DDV Sitzung vom 14.11.2010

  • Beifall geklatscht als ein Präsidiumsmitglied, dem gelben Forum hier die Schuld am derzeitigen DDV-Zustand gab

    Nö ... in Echt? 8| Ich bin erheitert :D

    Hat das Präsidium auf so einem ausserordentlich wichtigen Verbandstag nix Besseres zu tun, als die Schuld in die Schuhe von ein paar kleinen, unbedeutenden Schmierfinken in einem kleinen, unbedeutenden Forum zu schieben?

    Hoffentlich war's nicht einer von den zwei Spezialisten, die genau dieses und noch ein paar andere Foren für ihre linken Touren genutzt haben.

  • einfach nicht, ich glaube, dass das alles noch viel schlimmer machen würde, egal, was dabei dann rauskommt. Vor allem im Hinblick auf die Zukunft.
    So, wie ich die Sache mit dem Konto verstanden habe scheint da irgendwas nicht ganz sauber zu sein. Möglicherweise gibts hier sogar strafrechtlich vorwerfbares Fehlverhalten. Das muss ich aber nicht wissen, geschweige denn beweisen.
    Wenn mich das also jetzt furchtbar auf die Palme bringt, dann geh ich zur Polizei, sag da Bescheid und den Rest macht dann der Staatsanwalt. Und wenn die Jungs nen Grund finden zu ermitteln, dann machen die das auch...
    Ich versteh nicht, was da so kompliziert ist

  • Mal ein Gedanke, der mir persönlich so kommt...

    Der JEC in Kalkar wurde unter den gleichen Bedingungen abgewickelt (das setze ich jetzt hier mal so voraus, ohne nähere Kenntnisse. Also vorab sorry, falsch dies eine falsche Vermutung sein sollte).
    Auch hier wurde zwischen dem DDV und einer externen Firma ein Vertrag geschlossen, der von seiten des DDV jedoch von zwei vertretungsberechtigten Präsidiumsmitgliedern unterzeichnet werden muss...
    Und im Fall Kalkar meine ich gehört zu haben, dass hier der damalige Präsident und der damalige Vizepräsident unterzeichnet haben...

    Und heute wird von letzterem - wohlgemerkt unter mindestens ähnlicher Vorgehensweise - das Misstrauen ausgesprochen, der Entlastung nicht zugestimmt?

    Klingt auch merkwürdig für mich...

    Wurden auch hier Gelder über Privatkonten transferiert?
    Nichts spricht m.E. gegen einen externen Dienstleister. Aber nur gegen Rechnungen.
    Nichts wurde beim Verbandstag vorgelegt.
    Keine endgültige Abrechnung.. Nein, es wird weiterhin trotz Angebot der Schwärzung privaten Kontenbewegung, die Einsicht in die Konten des Herrn M verweigert.
    Ich kann das nicht gutheißen.
    Mein LV war einer von dreien die der Entlastung nicht zugestimmt haben.
    Und das ist auch gut so.
    Vielleicht ist ja auch alles falsch was wir hier von uns geben... Vielleicht haben wir aber auch morgen schon Weihnachten. :ironie:
    Wenn alles richtig gelaufen ist dann hätte ich kein Problem dies zu belegen und würde mich nicht vehement dagegen wehren.

    Olaf Schmethüsen
    Sportwart
    NDV e.V.

    Einmal editiert, zuletzt von wheely (16. November 2010 um 16:47)

  • Ich habe doch auch nie gesagt, dass ich diese Verfahrensweise für gut heisse...

    Es ist wohl wieder eine von vielen Ungeschicktheiten, die die Lage sicher nicht einfacher und durchschaubarer machen...

    ... lächle und sei froh, es hätte schlimmer kommen können...
    Also lächelte ich, war froh, aber dennoch kam es noch viel, viel schlimmer!

    Und nein - nicht die geringste Ironie!

