Nach welchen Kriterien entscheidet ihr euren Weg zum Checken bei vielen Alternativen?

  • Meiner Meinung nach ist es immer sinnvoll, sich ein Finisch zu stellen.
    Egal wie hoch es ist.

    Zu der 95/91 Diskussion,
    Bei 95 spiele ich Bull da es am meisten Sinn macht.
    Bei 91 spiele ich T17, obwohl der weg über Bull natürlich der bessere ist. Fühle mich auf der T17 einfach wohler.


    ich spiele das,wo ich mich am beste fühle - ob über den Bull-Way oder Treble (Gefühls/Situationsbedingt) :stpa:

  • Ich habe mir jetzt nicht erst die vorherigen 30 Seiten durchgelesen, aber ich persönlich mache es eigentlich so, dass ich weiter auf die 20 werfe, bis ich mit Singles auf 40 oder 32 kommen könnte. Dann wege ich ab, ob es mir leichter fällt auf die 40 oder auf die 32 zu kommen und werfe entsprechend.

    Die Frage nach einem Finishweg finde ich extrem Skillabhängig. Wenn man pro 501 Leg sowieso nicht mehr als ein- bis zweimal ein Tripple trifft, macht es halt auch nicht unbedingt Sinn sich über seinen Finishweg Gedanken zu machen, bevor man nicht über Singles auf ein einziges Doppel (bei MO auch ein Tripple) zum Checkout kommt.

    Mir stellt sich zumindest immer wieder die Frage: Spiele ich einen "typischen" "allgemein sinnvollen" Finishweg, oder werfe ich weiter auf die 20 bis ich mit einem Single den 1-Dart Check stellen kann? Was meint ihr? Direkt versuchen einen "anständigen" Finishweg zu spielen, oder lieber "sicher" spielen, bis man sich über Singles einen 1-Dart Check stellen kann?

    Darts: Target Carrera C7 18g (Softtip / Titan S), Intermediate Target Pro Grip Vision Shafts, Standard i-Flights 100 micron
    Board: Unicorn Eclipse Pro

  • Ist doch wurst was oder wie du stellst/spielst - Wenn du checkst´s alles richtig gemacht,wenn nicht alles falsch.Also wie beim Elfmeterschiessen,verlädst du den Torwart alles Super,hält er den dann Spiessrutenlauf :cool:

  • Dem würde ich bei Turnieren oder bei Ligaspielen definitiv zustimmen. Allerdings spiele ich keine Liga und auch nur sehr selten Turniere (dann halt C/B/Hobby und nicht sehr erfolgreich). Meistens spiele ich mit ein paar Kollegen "just for fun". Da ist halt die Frage ob es für jemanden wie mich (so ca. 0-3 Tripple pro 501, meist eher 0-1) Sinn macht, auf "sinnvolle" Checkouts zu spielen, oder ob es eher Sinn macht einfach stumpf auf die 20 zu gehen, bis der 1-Dart Checkout über Singles stellbar ist. Man will sich ja auch verbessern, allerdings bin ich halt auch alles andere als talentiert, wenn es um den Dartsport geht.

    Darts: Target Carrera C7 18g (Softtip / Titan S), Intermediate Target Pro Grip Vision Shafts, Standard i-Flights 100 micron
    Board: Unicorn Eclipse Pro

  • Dem würde ich bei Turnieren oder bei Ligaspielen definitiv zustimmen. Allerdings spiele ich keine Liga und auch nur sehr selten Turniere (dann halt C/B/Hobby und nicht sehr erfolgreich). Meistens spiele ich mit ein paar Kollegen "just for fun". Da ist halt die Frage ob es für jemanden wie mich (so ca. 0-3 Tripple pro 501, meist eher 0-1) Sinn macht, auf "sinnvolle" Checkouts zu spielen, oder ob es eher Sinn macht einfach stumpf auf die 20 zu gehen, bis der 1-Dart Checkout über Singles stellbar ist. Man will sich ja auch verbessern, allerdings bin ich halt auch alles andere als talentiert, wenn es um den Dartsport geht.


    Spiele auch nur als Hobby im WZ oder in der Kneipe - Wer checkt hat Recht - letztes Mal in der Kneipe gegen Kumpel gespielt - hat 3 Darts und macht 68 mit 18-Bull aus - jeder andere würde über 20 gehen aber(besoffen und Glück) :klugscheiss:

  • Dem würde ich bei Turnieren oder bei Ligaspielen definitiv zustimmen. Allerdings spiele ich keine Liga und auch nur sehr selten Turniere

    Spiel einfach bis kleiner 301, 201 oder 170 und fang dann an zu rechnen.
    Bei den wenigsten klappt das checken immer.
    Rechnen gilt immer!
    Mit "Gewalt" checken eigentlich nie. Weil die meisten den Druck nicht vertragen.

    ich sehe keine anderen Signaturen...

  • Wo wir wieder das Problem haben uns nicht mit den Profis vergleichen zu dürfen.
    Ich kann auch ein Auto bewegen,deshalb kann ich mir am Schuhmacher kein Beispiel nehmen...egal wie oft der Weltmeister war.

  • Ich denke die meisten Profis werden auf die T20 die beste Trefferquote haben auf die Treble-Segmente, da es am meisten geworfen wird.
    Daher kann ich seinen Weg schon verstehen. Bei T20 checkt er wie im Video gesehen. Bei S20 wird er es eben über SB und BE versuchen zu checken.
    Das unterscheidet den Profi von vielen Hobbydartern, SB gefolgt von BE wird Profis weniger Kopfzerbrechen bereiten als dem Hobbydarter.

    Im Nachhinein haben wir schon alles im Voraus gewußt!!!

