Mit kleineren flights beginnen?

  • Ich hab letzte Woche mal einige verschiedene flights (5 Typen) ausprobiert. Angefangen hab ich Anfang diesen Jahres mit den Standardflights und bin draufgekommen dass ich dadurch wohl einige Unsauberkeiten im Wurf überdeckt habe. Je kleiner der Flight desto weniger zieht sich der Dart gerade, und genau aus diesem Grund bin ich draufgekommen dass meine Darts ziemlich unsauber am Board hängen.

    Macht es deshalb Sinn als Anfänger eher mit kleineren Flights zu beginnen um direktes Feedback über einen unsauberen Wurfstil zu erhalten?

    Danke für eure Meinungen, Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stevo22 (24. Februar 2014 um 15:35)

  • Also ich hab auch mit den Standardflights angefangen und habe auch mit kleineren Flights oftmals Probleme, da die Darts unsauber im Board stecken.

    Ich denke aber, dass wenn man mit den Standardflights keine Probleme hat, man diese auch weiter spielen sollte.

    1.D Phil Taylor +++ 2.D Peter Wright +++ 3.D Ian White +++ 4.D Adrian Lewis

  • die kleinsten Flights die ich kenne fertigt scott rand sich wohl selbst an, sehr schön hier zu sehen.
    http://www.youtube.com/watch?v=GwYL994nso4
    Und ja, je kleiner die Flights, desto genauer muss man werfen. Was allerdings auch wichtig ist, ist die Verteilung der Fläche, steck einfach mal nen Kite Flight den falschen weg auf deine Darts und du wirst nen Unterschied merken.
    Von daher denke ich, am Anfang hat man so viele Dinge, die man verändern kann, dass man erst einmal mit seinem Dart klarkommen sollte.
    ciao
    Ralf

    "Nothing left to lose" j.j. and k.k.
    Good Darts :)

  • Naja, da sind die Flights von Peter Wright von den ersten Spieltagen der PL aber nochmal kleiner (das nur so als "Berichtigung"). Ich hab mit Standard Flights angefangen und spiele sie auch immer noch, aber wenn ichs mal bedenke, so dumm ist deine Überlegung gar nicht... vielleicht sollte ich wirklich mal auf kleinere Flights umsteigen, um einen saubereren Wurf zu bekommen (stecke gerade ein wenig in einer Krise)

  • Ich denke ein kleinerer Flight wie z.B. ein Slim Flight ist um einiges schneller in der Luft. Wenn man also nur mal so den Flight "verkleinert" dass man den Wurf
    sauberer eintrainiert, sollte man nicht außer Acht lassen dass man dabei auch die Wurf Geschwindigkeit verändert. Das kann dann wiederum Probleme geben
    wenn man wieder umsteigt auf Standard, sollte sich der Wurf mit den Slims im Unterbewusstsein als"neue" Wurfbewegung abgespeichert haben.

    Das muss natürlich keine Probleme geben, kann aber durchaus. Je mehr man rum probiert und wechselt, desto mehr Verunsicherung bringt man in seinen Wurf.

    Ist nicht immer so aber oft !

  • Das mit dem Wurf stimmt so aber nicht, physikalisch überhaupt nicht möglich!

    Einen Pfeil, den ich z.B. mit 5 km/h geworfen habe, wird nicht durch kleinere Flights schneller, sondern wird nicht so stark abgebremst.
    Dadurch kommt der Irrtum zustande. Einen Unterschied macht es allerdings, welchen Härtegrad der Flight hat - stablier = dicker, dicker = träger.

    Klugscheiß-Modus [AUS] :D

    Einmal editiert, zuletzt von Ghostman (24. Februar 2014 um 20:50)

  • Danke für eure Meinungen und physikalischen Exkurse :thumbup:

    Jetzt stellt sich mir eine Grundsatzfrage: Wann oder warum sollte man dann überhaupt seine flights oder die Schaftlänge ändern? Am einfachsten wäre es mit einem Standarddart aus der Packung zu starten und sich auf diesen festzulegen. Ich trainiere so spezifisch auf den Dart bezogen und hole das bestmögliche heraus, oder? Oder wechsle ich wenn ich in der "Krise" stecke? Das macht aber auch wenig Sinn denn so verunsichere ich mich eventuell noch mehr...

