Nachteil von Messing/Nickel etc. gegenüber Tungsten Darts ?

  • Bin gerade dabei ein paar neue Darts zu bestellen, die Messing/Nickel, Stahl Darts gibt es ja schon zwischen 8-15 Euro. Was gibt es da eigentlich für Nachteile ? Verbiegen werden die sich doch auch nicht, oder ? Tungsten ist doch nur von Vorteil das man die dünner drehen kann, oder ? Ich wollte mal kopflastige Darts ausprobieren aber möchte nicht 50 € zum testen ausgeben

  • Hallo Marjun, zwangsläufig kommst du leider nicht drumherum dir ein gutes Tungsten/Wolfram Set zukaufen, wenn du den Dartsport erfolgreich betreiben willst, allein durch die höhere Dichte kannst du die Darts bei gleichem Gewicht effektiver im Triple platzieren und das sollte das Kaufargument sein, am besten einen Dartshop in der Nähe suchen und dort vor Ort testen.

  • Er möchte ja nur mal eine andere Art Darts ausprobieren, da ist das schon vertretbar.
    Ansonsten hast du natürlich recht, wobei auch hier gilt besser das zu spielen was einem mehr liegt und nicht was in der Theorie besser wäre (siehe z.B. Taylor, der ja auch nicht die dünnsten Barrels spielt).

  • Hallo Marjun, zwangsläufig kommst du leider nicht drumherum dir ein gutes Tungsten/Wolfram Set zukaufen, wenn du den Dartsport erfolgreich betreiben willst, allein durch die höhere Dichte kannst du die Darts bei gleichem Gewicht effektiver im Triple platzieren und das sollte das Kaufargument sein, am besten einen Dartshop in der Nähe suchen und dort vor Ort testen.


    Versteh ich nicht, was soll denn an einer höheren Dichte zu einem erfolgreicheren Trefferbild führen ? ?( Ich hab hier schon einen Messingdart Set, hab ich mal von einem Kollegen geschenkt bekommen, die fliegen bei mir genauso in die T20 wie die Gary Anderson für 60,- . Ich wollte lediglich eine andere Form kopflastig, kürzeres Barrel oder auch mit Griffmulde mal ausprobieren. In dem Dartshop in der Nähe gibt es keine Brassbarrels

  • Zitat von »Zwanni«



    Hallo Marjun, zwangsläufig kommst du leider nicht drumherum dir ein gutes Tungsten/Wolfram Set zukaufen, wenn du den Dartsport erfolgreich betreiben willst, allein durch die höhere Dichte kannst du die Darts bei gleichem Gewicht effektiver im Triple platzieren und das sollte das Kaufargument sein, am besten einen Dartshop in der Nähe suchen und dort vor Ort testen.

    Versteh ich nicht, was soll denn an einer höheren Dichte zu einem erfolgreicheren Trefferbild führen ? Ich hab hier schon einen Messingdart Set, hab ich mal von einem Kollegen geschenkt bekommen, die fliegen bei mir genauso in die T20 wie die Gary Anderson für 60,- . Ich wollte lediglich eine andere Form kopflastig, kürzeres Barrel oder auch mit Griffmulde mal ausprobieren. In dem Dartshop in der Nähe gibt es keine Brassbarrels

    Naja er hat eig schon recht
    Das liegt daran dass die Formel Dichte = Masse / Volumen ist


    Das heißt wenn du einen Barrel mit 25 g spielen willst bleibt die Masse in der Formel gleich da aber bei einem tungsten die dichte höher ist muss bei einem Messing dart eine andere Komponente sich ändern in der Formel
    Da bleibt dann nur noch das Volumen


    Auf deutsch heißt des, wenn der dart immer gleich viel wiegen soll, muss er wenn er ein Messing dart sein soll wesentlich dicker sein,um des selbe Gewicht zu erreichen und wenn der dart dicker Wird, wird es schwer 3 davon ins triple zu bekommen.