  • Just my 1,5 cent

    Uknown Tools war der Ausrichter und der DDV der Veranstalter, muss dem DDV die Kontenbewegungen interessieren, wenn die ausrichtende Fa. neben Gewinn auch die Risiken trägt? Und wenn ein DDV-Präsi mit dieser Fa zusammenarbeitet und die Gelder auf sein Privatkonto gehen, ist in diesem Fall doch unerheblich. Steuerrechtlich gesehen muss sich doch Unknown Tools bemühen.

    Ich frage mich nur wie es mit unseren DDV Turnieren aussieht. Müssen die ausrichtenden LV's in Zukunft ihre Kontenbewegungen auch dem DDV offenbaren?

    Ich schreibe es noch einmal, dem DDV ist kein Schaden entstanden.

    Johann

    Wenn ich den Satz "dem DDV ist kein Schaden entstanden" nochmal lesen muss bekomme ich Brechreiz. Ein e.V. muss seine Mitglieder über alle Einnahmen und Ausgaben informieren (Ungeachtet wer jetzt die Mitglieder sind; LV´s oder Spieler)

    Uknown Tools war der Ausrichter und der DDV der Veranstalter, muss dem DDV die Kontenbewegungen interessieren, wenn die ausrichtende Fa. neben Gewinn auch die Risiken trägt? Und wenn ein DDV-Präsi mit dieser Fa zusammenarbeitet und die Gelder auf sein Privatkonto gehen, ist in diesem Fall doch unerheblich. Steuerrechtlich gesehen muss sich doch Unknown Tools bemühen.

    Ich frage mich nur wie es mit unseren DDV Turnieren aussieht. Müssen die ausrichtenden LV's in Zukunft ihre Kontenbewegungen auch dem DDV offenbaren?

    Ich schreibe es noch einmal, dem DDV ist kein Schaden entstanden.

    Johann

    ok, ich breche gerade. Einnahmen und Ausgaben aufzeigen (Alle) und gut is! Ganz einfach, wie in jedem anderen e.V. auch.

    Du kannst das noch 100 mal schreiben.

    Wenn Siemens dem König von Schwarzafrika 10 Millionen Euro auf dessen Schweizer Bankkonto einzahlt, dafür eine Klimaanlage für 100 Millionen im Elefantenhaus baut, ensteht Schwarzafrika scheinbar auch kein Schaden.

    Schwarzafrika und Siemens sind leider keine e.V.´s sonst könnten sich die Mitarbeiter/Mitglieder hier auch aufzeigen lassen das eine Investdifferenz von 90Millionen Euro im Raum steht.

    wieso hat denn eigentlich noch niemand Strafanzeige gestellt?
    Oder hat wer?

    Gegen wen und warum ?

    Strafanzeige ?

    Wer weiß denn was ?
    Hier ist doch alles ungenau, die einzigen die wirklich was wissen können sind die, die Einblick in die Unterlagen haben, bzw, die diesen einfordern können.

    Keine Einzelperson ist Mitglied im DDV, also geht alles über die Landesverbände.

    Es wäre recht einfach den DDV anzuzeigen, das kann jeder tun wenn er Hinweise hat das sich der DDV z.B. des Steuerbetruges oder der Veruntreuung von Mitgliedsbeiträgen Strafbar gemacht hat. Wer das tun will sollte dann aber auch einen wirklichen Hinweis haben und nicht bei der Polizei / Staatsanwaltschaft stehen und sagen: Ich hab das in einem Forum gelesen von einem der gehört hat wie sein Präsident und ein Spieler sich darüber unterhalten haben das der Beisitzer vom befreundeten Kegelclub zwei vom DDV belauscht haben soll.

