Finishwege über 19 und nicht 20 spielen, obwohl 20 wahrscheinlicher getroffen wird?

  • [quote='ulitier',index.php?page=Thread&postID=70193#post70193]Ich denke, die Finishwege sind immer abhängig von der Tagesform und dem eigenen Gefühl. Hat man schon ein paar Mal das Finish über Bull versaut, weil man DB oder die 3 oder sowas getroffen hat, wird man in der spielentscheidenden Situation einen Bogen drum machen, wenn möglich. Hat man aber genügend Vorsprung, wird man vielleicht erst recht auf Bull gehen, nur um sich selbst zu bestätigen, dass es funktioniert (oder auch nicht). Selbst die Pros haben keine festen nicht veränderbaren Wege. Früher stellte sich Barney häufig Doppel 18, heute eher D20, Taylor hatte eine Phase, da vermied er die D16 wie der Teufel das Weihwasser (die Phase dauerte glaub ich sechs Legs). Es gibt auch unorthodoxe Wege, die einem persönlich aus welchen Gründen auch immer mehr liegen.

    Sicherlich ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Das Problem ist jedoch, dass man sich selbst richtig einschätzen muss. Wenn man einem Anfänger sagt, er soll in einem Ligaspiel auf die große 16 oder 8 werfen, wird er dies verständlicher Weise nicht tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass er hierüber mehr Punkte als über die anvisierte 20 wirft, ist jedoch je nach Größe des Streufeldes höher.

    Gebe Dir recht und vor allem sollte man sich beim Spiel selber nicht soveile Gedanken machen und möglichst alles auszublenden versuchen :daumen:

  • Es sei nochmal gesagt, dass ich die 20 (besser) treffe.
    Ich wollte eure meinungen hören, was ICH am besten machen sollte.
    ICH bin kein 19er Spieler, mir ist nur die höhere Wahrscheinlichkeit bei einigen Outs aufgefallen.

    Wenn man sich die Weltspitze ansieht, kann man feststellen, das die Spieler immer kompletter werden. Das bezieht sich sowohl aufs Scoren, als auch auf die Finishwege.
    D.h. ob nun auf 20 gescort wird, oder auf die 19, oder gar ein Mix aus beiden, wie man immer häufiger sieht. Auch wird die 18 und die 17 immer häufiger mit einbezogen.
    Bei den Finishes ist zu beobachten, das inzwischen auch die Profis Ihren Kopf ab und zu mal einschalten, und nicht immer nur, wie früher häufig zu sehen, blind auf die 20 werfen.

    Mein Schluß daraus ist, das die Zahlen einfach austauschbar sind, und deshalb auch dementsprechend trainiert werden müssen. Egal wie meine Vorlieben sein mögen. Es darf für mich keinen Unterschied machen, ob ich eine 100 oder 95, eine 140 oder 133 oder eine 180 bzw. 171 werfe.
    Das gilt für jedes beliebige Feld auf dem Board.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Ich denke, die Finishwege sind immer abhängig von der Tagesform und dem eigenen Gefühl. Hat man schon ein paar Mal das Finish über Bull versaut, weil man DB oder die 3 oder sowas getroffen hat, wird man in der spielentscheidenden Situation einen Bogen drum machen, wenn möglich. Hat man aber genügend Vorsprung, wird man vielleicht erst recht auf Bull gehen, nur um sich selbst zu bestätigen, dass es funktioniert (oder auch nicht). Selbst die Pros haben keine festen nicht veränderbaren Wege. Früher stellte sich Barney häufig Doppel 18, heute eher D20, Taylor hatte eine Phase, da vermied er die D16 wie der Teufel das Weihwasser (die Phase dauerte glaub ich sechs Legs). Es gibt auch unorthodoxe Wege, die einem persönlich aus welchen Gründen auch immer mehr liegen.

    Sicherlich ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Das Problem ist jedoch, dass man sich selbst richtig einschätzen muss. Wenn man einem Anfänger sagt, er soll in einem Ligaspiel auf die große 16 oder 8 werfen, wird er dies verständlicher Weise nicht tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass er hierüber mehr Punkte als über die anvisierte 20 wirft, ist jedoch je nach Größe des Streufeldes höher.

    Es gibt nur gewisse Grundregeln, die beachtet werden sollten. Man sollte sich so früh wie möglich ein Finish stellen (also 159 ua. Rest vermeiden). Man sollte die Doppel, egal welche, treffen :!D .