    Ich hoffe das konnte man jetzt einigermaßen verstehen ?(

  • igustl:

    In der Theorie alles richtig. In der Praxis ist das für Anfänmger und nicht so besonders gute Dartspieler eine ziemlich akademische Überlegung. So lange Du nicht regelmässig 3 Darts in Triple wirfst sind die "einfachen" Darts vollkommen OK. Wichtiger ist eher das Du mit der Form zufrieden bist und gut klarkommst. Wem ganz dünne Darts gut liegen der muss eben in teure Materialien investieren, für viele andere ist das nicht entscheidend. Lasst euch nicht von der Werbung verarschen die uns vermitteln will das man mit teuren Darts besser wirft.

    Marjun:

    Kopflastig ist automatisch jeder Dart dessen vorderer Teil dicker ist als der hintere. Natürlich kann man auch mittels Bohrungen noch Schwerpunkte verlagern, aber ein Dart dessen Barrel eine eher konstanten Durchmesser aufweist ist eher nicht kopflastig. Du kannst aber uber das Setup (Schaftlänge, Flightform und Größe) noch Einfluss nehmen, zwar nicht direkt auf den Schwerpunkt, aber die resultierenden Flugeigenschaften.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan S (18. Juni 2016 um 09:38)

  • @ Stefan

    Ich hab hab ja auch net gemeint, dass man damit besser trifft oder man die jetzt unbedingt kaufen soll.
    Es kam nur die frage auf wieso es schwerer ist mit Messing darts 3 mal hintereinander die 60 zu werfen und da hab ich des mal beantwortet

    Natürlich kann man sich ausrechnen wenn man 2 mal im jahr ne 180 wirft dann ist des wsl irrelevant.
    Ist ja auch nur ne Theorie sache ;)

  • Das trifft aber auch nur bei Barrels in den höheren gewichtsklassen zu, wie du ja auch schon geschrieben hast. Bei leichten
    Darts wie z.B. einem 14g. Ted Hankey (90% Wolfram) meiner Meinung nach nicht. Der Dart hat eine Länge von ca. 43,3mm und 6,2mm Durchmesser, davon ist er
    mit einer 4mm Bohrung 38mm tief ausgebohrt. Die Bohrung für die Spitze ist 4,6mm tief. Also ist der Barrel bis auf
    0,7mm hohl.
    Beachtet man das Spezifische Gewicht von einer 90/10er Wolfgram Legierung und von Messing könnte man diesen Dart wenn man ihn nicht hohl Bohrt auch aus
    Messing herstellen. Wobei da das Spezifische Gewicht von der Höhe des Kupferanteils abhängig ist.
    Aber ein Dart lässt sich vieleicht auch Teuerer und einfacher Verkaufen wenn er aus einer Nickel/Tungsten Legierung ist als aus Messing.

  • Danke euch allen, ist aber ziemlich schwergünstige Brassdarts zu finden die vorne dicker sind, also kopflastig, der hier könnte aber sein, oder?

    http://mcdart.de/1809/target-ph…22g.html?c=2220

    Auf deutsch heißt des, wenn der dart immer gleich viel wiegen soll, muss er wenn er ein Messing dart sein soll wesentlich dicker sein,um des selbe Gewicht zu erreichen und wenn der dart dicker Wird, wird es schwer 3 davon ins triple zu bekommen.


    das sind jetzt pro Dart 3 mm Unterschied, ob das wirklich so entscheidend ist ? Taylor spielt doch auch mit so fetten Dinger und ich hab fast die selbe Konstanz wie er :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Marjun (18. Juni 2016 um 12:45)

  • Ein weiterer Unterschied ist natürlich, dass Messing sich sehr viel besser verarbeiten lässt als Tungsten, damit sind Werkzeugstandzeiten sehr viel höher, weniger Kühlaufwand etc. Macht es für den Hersteller einfacher.

    "Nothing left to lose" j.j. and k.k.
    Good Darts :)

    • Offizieller Beitrag

    Was gibt es da eigentlich für Nachteile ? Verbiegen werden die sich doch auch nicht, oder ?

    Nö ^^

    Tungsten ist doch nur von Vorteil das man die dünner drehen kann, oder ?

    Messing kann man auch dünn drehen. ;)
    Du meinst sicher, dass Tungstendarts bei gleichem Barrelgewicht dünner sind.

