Jeden Tag das selbe

  • Guten Morgen,

    Mein Problem, dass ich ständig unkonstant bin, obwohl ich jeden Tag 2h Trainiere, habt ihr Tipps
    Um dies zu vermeiden?
    Mein avg ist ca. 40-50...
    An gewissen Tagen über 60..

    Doch ich könnte mehr...habe jedoch die verbissenheit und hasse es zu verlieren :/

    Hättet ihr irgendwelche Tipps, Gegen Streuung, Konstants, Mental?

    Einmal editiert, zuletzt von Litschy (18. März 2018 um 10:04)

  • Kommt auf den zeitlichen Rahmen an, in der Woche mindestens 2 Stunden, am Wochenende sind es auch Mal über 4.
    Ich komme am besten damit immer ne halbe Stunde oder so zu spielen und dann eine kurze Pause zu machen.
    Ich spiele meistens bo3-bo11 gegen den Computer.Zum Aufwärmen bisschen RTW auf Single und Doppel.
    Gerne noch 100 Darts auf 20 und 19 und ab und an bisschen 170 DO um das Finishen zu trainieren.
    Habe damit seit November für meine Verhältnisse ordentliche Fortschritte gemacht, ein Average von 50 + über längere Distanzen zu halten ist momentan mein Ziel.
    Ende November bin ich quasi nie über 40 gekommen.

    Jelle Klaasen 1.D

  • Guten Morgen,
    Mein avg ist ca. 40-50...
    An gewissen Tagen über 60..

    Was für ein Average denn?

    - über ein einzelnes Leg?
    - über Best-Of-11-Legs?
    - Über zwei Stunden Spielzeit?
    - ohne Gegner?
    - mit Gegner?
    - Wenn ja, Gegner besser / gleich stark / schlechter?


    => Anzahl Legs:
    Je weniger Legs du spielst, desto mehr haut ein Ausreißer (positiv oder negativ) in den Average rein.

    => Gegner:
    Ein Gurkenleg hat man immer dazwischen, in dem der Dart einfach noch weniger als sonst ins Doppel will, egal ob Anfänger oder Profi. Wenn du ohne Gegner oder mit deutlich schwächerem Gegner spielst, wirst du daher in solchen Legs häufiger lange am Doppel hängen bleiben. Ein guter Gegner macht aber das Leg zu, bevor du dich auf der D1 oder ähnlich festbeißt, und rettet damit dann deinen Average (was natürlich sehr freundlich vom Gegner ist, bitte nicht vergessen sich bei ihm zu bedanken :cool: ).

    2 Mal editiert, zuletzt von poldhu (18. März 2018 um 11:02)

  • Du solltest einfach so unterschiedlich wie möglich trainieren. Wenn man immer nur gleich trainiert macht das wenig Sinn. Hier im Forum findest du die unterschiedlichsten Trainingsspiele.

  • Eventuell einfach auch ein bißchen Inkonstanz zulassen. Ich schaffe es ein Spiel mit nem Avg von über 60 zu gewinnen und am nächsten Tag quäle ich mich, auf 40 zu kommen. (Nicht dass ich da besonders drauf achte, aber prodarter zeigt es einem ja immer an.)
    Und dann sage ich mir, dann ist es eben so, gerade auch vor dem Hintergrund, dass es allen so geht. Es eben so, dass man nicht jeden Tag gleich gut trifft.

  • Hallo poldhu

    Ih spiele immer best of 11, da ist der avg so 40-45.
    Umso länger ich spiele umso schlechter wirds.... (leider)
    MIt oder Ohne gegner, kein Unterschied, ich Trainiere mit besseren und kriege oft auf den sack :=)
    Der eine ist unter den Top 10 in der Schweiz und spielt konstant runde 5/6...

    Je länger die Spiele gehen, umso mehr ausreisser habe ich, was mich nervt...

    Einmal editiert, zuletzt von Litschy (18. März 2018 um 20:39)

  • Wie lange spielst du schon?
    Ist das der Schnitt bei 501DO?


    Hallo, So es ist einiges besser geworden.


    Momentan spiele ich 501 DO, und Checke so Runde 12 aus.


    Schnitt wurde Deutlich verbessert, ist jetzt so bei 50-55 aber das ausjecken macht mir noch etwas mühe..

