Wie geht es weiter mit dem DDV? (alles wird gut...)

  • ................nun .....er schreibt von " irgendwelchen " Hetzforen.............
    LG Rasti

    Kannst Du mir außer "dart.de" noch ein anderes Forum nennen, in dem das Thema diskutiert wurde? Es ist doch augenscheinlich, welches Forum gemeint ist, oder?

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • Das wurde doch alles zu Zeiten des 'kalten Krieges' geposted.... Herr Pfeiffer war hat dochmittlerweile bilaterale Abrüstung angeregt. :vertrag:

    Ich muss nicht abrüsten, denn ich bin mit der Sache durch... Die sollen gerade machen was sie wollen! Unerträglich jämmerlich...

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • Ich fand den Thread eigentlich WELTKLASSE!

    Ja bis Gordon kam!
    Bisher freute ich mich meist über deine Posts Gordon, aber die in diesen Thread find ich ziemlich deplaziert und unangebracht!

    edit: Hab das Lob für den sachlichen Beitrag von Eisi vergessen!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • okay, okay, aber du beißt ja auch auf Granit.

    Mit den Landesverbänden ist das so eine Sache, jedenfalls habe ich bisher auch noch keine Antwort auf irgendeine meiner Fragen bekommen.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
    Mir können die auch erst mal alle gestohlen bleiben...

    The Irish Folk Pub Munich e.V. , Fürstenriederstrasse 112 , München

  • Das der Gute "dartn.de" als Hetz-Forum bezeichnet ist wohl auf den Verbandstag zurückzuführen. Dort wurde ihm das ja so mitgeteilt. Er schreibt in einem früheren post ja selbst, das er in anderen Foren nicht liest... und ich glaub ihm das sogar. Da ist es doch gar nicht mehr so verwunderlich das vermutlich für eine Entlastung gestimmt wurde.
    Das meine ich übrigens noch nicht mal Böse, denn derjenige der diesen post verfasste leistet seit vielen Jahren überragende Arbeit für seinen Landesverband, seine einzige Schwäche ist wohl, manche Dinge nicht zu hinterfragen sondern den Weg des geringsten Widerstands zu gehen.

    Ich hoffe weiterhin auf eine lückenlose Aufklärung. Wenn es dazu beiträgt alle Vorwürfe zu entkräften um so besser. Wenn das Gegenteil der Fall ist, nun ja, dann sollte der ein oder andere der diese ganzen Diskussionen hier für hausgemachten Unsinn hält sich nochmal Gedanken machen.

    Viele Grüße

    SOB

  • Liebe
    Forengemeinde, hallo ihr „Gelben“!


    Nachdem der Zustand des Patienten hier
    von allen Seiten beleuchtet, Rücktritte und Entlastung des Vorstands
    in allen Facetten diskutiert wurden und auch die erneute Bereitschaft
    zurückgetretener Präsidiumsmitglieder debattiert ist, fehlt
    möglicherweise nur das Statement eines Landesverbandes zur
    Vervollständigung aller Sichtweisen.

    Seit dem 15. August bin ich Vorstand
    des „Niedersächsischer Dart Verband“, dem drittgrößten
    Landesverband im DDV. Das Stimmenpotential eines Landesverbandes ist
    von seiner Mitgliederzahl abhängig. Das heißt, je größer ein
    Verband, desto höher ist sein Stimmenanteil im Verbandstag.


    Die Präsidiumsmitglieder des NDV e.V.
    betrachten sich als Funktionäre im Sinne dieses Wortes. Sie erhalten
    Anweisungen ihrer Mitglieder und fungieren, in dem sie diese
    auszuführen haben. Sie sind den Mitgliedern (Bezirksverbänden) nach
    DDV-Versammlungen Rede und Antwort schuldig.


    Dies gilt selbstverständlich auch für
    unseren Vorstand. Hier legen wir besonderen Wert auf den
    vereinsrechtlichen Grundsatz „Handeln des Vorstands ist Handeln des
    Vereins“. Deshalb ist eine Personifizierung von Meinungen und
    Abstimmungsverhalten in den Sitzungen des Bundesverbandes weder
    angebracht noch sinnvoll.


