Qualifikationsturniere für European Tour Events 2014

  • Und wie gesagt, die Preisgelder sind auch innerhalb der ET-Turniere momentan ziemlich absurd. Gestern abend wurde in den (de facto) Letzten 80 zwischen Martin Schindler und René Eidams um volle 1000 Pfund gespielt, und heute spielen in den Letzten 48 James Wade und Christian Kist um gerade mal 250 Pfund. Das passt doch hinten und vorne nicht.


    Viel schwieriger hatte es Wade (gegen Honey und Rand) und Kist (Romkes und Boulet) auch nicht und haben auch die 1000 Pfund erhalten.

    Ich sehe die 1.Runde als letzte Qualifikationsrunde, denn erst danach steigen die besten 16 Spieler ein und dort fängt dann das Turnier richtig an - vorher ist es lediglich eine Show für regionale Spieler und nicht zu vergessen Medien. Wenn man etwas aufbauen möchte - so wie zuzeit die ET, dann muss man - glaube ich - die Inselspieler etwas benachteiligen, ansonsten hätte man zwar ein qualitativ besseres Turnier, jedoch würde es dem regionalen Sport wohl nicht soviel weiterhelfen.

    Leave it, love it or change it. :austria:


  • Viel schwieriger hatte es Wade (gegen Honey und Rand) und Kist (Romkes und Boulet) auch nicht und haben auch die 1000 Pfund erhalten.


    Und? Es geht nicht darum, wie leicht oder schwer die Qualifikation für einen Spieler ist, sondern dass es für das letzte dieser vergleichsweise leichten Spiele viel zu viel Preisgeld gibt.

    Ich sehe die 1.Runde als letzte Qualifikationsrunde, denn erst danach steigen die besten 16 Spieler ein und dort fängt dann das Turnier richtig an


    Bei der Betrachtungsweise wird die Preisgeldstruktur nur noch absurder.

    - vorher ist es lediglich eine Show für regionale Spieler und nicht zu vergessen Medien. Wenn man etwas aufbauen möchte - so wie zuzeit die ET, dann muss man - glaube ich - die Inselspieler etwas benachteiligen, ansonsten hätte man zwar ein qualitativ besseres Turnier, jedoch würde es dem regionalen Sport wohl nicht soviel weiterhelfen.


    Es hat doch niemand gefordert, man solle die UK-Spieler irgendwie besserstellen als derzeit...

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (11. Juli 2014 um 12:51)

  • Mir persönlich ist die Host Nation Quali komplett wurscht und sie könnten das ohne Weiteres mit der European Quali zusammenlegen. Aber es hängen halt neben D und NL auch noch Österreich und Gibraltar mit dran (und potenziell weitere kleinere Länder, wenn sie wirklich mal expandieren). Einen wirklich guten Kompromiss zwischen Fairness und dem Sicherstellen von lokaler Spielerpräsenz im Hauptturnier gibt es leider nicht, deshalb gehe ich davon aus, dass die HNQ auch weiterhin erhalten bleiben wird.


    Ich wäre dafür, dass es pro Land nur einmal einen HNQ in der Saison geben sollte. Und nur bei Ländern, wo das auch Sinn macht (in Holland z.B. nicht!).

  • Zitat von »AUTom26« Zitat von »Zeyes« Und wie gesagt, die Preisgelder sind auch innerhalb der ET-Turniere momentan ziemlich absurd. Gestern abend wurde in den (de facto) Letzten 80 zwischen Martin Schindler und René Eidams um volle 1000 Pfund gespielt, und heute spielen in den Letzten 48 James Wade und Christian Kist um gerade mal 250 Pfund. Das passt doch hinten und vorne nicht.

    Viel schwieriger hatte es Wade (gegen Honey und Rand) und Kist (Romkes und Boulet) auch nicht und haben auch die 1000 Pfund erhalten.

    Und? Es geht nicht darum, wie leicht oder schwer die Qualifikation für einen Spieler ist, sondern dass es für das letzte dieser vergleichsweise leichten Spiele viel zu viel Preisgeld gibt.

    Finde nicht, dass 1000 Pfund für die Qualifikation zuviel ist, da man ja auch die Kosten für die Reise hat und dann bleibt - für einen Profi - ja nicht mehr viel über. Das die Steigerung danach nur mehr gering ist, ergibt sich halt daraus.

    Leave it, love it or change it. :austria:

    • Offizieller Beitrag

    Finde nicht, dass 1000 Pfund für die Qualifikation zuviel ist, da man ja auch die Kosten für die Reise hat und dann bleibt - für einen Profi - ja nicht mehr viel über. Das die Steigerung danach nur mehr gering ist, ergibt sich halt daraus.


    Habe mit ein paar Spielern darüber geredet, bzüglich Reisekosten, Verpflegung, Hotelkosten, Steuer usw. bleiben einem Spieler aus England so um die 200-300 Pfund übrig, wenn sie in der ersten Runde ausscheiden.

  • Finde nicht, dass 1000 Pfund für die Qualifikation zuviel ist, da man ja auch die Kosten für die Reise hat und dann bleibt - für einen Profi - ja nicht mehr viel über. Das die Steigerung danach nur mehr gering ist, ergibt sich halt daraus.


    Wenn wir hier von allein stehenden Turnieren reden würde, wäre das auch alles schön und gut, aber hier hängen Qualifikationen für noch größere Turniere dran, und da sollte die Vergabe der "Ranglistenpunkte" (= Preisgeld) nun mal wenigstens halbwegs Sinn ergeben. Und davon ist man aktuell meilenweit entfernt.