    Wichtiger ist eher das Du mit der Form zufrieden bist und gut klarkommst. Wem ganz dünne Darts gut liegen der muss eben in teure Materialien investieren, für viele andere ist das nicht entscheidend. Lasst euch nicht von der Werbung verarschen die uns vermitteln will das man mit teuren Darts besser wirft.

    So schaut es aus, wenn Du gut zurecht kommst, warum wechseln.

    Wenn da nicht die Ungewissheit wäre, ob man mit dem anderen Barrel nicht ein ticken besser werfen könnte. :wacko:
    Die Suche nach dem heiligen Gral äh Dart.

    Generell lassen sich Körper mit einer hohen Dichte besser werfen als Körper mit geringer Dichte.
    Extremes Beispiel: 500g Federn vs. 500g Stein
    Das wäre also ein Vorteil für Tungsten.
    Dies wird sich bei schwereren Barrels mehr auswirken, aber das gehört auch zu den persönlichen Empfindungen.
    Für den einen wirkt sich das schon bei 22g aus, für den anderen bei 26g

    Das mit dem "Dünner" hat auch irgendwann ein Ende, dann kann ich die Darts nicht mehr gescheit greifen.
    Z.B. die Harrows Pinz sind für meine Wurstfinger zu dünn.

    Ein weiterer Vorteil von Tungsten gegenüber von Messing ist die Härte.
    Ein Barrel mit Grip bleibt in der Tungstenausführung länger griffig.

    Der nächste Vorteil von Tungsten ist,
    dass es einfach mehr Auswahl an Barrelformen gibt.

    Der Vorteil von Messing ist eindeutig der Preis.
    - Rohstoffpreis geringer
    - Bearbeitung einfacher und damit günstiger

    Letztendlich herausfinden kann man es nur, wenn man selbst zur Probe wirft.
    Wenn man in der Dartdiaspora lebt und der nächste Shop 100 km weit entfernt ist, wird es natürlich schwierig.
    Für 110€ kann man 11 Messingsets testen oder 3-4 Tungstensets oder 2Playersdartssets oder 1 Set Target Phil Taylor Power 9Five GEN 3 Steeldarts
    Wobei die TaylorDarts so auf Taylor zugeschnitten sind, das die Wahrscheinlichkeit das man selbst damit gut zurecht kommt eher gering sind.
    Da lobe ich mir doch noch die EricBristowDarts [Blockierte Grafik: http://www.myemoticons.com/emoticons/images/msn/true-brit/brit_bobby.gif]

    Ich habe hier mal ein Excel-Blatt ( Barrelrechner.xls ), mit dem man ein bisschen mit den Legierungsbestandteilen spielen kann.
    Es berechnet dann die Dichte der Legierung.
    Im unteren Teil kann man die Barrelmaße eingeben und es wird das Barrelgewicht mit der oben angegeben Legierung berechnet.

    Für Messing müsste man einen Kupferanteil zwischen 60% und 95% und Zink zwischen 40% und 5% wählen.

    Bei einem Barrel mit den voreingestellten Maßen und 90% W wäre ein Barrel mit den gleichen Abmessungen in Messing 75/25 nur halb so schwer.

    Bevor Beschwerden kommen, die Anteile müssen zusammen 100 ergeben, ist irgendetwas rot stimmen die Eingaben nicht.

    „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“ (F. W. Bernstein - † 20. Dezember 2018 - Neue Frankfurter Schule)


  • Generell lassen sich Körper mit einer hohen Dichte besser werfen als Körper mit geringer Dichte.
    Extremes Beispiel: 500g Federn vs. 500g Stein

    das hängt einzig und alleine mit dem luftwiederstand zusammen. ;)
    eine feder im vakuum fällt genauso schnell zu boden wie ein stein.

    https://www.youtube.com/watch?v=LIrBIzhiJ9Y

    der luftwiederstand zwischen einem messing und wolframbarrel sollten auf die 2 meter irgendwas zum board wohl zu vernachlässigen sein.

    abschließender rat: ausschau nach gebrauchten wolfram barrels halten, die werden auch schon recht günstig angeboten.

    --- knapp vorbei ist auch daneben! ---

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