Rituale, Marotten u. Ä. beim Dart; Sinn oder Unsinn

  • Hast recht schwede, ich wolle den Threadtitel eh abändern lassen. vielleicht in "Rituale, Marotten u.ä. beim Dart; Sinn oder Unsinn". Könnte ja ein Mod machen.

    Am besten der Brummi der kann das am besten :huepf:

    Schon erledigt. :daumen:

    „Taylor knows he is in a real dogfight here“

    Kommentator John Rawling während des Halbfinals zwischen Phil Taylor und Gary Anderson beim Grand Slam of Darts 2007.

  • Nicht für oder gegen, sondern mit Hexen. Dabei stellt man sich beim Wurf vor, der Dart ist ein kleiner Hexenbesen, auf dem eine Hexe sitzt und die muß ihn dann ins Ziel lenken. Man selbst schiebt sozusagen nur an und kann sich so mental von der Schuld befreien, wenn man nicht trifft. Die olle Hexe war ja schuld.

  • Wobei ich mir vorstellen kann, dass viele Rituale eher technisch für identische Würfe benutzt werden, statt aus Aberglaube. Ansonsten sehe ich da grundsätzlich auch kein Problem. Wenn man irgendwas Ulkiges nebenher macht und es hilft einem, dann sollen die Anderen doch denken, was sie wollen.

  • Mit den Mannschaftskollegen vor jedem Spiel abklatschen ist mir wichtig.
    Und möglichst beim Warmwerfen keine zu hohen Scores werfen, sonst geht im Spiel nix mehr.
    Ist reiner Aberglaube, ich weiss, aber es ist mir halt wichtig :)

  • Auch wenn benne hier wohl eher auf der Esoterikschiene reitet, gebe ich ihm in gewisser Weise recht. Rituale können helfen, die eigenen Nerven zu beruhigen. Gerade Spieler, die zu Nervosität neigen, können sich an einem gewohnten Ablauf festhalten. Es geht ja meistens darum, das bewusste Denken zurückzufahren und stattdessen die unbewussten Entscheidungen zu forcieren. Und das geht sehr gut über Rituale.

    Schwierig wird es eben dann, wenn das Ritual zum Zwang wird und du keine Möglichkeit mehr hast zu improvisieren oder innezuhalten, sondern nur noch von einem Tick in den nächsten rennst. Hier braucht es eben eine gesunde Mischung.

    Das van Gerwen'sche Sockenhochziehen ist ein toller Beweis für einen Mentaltrick. Anderson mit seinem Fuß gegen das Oche, Rob Cross mit dem Lächeln und Hand abwischen an der Hose vor dem Wurf aufs Doppel.

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