Warum gibt es keinen Profi aus Deutschland

  • Wer zieht denn auf gut Glück nach England um in erster Linie Dart zu spielen UND nebenbei dort einen Job zu suchen?
    Das das geht weiß ich. Aber der den ich kennengelernt habe ist wegen Job zur Insel gezogen um DANN nebenbei (mittlerweile) County League zu spielen. Hat seine Leistung ohne Zweifel schwer gesteigert. Für ihn sind Legs BIS 18 Darts völlig normal geworden. Über 18 ist bereits ein schwaches Leg. :blink:
    Und ich verfolge unregelmäßig seine Einzelrangliste in seiner Liga. Da ist man als Durchschnittsdeutscher schon beeindruckt.
    Ein Ave von 75-80 ist dort Durchschnitt. Reicht um so auf Platz 15-20 zu landen. Sowas muss unereins erstmal konstant bringen.

    Abgesehen davon ist die Arbeitlosigkeit in England auch nicht gerade niedrig. Da warten die bestimmt auf den deutschen Mitbewerber.

  • Andree
    Hi Andree!Also deine Meinung kann ich im Grunde absolut vertsehen(nicht auf Famile verzichten).
    Aber doch sehr schade das wenn man so ein Potential hat es nicht versucht.Natürlich immer vorausgestzt
    das man das nötige Kleingeld hat.Und Kinder können es nicht besser haben als Zweisprachig aufzuwachsen.
    Also auf gehts.Drück dir die Daumen. :daumen:

  • 40 Wochenenden als Profi Turniere spielen .....ich empfände es als Horror :umwerf:
    Wir waren 2 mal in Salzburg , haben dort auch Andree , Shorty und Jyhan kennengelernt , und haben dort Freitag bis Sonntag verbracht .
    Ein ganz normales PDC WE , nicht für uns da es uns in der Quali erwischte :popohaue: aber für die anderen Spieler .
    Freitag für viele Anreise , etwas Darten quatschen , ein Bierchen an der Bar ....
    Samstag ...früh aufstehen ab 10 Uhr warm werfen , Mittag Turnier Start , warten bis man dran ist , zu weit weg kann man ja nicht gehen ,
    denn man muss ja wieder spielen . Und ausserdem ist es auch teuer Sightseeing Touren zu unternehmen .
    Wenn man Glück hat wohnt man nahe am Spielort was aber auch oft eine Frage des Geldes ist .
    So vergeht nun der Samstag , je nachdem wie weit man kommt ist man dort an den Spielort gebunden ... ist auch normal man ist ja Profi .
    Der eine wird wohl früher der andere später zu Bette gehen , am Sonntag früh Morgen gehts dann aber wieder los , Anmeldung ,
    einwerfen , der ein oder andere Spieler gönnt sich , wie Samstags auch schon ein paar guten Morgen Bierchen , und dann
    ab Mittag spielt man wieder Turnier ..... Wenn man nicht spielt , wartet man ....
    Für viele gehts dann erst Montag wieder nach Hause ....
    Und das 40 WE im Jahr ....das muss man sich wirklich erstmal bewusst vorstellen ohne jede Romantik oder Träumerei .
    Bei aller Liebe zum Darts , selbst wenn ich 10 Jahre jünger wäre und ich einen konstanten 90 er Plus Ave aufs Board zaubern würde ,
    für mich wäre das nichts . Man ist ja auch immer mit den selben Leuten zusammen , WE für WE wenn man den PDC Circus spielt .
    Und genau das ist man auch ein Circus Reisender , der wenn man den Director nicht zur Nase passt jederzeit ausgetauscht werden kann -
    Dart macht riesen Spaß wenn man nicht davon Leben muss , wird Top Leistung allerdings zur Pflicht ... :kill:

  • Ich hoffe deinen Beitrag liest keiner unserer Nachwuchsspieler. Die werden ja alle demotiviert sich überhaupt noch weiter hoch zu spielen, denn es ist ja angeblich alles so schlecht und furchtbar als Profi.