    Ich sehe das so:
    1. Alle Einnahmen und Ausgaben des DDV (oder auch z.B. meines Dartvereins) müssen auf den Tisch damit ich einer Entlastung zustimme. Waren diese Zahlen nicht auf dem Tisch haben die LV´s die der Entlastung zugestimmt haben einen Fehler gemacht.
    2. Ob der Präsident des DDV gleichzeitig eine Firma besitzt oder dort Mitarbeiter ist die ein Turnier des DDV ausrichten und der Präsi dann Zahlungen die nur die Veranstalterfirma angehen abwickelt, dann muss mich das als DDV nicht interessieren und ich habe als DDV Mitglied (LV o.ä.) kein Recht darauf diese Zahlungen zu sehen. Geschmäckle hat das natürlich trotzdem da der Präsi ja auch bei der Entscheidung die Veranstaltung an x oder y zu geben entscheidenden Einfluss hat.
    3. Handelt es sich bei den Zahlungen auf das Konto des Präsi´s um Gelder die den DDV etwas angehen, würde ich in 100 Jahren keiner Entlastung zustimmen wenn nicht wie oben gesagt alle Einnahmen und Ausgaben i.O. aufgeführt sind. Wenn der Präsi das über sein Privatkonto laufen lässt ist er selbst Schuld wenn er dann auch sein Privatkonto offenlegen muss (wirklich privates dann natürlich geschwärzt)

  • Die Tendenz geht mittlerweile in die Richtung:
    Statt mal lieber beim eigenen Landesverband nachzufragen, werden Gerüchte durch das Forum versprüht. So werden die Forenuser schön auf das nächste Skandal eingeheizt. Wenn ich wissen will, was mit meinen schwarzen Socken passiert ist, dann frage ich meine Mutter, und gehe nicht in's bild.de-Forum und behaupte, dass ein Sockenräuber durch die Nachbarschaft zieht.

  • Das ganze scheint ja immer verworrener zu werden.

    Ich kenn das so wenn bei uns im Fussballverein JHV ist und der Vorstand entlastet wird im Zuge davor eine Kassenprüfung stattfindet.

    Gab es denn sowas und hätte da den Prüfern nich was auffallen müssen??


    Das ganze mit den Geldern auf das Privatkonto und das der Herr M. auch irgendwie in der Ausrichter-Firma mit drin steckt, würde ich normal umganssprachlich bezeichen als :

    Das stinkt ja bis zum Himmel

    Oder einfacher es klingt nen bissel sehr betrügerisch.


    Dies ist meine ganz eigene Meinung aus dem was ich hier gelesen habe, und bei so vielen Infos von vielen verschiedenen Leuten, kann glaube keiner sagen das er nicht auch so denkt


    In diesem Sinne wünsche ich mir als ganz kleines Licht in der Dartszene das dieses auch ein richtiges Ende nimmt.

    Und wenn der Hr. M. ja nichts zu verheimlichen und verschweigen hätte ( vertuschen wollte ich nicht schreiben ) , dann hätte er sicher anders gehandelt.


    Cheers Mike

    TC DC Geyer Gieboldehausen

  • Setzen wir einmal voraus, das Konto würde auf den Namen „Unknown Tools“ lauten

    Der DDV hat vor, einen JEC oder EC in Deutschland stattfinden zu lassen. Ein Turnier in dieser Größenordnung hatte aber in der Vergangenheit schon einmal zu einem finanziellen Disaster geführt. Also sucht der Veranstalter DDV einen Ausrichter, der unter folgenden Bedingungen dieses Turnier ausrichtet: Du organisierst den Spielort, die Unterbringung und Verpflegung aller Teilnehmer zu einem mit den anderen JEC-Ausrichtern vergleichbaren Preis. Weiterhin das Rahmenprogramm (Galaabend) und alles was es für so ein Event zu organisieren gibt. Auch ein Programmheft mit der Vorstellung aller Nationen muss es geben. Du sorgst für die kostenfreie Unterbringung, Verpflegung und Einkleidung (Hemden) für die Offiziellen und die Schreiber. Weiterhin hat jeder Teilnehmer, so wie jede „Hilfsperson“ ein Präsent zu erhalten. Das einzige, was der DDV dazu beiträgt, ist der Paketpreis pro Teilnehmer + Team-Manager, wie jede andere Nation auch.
    Es ist in meinen Augen logisch, das alle Zahlungen über den Ausrichter und nicht über den Verband laufen (Mein Startgeld für ein DDV- Turnier zahl ich auch an den Ausrichter, nicht an den DDV).
    Daraus folgt: die einzigen Kosten, die der DDV nachweisen muss, sind die für ihn entstandenen Kosten für die Teilnahme am JEC (6 Jugendliche + Team-Manager), genau so, als ob der JEC in einem anderen Land stattfinden würde. Und dies ist, meine ich, auch so geschehen und geprüft worden.
    Woraus entsteht nun die allgemeine Aufregung? Das Konto läuft wohl, so wie man hier liest, auf den Namen Stephan Mischke und nicht auf irgendeine Firma.
    Wäre dies alles diese 17000 Einträge wert gewesen, wenn der Kontoinhaber „xyz“ gewesen wäre? Ich sehe da nämlich im Moment keinen großen Unterschied.