    Auch hier würde ich sagen, ja und nein.

    Hängt auch vom Training ab. Spieler die auf Teufel komm raus Finishes trainieren, die haben meist ihren einen Weg, dieser kann natürlich indivdiuell sein. Aber es ist sicher kein Fehler sich Wahrscheinlichkeiten anzuschauen, und auch Kombinationen zu wehlen, die z.B. 48 Rest lassen wenn ich das Single statt dem Triple treffe.

    Meine Kernaussage ist eigentlich, dass man sich vor allem nicht an dem orientieren sollte, was die Profis werfen. Nehmen wir mal Wade (der ist besonders interessant, weil er sich wann immer er kann D20 oder D10 stellt). Bei 177 Rest stellt er sich immer Tops für den nächsten Dart, das macht er quasi immer aus. Wer von uns kann schon von sich behaupten alles zwischen 171 und 180 mit 4-5 Darts zu checken?
    Bei 35 Rest gehen fast alle auf 3, D16. Wade eben auf 15, D10. Wäre für unser eins nicht unbedingt die beste Variante weil schnell D5 und 5 Rest droht. Da Wade das so gut wie nie passiert ist es für ihn gut, für mich deswegen noch lange nicht.

  • Wenn man sich die Weltspitze ansieht, kann man feststellen, das die Spieler immer kompletter werden. Das bezieht sich sowohl aufs Scoren, als auch auf die Finishwege.
    D.h. ob nun auf 20 gescort wird, oder auf die 19, oder gar ein Mix aus beiden, wie man immer häufiger sieht. Auch wird die 18 und die 17 immer häufiger mit einbezogen.
    Bei den Finishes ist zu beobachten, das inzwischen auch die Profis Ihren Kopf ab und zu mal einschalten, und nicht immer nur, wie früher häufig zu sehen, blind auf die 20 werfen.

    Mein Schluß daraus ist, das die Zahlen einfach austauschbar sind, und deshalb auch dementsprechend trainiert werden müssen. Egal wie meine Vorlieben sein mögen. Es darf für mich keinen Unterschied machen, ob ich eine 100 oder 95, eine 140 oder 133 oder eine 180 bzw. 171 werfe.
    Das gilt für jedes beliebige Feld auf dem Board.

    Mit einer Einschränkung. Außer um sich evtl. ein ganz spezielles Doppel (z. B. D20) zu stellen werden die Felder T9 - T1 wohl eher selten bespielt. Trotz aller Vielseitigkeit der Pros (100% Zustimmung) ist doch zu beobachten, dass eigentlich alle Top Spieler auf der T20 scoren. Ausgewichen auf T19 wird, wenn die 20 nicht läuft, oder zugestellt ist. T18 und T17 werden nur imm Bereich unterhalb von 250 benutzt, das ist aber schon ein Stellen gewisser Finishes. Jedenfalls ist das meine Beobachtung. Das ist aber auch ncihts anderes als das geistige Abrufen einer Checktabelle, nur eben schon weiter oben damit begonnen.

  • Aber 1000 auf 19 oder 20 werde ich bei Gelegenheit mal machen.
    Man kann es ja splitten!

    Darts: 23g
    Begonnen mit dem Darten: Anfang 2010
    Board: Winmau Pro SFB
    Scores: 3*180
    Shortleg 501: 22 Darts (05.03.2010)
    Shortleg 301 DIDO: 13 Darts (03.07.2012)
    Highest Finishes (2+3 Darts): 126 (T19, 19, Eye) | 102 (T20, 10, D16)

  • Mit einer Einschränkung. Außer um sich evtl. ein ganz spezielles Doppel (z. B. D20) zu stellen werden die Felder T9 - T1 wohl eher selten bespielt. Trotz aller Vielseitigkeit der Pros (100% Zustimmung) ist doch zu beobachten, dass eigentlich alle Top Spieler auf der T20 scoren. Ausgewichen auf T19 wird, wenn die 20 nicht läuft, oder zugestellt ist. T18 und T17 werden nur imm Bereich unterhalb von 250 benutzt, das ist aber schon ein Stellen gewisser Finishes. Jedenfalls ist das meine Beobachtung. Das ist aber auch ncihts anderes als das geistige Abrufen einer Checktabelle, nur eben schon weiter oben damit begonnen.