    Ich wünsche mir, das es grnug mutige junge Leute gibt, die sich nicht so viele Gedanken machen, und einfach auch mal was riskieren. Das Leben ist ja nicht versaut, wenn man nach ein zwei Jahren merkt, das es aus welchen Gründen auch immer nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Der deutschen Dartszene fehlt definitiv ein Spieler der auf internationalem Niveau gut mithalten kann. Das könnte viel verändern.

    Boris Becker hat ja auch damals einen Tennis Boom ausgelöst. Daraufhin wurde auch mehr in Jugendarbeit etc investiert.

    Grüße, Chris

  • Verstehe ich nicht, der Beitrag ist die Ansicht eines Dartspielers. Mit welchen Aussagen willst du die Jugend sonst zum Dartprofi Pushen.
    Willst du ihnen in bunten Farben den Alltag eines Dartprofis schildern. Das ändert nichts an der fehlenden Jugendarbeit, im gegenteil sie wird noch unqualifizierter.

    Eisi

    Man lernt nie aus oder kriegt immer wieder einen mit :daumen: Und der Horizont ist Weit :lol:

  • Das Leben ist ja nicht versaut, wenn man nach ein zwei Jahren merkt, das es aus welchen Gründen auch immer nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat.


    Dann bewerbe dich nach diesen 2 Jahren mal irgendwo um eine Arbeitsstelle und warte auf die Reaktion, wenn Du gefragt wirst, was Du zuletzt gearbeitet hast.

  • Ist sicherlich kein Zuckerschlecken als Dart Profi. Und wenn man nicht ganz vorne dabei ist, auch nicht einfach seinen Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Auch die Familie bleibt auf der Strecke, das ist ja teilweise auf Amateurbasis schon so. Also man muss da schon sehr viel Disziplin an den Tag legen, und sicherlich auch ein bisschen Risikobereit sein. Aber ich denke schon, dass es irgendwann mal ein Deutscher in die Top Ten packt.

    Aber echt klasse mal die Meinung von einem Fastprofi wie Andree zu lesen. Wertet das Forum nochmal auf.

  • Mal ruhig Blut. Ich habe hier ja keinem geraten er soll sein Medizinstudium kurz vor Ende abbrechen, um es als Dartprofi zu versuchen.

    Wenn einer Banker werden will, mag es sein, das es sich nicht besonders gut macht, so etwas im Lebenslauf stehen zu haben. Nur gibt es ja auch genug andere Berufe. Ich hätte kein Problem damit einen einzustellen, der eine abgebrochene Sportlerkarriere im Lebenslauf hat. Ich kenne auch genügend, die genauso denken.

    Ich habe auch im Bekanntenkreis einen, der nach einer abgebrochenen Sportlerkarriere seinen Doktortitel gemacht hat und ich kann nicht gerade behaupten, das es ihm schlecht geht.

    Manchmal muss man auch ein wenig Mut im Leben zeigen. Ich denke nur an die ganzen Pioniere, die damals mit fast nichts in der Tasche nach USA sind und es dort zu etwas gebracht haben. Intel Gründer Andy Grove, George Soros usw. Die Liste ist lang. Zum Glück hatten die nicht die Hosen voll und deshalb kann ich nun auf meinem PC mit Intel Prozessor weiterarbeiten und nach getaner Arbeit ein paar Darts werfen :dart:

    Grüße, Chris

  • Es ist aber etwas anderes vor 30 Jahren mit einer Geschäftsidee Risiko einzugehen oder mit einem Sporttalent - in unserem Fall Präzision und Geschick.

  • Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen,dass ein Profi 40 solche Wochenende im Jahr hat,dann würden wir ja auch mehr davon hören,oder die PDC die Ergebnisse bekannt geben.Sollte einer wirklich das Talent und die Möglichkeit (mit Sponsoren)haben,dass er Dartprofi wird,dann hat dieser sicher mehr Zeit für die Familie als jeder normale Arbeiter der am Wochenende dann zu den Ligaspielen oder Turnieren fährt.Glaubt ihr dass ein Profi zb."Hamilton,Jenkins,Painter usw.weniger Zeit für Familie und Freunde haben als einer der 5-6 Tage in der Woche seinen Job nachgeht.Ich habe auch in Salzburg die Quali gespielt und dann auch Samstag und Sonntag den Hauptbewerb aber ich würde so ein WE nicht als Horror empfinden,wenn ich so meinen Lebensunterhalt verdienen könnte !

    40 Wochenenden als Profi Turniere spielen .....ich empfände es als Horror

    Wir waren 2 mal in Salzburg , haben dort auch Andree , Shorty und Jyhan kennengelernt , und haben dort Freitag bis Sonntag verbracht .

    Ein ganz normales PDC WE ,

    • Offizieller Beitrag

    Na gut, stellt sich die Frage wie du dir das Leben als Dartprofi so vorstellst???

    Okay, nehmen wir das Beispiel Salzburg, diese Wettbewerbe gehen (inzwischen) das ganze Wochenende von Freitag bis Sonntag. Solltest du nicht zu den glücklichen innerhalb der Top 16 der OoM gehören musst du schon um da mitspielen zu dürfen am Qualifikationswettbewerb in England (solltest du aus England sein) teilnehmen. Das sind also schon mal i.d.R. 2 Tage wenn man nicht um die Ecke vom Quali Ort wohnt. Dann die Turniere: Um Freitag einigermaßen ausgeruht da zu sein reist du i.d.R. schon Donnerstags an, und für den Fall daß du dann das Finale erreichen solltest hast du das Zimmer bis Sonntag gebucht, bist du also für ein solches Turnier von Donnerstag-Montag unterwegs und hast Flug-/Reisekosten + Hotelkosten + Nebenkosten (Essen / Trinken) -> Dann hast du noch keinen einzigen Cent verdient!

    Das machen die Profis welche eine Pro Tour Card besitzen in diesem Jahr in England an 10 Wochenenden, dazu bei der European Tour an 5 Wochenenden. Dazu kommen noch die großen TV Turniere...

    Und bei allen sollte man Geld gewinnen. Und da man das i.d.R. nicht dauernd macht (zumindest als "kleinerer Profi") muss man an den Wochenenden wo keine PDC Turniere sind natürlich noch auf kleinere Turniere fahren um da noch ein wenig zusätzliches Preisgeld gewinnen zu können...

    Und weil das bei vielen Spielern auch noch nicht reicht müssen sie (sobald sie einigermaßen bekannt sind) innerhalb der Woche bei Exhibitions auftreten (meistens mit Anreise & Übernachtung).

    Dazu kommt auch noch daß wenn man schon einen Sponsor hat i.d.R. mit diesem abgesprochen ist daß man für das Sponsoring als Gegenleistung diesem Sponsor für ein paar Veranstaltungen im Jahr zur Verfügung steht um da z.B. sein Produkt zu präsentieren etc.pp.

    Soll heißen um wirklich davon leben zu können bist du die ganze Zeit nur unterwegs, und das zu Zeiten welche auf keinen Fall mit den "normalen" Arbeitszeiten eines Arbeitnehmers zu vergleichen sind. Ich glaube nicht daß du als Dartprofi mehr Zeit für deine Familie hast als ein gewöhnlicher Arbeitnehmer. Das wird sicherlich weniger sein!!!

    Grüße Echse

  • Ich habe auch in Salzburg die Quali gespielt und dann auch Samstag und Sonntag den Hauptbewerb aber ich würde so ein WE nicht als Horror empfinden,wenn ich so meinen Lebensunterhalt verdienen könnte !