    Bleibt noch zu erwähnen: Dies sind Informationen, die ich so auf den Verbandstagen mitbekommen habe. Ob jetzt alle von mir aufgelisteten Punkte genau so zutreffen, oder nur von mir so aufgefasst wurden kann ich natürlich nicht zu 100% sagen, aber diese Informationen waren für mich ausreichend, um bei der Frage der Entlastung für unseren Verband mit Ja zu stimmen.
    Gruß Bernd

    ____________________________________________________________

    <Heute mal ohne Signatur unterwegs>

  • Wenn der DDV die Austragung einer Veranstaltung extern vergibt ist das vollkommen in Ordnung.
    Wenn in den Verträgen steht was die Firma für eine Leitung zu erbringen hat und zu welchem Preis pro Teilnehmer, dann ist es egal ob die Firma damit Gewinn oder Verlust einfährt, solange es eben im Rahmen des Vertrages geschieht.
    Wenn die Firma Ihre Leistung erbringt gehen die internen Zahlen den AUFTRAGGEBER (DDV) absolut nichts an.

    Wenn ein Vorsitzender eines Bundesverbandes gleichzeitig Inhaber der Firma ist und dieser den Auftrag erteilt hat das mindestens einen üblen Beigeschmack und es drängt sich der Verdacht einer persönlichen Vorteilnahme auf.

    Da sehe ich eben das Problem, selbst wenn alles korrekt verlaufen ist habe ich bei so einer Vergabekonstellation kein gutes Gefühl.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • ...bei all diesen unterstellungen macht mich eins stutzig....wenn mir sowas passieren würde und ich wäre mir keiner schuld bewusst, dann wäre dieses forum in nullkommanix mit einer einstweiligen verfügung zu...aber hier passiert ja gar nüscht...

    ...

  • Ich seh das mal so,
    wenn sich eine Firma bereit erklärt,unter vorgegebenen Bedingung,eine Veranstaltung zu übernehmem,dann ist das ihr gutes recht.
    Wenn sie dann auch noch Gewinn erzielt,dann hat sie ihre Hausaufgaben einfach gut gemacht und sehr gut kalkuliert.

    Wenn die Kalkulation für den DDV eben zu risikoreich erschien und deswegen einer Vergabe zugestimmt hat,ist das mit Sicherheit nicht der schlechteste Weg gewesen.
    Da man nun von einem cleveren Geschäftsmann gelernt haben könnte,wie man eine solche Veranstaltung gewinnbringend durchführen kann,wäre es doch zumindest eine Überlegung wert,dies in Zukunft ebenso zu tun.

    Da nun eigentlich jeder,mich inbegriffen,davon ausgeht,daß hier Gewinn erzielt wurde ist das gekreische natürlich rießig,zumal es der zu recht in ungnade gefallenen Präsi ist.
    Wie groß wäre das Geschrei wohl,wäre das ganze Ding in die Hose gegangen und es würde im Finanzplan ein fettes minus stehen ????