  • irgendwie passt das nicht so wirklich zusammen :huh: wenn du "so Runde 12" auscheckst, sprich mit 34-36 Darts kommst du bei weitem nicht auf den genannten Avg :S


    Das würde so ca. nen 40er AVG geben ist mir klar, ohne das ausjecken ist das gemeint, ich bin etwa in der 9-10 Runde aufm Check, nur Treffe ich die Doppel nicht so gut...

  • Ahso, es geht um das reine Scoring. Allerdings wenn hier die Leute von einem 55er Avg reden, dann ist das schon so gemeint, dass mit dem 27. Dart, also in der 9. Aufnahme gecheckt wurde, bzw. bei einem Avg von 60 mit dem 25. Dart.

  • Ahso, es geht um das reine Scoring. Allerdings wenn hier die Leute von einem 55er Avg reden, dann ist das schon so gemeint, dass mit dem 27. Dart, also in der 9. Aufnahme gecheckt wurde, bzw. bei einem Avg von 60 mit dem 25. Dart.


    Upps, Tut mir Leid, war bezogen auf das Scoring....

  • Hallo,
    nach meinem Empfinden ist Konstanz hauptsächlich eine Frage der Konzentration. Ich denke, fokussiertes Training sollte einiges bewirken. Also keine x01 Spielchen, sondern separat Doppel, Scoring, und Checkout üben. Dazu gibt's ja eine ganze Reihen geeigneter Spielchen.
    Mir haben Videoaufnahmen bei der Entwicklung des rein technischen Parts sehr geholfen (mit Handy unterm Board oder von der Seite).
    HG

  • Oft ist weniger mehr.

    Das man nach 2 Stunden ! am Stück schwächer wird oder unkonzentriert, finde ich normal.
    Da sollte man häufiger mal Pause machen oder wenger trainieren.

    Ich persönlich "trainiere" eher weniger, sondern spiele viel mehr.
    Es soll mir Spaß machen und dann kommt es beim spielen ziemllich von alleine.

    Ich fange meistens 501 DO gegen den Compu 2 oder 3 klein an bei drei Gewinnsätzen.
    Dann gehts weiter gegen Compu 4 oder 5.

    Das Ganze aber ohne Druck oder übertriebenen Ehrgeiz, sondern aus Spaß am Spiel.

    Von Videoaufnahmen halte ich überhaupt nix.
    Was soll das bringen? Man kanns auch übertreiben.
    Wer alles analysiert und studiert, ist selten locker.

    Favs Gary Anderson, Bully Boy, NoGo Price

    2 Mal editiert, zuletzt von Theo Darter (16. Juli 2018 um 11:25)

  • Ich spiele Dart wegen der Bewegung, weil ich sonst so gut wie keinen Sport machen darf. Zumindest war das einer der Hauptgründe, weswegen ich angefangen habe. Die Bewegungsabläufe vom Hinstellen, Körperspannung aufbauen, werfen, entspannen, 4 Meter laufen, Körperspannung neu aufbauen usw. das ist mein Sport. Wenn ich das nur 2 Stunden und mit Pausen mache, dann brächte das gar nichts. Mein Ziel ist es eben einen längeren Zeitraum kontrolliert mit einer überschaubaren körperlichen Belastung in Bewegung zu bleiben.

    Von daher war das am Anfang einfach, weil der Fokus nicht auf sportlichen Höchstleistungen lag. Wenn Dart als Sport aber dann auch noch Spaß macht und quasi als Nebeneffekt der überdurchschnittlichen Menge des Trainings eine Verbesserung sichtbar wird, dann achtet man da früher oder später vermehrt doch auf die Leistung. Wenn dann noch Hilfestellung von außen kommt, wie man sein Spiel optimieren kann und man sich dadurch auch nochmal verbessert, wird der Ehrgeiz noch größer.