    Ich finde ein oder zwei solche WE natürlich auch nicht als Horror , im Gegenteil , aber 20-40 eben schon .
    Aber das ist auch nur meine Empfindung , für jemanden der das mag ist es das höchste :vh:
    Außerdem bin ich mit meinen 46 Lenzen auch nicht der Maßstab .
    Top Leistung bringen zu müssen unter Existenz Druck stelle ich mir einfach nicht sonderlich prickelnd vor .
    Klar muss man das als normal Arbeiter evtl. auch aber das ist doch etwas ganz anderes !
    Ich habe größten :respekt: vor jedem Profi Sportler und denen die den Weg dazu einschlagen :verb:

  • Ich bin im Alter vom Spickerer und da kommt so etwas ehh nicht in Frage, selbst wenn ich besser spielen könnte.

    Aber mit Anfang zwamzig sieht die Welt doch anders aus. Je nach Schulabschluss oder Berufsweg hat man ja auch in Deutschland nicht immer so tolle Perspektiven. Nur weil es uns momentan im europäischen Vergleich ganz gut geht heisst das noch lange nicht das jeder einen super bezahlten Job bekommt. Man lese nur mal das hier. Sorry für Off Topic

    Ich drücke natürlich auch jedem, ganz besonders natürlich unseren deutschen Talenten, die Daumen und wünsche viel Erfolg und gute Sponsoren

    Good :pfeil:

    Grüße, Chris

  • Eigentlich wollte ich in meinem Beitrag sagen, dass es in Deutschland nicht „leicht“ ist ein „Profi“ zu werden.

    Natürlich haben einige Recht indem Sie schreiben das man als junger talentierter Spieler
    einfach mal den Mut haben sollte nach England zu gehen…….aber das ist natürlich leichter
    gesagt als getan, dafür das es alles auf sehr wackeligen Beinen Steht.

    Einfach ausgedrückt:

    1. Sponsoren gibt es nur bei guter Leistung oder gewissem Medieninteresse…..

    2. Gute Leistung gibt es nur bei gutem Training (ständig hohes Niveau)…..

    3. Das gibt es nur in England……

    4. Ohne Sponsoren wird es in England schwer……

    5. Medieninteresse gibt es nur wenn es ein Deutscher schafft ständig oben mit zu spielen…..

    6. Dafür muss man jemanden haben der konstant gute Leistung bringt…..

    7. Da sind wir wieder bei Punkt 2…..

    Ich sehe nur zwei Möglichkeiten.

    Möglichkeit 1. Dart kommt öfter in die Medien.

    Ein Anfang ist gemacht durch die PDC-Europe. Einige Major
    Events werden im Fernsehen übertragen.
    Das ist gut, denn mittlerweile ist Dart nicht mehr unbekannt….ich kann aus eigener Erfahrung sagen das es viele „nicht Darter“ gibt denen Phil Taylor ein Begriff ist und die wissen das Dart immer Weihnachten auf Sport1 gezeigt wird.
    Auch die Bild-Superdarter Geschichte ist eine gute Sache…..auch wenn hier mehrfach über Modus, durchführung etc. gemeckert wurde (aber das ist ja in Foren nicht unüblich), hat dieses Turnier doch einen Vorteil.
    Der Zuschauer sieht ein Turnier im Fernsehen bei dem es um eine recht beträchtliche Summe Geld geht.
    Das lockt nun mal Menschen vor die Röhre und weckt Interesse……man stelle sich vor, „Wer wird Millionär“ würde „wer gewinnt die hundert Euro“ heißen……ich glaube nicht mal ein Günter Jauch könnte da eine vernünftige Quote erreichen.

    Wenn jetzt also das allgemeine Interesse wächst, kommen eventuell kleinere Sponsoren die Dart als einen guten Einstiegsmarkt für sich entdecken….das kann eine Möglichkeit sein für die Spieler an etwas Unterstützung zu kommen.
    Das da keine Millionenverträge bei raus springen ist klar.
    Aber wenn ein Anfang gemacht wird, können auch gute Spieler die in der Rangliste nicht unter den ersten 10 sind interessant werden.