    Ich meine,egal wer sich das Risiko aufhalst,sollte im Erfolgsfall auch belohnt werden - andernfalls muß er ja auch für den " Schaden " aufkommen.
    Es ist doch durchaus möglich,daß die nächste Großveranstaltung,irgendein User dieses Risiko tragen möchte.
    Freie Marktwirtschaft... oder ????

    LG Rasti

  • Hallo Eisi,
    abgesehen davon, das da über Entlastung nichts steht: Selbst wenn ein Präsidiumsmitglied entlastet wurde, wäre er im Falle eines Falles nicht aus dem Schneider, wenn er strafbare Handlungen gemacht hat, oder vorsätzlich, bzw. grob Fahrlässig irgendwelche Schäden hervorruft / hervorgerufen hat

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    <Heute mal ohne Signatur unterwegs>

  • Setzen wir einmal voraus, das Konto würde auf den Namen „Unknown Tools“ lauten

    Der DDV hat vor, einen JEC oder EC in Deutschland stattfinden zu lassen. Ein Turnier in dieser Größenordnung hatte aber in der Vergangenheit schon einmal zu einem finanziellen Disaster geführt. Also sucht der Veranstalter DDV einen Ausrichter, der unter folgenden Bedingungen dieses Turnier ausrichtet: Du organisierst den Spielort, die Unterbringung und Verpflegung aller Teilnehmer zu einem mit den anderen JEC-Ausrichtern vergleichbaren Preis. Weiterhin das Rahmenprogramm (Galaabend) und alles was es für so ein Event zu organisieren gibt. Auch ein Programmheft mit der Vorstellung aller Nationen muss es geben. Du sorgst für die kostenfreie Unterbringung, Verpflegung und Einkleidung (Hemden) für die Offiziellen und die Schreiber. Weiterhin hat jeder Teilnehmer, so wie jede „Hilfsperson“ ein Präsent zu erhalten. Das einzige, was der DDV dazu beiträgt, ist der Paketpreis pro Teilnehmer + Team-Manager, wie jede andere Nation auch.
    Es ist in meinen Augen logisch, das alle Zahlungen über den Ausrichter und nicht über den Verband laufen (Mein Startgeld für ein DDV- Turnier zahl ich auch an den Ausrichter, nicht an den DDV).
    Daraus folgt: die einzigen Kosten, die der DDV nachweisen muss, sind die für ihn entstandenen Kosten für die Teilnahme am JEC (6 Jugendliche + Team-Manager), genau so, als ob der JEC in einem anderen Land stattfinden würde. Und dies ist, meine ich, auch so geschehen und geprüft worden.
    Woraus entsteht nun die allgemeine Aufregung? Das Konto läuft wohl, so wie man hier liest, auf den Namen Stephan Mischke und nicht auf irgendeine Firma.
    Wäre dies alles diese 17000 Einträge wert gewesen, wenn der Kontoinhaber „xyz“ gewesen wäre? Ich sehe da nämlich im Moment keinen großen Unterschied.

    Bleibt noch zu erwähnen: Dies sind Informationen, die ich so auf den Verbandstagen mitbekommen habe. Ob jetzt alle von mir aufgelisteten Punkte genau so zutreffen, oder nur von mir so aufgefasst wurden kann ich natürlich nicht zu 100% sagen, aber diese Informationen waren für mich ausreichend, um bei der Frage der Entlastung für unseren Verband mit Ja zu stimmen.
    Gruß Bernd

    Diesem kann ich nur zustimmen. Ich gehe davon aus, das im Finanzausschuss nicht nur Pappnasen sitzuen und hier nachgefragt haben. Das Präsidium ist durch den Hauptausschuss entlastet.

    Johann

  • Rasti da hast du natürlich recht das komische ist nur wenn das Risiko dem DDV Präsidium zu groß war warum vergibt man es genau an diese Firma wo dann SM die Fäden zieht und das Event durchorganisiert denn das hätte er ja auch als DDV Präsi gekonnt . ?(

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen! :banana:

    score is funny ,double make the money

    Vereinsmeierei : Politik des kleinen Mannes oder Sammelbezeichnung für unerfreuliche Begleiterscheinungen des Vereinswesens. :ironie:

  • Was mich an der ganzen Geschichte nach wie vor stutzig macht, ist die Frage, ob diese Firma überhaupt real existent ist.