    Irgendwann war es dann wie bei Allen, man wird zwar besser, hat aber immer auch die Phasen wo nichts klappt. Dann half es mir mich an die Anfänge zu erinnern und ich habe eine Technik zum »Resetten« entwickelt. Dazu habe ich mir den Fehlwurf angeguckt, die Pfeile rausgezogen, umgedreht, die Augen zu, kräftig durchgeatmet, mit den Schultern gezuckt/gerollt (so wie Cadby, als Taylor ihn damit veräppelt hat), komplett neu konzentriert beim Hinstellen und dann war das wie ein neues Spiel anfangen. Inzwischen klappt das Resetten rein im Kopf, also ohne Ritual drumrum.

    Und dann gucke ich mir die Profis im TV an. Die treffen fast jedes Treble auf Anhieb und die Singlefelder fast immer genau mittig, so dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass die die Singlefelder verfehlen könnten. Und trotzdem passieren denen auch ganz grottige Aufnahmen, weil eben jeder mal nicht trifft und das beruhigt mich dann nochmal.


  • Ich denke, das ist ein Gutes Argument, 2h sind eigentlich wirklich lang, ich probiere es mal mit so 30 Minuten und dann mal 5-10 Minuten Pause...


    Es macht mir Spass, auf jedenfall, ich rege mich halt auf wenn ich konstant Blödsinn werfe...

    Ich bin sehr ehrgeizig, war beim Kampfsport so etc...

  • Ich spiele Dart wegen der Bewegung, weil ich sonst so gut wie keinen Sport machen darf. Zumindest war das einer der Hauptgründe, weswegen ich angefangen habe. Die Bewegungsabläufe vom Hinstellen, Körperspannung aufbauen, werfen, entspannen, 4 Meter laufen, Körperspannung neu aufbauen usw. das ist mein Sport. Wenn ich das nur 2 Stunden und mit Pausen mache, dann brächte das gar nichts. Mein Ziel ist es eben einen längeren Zeitraum kontrolliert mit einer überschaubaren körperlichen Belastung in Bewegung zu bleiben.

    Von daher war das am Anfang einfach, weil der Fokus nicht auf sportlichen Höchstleistungen lag. Wenn Dart als Sport aber dann auch noch Spaß macht und quasi als Nebeneffekt der überdurchschnittlichen Menge des Trainings eine Verbesserung sichtbar wird, dann achtet man da früher oder später vermehrt doch auf die Leistung. Wenn dann noch Hilfestellung von außen kommt, wie man sein Spiel optimieren kann und man sich dadurch auch nochmal verbessert, wird der Ehrgeiz noch größer.

    Irgendwann war es dann wie bei Allen, man wird zwar besser, hat aber immer auch die Phasen wo nichts klappt. Dann half es mir mich an die Anfänge zu erinnern und ich habe eine Technik zum »Resetten« entwickelt. Dazu habe ich mir den Fehlwurf angeguckt, die Pfeile rausgezogen, umgedreht, die Augen zu, kräftig durchgeatmet, mit den Schultern gezuckt/gerollt (so wie Cadby, als Taylor ihn damit veräppelt hat), komplett neu konzentriert beim Hinstellen und dann war das wie ein neues Spiel anfangen. Inzwischen klappt das Resetten rein im Kopf, also ohne Ritual drumrum.

    Und dann gucke ich mir die Profis im TV an. Die treffen fast jedes Treble auf Anhieb und die Singlefelder fast immer genau mittig, so dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass die die Singlefelder verfehlen könnten. Und trotzdem passieren denen auch ganz grottige Aufnahmen, weil eben jeder mal nicht trifft und das beruhigt mich dann nochmal.


    Ich habe den Weg zu Dart vom Papa, er hat früher gespielt und ich sagte als Spass komm Papa, gehen wir eins Darten, der Verlieren zahlt die nächste Billiard runde =)

    Ich bin erzogen worden, es gibt 3 Stufen, Gut, Mittel und Schlecht, wenn man etwas verrändern will, fang bei dir selbst an.


    Ich wurde schon früh, zum Sport gebracht und mir wurde eingetrichtert, nur die besten bekommen den Respekt. Meine Mutter war eine sehr gute Marathonläuferin, mein Dad ein sehr guter Squash spieler... ich kenne nur entweder gewinnen oder versagen... könnte auch an dem Liegen, das ich selbst hohe ansprüche an mich selbst habe....
    Ich hätte die Unterstützung, von aussen, die viel Erfahrung haben- evtl. sollte ich mit meinen Erwartungen runterschrauben...


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