    Wir haben/hatten schon Deutsche Spieler unter den Top 100……wenn man im Tennis diese Ranglisten Position hat kann man da schon recht gut mit leben.


    Möglichkeit 2 ist…..ein Deutscher macht mal den Sheppard und zieht völlig überraschend ins Finale der WM ein……

    Das ist möglich, aber schwer…..wir hatten schon drei Spieler die auf einer Players Championchip ein Halbfinale erreicht haben…..natürlich ist der Modus dort anders, aber von der Qualität der Teilnehmer ist es mit einer WM gleich zu setzen…..

    Wenn das passiert könnte es in Deutschland eine Art Barney Effekt geben……mehr Spieler fangen an, dadurch ist die Wahrscheinlichkeit das ein Supertalent dabei ist natürlich größer.
    Ebenso wären Sponsoren eher zu finden…..

    In Holland ist es so, dass Leute wie van Gerwen, Klaasen oder van der Voort wohl alle Spesen und noch etwas oben drauf bezahlt bekommen.
    Diese Jungs sind nicht besser als die Deutsche Spitze…..
    Ich selber habe mich vor einigen Jahren noch drüber gefreut einen von den eben genannten zu bekommen, da ich die Mehrzahl der Spiele gegen sie gewonnen hab.
    Mittlerweile spielen die so viele hochklassige Turniere das sie einfach konstanter geworden sind.
    Daran sieht man was es ausmacht ständig auf hohem Niveau zu spielen.

    Also wenn eins von beiden irgendwann mal passiert bin ich guter Dinge…..und ich denke das „Dart-Deutschland“ auf dem richtigen Weg ist.

    Denn nochmal……die anderen sind nicht besser…..die sind nur konstanter…..

    Einen schönen Tag noch, Andree W.

  • Wie definiert Ihr eigentlich:"Der junge talentierte Spieler"?

    Ist das der Schulabgänger, noch ohne Ausbildung?

    Oder ist es derjenige, der Schule und Ausbildung schon hinter sich hat?

    Oder fängt das später an?

    Glaubt jemand wirklich, das für die Altersklasse ein oder mehrere Sponsoren zu finden sind, die solch ein Abenteuer für ein oder zwei Jahre finanzieren?

    Bleibt als Sponsor eventuell das Elternhaus !?

    Ich kann die Diskussion und das Ansinnen ja schon verstehen; aber ohne selber in der Situation zu sein, ist es natürlich ganz einfach zu sagen:"Es müsste mal einer wagen"

  • Ganz ehrlich, das ganze ist ja doch ein ziemliches Wagnis.

    Was kann man denn realistisch erreichen? Wie viele können davon so leben das noch was übrig bleibt um eine Altersvorsorge zu machen? Top 32 der Welt?

    Wer einen guten Job hat und damit sagen wir mal 40000€ im Jahr verdient muss schon viel Enthusiasmus und auch Optimismus mitbringen um den Job zu schmeissen und sich in England zu versuchen. Einen Sponsor zu finden der so eine Summe jährlich stemmt ist sicher auch optimistisch. Also muss man sich dauerhaft ganz oben in den Ranglisten halten, dabei am besten noch ein "Typ" sein damit man für Sponsoren interessant ist. Es hilft ja nichts mal das eine oder andere gute Ergebnis zu haben, wenn man davon leben will muss man ja jeden Tag was essen und nicht nur alle 3 Monate wenn mal wieder ein erfolgreiches Turnier dabei war.

    Wer natürlich keinen Job hat oder erheblich weniger verdient, für den kann die Rechnung anders aussehen.