    Wer google mal bemüht, landet auf einer komplett nichtssagenden Seite.

    Und wenn ich als Verband eine Firma mit der Durchführung eines solchen Events beauftrage, sollte ich doch (verantwortliches Handeln vorausgesetzt) dafür sorgen, dass ich eine Firma mit Erfahrung nehme. Eine solche hätte logischerweise auch wieder eine aussagekräftige Web-Präsenz.


    Aber auch dieser Gedanke ist nicht wirklich neu, er kam beim lesen nur wieder hoch ....


    Davon abgesehen halte ich persönlich es für unrealistisch, dass sich irgendeine Firma, mit der Durchführung beauftragen lässt und sich in dem Zusammenahng dann bereit erklärt, das finanzielle Risiko zu tragen.

    Das mach ich 2,3 mal, dann bin ich insolvent wenn's schief geht ...

  • Was mich wirklich interessieren würde ist, um Beträge in welcher Höhe es denn hier gehen soll?

    Man hört doch immer, dass momentan derartige Veranstaltungen ein ziemliches Risiko darstellen. War es nicht Irland, dass eine Veranstaltung wieder zur Vergabe zurück an die WDF gegeben hat, weil es für sie nicht finanzierbar war? Auf jeden Fall habe ich so in Gesprächen mit Dartern aus anderen Ländern den Eindruck bekommen, dass man immer froh ist, wenn man bei so einer Veranstaltung nicht mit einem allzu großen Minus raus kommt.

    Deswegen finde ich es erst einmal anerkennenswert, dass das anscheinend beim JEC des DDV nicht der Fall war. Allerdings würde es mich auch überraschen, wenn man so einen großen Gewinn erzielt hätte, dass sich irgendjemand hätte mit der Veranstaltung bereichern können.

    Ich kenne natürlich wie die meisten hier nicht die näheren Umstände oder die Vertragsbedingungen und habe auch keine Ahnung, wie das möglicherweise in anderen Ländern gehandhabt wird und ob es jetzt im Rahmen der Veranstaltung wirklich zu irgend welchen rechtlich zweifelhaften Aktionen gekommen ist, kann ich auch nicht einschätzen.

  • Hallo zusammen,


    also ich habe bisher diese ganze „Diskussion“ mitgelesen, aber eine Diskussion kann man dies jawohl kaum noch nennen. Polemik, Anschuldigungen und persönliche Angriffe in Unsachlichkeit, anstatt sich mit dem eigentlichen Thema zu befassen.

    Ich konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht zu den Sitzungen nach Friedberg reisen, hatte aber die Zahlen, welche im Finanzausschuss geprüft werden sollten im Vorfeld gesehen. Da gab es für mich auf den ersten Blick eine Ausgabeposition, welche mir sofort auffiel und da habe ich meinen Vertreter (das Los eines Vize, dass er immer Vertreter ist) drauf hingewiesen, dass er bitte da nachharkt. Da werden Zahlen seitens der DDV-Schatzmeisterin vorgelegt, wo eine Ausgabeposition JEC 2010 aufgeführt ist.

    Was war beim JEC 2006 in Kalkar? Der DDV hat die Ausrichtung dieser Veranstaltung an eine externe Firma gegeben [der selben wie jetzt in 2010], so dass der DDV keinerlei finanzielles Risiko eingeht. Man hat nichts mit der Ausrichtung zu tun, egal ob der Ausrichter Verlust oder Gewinn macht, man vergibt die Ausrichtung extern.

