• Hallo zusammen,

    vorab möchte ich sagen, dass ich den Einsteigerthread gelesen habe.

    Ich spiele gerade mal seit ein paar Tagen Dart, möchte mir aber zu Beginn nicht etwas ungutes angewöhnen.
    Griff habe ich einen passenden für mich gefunden. Und zwar greife ich mit Daumen und Zeigefinger den Barrel, Ringfinger liegt auf der Spitze.

    Ich weiß dass es kein richtig oder falsch gibt sondern eher unterschiedliche Stile.
    Jedoch habe ich eine Frage zur Armstellung. Der Oberarm sollte ja waagrecht Richtung Board zeigen und beim Wurf ruhig bleiben Wie wichtig ist es im Bezug auf Reproduzierbarkeit, dass der Unterarm mit Hand exakt über dem Oberarm sind? Wenn ich beim zurückziehen den Flight knapp vor dem Kinn stoppe, sitzt der Unterarm direkt über dem Oberarm, ziehe ich aber den Dart am Gesicht rechts vorbei, sitzen Unterarm und Oberarm nicht direkt übereinander. - der Unterarm kippt quasi ein bisschen rechts über.

    Ich hoffe meine Schilderung ist verständlich.

  • Ich kann dir nicht sagen was du machen mußt, aber ich kann dir sagen, was ich für mich ausprobiere. Ich versuche eine natürliche Haltung zu finden. Das heißt, dass ich den Arm so halte, wie es sich für mich normal anfühlt und nicht, dass ich ihn absichtlich in irgendeine Richtung biegen muß, damit unbedingt irgendeine Flucht nach Wasserwaage gerade ist.

  • Wright und Mardle machen das auch. Ich komme auch manchmal mit'm Flight ans Kinn, aber das stört mich weniger als das nach rechts wegziehen. Wenn du damit besser klarkommst mach weiter damit. :thumbup:

    Für meinen Geschmack kippt Wrigth mit dem Unterarm aber eher nach innen, oder? Also der Oberarm steht rechts vom Kinn und der Oberarm eher geringfügig nach innen Richtung Kinn.

    Also das Problem ist nicht ob der Flight das Kinn berührt oder nicht, sondern ob der Unterarm in einer Flucht mit dem Oberarm sein sollte.

    Einmal editiert, zuletzt von FabiK (20. Dezember 2017 um 22:05)

  • Das hat meiner Meinung nach etwas mit dem dominanten Auge zu tun wie die Stellung des Unterarms dann ist, die führen dann den Unterarm unter ihrem dominaten Auge, wenn das als Rechtshänder nun aber das linke Auge das dominante ist, dann kommt es zu diesem abkippen des Unterarms. Ist bei Taylor, Anderson ähnlich und besonders bei Henderson sehr extrem.

  • Das Rüberklappen vom Ellbogen beobachte ich bei mir auch oft. Vor allem dann, wenn ich etwas ermüde bei langen Matches. Wenn ich meine Wurfbewegung dann beibehalte, landen viele der Pfeile in der 5 statt der 20. Daran merke ich meistens, dass ich korrigieren muss. Entweder nochmal zusammenreißen, oder von Rhythmus-Werfen auf Zielwerfen übergehen.

    Generell würde ich behaupten, dass du durch viele rechte Winkel und geradlinige Körperführung die höchste Präzission erreichst, aber auch am anfälligsten für Schwankungen bist. Wenn sich das Geradebiegen des Ellbogens unangenehm und auch nach längerer Übung nicht "natürlich" anfühlt, dann würde ich den Arm einfach mal locker lassen und sehen, in welchem Winkel er zum Board steht. Mit dem studierst du dann deine Wurfbewegung ein.

    Ich finde eh, dass es am Anfang wichtiger ist, einfach mal auszuprobieren und zu beobachten, wie sich was anfühlt. Kann nicht schaden, ein paar Techniken auszuprobieren, bis man seinen Weg gefunden hat.

  • Nachdem ich in all den Jahren soviele verschiedene Wurftechniken soviele merkwürdig verkrampft anmutende oder zu locker wirkende Techniken bei erfolgreichen Spielern beobachtet habe, hab ich es aufgegeben von der perfekten Technik zu sprechen. Wenn du triffst was du treffen willst hast du deine Technik gefunden. Künstlich daran rumzudoktern macht es meist schlechter als besser.

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