    Im Großen und Ganzen schon richtig. Obwohl die T9 für mich sehr wohl ein wichtiges Tribble fürs Finish darstellt (67,63). Es stimmt schon, dass u.a. aus den oben genannten Gründen auf die T19 ausgewichen wird. Gerade deshalb ist es doch wichtig, dass es keinen Unterschied machen darf, ob ich auf 20 oder 19 score.
    T18 und T17 werden inzwischen sehr vielfältig eingesetzt. Und nicht nur für die Finishvorbereitung. Wie Du allerdings auf die Zahl 250 kommst, ist mir schleierhaft. Die magische Zahl ist wohl eher die 350. Danach kommt der Bereich ab 315. Die Zahl 250 spielt für mich da eigentlich keine Rolle.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Im Großen und Ganzen schon richtig. Obwohl die T9 für mich sehr wohl ein wichtiges Tribble fürs Finish darstellt (67,63). Es stimmt schon, dass u.a. aus den oben genannten Gründen auf die T19 ausgewichen wird. Gerade deshalb ist es doch wichtig, dass es keinen Unterschied machen darf, ob ich auf 20 oder 19 score.
    T18 und T17 werden inzwischen sehr vielfältig eingesetzt. Und nicht nur für die Finishvorbereitung. Wie Du allerdings auf die Zahl 250 kommst, ist mir schleierhaft. Die magische Zahl ist wohl eher die 350. Danach kommt der Bereich ab 315. Die Zahl 250 spielt für mich da eigentlich keine Rolle.

    Ich gebe Dir in Bezug auf 20 und 19, auch 18 und 17 ja recht. Aber ich muss die T3 halt nicht so gut können wie die T20 oder 19. Also 67 spiele ich mit T17, D8, das ist in meinen Augen der bessere Weg. Die 63 würde ich auch nicht über die 9 spielen (T13, D12; T17, D6; SB, D19 - wer die 19 mag :-)).
    Das ist durchaus individuell. Wer sich nach Mäglichkeit immer Tops stellen will, der brauch alles bis zur T7 runter. Ich spiele dann halt lieber auf ein anderes Doppel.
    Ich kenne die Ansätze der 300er Zahlen, aber ganz erhlich ich kennen niemanden der bei 350 Rest auf Zahlen unterhalb der 17 gehen würde. Bis zur 17 sind das ja ohnehin die klassischen Scoring Triple. Da widerspreche ich Dir gar nicht, wenn Du sagst, dass man die genauso gut oder ähnlich gut wie T20 bzw. T19 beherrschen muss.
    Wobei dieser Ansatz immer ein wenig theoretisch ist. In der Praxis wird bei den meisten die T20 eben doch ein wenig besser sein als die T17.

  • Im Großen und Ganzen schon richtig. Obwohl die T9 für mich sehr wohl ein wichtiges Tribble fürs Finish darstellt (67,63). Es stimmt schon, dass u.a. aus den oben genannten Gründen auf die T19 ausgewichen wird. Gerade deshalb ist es doch wichtig, dass es keinen Unterschied machen darf, ob ich auf 20 oder 19 score.
    T18 und T17 werden inzwischen sehr vielfältig eingesetzt. Und nicht nur für die Finishvorbereitung. Wie Du allerdings auf die Zahl 250 kommst, ist mir schleierhaft. Die magische Zahl ist wohl eher die 350. Danach kommt der Bereich ab 315. Die Zahl 250 spielt für mich da eigentlich keine Rolle.


    T9 für 67 oder 63 versteh ich nicht.67 immer auf 17,63 immer auf 13. :klugscheiss:

  • T9 für 67 oder 63 versteh ich nicht.67 immer auf 17,63 immer auf 13. :klugscheiss:

    Ich gehe mal davon aus, das Du bei 67 die T17 bzw. bei 63 die T13 probierst. Wenn Du die triffst, gut. Wenn nur das Single getroffen wird, hast Du bei beiden Varianten Bull Rest und 2 Darts in der Hand. Was machst Du nun? Wirfst Du aufs Bull, oder stellst Du um? Wenn Du nicht vorher schon einen ganz klaren Weg in Deinem Kopf hast, wie Du die Situation auflösen wirst, bist Du in der Bredullie.
    Treffe ich bei meinem Weg nicht das Tribble für 40 bzw. 36 Rest, habe ich nach dem Single 58 bzw. 54 Rest, was ich ohne Gewissensbisse als Standartsituationen auflösen kann.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Ich gehe mal davon aus, das Du bei 67 die T17 bzw. bei 63 die T13 probierst. Wenn Du die triffst, gut. Wenn nur das Single getroffen wird, hast Du bei beiden Varianten Bull Rest und 2 Darts in der Hand. Was machst Du nun? Wirfst Du aufs Bull, oder stellst Du um? Wenn Du nicht vorher schon einen ganz klaren Weg in Deinem Kopf hast, wie Du die Situation auflösen wirst, bist Du in der Bredullie.
    Treffe ich bei meinem Weg nicht das Tribble für 40 bzw. 36 Rest, habe ich nach dem Single 58 bzw. 54 Rest, was ich ohne Gewissensbisse als Standartsituationen auflösen kann.


    DB,sonst S18-D16. zumindest spiel ich dass so weil ich Tops bzw.d18 so gut es geht vermeide :!D

  • Ich kenne die Ansätze der 300er Zahlen, aber ganz erhlich ich kennen niemanden der bei 350 Rest auf Zahlen unterhalb der 17 gehen würde. Bis zur 17 sind das ja ohnehin die klassischen Scoring Triple. Da widerspreche ich Dir gar nicht, wenn Du sagst, dass man die genauso gut oder ähnlich gut wie T20 bzw. T19 beherrschen muss.

    Da haben wir uns glaube ich mißverstanden. Bei der Zahl 350 meinte ich nicht, dass jemand an dieser Stelle auf die T17 geht. Wäre er ja schön blöde.
    Ich meinte damit eher, das dies die höchste Zahl ist, die ich mit 6 Darts ausmachen kann, es also wichtig ist, das ich 350 Rest habe und nicht durch einen "Spielfehler" 349 Punkte Rest habe.
    Und das dies kein theoretischer Ansatz ist, weiß ich aus Erfahrung. Ich habe dies mal vor Jahren (oder waren es Jahrzehnte?) in einer Vereinsmeisterschaft geschafft. Desweiteren habe ich mal in einem Ligaspiel nicht aufgepasst und mir 349 Rest gelassen. Habe den Fehler in dem Moment bemerkt, wo der Dart meine Hand gerade verlassen hat. Danch kam zwangsläufig die 180 und der Ärger sich um eine Finishchance gebracht zu haben.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • T9 für 67 oder 63 versteh ich nicht.67 immer auf 17,63 immer auf 13.

    Ist vielleicht gar nicht so kluggeschissen wie du denkst. Der Weg über die 17 hat auch bei 63 Rest gute Optionen. Die 13 ist von geraden Zahlenfeldern eingerahmt. Die 17 nicht. Triple 17 bietet auf der gleichen Boardseite die D6. Auch den Weg über Single Bull gab es schon zu bewundern.......ist natürlich was für Liebhaber.

    Life's about saying "yes"!

  • DB,sonst S18-D16. zumindest spiel ich dass so weil ich Tops bzw.d18 so gut es geht vermeide :!D

    Ich glaube, Du bringst Dich um eine Menge Chancen, Dein Spiel zu gestalten, wenn Du Doppel wie Tops und D18 vermeidest.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Ist vielleicht gar nicht so kluggeschissen wie du denkst. Der Weg über die 17 hat auch bei 63 Rest gute Optionen. Die 13 ist von geraden Zahlenfeldern eingerahmt. Die 17 nicht. Triple 17 bietet auf der gleichen Boardseite die D6. Auch den Weg über Single Bull gab es schon zu bewundern.......ist natürlich was für Liebhaber.

    D19 mag ich noch weniger (dass als 19er Spieler??wie geht das?) :banana:

  • Also ich nehme dann den für mich logischsten Weg. Und das ist der, der mir mehr Outs gibt. Übung macht den Meister, aber bissl mehr Sicherheit in den Outs ist sicher nicht verkehrt.

    Darts: 23g
    Begonnen mit dem Darten: Anfang 2010
    Board: Winmau Pro SFB
    Scores: 3*180
    Shortleg 501: 22 Darts (05.03.2010)
    Shortleg 301 DIDO: 13 Darts (03.07.2012)
    Highest Finishes (2+3 Darts): 126 (T19, 19, Eye) | 102 (T20, 10, D16)

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