    Aber auch da: Es gibt verdammt viele, die auch da an die Fleischtöpfe wollen und vielleicht schon den Vorteil haben auf der Insel zu wohnen. Ich drücke jedem die Daumen der es versucht, aber ich kann auch absolut jeden vertsehen der es nicht macht obwohl es vom Potential her vielleicht möglich wäre. Gerade das ja auch von Andree gebrachte Argument der Familie ist nicht wegzudiskutieren - wer Verantwortung für eine Familie trägt kann so einen Schritt eigentlich nicht wagen.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Vielleicht noch einmal ein paar Schritte zurück... ohne Profikarriere.

    Schaut Euch bitte mal an, wer von den Jungs, die die letzten 10 - 15 Jahre in der DDV-Rangliste (männliche Jugend) konstant unter den ersten fünf waren, spielt heute denn noch konsequent Dart?

    Genau, reichlich wenige.

    Dafür muss es doch Gründe geben!

    Ohne eigenen Verdienst und ohne Unterstützung der Eltern ist doch noch nicht einmal eine komplette DDV-Turnierserie zu finanzieren!

    Leider ist es so, das die relativ gute Jugendarbeit der Landesverbände mit dem 18.Lebensjahr zu Ende ist; das ist für mich eine der Hauptursachen.

  • Jugendarbeit endet,ja...Aber vergessen das eine Interessenverschiebung existiert?
    Lehre,Mädchen,Disco...etc,etc,etc. Viele spielen später nur noch aus den gleichen Gründen wie die meisten von uns. Aus Lust und Spaß am HOBBY !

  • Nicht die Sponsoren sorgen für Erfolg sondern der Erfolg sorgt für Sponsoren!!!
    Hier wird immer auf Sponsoren hingewiesen die es nicht gibt und auch in naher Zukunft nicht geben wird.Einzig wenn es ein Spieler bei der PDC schafft auf längerer Distanz durchzusetzen,wird er evtl. in den Genuss von Sponsoren kommen.Wie aber der Spieler es bis dahin schafft interessiert doch meistens niemanden.Niemand drückt jemand Geld in die Hand und sagt,versuch dein Glück.Warum sollt jemand einen No Name mit 40000€ Sponsorn,wenn ich in England für kleineres Geld schon bekanntere Spieler bekommen kann?Für Sponsoren zählt die Leistung und die dauerhafte Präsenz und keine Spekulationen auf evtl. Bühnenspiele,die es im schlimmsten Fall ja gar nicht oder wenig geben könnte.

    just my 2 Cents

  • Insgesamt eine sehr schöne Diskussion die auch meistens sachlich verläuft.
    Das Profis nicht so oft zu Hause sind dürfte doch jedem einleuchten. Auch mit dem Erfolg kommen erst die Sponsoren.
    Warum jedoch die Tatsache das man zwischendurch auf unterschiedlich hohe Ziele werfen muss (T20,D20,T19 usw.) erklärt das es egal ist wie hoch das Board hängt, das habe ich noch nicht verstanden. Wenn man den Basketballkorb 30cm höher hängen würde, dann würde sich doch der Dirk auch beschweren das er keine 3 er mehr trifft oder? (Vergleiche Ringdurchmesser beim Basketballkorb zur Abweichung von 30cm, und Tripple Feld 8mm zum Vergleich Höhenabweichung von 10mm) Ok er kann sich ja dann 20min warmspielen auf die neue Höhe, obwohl er das wohl mit "was hab ich dann die letzten 20 Jahre trainiert" beanstanden dürfte. ok, jedem seine Meinung.
    Besonders schön auch: Wenn sich ein Spieler weiter nach rechts oder links stellen muss, dann ist er doch auch weiter weg; ist ja richtig, und wenn der Spieler dann genau so auf T20 werfen würde wie sonst, dann würde er zu tief werfen. In dieser Situation weiß er aber das die Entfernung geändert wurde und er wirft fester oder zielt höher oder ändert halt alles so das der Pfeil weiter fliegt und trotzdem in der gleichen höhe steckt. Also viel Spaß weiterhin.

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