    Zum JEC 2010 und der Entlastung des
    Vorstands

    Von der Vergabe der Ausrichtung des JEC
    2010 an einen Dritten haben wir, als Landesverband, durch dieses
    gelbe Forum erfahren. Die Existenz eines Vertrages mit jener vielfach
    erwähnten Firma wurde, seitens des DDV, in keiner Sitzung des
    Finanz-, Sport-, oder Hauptausschusses vor dem Verbandstag am
    28.08.2010 jemals kommuniziert.

    Dementsprechend gibt es in sämtlichen,
    zeitlich heranzuziehenden Protokollen keinen Vermerk dazu. Diese
    Tatsache, in Zusammenhang mit dem am 13.11.2010 erstmals bekannt
    gewordenen Geldfluss auf ein Privatkonto, war für uns
    ausschlaggebend gegen eine Entlastung des Vorstands zu stimmen.

    Wir fühlten und fühlen uns gezielt
    desinformiert. Aus unserer Sicht ist nicht geklärt ob hier ein/kein
    Schaden entstanden ist, weil das messbares Ergebnis dazu nicht
    vorgelegt, bzw. die Vorlage verweigert wurde. Einige andere Verbände
    sahen es ebenso. Die Mehrheit nicht.


    Zum Verbandstag und Wahlen am 22.
    Januar 2010

    Erstes Gebot wird die Neubesetzung
    mindestens des Vorstands sein. Zur Sicherung der Beschlüsse ist die
    form- und fristgerechte Einladung zum Verbandstag unbedingt
    einzuhalten. Ansonsten werden alle Ergebnisse der Sitzung anfechtbar.
    Wir haben unseren Teil dazu beigetragen in dem wir zwei
    Vorstandsmitglieder beim AG Wiesbaden als Notvorstände vorgeschlagen
    haben.

    Wenn sich zurückgetretene
    Präsidiumsmitglieder nunmehr bereit erklären erneut zu kandidieren,
    ist zumindest festzuhalten, dass der Beweggrund ihres Rücktritts
    weiterhin vorhanden ist. Möglicherweise sind sie aber durch die
    Einsicht geleitet mit den voreiligen Rücktritten den Verband in
    größere Schwierigkeiten gebracht zu haben als erwartet.

    Die ehrenamtliche Arbeitsleistung
    einiger langjährigen Funktionäre hat mit ihren letzten
    Entscheidungen nichts zu tun und gehört gewürdigt. Nicht zuletzt
    sie haben das Bild des DDV in der Öffentlichkeit geprägt. Ihre
    ehrenamtliche Tätigkeit verdient Respekt, Anerkennung und Ehrung.
    Wie auch immer unsere Vorgehensweise aufgefasst wird. Wir werden zum
    kommenden Verbandstag einen Antrag auf Ehrung einiger dieser
    Funktionäre stellen, damit sie, ihren Leistungen entsprechend
    ausgezeichnet werden.

    Danach werden wir uns weiter aufmachen
    und, den Willen unserer Mitglieder umsetzend, die Aufklärung
    weiterhin offener Fragen betreiben.

    ndvpraesi

  • Endlich einmal eine klare, sachliche und zufriedenstellende Ansage eines LV's! :daumen:
    Ich hoffe, dass zumindest bis Februar alle anderen Vertreter der LV's sich ähnlich viele und vor allem angemessene Gedanken machen und sich diesmal entsprechend auf den Verbandstag vorbereiten. Das scheint ja das letzte Mal nicht so ganz geklappt zu haben...
    :danke:

  • Danach werden wir uns weiter aufmachen
    und die Aufklärung
    weiterhin offener Fragen betreiben.

    ...eine Frage hätte ich da noch, und die ist zumindest für mich in Punkto Vertrauen unablässig:

    ...Entspricht es der Wahrheit, dass du unter den dir zugeschriebenen Mehrfachaccounts gepostet hast ?

