Follow Through Abschluß

  • Hallo,
    Ich habe eine Frage zum Follow Through. Ich führe den Follow Through insofern aus, als dass ich die Hand ganz durchstrecke. Am Schluss aber öffne ich die Hand und drehe sie etwas nach rechts. Die meisten Profis winkeln die Hand vorne gerade nach unten ab. Ich schaffe das irgendwie nicht. Wie macht ihr das? Habt ihr irgendwelche Tipps wie man das schafft oder glaubt ihr, dass das garnicht wichtig ist...
    Danke LG. Matz

  • Hallo Matz,

    entweder kommt das nach unten Abwinkeln ganz von selbst, oder man muss es so oft bewusst machen bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist.

    Christof

    Der Weg ist das Ziel.

  • Der rein methodische Ansatz etwas zu lernen ist einfach.

    Aber für mich würde sich eher die Frage stellen, wie ist das Wurfgesamtbild. Etwas isoliert zu betrachten macht erst dann Sinn, wenn man sich einen Gesamtüberblick verschafft hat.
    Ob es generell wichtig ist das Handgelenk abzuklappen...meiner Meinung nach nein. Kann es hilfreich sein? Ja, denn so verhinderst (einschränken) du diese seitlichen Hand Kompensationsewegungen(links und rechts) die viele Spieler haben.
    Und nicht jeder Profi klappt sein Handgelenk ab, aber alle haben sie fast identische Endstellungen für Ihre Würfe. Chisnall und andere abgesehen


    Aber wichtig ist, sich nicht etwas anzuschauen und dann einzuprügeln weil es andere machen, obwohl es gar nicht zu seinem eingenen Wufbild passt.

    Alles rund um "Darts -Training" findet ihr auf ► Dartblog.de oder Youtube ► Dartblog

    Einmal editiert, zuletzt von dartblog (20. Juli 2019 um 10:27)

  • Ich habe ja auch so ein paar Probleme mit dem Ende meines Wurfes und neige dazu, nach dem Loslassen plötzlich anzuhalten. Ich versuche nun aber nicht bewußt eine bestimmte Bewegung wie das Abklappen herbeizuführen, sondern einfach nur aus der Wurfbewegung heraus den Arm bzw. die Hand ausschwingen zu lassen. Dann habe ich meinen Wurf in der Gesamtheit und wenn das dann am Ende nicht so aussieht, wie bei den meisten Profis, dann sieht es eben nicht so aus. Am Ende liegt mein Fokus aber darauf, wo der Pfeil einschlägt und nicht wie schön meine Hand nach dem Loslassen aussieht. Was nicht heißen soll, dass für das Treffen nicht auch ein ordentlicher Wurf hilfreich ist, aber ich werde mir dann keine Details in meinem Wurf antrainieren, die nur für die Optik sind.

  • Und dann gibts noch die wissenschaftliche Ausarbeitung "Darts-Sport" die den FollowThrough als Kennzeichen eines guten Wurfes in Frage stellt.... Und dafür das Bewegungsausmaß als wichtiger ansieht

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Das Bewegungsausmaß der Wurfbewegung ist der Winkel zwischen kleinstem Ellbogenwinkel und dem größten Ellbogenwinkel in der Wurfbewegung. Bei den gemessenen Personen war das Bewegungsausmaß (Trennwert bei 105° - mehr ist besser) ein besseres Unterscheidungsmerkmal zwischen "präzisen" und "weniger präzisen" Spielern. Präzise waren mehr als 67 Treffer von 99 Würfen auf das bevorzugte Feld (20 oder 19). Das heißt, jemand der den Arm nicht komplett streckt, kann das mit einem spitzen Ausholwinkel kompensieren. Zumindest in dieser Stichprobe.


    Danke, gefunden :/

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