    Jetzt mögen Einige wieder schreiben, wenn der Ausrichter aber einen Gewinn macht, dann würde dem DDV ja ein Schaden entstehen. Welcher Schaden? Natürlich kann man solche Verträge auch so aufsetzten, dass der
    externe Ausrichter im Falle des Gewinnes einen %-Anteil an den DDV abführt/spendet, aber dann ist es auch im Gegenzug üblich, dass sich der Vergebende an einem möglichen Verlust in entsprechenden %-Umfange beteiligt. Dies vermeidet man aber, wenn man die Ausrichtung komplett extern vergibt.

    Genau dies ist mit dem JEC 2010 ja auch geschehen. Die Ausgaben des DDV waren korrekt, diese entstehen ja auch, wenn der DDV zum JEC irgendwo ins Ausland reist, da können die Kosten dann sogar entsprechend höher
    ausfallen. Diese Ausgaben haben aber nichts mit der Ausrichtung/Durchführung des JEC zu tun. Aus diesem Grunde wurde diese Ausgabeposition ja auch nichtbemängelt.

    Ob es besonders klug ist, dass man die Ausrichtung an eine Firma vergibt und der DDV-Präsident dann dieser Firma bei der Ausrichtung des JEC hilft, mag in Frage gestellt werden, es ist aber nicht verboten. Auch wenn
    hier ein fader Beigeschmack bleibt. Das finanzielle Risoko lag immer auf Seiten der Firma.

    Die Ausgaben zum JEC 2010 des DDV waren korrekt. Der DDV hat aber kein Recht die Unterlagen eines externen Ausrichters einzusehen, dieser ist ausschließlich dem zuständigen Finanzamt gegenüber verpflichtet eine
    ordnungsgemäße Abrechnung mit Versteuerung zu erstellen. Wer jetzt für diese Firma welche Einnahmen und Ausgaben getätigt hat, ist steuerrechtlich auch vollkommen egal, verantwortlich ist ausschließlich die Firma und wie sie ihre Bücher/Abrechnungen führt.

    Das DDV-Präsidium ist am Wochenende in Friedberg entlastet worden. Damit ist auch die Sache JEC 2010 abgeschlossen. Wenn zukünftig plötzlich Fakten bekannt werden, die bisher trotz Prüfungen nicht bekannt waren, dafür gilt diese Entlastung nicht.

    Man sollte jetzt unter diesem Kapitel endlich mal einen Schlussstrich ziehen und nach vorne sehen.

    Und was ist da? Ein außerordentlicher Verbandstag und Keiner stellte sich zu Wahl. Zeit genug im Vorfeld mit möglichen geeigneten Kandidaten in/aus den eigenen Reihen zu suchen/sprechen war jawohl ausreichend gegeben.

    Wenn dann auch noch auf dem HAS beschlossen wird, dass man die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man nicht weiß ob die Neuen zukünftig in der Lage sind ein solches Großereignis zu stemmen, dann finde ich
    dies schon ziemlich beschämend. Das scheidende Präsidium hat die Vorarbeit geleistet, man traut Neuen aber nicht zu diese Arbeit fortzusetzen.

    Was ist der nächste Schritt? Der DDV wird im DOSB aufgenommen, wofür vom scheidenden Präsidium genug Arbeit geleistet wurde. Aufnahme im DOSB bedeutet aber nicht, „hallo hier sind wir, schickt mal die Kohle rüber“,
    traut man dem neuen Präsidium zu, dass es diese zukünftige umfangreiche Arbeit leisten kann und wird? Oder ruft man dann auch danach, dass man ja wieder aus dem DOSB austritt, weil man den Neuen nicht zutraut, diese Arbeit zu leisten?

    Man sollte jetzt endlich aufhören in der Vergangenheit rumzuwühlen, stattdessen lieber darüber nachdenken wie es zukünftig weiter geht. Findet sich im Januar 2011 ein neues Präsidium oder verlangt man dann die Auflösung des DDV, weil Keiner bereit ist die Arbeit zu machen?

    Mit dartsportlichen Grüße

    Bodo

    P.S.: Ich habe in keinem Forum mehr als 1 Acount und schreibe nie unter einem Nick

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