    ...Du kannst mir gerne auch per PN antworten, falls du dieses leidige Thema nicht mehr öffentlich diskutiert haben willst.

    ...Bevor dieser Anfang allen Übels nicht restlos geklärt ist, vertraue ich absolut niemandem mehr. Ich will immer noch wissen, wer früher unter welchem Pseudonym hinterfotzige Beiträge verfasst hat...

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von bukowski (24. November 2010 um 10:20)

  • Die Präsidiumsmitglieder des NDV e.V. betrachten sich als Funktionäre im Sinne dieses Wortes. Sie erhalten Anweisungen ihrer Mitglieder und fungieren, in dem sie diese auszuführen haben.

    Ich persönlich wäre enttäuscht von phantasie- und visionslosen Mehrheits-Befehlsempfängern nach der beschriebenen Bauart, die lediglich bereits bestehende Erwartungen erfüllen. Der Hauptauftrag der Mitglieder an ein Präsidium ist doch, frei formuliert, "Vertretet unsere Sache so gut, wie ihr es unter Einsatz euren unterschiedlichen Qualitäten hinbekommt. Entwickelt unsere Sache weiter, sorgt für Beständigkeit, aber habt auch den Mut für Veränderungen, denn Stillstand ist das Ende. Wir vertrauen auf euch!".

  • Ich persönlich wäre enttäuscht von phantasie- und visionslosen Mehrheits-Befehlsempfängern nach der beschriebenen Bauart, die lediglich bereits bestehende Erwartungen erfüllen. Der Hauptauftrag der Mitglieder an ein Präsidium ist doch, frei formuliert, "Vertretet unsere Sache so gut, wie ihr es unter Einsatz euren unterschiedlichen Qualitäten hinbekommt. Entwickelt unsere Sache weiter, sorgt für Beständigkeit, aber habt auch den Mut für Veränderungen, denn Stillstand ist das Ende. Wir vertrauen auf euch!".

    Da gebe ich Dir 100 % Recht.

    Aber ich bin davon überzeugt, dass der ndvpräsi das gar nicht in Abrede stellt. Natürlich ist es wichtig für den Vorstand, eine Vision zu entwickeln und eventuell auch Veränderungen einzuführen. Und jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Punkt:

    Niemals ohne die Mitglieder!

    Möchte ich (als Vorstand) was verändern, oder habe ich eine Vorstellung davon, wie es weitergehen soll, dann muß ich die Mitglieder darüber informieren und ggfs. versuchen zu überzeugen und zu begeistern. Dann stimmen die Mitglieder darüber ab.
    Und die Mitglieder habe jederzeit ein Recht darauf, umfassend über einen Fortschritt der Vorstandsarbeit informiert zu werden. Erst recht bei so wichtigen Themen wie den DDV und seine Zukunft.

    Und was uns die letzte Zeit wohl gelehrt hat, unbedingte Transparenz in allen Entscheidungen ist wichtiger denn je. Denn in unserer "Neuen Welt" der schnellen Kommunikation kann man nicht mehr von Versammlung zu Versammlung agieren, sondern muss die Mitglieder auch schon über Zwischenschritte glaubwürdig informieren.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

    • Offizieller Beitrag

    Aber ich bin davon überzeugt, dass der ndvpräsi das gar nicht in Abrede stellt. Natürlich ist es wichtig für den Vorstand, eine Vision zu entwickeln und eventuell auch Veränderungen einzuführen. Und jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Punkt:

    Niemals ohne die Mitglieder!

    Hmm, vom Grundgedanken kann ich hier durchaus Parallelen zu Stuttgart 21 erkennen. Ist also vermutlich ein allgemeineres gesellschaftliches Problem für welches eine praktikable Lösung (sowohl in der "großen" Politik als auch beim DDV) gefunden werden muss. Nur daß wir im DDV eigentlich besser dastehen, denn wir haben bereits die Möglichkeit unsere Vertreter der Landesverbände selber zu wählen (warum sind nur immer so wenige Mitglieder bei den Versammlungen ???) welche dann als Stellvertreter für uns beim DDV die Entscheidungen mittragen müssen (wenn sie denn über die entsprechende Entscheidungen vorher auch informiert worden sind und diese überhaupt zur Abstimmung gestellt wurden...)