    Ist das wechseln der flightform dann eventuell mehr eine optische Spielerei weils einem besser gefällt? Mir sind kleinere flights (Kite) aus einem anderen Grund ein wenig sympathischer, sie versperren wenn sie zB im Triple im board stecken weniger die Sicht...

  • Zu deiner Grundsatzfrage:
    Wenn deine Darts nicht so im Board stecken wie du möchtest, obwohl du deiner meinung Nach einen sauberen Wurf hast. Soll bedeuten alle Darts hängen zum Beispiel deutlich nach unten oder stecken zu steil im Board, so dass sie viel Fläche verdecken. Dann macht eine Änderung in der Shaft - Flight Kombination Sinn.
    Weiter kann eine Änderung dann Sinn machen, wenn du das Gefühl hast die Flights sind dir zu große, der Dart wird zu langsam.... gibt viele subjektive Gründe.

    Persönlich finde ich das Flight - Shaft wechseln eine sehr gute Mögichkeit seine Wurfbewegung zu verfeinern.

    Das Thema mehr Verunsicherung: ja das kann und wird auch häufig passieren. Denn leider beginnen die meisten dann was zu Ändern wenn es nicht läuft. Ich persqönlich habs jetzt 2 mal geschaft in einer guten Phase mich zum experimentieren zu motivieren. Beidesmal hatte ich echt gute neue Eindrücke und viel für mich mitnehmen können - auch wenn ich am Ende bisher immer wieder auf der Startkombination aus Barrel - Shaft - Flight gelandet bin. Lediglich das Maerial des Flights hab ich einmal geändert.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Zu deiner Grundsatzfrage:
    Wenn deine Darts nicht so im Board stecken wie du möchtest, obwohl du deiner meinung Nach einen sauberen Wurf hast. Soll bedeuten alle Darts hängen zum Beispiel deutlich nach unten oder stecken zu steil im Board, so dass sie viel Fläche verdecken. Dann macht eine Änderung in der Shaft - Flight Kombination Sinn.
    Weiter kann eine Änderung dann Sinn machen, wenn du das Gefühl hast die Flights sind dir zu große, der Dart wird zu langsam.... gibt viele subjektive Gründe.

    Persönlich finde ich das Flight - Shaft wechseln eine sehr gute Mögichkeit seine Wurfbewegung zu verfeinern.

    Vielleicht bringt mir es auch mehr, wenn ich jetzt mal auf Slim Flights gehe anstatt immer monoton aufs Board zu werfen. Ich spiele Standard Flights. Sie stecken auch meist sauber im Board, nur ab und zu steckt einer schief. Eventuell kann ich meinen Wurf mit Slim Flights sensibilisieren und verfeinern. Wie du es gesagt hast :thumbup: Werde mir die Tage mal welche zum testen kaufen.

  • Ruhig mal ausprobieren!

    Aber nicht in solche Varianten zu sehr reinsteigern und sich verbeißen! Das kann dann sehr serh frustrierend und kontraproduktiv werden! Spreche hier leider aus Erfahrung... :(

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Auf jeden Fall eine interessante Idee..

    Spiele momentan auch nur mit Standart-Flights und bin damit recht zufrieden,
    aber es wäre sicherlich interessant, einmal zu sehen, was dabei so rum kommt, wenn ich mit schmaleren Flights spiele.
    Werde ich sicher mal testen. :)

    Ich arbeite und arbeite und arbeite! :dart:

    ~171, 174, 156~

  • Ich würde dir von den kleineren Flights abraten. Wenn du nicht ganz außergewöhnlich sauber wirfst, wirst du eher daran verzweifeln, als dass es dich weiter bringt. Selbst wenn du denkst, dass deine Darts sauber im Board stecken, dürfte dein Wurf nicht vollständig fehlerlos sein - es bedeutet eher, dass du momentan mit einer Schaft/Flight/ Barrel Kombination spielst, die zu deinem Wurf passt.

    Experimentieren kannst du natürlich - das macht auch Spaß, aber besser wirst du durch kleinere Flights nicht werden...

  • Experimentieren kannst du natürlich - das macht auch Spaß, aber besser wirst du durch kleinere Flights nicht werden...


