Tiebreaker noch vor Hopp liegt: wieder 4 über die Haupt-OOM, aber auch 3 über die Pro Tour. Und der Schluss, den du daraus ziehst, ist dass die Spieler vom Festland in diesem Jahr schlechter waren?!

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (27. Oktober 2013 um 23:20)

  • ich will nochmal sagen, dass das wirklich eine super Übertragung der pdc war.
    Mit Walk on und Interviews :thumbup:
    großes lob :thumbup:

    Lieblingsspieler: 1.D Mark Dudbridge, Simon Whitlock 2.D Mark Webster, Steve Brown, Andy Parsons, John Brown

  • Ok, habe die beiden Players Championships in Spanien übersehen, mein Fehler. Dennoch finde ich es bedenklich, wenn sich im Falle von Shorty am Ende die Quantität und nicht die Qualität durchsetzt, weil nicht genug Europäische Spieler in der Lage sind, kontinuierlich mal weiter zu kommen, als nur in die erste Runde.

  • Ein paar interessante Dinge zum Ende dieser European Tour-Saison:

    sein Rückstand auf den letzten freien Platz der Pro Tour OM würde nach aktuellem Stand 5.000 Pfund betragen. Versteht ihr, was ich meine? Die Europäischen Festlandspieler haben zu großen Teilen in diesem Jahr schlechter abgeschnitten, als im letzten Jahr. Natürlich gab es auch oftmals schlechte Lose, aber es waren auch oftmals Gegner dabei, wo viele dachten: "Ok, das wird er auf jeden Fall packen." Dennoch fahren jetzt vier zur WM, die alle im Schnitt nur an einem von acht Wochenenden gut spielen mussten oder einfach kontinuierlich nur die Quali für die erste Runde schaffen mussten. Da steht teilweise Quantität vor Qualität. Das zeigt mir, dass die meisten Festlandeuropäer längst noch nicht so weit sind, wie viele sie gerne hätten. Ich möchte nicht kritisieren, sondern wollte einfach nur zur Disskussion darüber anregen und euch zeigen, was mir in dieser Richtung aufgefallen ist. Weiterhin good Darts...

    Ich finde es aber richtig das die Europäischen Spieler diesen Vorteil haben und sich über eine Europäische Rangliste Qualifizieren können.
    Natürlich gibt es Spieler aus England die mehr Geld eingespielt haben und nicht zur WM fahren, aber die haben auch weniger Reisekosten.
    Irgendwo hatte Ich vor den European Darts Championships gelesen das es doch unfair sei das ein Hopp dabei ist aber ein Beaton nicht obwohl er viel mehr Geld eingespielt hat.
    Wenn man keine European Tour hätte g#be es auch keine Europäer bei den Majors. Und die PDC könnte es schlechter vermarkten.
    Ohne diese Rangliste gäbe es einen Huybrechts nicht...

    ich will nochmal sagen, dass das wirklich eine super Übertragung der pdc war.
    Mit Walk on und Interviews :thumbup:
    großes lob :thumbup:

    Großes Lob an die PDC.
    Super Übertragung das ganze Wochenende über.

    Ich hoffe wirklich sie werden die kommenden Events auch wieder über youtube streamen.

  • Es stimmt, dass die European Tour ein großer und richtiger Schritt für die Festlandeuropäer war und ist. Huybrechts hat aber auch das WM-Viertelfinale und das EDC-Viertelfinale erreicht. Damit hatte er mal so rund 30.000 €, um im nächsten Jahr die Pro Tour zu spielen. Das reicht nicht ganz, aber er hatte dann ja auch weiter Erfolg und irgendwann lief es von ganz alleine. Er hat es sogar noch vor der eigentlichen "European Tour" geschafft. Er ist aber leider eine Ausnahme...die beiden anderen, die mir noch einfallen würden sind sein Bruder und Mensur. Ansonsten ist die Leistungsdichte längst nicht so hoch, wie man sie gerne hätte. Da reden Deutsche Spieler davon, dass sie dann jetzt aber mal ein PDC-Turnier gewinnen wollen, aber spielen insgesamt auf der European Tour nur 3000 Pfund ein...erreichen einmal die zweite Runde und scheiden 4 Mal in der ersten Runde, teilweise mit Matchdarts aus. Vor allem die Deutschen haben mit 4 (nächstes Jahr 5) European Tour-Events einen riesigen Vorteil gegenüber allen anderen, aber am Ende qualifizierren sich nur 2 über diese Rangliste...eigentlich nur einer, denn der andere hat 7 Mal in der ersten Runde einen drauf gekriegt, darf jetzt aber trotzdem zur WM. Ich bin selbst ein Fan des Deutschen Dartsports, habe Maik live in Sindelfingen kräftig die Daumen gedrückt und mitgefiebert, würde mich riesig freuen, wenn mal einer den Durchbruch schafft, aber aktuell ist da noch viel mehr Arbeit da, als viele sehen wollen.

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