    Grüße dat Reptil aus dem Münsterland

  • Aber ich bin davon überzeugt, dass der ndvpräsi das gar nicht in Abrede stellt.

    Das glaube ich auch. Ich wollte hier nichts unterstellen, sondern nur den Gedanken aufgreifen.

    Ist also vermutlich ein allgemeineres gesellschaftliches Problem für welches eine praktikable Lösung (sowohl in der "großen" Politik als auch beim DDV) gefunden werden muss.

    Genau! In der echten Politik gibt es zum Beispiel auch das grundsätzliche Problem, dass im Extremfall Greise per Wahl die Entscheidung legitimieren, welche Schulform in der Grundschule zu präferieren sei oder Leute über 50 dafür votieren, in den nächsten 30 Jahren den Rest der fossilen Brennstoffe doch praktischerweise auch noch zu verballern. (nicht bös gemeint, ich darf auch bald bei den Senioren starten...)

    Auf Darts übertragen ist es das Problem, dass Wir-haben-das-schon-immer-so-gemacht-Fossilien per Willensbekundung / Funktionärswahl / Lobbyarbeit verhindern, dass Entscheidungen getroffen werden, die sie selbst in absehbarer Zeit zur Minderheit werden ließen. Was ist also mit den demokratischen Rechten der Darts-Spieler, die wegen ausgrenzender Regelungen keine DDV-Mitglieder werden? Richtig, sie haben keine, warum auch. Und das muss auch so bleiben, denn sonst würde die reine Lehre des Ordens vom heiligen Gral des Dartsports verwässert. :unsch:

    Wobei diese konservative Meinung ja noch nicht mal so verkehrt sein muss, denn das Bewahren von Bewährtem hat ja auch was für sich. Unterschätze nie einen 80-jährigen Söldner, schließlich ist er vermutlich nicht ohne Grund in seinem Beruf so alt geworden! Ich bin ehrlich dankbar für die in großen Teilen hervorragende Arbeit des amtierenden Präsidiums.

    Bitte haut mir meine Paraphrasierungen nicht mit aller Wucht um die Ohren, ich habe, wie es meine Art ist, etwas überspitzt formuliert und hoffe darauf, dass ihr versteht, was ich damit sagen will.

    -------------------------
    Statt eines Banners: Lieber "House of the L(iqu)ord" als uninspiriert! ;)

  • Niemals ohne die Mitglieder!

    Möchte ich (als Vorstand) was verändern, oder habe ich eine Vorstellung davon, wie es weitergehen soll, dann muß ich die Mitglieder darüber informieren und ggfs. versuchen zu überzeugen und zu begeistern. Dann stimmen die Mitglieder darüber ab.
    Und die Mitglieder habe jederzeit ein Recht darauf, umfassend über einen Fortschritt der Vorstandsarbeit informiert zu werden. Erst recht bei so wichtigen Themen wie den DDV und seine Zukunft.

    Und was uns die letzte Zeit wohl gelehrt hat, unbedingte Transparenz in allen Entscheidungen ist wichtiger denn je. Denn in unserer "Neuen Welt" der schnellen Kommunikation kann man nicht mehr von Versammlung zu Versammlung agieren, sondern muss die Mitglieder auch schon über Zwischenschritte glaubwürdig informieren.

    Genauso wäre sich die Zukunft vorstellbar :danke:
    Eisi

    Mod-Edit: Und irgendwann lernt Eisi vielleicht auch noch mal das richtige zitieren, ich habs dann mal geradegebogen :streichel:

    Einmal editiert, zuletzt von Echse (24. November 2010 um 19:03)

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