    Deinen Satz; " aber besser wirst du durch kleinere Flights nicht werden": den unterschriebe ich auch, aber: ich glaube durch das experimentieren mit kleineren Flights lernt man sich und seinen Wurf besser kennen und wird deshalb möglicherweise (wenn man die richtigen Schlüsse zieht) besser. Von daher, kann man vielleicht doch sagen: kleinere Flights können einen besser machen (auch wenn nicht direkt)!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Manchmal ist es aber schon schwierig, die richtigen Schlüsse zu ziehen...Gerade bei den kleineren Flights, weil sich da eigentlich jedes Problemchen, das du in deinen Wurf eingebaut hast, niederschlägt. Da gab es irgendwann mal einen Uniboffin Artikel dazu. Und wenn man dann die ganzen Problemchen nicht ausfindig machen kann, wirkt sich das auf das Selbstvertrauen ziemlich negativ aus. Also wenn man es ausprobiert und es will einfach nicht klappen - zweifelt nicht zur sehr an euch. Auch Taylor hat irgendwann mal mit den kleinen Flights herumgespielt, es dann aber auch wieder sein lassen ;) .

  • Auch Taylor hat irgendwann mal mit den kleinen Flights herumgespielt, es dann aber auch wieder sein lassen .

    Taylor hat jetzt jahrelang DMX - Flights gespielt. Die sind nicht klein, die sind miniklein, die Darts sind megaschnell ;) Ansonsten gebe ich Dir aber in den meisten Dingen Recht :)

    Ich halte es so: Ausprobieren ist ok. Ein Wechsel ist dann gut, wenn Du mit kleineren Flights besser oder gleich gut wirfst. Denn wenn Du gleich gut wirfst, hast Du immer noch den Größtenvorteil...in die kleinen Segmente passt einfach mehr rein.

    Wenn Deine Darts mit großen Flights kreuz und quer hängen, dann lohnt sich ein Wechsel nicht. Du wirfst dann unsauber, das bessert sich mit kleineren Flights keineswegs. Wenn Deine Darts alle gleich hängen, aber in eine Richtung schief sind, könnte sich ein Wechsel vielleicht lohnen, denn dann wirfst Du gleichmäßig, hast aber irgendwo was in Deinem Wurf drin, der die Schieflage verursacht. Das könnte durch andere Flights evtl ausgeglichen werden.

    Bei mir ist es z.B. so, dass ich meinem Dart immer mit den Fingern von der Seite beim Abwurf einen kleinen schubs gebe. IMMER, meine Darts hängen also gleich, aber schief. Mit kleineren Flights ist das etwas besser...denkt man erst gar nicht. Hintergrund ist aber, dass der Dart mit den großen Flights einen Bruchteil an Zeit länger in der Luft ist, die ausreicht, damit die Spitze sich noch ein Stück zu weit dreht, die kleinen Flights sind schneller, der Dart dreht sich gerade und trifft dann schon auf. Ich nehme allerdings lieber die Schieflage in Kauf, da ich damit weniger Verflieger habe, wie Charis schon sagte, kleine Flights sind schwieriger zu kontrollieren.

    Also ganz wichtig: Erstmal muss der Wurf immer gleich ausgeführt werden, die Darts müssen zunächst mal alle gleich im Board hängen (vorausgesetzt, sie werden nicht irgendwie abgelenkt). Wenn das der Fall ist, kann man kleinere Flights testen. Es ist dabei sinnvoller, von groß auf klein zu wechseln, weil man den Vergleichswert braucht. Die Reihenfolge sollte Standard (Pentathlon-Größe), Standard (Harrows), Pear oder Kite, Slim und zuletzt Sachen wie Sigma oder DMX - Flights sein. (Es gibt andere Zuschnitte in vergleichbaren Größen, das kann man natürlich auch probieren). Du hast also die größten Flights und probierst dann die nächst kleineren. Du solltest mindestens die Vergleichswerte einer Woche haben. Du vergleichst die Ergebnisse. Ist das Ergebnis des kleineren Flights besser oder gleich gut, nimmst Du diesen, wenn nicht, hat sich die Probierkette schon erledigt, dann bleibst Du beim größeren Flight. Wenn der kleinere Flight Deine Wahl war, nimmst Du nach ner Zeit wieder die nächstkleinere Größe und machst das Procedere dann noch mal. So hast Du am Ende auf jeden Fall DEINEN Flight. Von Zeit zu Zeit verändert sich der Wurf noch etwas, gerade am Anfang. Man kann also in etwas größeren Abständen immer mal wieder antesten, das sollte aber wirklich weniger werden, damit Du Dich 100% auf Dein Setup einstellen kannst.

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