    Habe mit ein paar Spielern darüber geredet, bzüglich Reisekosten, Verpflegung, Hotelkosten, Steuer usw. bleiben einem Spieler aus England so um die 200-300 Pfund übrig, wenn sie in der ersten Runde ausscheiden.


    Die meisten Spieler würden über die komplette Saison betrachtet mit der 250/750-Aufteilung besser fahren. (Allein schon, weil das verteilte Gesamtpreisgeld pro Turnier um £4000 höher wäre.)

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (11. Juli 2014 um 15:03)

  • Wenn wir hier von allein stehenden Turnieren reden würde, wäre das auch alles schön und gut, aber hier hängen Qualifikationen für noch größere Turniere dran, und da sollte die Vergabe der "Ranglistenpunkte" (= Preisgeld) nun mal wenigstens halbwegs Sinn ergeben. Und davon ist man aktuell meilenweit entfernt.


    Das Problem ist meiner Meinung nach, dass schon 16 Spieler für die 2.Runde gesetzt sind. Die PDC musste damit einen Kompromiss finden: Diese 16 dürfen nicht zu viel Preisgeld garantiert haben nur wegen ihrer Ergebnisse aus der Vergangenheit, gleichzeitig sollen Qualifikanten auch dafür belohnt werden, dass sie bereits 2-3 Spiele gewonnen haben. Die PDC hat sich im Prinzip die richtigen Gedanken gemacht, aber eine falsche Lösung gefunden.
    Eine bessere Lösung wäre, dass wieder alle in Hauptrunde 1 anfangen. Oder man führt eine Regel ein, dass Spieler bei ET-Turnieren nur dann ihr Preisgeld für die Rangliste gutgeschrieben bekommen, wenn sie auch mind. 1 Spiel gewonnen haben.

  • Das Problem ist meiner Meinung nach, dass schon 16 Spieler für die 2.Runde gesetzt sind. Die PDC musste damit einen Kompromiss finden: Diese 16 dürfen nicht zu viel Preisgeld garantiert haben nur wegen ihrer Ergebnisse aus der Vergangenheit, gleichzeitig sollen Qualifikanten auch dafür belohnt werden, dass sie bereits 2-3 Spiele gewonnen haben. Die PDC hat sich im Prinzip die richtigen Gedanken gemacht, aber eine falsche Lösung gefunden.


    Wobei man fairerweise sagen muss, dass sie ihre Entscheidung natürlich auch auf Basis der 2012/13er Erfahrungen getroffen haben - und da waren die Qualis noch nicht gut genug besucht, und Spieler haben (2012) bzw. hätten (2013) teilweise "letzte Runde Quali"-Preisgeld erhalten, ohne ein Spiel gewonnen zu haben. Mittlerweile gibt es allerdings bei praktisch allen Qualifikationen die notwendigen Teilnehmerzahlen (80 UKQ, 32 EQ, 16 HNQ), die einzige Ausnahme in diesem Jahr war Gibraltar. Insofern hoffe ich, dass sie fürs nächste Jahr wieder zu einer sinnvolleren Lösung finden.

    Immerhin muss ich auch einräumen, dass ich bei einer Sache grundfalsch gelegen habe. Anfang der Saison hielt ich das Setup mit nur 16 direkt gesetzten Spielern und 32 Qualifikanten für viel zu "schief" (mein Vorschlag wäre 24+24 gewesen, mit 8 zusätzlichen direkten in der 1. Runde), aber es funktioniert doch deutlich besser, als ich erwartet hatte.


    Eine bessere Lösung wäre, dass wieder alle in Hauptrunde 1 anfangen. Oder man führt eine Regel ein, dass Spieler bei ET-Turnieren nur dann ihr Preisgeld für die Rangliste gutgeschrieben bekommen, wenn sie auch mind. 1 Spiel gewonnen haben.


    Am fairsten wäre wahrscheinlich, den R32-gesetzten Spielern bei einer Niederlage nur das Preisgeld der R48 gutzuschreiben. Die können ja irgendwie auch nichts dafür, dass sie eine Runde auslassen dürfen, so dass eine glatte Null auch problematisch wäre.

  • Am fairsten wäre wahrscheinlich, den R32-gesetzten Spielern bei einer Niederlage nur das Preisgeld der R48 gutzuschreiben. Die können ja irgendwie auch nichts dafür, dass sie eine Runde auslassen dürfen, so dass eine glatte Null auch problematisch wäre.


    Dann aber bitte mit größeren Abständen von Runde zu Runde. Deinen Vorschlag mit 250 (letzte 80) - 750 (letzte 48) - 1250 (letzte 32) finde ich gut.

  • Hier die vorläufigen Setzlisten für die beiden Qualiturniere in Sindelfingen heute Abend (falls keiner mehr abspringt)

    European Qualifier
    1 Jelle Klaasen
    2 Ronny Huybrechts
    3 Christian Kist
    4 Benito van de Pas
    5 Mensur Suljovic
    6 Jarko Komula
    7 Magnus Caris
    8 Mareno Michels

    German Qualifier
    1 Jyhan Artut
    2 Max Hopp
    3 Bernd Roith
    4 Michael Hurtz

  • Denke so 23:45 ;)

    Eine Gruppe beim Qualifier der Deutschen:

    Board 3:

    Jyhan Artut
    Maximilian...???

    Mick Hasse 6
    Peter Schöffmann 1

    Kevin Knopf
    Mario Gaisbauer

    Tomas Seyler
    Kai Gotthardt.

    Edit: Boardhalbfinale Artut gegen Hasse

    4 Mal editiert, zuletzt von H4M0 (4. September 2014 um 21:33)

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