  • Ich persönlich kann nicht verstehen, wieso der Weg über T20 bei 95 Rest sinnvoll sein soll. MMn sind der Bullweg und der Weg über T19 viel sinnvoller. Denn, wenn man auf dem 20er Segment anfängt, hat man höchstens einen Dart auf Doppel. Bei Beginn auf der 19 hat man womöglich zwei Darts auf Doppel. Ein weiterer Nachteil beim 20er Weg ist, dass ich, wenn ich die S20 treffe und dann SB DB spielen will, es mir nicht erlauben kann, mit dem zweiten Dart DB zu treffen. Beim Beginn auf Bull kann ich mit dem ersten Dart entweder SB oder DB treffen, um mir dann mit einem Single ein Doppel zu lassen.

  • https://www.youtube.com/watch?v=SwmrOg66Seg

    Peter Wright, ab Minute 10 ;)
    fängt auch auf T20 an.


    Ausnahmen bestätigen die Regel :thumbup:

    Interessant, hätte nicht gedacht das ein Profi diesen "Unsinn" mal so spielt und das ganze dann natürlich auch noch checkt :) . Keine Ahnung wie Peter Wright zu der Doppel 19 steht, vielleicht ist das ein Doppelfeld auf das er ganz generell nicht wirft? Und 147 Rest beim Lewis waren für ihn vielleicht nicht so viel Druck, um über Bull anzufangen...

  • (...Meistens spiele ich mit ein paar Kollegen "just for fun". Da ist halt die Frage ob es für jemanden wie mich (so ca. 0-3 Tripple pro 501, meist eher 0-1) Sinn macht, auf "sinnvolle" Checkouts zu spielen, oder ob es eher Sinn macht einfach stumpf auf die 20 zu gehen, bis der 1-Dart Checkout über Singles stellbar ist. Man will sich ja auch verbessern, allerdings bin ich halt auch alles andere als talentiert, wenn es um den Dartsport geht...)


    Hallo Tankard, auch wenn du nur "just for fun" spielst entwickelt man doch einen gewissen Ehrgeiz, denn meistens nur zu verlieren, macht niemandem Fun ! ;) Auch schon allein aus der Formulierung deiner Frage heraus, kannst du die Antwort sehen / "Sinnvolle" Checkouts = ja genau, die machen auch Sinn; Einfach stumpf auf die 20 zu gehen (egal was ich Rest habe!) = ist eben stumpf und irgendwie auch dämlich, denn dann verstellt man sich oft und benötigt unnötig weitere Darts um es wieder zu "reparieren" was man da "angerichtet" hat, mit der stumpfen Spielweise (falls man überhaupt die Gelegenheit bekommt dazu, bevor der Gegner checkt) :rolleyes:

    Du sagst ja, dass du dich verbessern möchtest. Talent ist nicht alles. Mit etwas mehr Training, bekommst du dann die nötige Sicherheit und lernst auch die Finishwege langsam aber sicher. (Leichter geht so etwas aber, meistens in einem Verein, mit erfahreneren Spielern). Viel Spaß und Erfolg noch und Good Darts ! :thumbup:

    Fan von: "The Bull" Terry Jenkins, Mark Webster, Barry Bates, Paul Nicholson, James Wade, Darryl Fitton, Mensur Suljovic, Rowby-J.R. :austria:

    Einmal editiert, zuletzt von Double-trouble (8. Dezember 2014 um 13:32)

  • Verein...
    Ist das das böse Monster mit Gruppenzwang,Anpassung,Verantwortung anderen gegenüber,Verpflichtungen und meist altbackenen Spielsystem?

    Iiiih Bah..!

    :(duw):

  • Ich nehm mal die 64er Finish Diskussion aus dem WM Thread hier auf.

    Für mich ist es am besten dieses Finisch über die 16 zu spielen, da ich immer im selben Bereich der Scheibe bleibe.
    Treffe ich T16 habe ich mit D8 das nebenan liegende Doppel als Ziel treffe ich nur S16 dann kann ich mit S16 mir D16 stellen und muss nicht quer über das Board wechseln.


    Und einzig dieses nicht Wechseln zu müssen ist für mich der Ausschlag die 64 nicht über die 20 zu spielen.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • aber ich selbst als Hobbydarter sollte man schon die einfache 16 oder 20 treffen - wenn nicht sind die Nebenfelder bei der 16 natürlich besser als bei 20

    bei 16 einen Bock man kann wenn noch auf D20 werfen
    bei 20 einen Bock in die 1 dann muss wohl Bullseye her

    Einmal editiert, zuletzt von Helmi (19. Dezember 2014 um 23:28)

  • FÜR die 20 spricht das er die 20 sicher traf und somit sich nicht umstellen musste.
    Die Nebenfelder sind sicher ungünstiger.

  • Der weg bei 64 über die 20 ist meiner Meinung nach sehr ungewöhnlich.
    Da bietet sich die 16 deutlich besser an.
    Aber Sascha hat gezeigt dass der Weg egal ist, solange man das Leg gewinnt.

  • peter:

    ich will das nicht als Fehler bezeichnen, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass es auch andere Wege gibt, die eventuell sinnvoller (im Bezug auf Single, Nebenfelder etc) sind.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • @ Atari
    Böse Zungen (wie ich :ver: ) könnten sagen "Edarter".

    Er spielt halt seine eingespielten Wege. Der Erfolg spricht für ihn.
    Schau,ich spiel bei 64 T12 für D14 oder 12 12 40. Gängig? Nö!

    Unter 70 erreicht man mit zwei Single immer ein Doppel. Von daher gibt es zig Möglichkeiten und eigene Vorlieben.

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